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Nordamerika im Wohnmobil erleben!

Wohnmobil-Rundreise durch die Highlights des Südwesten, September 2022

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Frank78
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Beigetreten: 08.03.2022 - 18:21
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Wohnmobil-Rundreise durch die Highlights des Südwesten, September 2022
Eckdaten zum Reisebericht
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abgeschlossen

Die Rückkehr liegt nun leider schon eine ganze Weile zurück. Also wirklich höchste Zeit die Reise Revue passieren zu lassen, bevor die Erinnerungen mehr und mehr verblassen.

Zunächst möchte ich mit bei allen aus diesem Forum für die Tipps sowie die vielen hilfreichen Informationen bedanken. Bei der Planung unserer Reise waren sie mir eine große Hilfe. Insbesondere die Karte mit den Campingplätzen ist für die Planung einfach super!

Ich würde gerne ein paar Eindrücke unserer Reise durch den Südwesten der USA im September 2022 mit euch teilen. Den „üblichen“ Reisebericht möchte ich jedoch nicht schreiben. Ich möchte nicht der Hundertste sein, der schreibt wie toll der Yosemite NP ist. Habe mir daher ein paar Stichpunkte gemacht und hoffe ein paar interessante Inhalte teilen zu können. Das ganze aus der Sicht von zwei absoluten Womo-Neulingen ohne jede Erfahrung mit Camping.

 

Eckdaten Reise:

4.9 – 30.9, Start und Ende in Las Vegas

5.113 gefahrene Kilometer, kalkuliert waren 4.781 (reine Strecke per Google Maps)

Tag 1: Ankunft Las Vegas

Tag 2: Las Vegas

Tag 3: Übernahme Womo und Einkaufen

Tag 4: Zion NP mit Zwischenstopp im Valley of Fire

Tag 5: Zion NP

Tag 6: Bryce Canyon NP

Tag 7: Arches NP

Tag 8: über Monument Valley nach Page, Besichtigung Horseshoe Bend

Tag 9: Page, mit Besichtigung Upper Antelope Canyon, Weiterfahrt Grand Canyon Village

Tag 10: Grand Canyon

Tag 11: Grand Canyon bis Needles CA (geplant war direkte Fahrt zum Joshua Tree NP mit Zwischenstopp in Seligman & Kingman)

Tag 12: Joshua Tree NP

Tag 13: Joshua Tree NP bis Los Angeles

Tag 14: Los Angeles

Tag 15: Los Angeles bis Morro Bay (über Highway #1)

Tag 16: Morro Bay bis Kirk Creek CG (über Highway #1)

Tag 17: Kirk Creek CG bis Monterey (über Highway #1)

Tag 18: Moss Landing bis San Francisco (ab Santa Cruz über Landstraße #9 und #35)

Tag 19: San Francisco

Tag 20: San Francisco bis Yosemite NP

Tag 21: Yosemite NP

Tag 22: Yosemite NP bis Sequoia NP

Tag 23: Sequoia NP

Tag 24: Sequoia NP bis Las Vegas

Tag 25: Las Vegas, Rückgabe Womo

Tag 26: Las Vegas, Abreise

Längste Etappe der Reise: 584 Km von Sequoia NP bis Las Vegas. Die eigentlich geplante längste Etappe von Grand Canyon Village bis Joshua Tree NP kam wegen einer ungeplanten Übernachtung in Needles nicht zustande. Im Nachhinein vielleicht auch ganz gut so.

Was würde ich rückblickend an der Routenplanung ändern? Die teilweisen langen Etappen sind ein notwendiges Übel. Weniger Ziele wären keine Option für uns gewesen. So eine Reise kann man leider nicht jedes Jahr machen. Wir jedenfalls nicht. Die Übernachtungen in Las Vegas würde ich auf ein notwendiges Minimum reduzieren, dafür mehr Übernachtungen im Arches NP sowie in San Francisco. Alles andere war aus meiner Sicht so in Ordnung.

 

Highlights der Reise:

  • Die Nationalparks sowie Natur / Landschaft generell
  • San Francisco

Was hat uns nicht so gut gefallen?

Las Vegas. Muss man mögen. Unser Fall war es nicht. Viel zu warm, zu trubelig sowie ziemlich überzogene Preise. Das war uns aber bereits im Vorfeld klar. Las Vegas wäre zukünftig nur noch ein Ausgangspunkt für eine Tour und nicht mehr für einen längeren Aufenthalt relevant.

