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Indian Summer New England mit Truck Camper & Baby – Hinweg ab Montréal, Rückweg nach Montréal (Moose!) gesucht

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Nicoco
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Beigetreten: 27.03.2025 - 19:52
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Indian Summer New England mit Truck Camper & Baby – Hinweg ab Montréal, Rückweg nach Montréal (Moose!) gesucht
Eckdaten zur Routenplanung
Start/Ziel: 
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Reiseschwerpunkte: 
Reisezeit: 
Reisedatum: 
02.10.2026 bis 16.10.2026

Hallo zusammen,

wir planen aktuell einen Indian-Summer-Roadtrip durch New England und würden uns sehr über Feedback aus der Community freuen – sowohl zu unserem geplanten Hinweg als auch (noch wichtiger) zu Ideen für einen idealen Rückweg zurück nach Montréal.

Kurz zu uns:

Wir reisen mit zwei Erwachsenen und einem Baby (22 Monate) und sind mit einem Truck Camper von Fraserway unterwegs. Die Anmietedauer beträgt 14 Tage. Wir haben bereits mehrere Roadtrips in den USA und Kanada gemacht, auch mit Wohnmobil, und wissen recht gut, was für uns funktioniert – und was nicht.

Gerade mit Kind legen wir Wert auf:

  • überschaubare Fahrtage, da wir nicht genau wissen, wieviel “fahren” die kleine uns im Oktober erlaubt
  • landschaftlich hochwertige Strecken statt reiner Transitkilometer
  • wenig „Hochrisiko-Terrain“ (keine exponierten Klippen, kein extremes Wildlife-Setting)

Warum Start (und Ende) in Montréal?

  • Direktflug ab Europa mit geringer Zeitverschiebung
  • logistischer Vorteil für Camper-Übernahme/-Rückgabe
  • ideal, um den Indian Summer von nördlicheren Regionen aus zu starten

Reisezeit: Anfang / Mitte Oktober

Fokus: Indian Summer

Zielregion: Vermont → New Hampshire → Maine

Fixpunkt: Rückgabe & Rückflug ab Montréal

Grundidee der Route

Der Hinweg soll bewusst mehr Zeit und Fokus bekommen: langsam, landschaftlich hochwertig, viele Backroads.

Der Rückweg soll dagegen effizienter sein, aber nicht langweilig – gerne mit gezielten Natur-Highlights. Besonders interessant für uns wären Regionen mit realistischen Chancen auf Moose-Sichtungen, ohne extrem abgelegene oder riskante Strecken, und mit klarer Rückführung nach Montréal.

Im Acadia National Park planen wir 3–4 Nächte, um den Park wirklich zu genießen und nicht nur „durchzufahren“.

Unsere bisherige Idee – Hinweg in Etappen

Etappe 1: Montréal → West-/Zentral-Vermont

  • Grenzübertritt Richtung Vermont
  • erste Backroads (Champlain Valley, Route 116 / US-7)
  • Übernachtung im ländlichen Vermont
    Ziel: entspannt ankommen, erste Herbstfarben

Etappe 2: Vermont Backroads → Stowe

  • Fahrt über VT-73 & VT-100
  • Fokus auf klassische Vermont-Herbstlandschaften
  • Stowe als Base wegen Infrastruktur und kurzer Spaziergänge
    Ziel: Peak-Indian-Summer in Vermont

Etappe 3: Stowe → Smugglers Notch (optional)

  • Scenic Drive über Smugglers Notch (nur bei gutem Wetter / geeignetem Fahrzeug)
  • eher als landschaftlicher Abstecher geplant
    Ziel: ikonische Berglandschaft, aber bewusst flexibel

Etappe 4: Vermont → Franconia Notch (NH)

  • Übergang nach New Hampshire
  • Franconia Notch State Park als Zwischenstopp
    Ziel: White Mountains ohne lange oder exponierte Wanderungen

Etappe 5: Franconia Notch → Kancamagus Highway → North Conway

  • Fahrt über den Kancamagus Highway
  • viele kurze Stops und Viewpoints
    Ziel: einer der landschaftlichen Höhepunkte des Trips

Etappe 6: White Mountains → Acadia National Park (Maine)

  • längerer Fahrtag, ggf. mit Zwischenübernachtung
  • Ziel: Mount Desert Island / Acadia NP
  • 3–4 Nächte Aufenthalt
    Ziel: Küste, kurze Trails, moderates Relief

Wobei wir Unterstützung suchen

A) Feedback & Optimierung des Hinwegs

  • Gibt es Etappen, die ihr anders legen würdet?
  • Sinnvolle Alternativen zu einzelnen Strecken?
  • Abschnitte, die mit Truck Camper + Kleinkind eher suboptimal sind?

