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Tag 16: Tide Pooling an Beach 4

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Oeyni79
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Beigetreten: 21.01.2024 - 22:19
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Tag 16: Tide Pooling an Beach 4
Eckdaten zum Reiseabschnitt
Reisedatum: 
Mittwoch, 5. August 2026
Gefahrene Meilen: 
50 Meilen
Besuchte Highlights: 
Fazit: 

Ein Highlight im Olympic NP sind die an manchen Stränden liegenden Felsen, an denen sich bei absoluter Low Tide viele Lebewesen zeigen, die man sonst nicht zu Gesicht bekommt. Dafür muss man allerdings genau wissen, wann man wo zu sein hat.

Im Ranger Office hatten wir gestern Abend erfahren, dass Beach 4 um 11:15 Uhr den niedrigsten Wasserstand des Tages erreichen würde und man allein wegen der geringen Anzahl an Parkplätzen besser schon 2 h vorher da sein sollte. Da unsere Site auf dem Kalaloch CG ohnehin eher dunkel und klein war, sind wir zum Frühstück um 8 Uhr schon zum Parkplatz an Beach 4 gefahren. Dort konnten wir Kaffee machen und frühstücken. Um 9:30 Uhr sind wir dann entspannt runter an den Strand.

        

    

Das Licht war herrlich. Und schon zeigten sich nach einigen Metern auch die ersten Anemonen, Seesterne usw.

   

Wir kletterten umsichtig über die Felsen, man darf nicht auf Muscheln treten und natürlich auch keine Seesterne „retten“, so seltsam sie auch teilweise an den Felsen hängen mögen.

    

   

Oben am Start des Trails war ein Schild, wonach sich am Strand ein toter Wal befinden solle: tatsächlich lag auch er dort, schon stark verwest. Traurig! 

Als wir gerade gehen wollten, entdecken wir ganz oben in einem Baum sogar noch einen Weißkopfseeadler.

Was ein erlebnisreicher Vormittag. Dazu haben die Mädels das Junior Rangerheft am Abend zuvor ratzi fatzi durchgearbeitet, die Hefte sind wirklich toll gemacht. Sie mussten dann den Schwur ablegen, den die Rangerin auf Englisch vorspricht. Immer wieder nett.

Nach dem Tidepooling fahren wir über das Twilight Städtchen Forks nach La Push.

Dort gibt es nur eine riesige Anlage, die durch den Quileute betrieben wird. Die Quileute sind ein anerkannter indianischer Stamm. Ihr namensgebendes und heutiges Zentrum ist La Push an der Mündung des Quillayute River auf der Olympic Peninsula. Der Stamm hat eine Jahrtausendealte Kultur als Fischer und Jäger, wurde weltweit jedoch vor allem durch die fiktive Darstellung als Werwölfe in der „Twilight“-Saga bekannt.
    


Schnell geht’s ab an den Strand und die Mädels wagen sich sogar in die Wellen. Dann ziehen wie aus dem Nichts Wolken auf. Diese Zeit nutzen wir für ein leckeres BBQ. Und da sich die Wolken zumindest für einen teilweisen Blick auf den Sonnenuntergang wieder verziehen, genießen wir diesen dann noch bei einem kalten Bierchen am Strand.

  

  

Der Blick ist so schön - trotz Wolken. Danach geht’s ins RV für eine Runde Phase 10.

Wegen der Feuer im North Cascades bzw. nördlich davon, sortieren Soenke und ich noch lange die Möglichkeiten und haben die Idee, vielleicht noch eine Nacht im Olympic NP zu bleiben. Leider sind aber alle Campgrounds belegt. Bleiben ist also keine echte Option. Wir entscheiden eine Nacht drüber zu schlafen, ob wir am nächsten Tag dennoch die Fähre von Port Townsend nehmen oder nicht.