 

Wohnmobil:

Gemietet hatten wir die Klasse C26-28ft Womo über Roadbear. Bekommen haben wir ein 27ft Womo. Konkret war es ein Leprechaun by Coachmen mit einem Ford E450 als Basis. Unser Womo hatte erst gut 10k Meilen runter. Der Verbrauch lag laut Bordcomputer bei umgerechnet rund 25L. Nachgerechnet habe ich das nicht. Ich habe versucht sparsam zu fahren. Zum Beispiel auf dem Highway nie schneller als 65 Meilen. Von daher kann das schon hinkommen. Bei den aktuellen Spritpreisen entstehen aber dennoch sehr hohe Kosten. Wir haben immer ungefähr bei halbem Tank aufgefüllt. Kosten lagen zwischen 150 – 175$. Wobei die Tendenz eher zu 175$ ging. Die Spritkosten sind also bei einem längeren Trip ein nicht zu vernachlässigender Kostenfaktor.

Das Basisfahrzeug selbst – also der Ford – ist wirklich sehr spartanisch ausgestattet. Es gibt nicht einmal eine Zentralverriegelung oder eine Temperaturanzeige im Tacho. Was mich doch sehr überrascht hat. Einen Tempomat gibt es natürlich und das ist auch wirklich ein Segen. Das Cockpit verfügt noch über ein oder zwei USB-Anschlüsse zum Laden. So genau kann ich mich nicht mehr erinnern, ob es ein oder zwei waren. Das Highlight in unserem Fall war das bluetoothfähige Radio. Im Display vom Radio war auch die Funktion der Rückfahrkamera integriert.

Der Wohnraum bietet für zwei Personen mehr als genug Platz. Die Aufteilung war ebenfalls gut. Selbst in der Dusche konnte ich mit meinen knapp 2m aufrecht stehen. Das einzige was wirklich genervt hat war der TV mit Schwenkarm im Alkoven. So konnte man die große Fläche während der Fahrt nicht für die Koffer nutzen. Wir wollten wirklich keine Beschädigung riskieren und haben die Koffer bei der Fahrt immer runtergestellt. Den TV haben wir während der Reise nicht einmal benutzt. Was auch für die Reise spricht.

Die Verarbeitung des Innenraums ist teilweise grenzwertig. Erinnert eher an Poco. Hochwertig ist wirklich anders. Trotz der niedrigen Laufleistung gab es schon die ein oder andere deutliche Abnutzungserscheinung. Möchte mir nicht vorstellen wie so ein Fahrzeug nach 50k und mehr Meilen ausschaut.

An dieser Stelle noch kurz zur Übernahme bei Roadbear in Las Vegas. Es waren mehrere Mitarbeiter vor Ort, die deutsch sprechen. Es gibt auch kein Einführungs-Video was man sich anschauen kann, sondern man scannt einen QR-Code auf der Theke mit dem Link zum aktuellen Handbuch als PDF. Dieses kann ich bei Bedarf sehr gerne zur Verfügung stellen! Am Tag der Übernahme waren es deutlich über 40C in Las Vegas. In Verbindung mit dem Jetlag waren wir nicht erpicht jeden Punkt der Übernahmecheckliste von Womo-Abenteuer abzuarbeiten. Hätten wir das doch getan! Ich kann nur jedem raten alle wichtigen Grundfunktionen auf jeden Fall vor Ort zu testen! Das hätte uns im Nachgang wirklich viel Ärger erspart.

Nun kommen wir zu den Dingen, die wirklich genervt haben. Die Küchenausstattung war alles andere als vollständig. Selbst ein Schneidbrett oder Topfuntersetzer haben gefehlt. Obwohl im Handbuch ja sogar extra auf die Verwendung von Topfuntersetzern hingewiesen wird. Wir mussten also einiges nachkaufen. Die Nachmieter wird es hoffentlich gefreut haben.