B) Ideen für den Rückweg nach Montréal (Moose-Fokus)

  • Rückweg zwingend Richtung Montréal
  • darf kürzer und direkter sein als der Hinweg
  • gerne andere Regionen, um Wiederholungen zu vermeiden
  • besonders spannend: Seenregionen, dünner besiedelte Waldgebiete, bekannte Moose-Hotspots (z. B. nördliches Maine, Québec-Seite), ohne extreme Abgeschiedenheit
  • idealerweise gut kombinierbar mit Camper-Übernachtungen

Wir freuen uns über jede Idee, Erfahrung oder konkrete Routenvorschläge – vielen Dank vorab

Jindra
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Beigetreten: 25.03.2011 - 10:55
Beiträge: 2945
RE: Indian Summer New England mit Truck Camper & Baby – Hinweg a

Hallo Nicoco!

Ich kann dir nicht behilflich sein, da wir mal vor 10 und mehr Jahren mit Auto von Toronto aus Quebec bereist haben, schiebe aber damit dein Anligen wie der hoch, sonst verschwindet es vielleicht auf der nächsten Seite und das wäre schade, da schauen wenige rein.

Du hast schon gute Vorstellung, was geht oder nicht.

Ihr seid recht spät unterwegs. 

Erstens solltest du die CGs checken, welche noch geöffnet sind, und zweitens könnte euch schon mal der erste Schnee in die Quere kommen. Da müsst ihr schon wirklich aufpassen.

Sonst kann euch die Womo-Map sehr behilflich sein, dort sind wirklich Campgrounds mit vielen Infos, und wenn du mit Hilfe des Filters in den Reiseberichten suchst, findest du einiges, wo ihr euch orientieren könntet.

Ich wünsche euch eine schöne Reise und viel Freude bei der Planung.

Viele Grüße, Jindra

 

Es gibt für uns noch viele Fragen, wir haben die Welt nicht überall gesehen!

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Rebecca312
Bild von Rebecca312
Offline
Beigetreten: 07.02.2016 - 22:25
Beiträge: 342
RE: Indian Summer New England mit Truck Camper & Baby – Hinweg a

Hallo Nicoco, 

ich glaube wie Jindra schon sagt, ihr habt ja schon super Vorarbeit geleistet und einen guten Überblick! Wir waren bereits zwei mal zum Indian Summer in den Neuengland Staaten unterwegs, erst letzten Oktober, die Gegend ist einfach toll. Bzgl. Aktivitäten noch ein Tipp: es gibt einige "Scenic Railroads" in New Hampshire die evtl eine Alternative sind um den Indian Summer zu erleben. Wir selbst sind damals ab Conway mit einem historischen Zug gefahren, war auch nur knapp über eine halbe Stunde. Ich kann dir dazu jetzt leider keine Website nennen, da wir das erst vor Ort in Tourismusheftchen gesehen haben. 

Zusätzlich gibt es auch jede Menge Seilbahnen in der Gegend damit man noch etwas höher hinauf kommen kann. Aber das absolute Highlight ist natürlich der Mount Washington. Die Fahrt nach oben ist kein Schnäppchen, aber wir haben das schon zwei mal gemacht und es ist wirklich sehenswert. Im Oktober hatten wir eine Sicht von 100 Meilen. Auch hier fahren Zahnradbahnen (Mt Washington Cog Railway) nach oben wenn man nicht selbst fahren möchte. 

Kleine Wanderungen die wir gemacht haben: Sabbaday Falls, Elephant Head Trail, Flume Gorge. 

Und noch ein kleiner Tipp: in Conway (NH) könnt ihr Taxfree shoppen. Dort gibt es eine Outlet Mall. Die hat zwar ihre besten Tage hinter sich, aber bei uns war es dennoch sehr erfolgreich ;) 

Viel Spaß bei der weiteren Planung

Gruß 

Rebecca