Das größte Manko waren die Defekte. Auf dem Weg in den Arches NP wurde es beim Zwischenstopp in Torrey nachts doch recht frisch. Wir mussten feststellen das weder die Heizung noch der Warmwasserheizer funktionieren. Der von Anfang an defekte Toaster war dann wirklich das kleinste Problem. Was jetzt folgte hat wirklich die Urlaubsstimmung getrübt. Anfangs war ich noch beruhigt. Du hast ja bei einem selbsternannten Premiumanbieter gebucht, die werden mit Sicherheit einen technischen Service haben. Pustekuchen! Die Hotline glänzte zwar mit guter Erreichbarkeit aber sonst leider mit Inkompetenz. Über mehrere Tage habe ich mindestens 6 Mal mit der Hotline gesprochen und bin nur ganz zuletzt an eine wirklich kompetente Mitarbeiterin geraten. Sofern man nicht in unmittelbarer Reichweite einer Niederlassung ist, ist man mehr oder weniger auf sich selbst gestellt. Einen technischen Service mussten wir uns dann tatsächlich selber suchen. Aktive Unterstützung leider Fehlanzeige. An einer großen Love's Tankstellen in Williams haben wir zig Stunden auf einen mobilen Servicetechniker gewartet. Der konnte relativ schnell die Heizung wieder reparieren. Den viel wichtigeren Warmwasserheizer aber leider nicht. Das Controlpanel hatte wohl einen Defekt. Was auch dazu führte, dass drei Tankanzeigen (Frisch/Grau/Schwarz) nicht korrekt funktioniert haben. Auch das hat zu so manch stressiger Situation geführt. Das Wasser steht in der Dusche, aber der Tank ist nicht voll. Als Neuling ziemlich verwirrend. Richtig toll, wenn man gerade keinen Full Hook-Up hat. So wie am Grand Canyon. Jedenfalls konnten wir erst am späten Nachmittag wieder in Williams losfahren. Abgerechnet hat der Mechaniker direkt mit Roadbear. Zumindest das lief ohne Probleme. Die späte Abfahrt in Williams hat auch zu der ungeplanten Übernachtung in Needles auf den Weg in den Joshua Tree NP geführt. Der nicht funktionsfähige Warmwasserheizer hat dann sogar noch einen Stopp bei Road Bear in LA notwendig gemacht. Hier wurde dann alles instandgesetzt. Es gab noch einen funktionsfähigen Toaster sowie frische Handtücher. Bei diesem unfreiwilligen Zwischenstopp hat die Niederlassung von Roadbear in LA jedenfalls einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Insgesamt haben und die technischen Unzulänglichkeiten 1 kompletten Tag gekostet. Von dem ganzen Ärger natürlich mal abgesehen. Ab diesem Punkt hat dann zum Glück alles funktioniert. Als ich die Probleme bei der Rückgabe in Las Vegas zur Sprache gebracht habe wurde mir unaufgefordert eine Tagesmiete als Kompensation angeboten. Das habe ich dann auch akzeptiert. Vermutlich wäre hier deutlich mehr drin gewesen. Ich wollte an dieser Stelle aber einen Schlussstrich unter den ganzen Ärger setzen. Für mich steht jedoch fest, dass hätte so nicht passieren dürfen und ist einen selbsternannten Premiumanbieters nicht würdig. Insbesondere wenn man den stattlichen Gesamtpreis bedenkt, welchen man für Miete und Meilenpaket gezahlt hat.

 

Schönste Etappen (keine Reihenfolge):

  • Highway #1 ab Malibu inkl. 17 Mile Drive – fast schon alleine eine Reise wert
  • Scenic Byway 12 – wer glaubt in den USA geht es nur langweilig geradeaus, wird hier eines Besseren belehrt
  • Santa Cruz nach San Francisco über Landstraße #9 und #35 – nicht der schnellste Weg, aber vielleicht der schönste! Achtung: schmale Landstraße wie in Europa. Mit einem WOmo eher nichts für schwache Autofahrer-Nerven. Zum Glück sind uns auf dem kurvigsten Abschnitt nur drei Autos entgegenkommen.  

Schlimmste Etappe:

  • Sequoia NP bis Las Vegas über I15 – hier mussten wir mal den schnellsten Weg nehmen. Furchtbar langweilig. Wir haben mit Pause gut 7h gebraucht. Wirklich kein Vergnügen. Auf dem Weg liegt in Jean einer der größten Tankstellen der USA inkl. riesigen Concenience Store. Sieht man auch nicht alle Tage.

 

Besuch der Großstädte mit dem Womo:

Mit dem Womo ist man in den Metropolen eingeschränkt oder gar nicht mobil. Man ist somit auf den ÖPN oder Uber angewiesen, um mobil zu sein. Wirklich gut klappt das eigentlich nur in San Francisco. Zudem kostet eine Tageskarte für den ÖPNV lediglich 5$. Vermutlich das beste PLV auf der gesamten USA-Reise. Die meisten Deutschen Städte könnten sich von diesem Angebot eine dicke Scheibe abschneiden. Mit dem tollen Angebot in San Francisco können Las Vegas und Los Angeles nicht mithalten. In Las Vegas kommt man sicher noch ganz gut ohne Auto aus, wenn man sich auf dem Strip beschränkt. In LA haben wir uns schon sehr eingeschränkt gefühlt. Erschwerend kommt hinzu, dass Uber in LA noch einmal deutlich teurer ist als in Las Vegas.

 

Campingplätze:

Leider muss man sich in der Regel zwischen Natur (stattlichen CG) und Komfort (privaten CG) entscheiden. Die privaten Plätze strahlen dabei teilweise den Charme eines Parkplatzes aus. Schade das man nicht beides haben kann. Eine absolute Ausnahme ist der private Zion Canyon Campground & RV Resort. Wer hier - wie wir - einen Stellplatz direkt am Fluss ergattert, hat wirklich beides. Bei den Temperaturen war die Klimaanlage wirklich ein Segen. Hier gäbe es für mich wirklich keinen Grund auf den staatlichen CG auszuweichen, der in unmittelbarer Nachbarschaft liegt. Zu den einzelnen Campgrounds werde ich noch eine separate Bewertung schreiben. Inklusive Bilder der Stellplätze natürlich. An dieser Stelle nur die Tops und Flops. Bei den Tops hätte ich eigentlich jeden stattlichen CG aufzählen können, den wir besucht haben. Ich beschränke mich aber auf drei.

Top #3 (keine Reihenfolge):

  • Devils Garden Campground – wirklich unglaubliche Landschaft
  • Yosemite Upper Pines Campground – perfekte Lage im Yosemite Valley
  • Kirk Creek Campground – grandiose Aussicht auf den Pazifik

Die Schwierigkeit auf den begehrten Campgrounds einen Stellplatz zu bekommen wurde hier ja bereits ausführlich diskutiert. Dank dieser Informationen war ich entsprechend darauf vorbereitet und wir haben wirklich tolle Stellplätze bekommen. Um die begehrten Stellplätze zu bekommen muss man tatsächlich sekundengenau buchen. Man würde jetzt erwarteten das diese Plätze bis auf den letzten Platz belegt sind. Dem war jedoch nicht so. Der krasseste Fall war der Jumbo Rocks Campground im Joshua Tree NP, dieser war vielleicht zu 1/3 belegt. Selbst im Upper Pines Campground hätte es noch einzelne freie Plätze gegeben und das an einem Wochenende. Offiziell waren die Plätze natürlich allesamt „completely full full“. Ohne Reservierung hat man somit keine Chance. Interessant war für mich die Tatsache das auf den staatlichen Plätzen relativ wenige Wohnmobile stehen. Und wenn sind es Touristen. Offenbar legen die Einheimischen mit großen Womo’s bzw. 5th Wheeler großen Wert auf den Komfort mit Full Hook-Up.

Flop:

Der einzige Platz den wir auf gar keinen Fall noch einmal aufsuchen würden war der Trailer Village RV Park im Grand Canyon Village. Von diesem Platz kann ich wirklich nur abraten. Mehr dazu dann in der separaten Bewertung.

 

Wanderungen:

Wir haben in fast jedem Nationalpark eine tolle Wanderung gemacht. Die Wanderungen kann ich ausnahmslos empfehlen und möchte sie daher an dieser Stelle erwähnen.

Zion-Nationalpark:

Angels Landing – bei der ersten Verlosung im Juli hatte ich noch kein Glück. Bei der Auslosung am Vortag habe ich dann tatsächlich ein Ticket für den mittleren Slot zwischen 9 bis 12 Uhr ergattert. Die Begrenzung des Besucheransturms durch die Lotterien macht wirklich Sinn, wenn man sich die älteren Bilder anschaut. Für meine Begriffe haben die Organisatoren ein gutes Händchen für die maximal sinnvolle Anzahl Besucher. Man kann die Wanderung wirklich genießen und es wurde an keinem Punkt zu voll. Alle Wanderer waren ausnahmslos rücksichtvoll und hilfsbereit. Auf dem Gipfel findet sich für jeden ein Plätzchen, um die Aussicht zu genießen. Wer halbwegs schwindelfrei ist sollte diese Wanderung unbedingt machen. Bei hohen Temperaturen – bei mir waren es 34C – wird es ziemlich anstrengend, aber es loht sich. Gefährlich ist die Wanderung aus meiner Sicht nicht. 

Bryce Canyon NP:

Navajo loop and queen's garden trail (5,0 km) – sehr abwechslungsreich. Im Tal ergeben sich immer wieder interessante Perspektiven auf die Felsformationen.  

Arches NP:

Devils Garden (12,7 km) – einfach traumhaft durch diese Landschaft zu laufen und zu klettern. Nachdem man den ersten Steinbogen hinter sich gelassen hat trifft man nur noch selten auf Menschen. Dieser Trail war ein Highlight der gesamten Reise!

Delicate Arch Trail (5,1 km) – gehört vermutlich zum Pflicht Programm und das zurecht! Hier geht es aber weniger um die Wanderung bzw. den Aufstieg als um das grandiose Ziel. Am Parkplatz gibt es sogar einige RV Stellplätze. Da der Park über kein Shuttlebus verfügt ist man auf das Womo als Transportmittel angewiesen.   

Joshua Tree NP:

Hier hatten wir leider wenig Zeit und haben es daher ruhig angehen lassen, um auch die Atmosphäre am Stellplatz noch genießen zu können. Vom Jumbo Rocks Campground kann man zum Skull Rock laufen (2,7 km). Schön am späten Nachmittag, wenn die meisten Tagestouristen weg sind.

Yosemite NP:

Hier eine Wahl zu treffen ist wahrlich nicht einfach. Wir haben uns für den „Vernal and Nevada Falls via Mist Trail“ (9,7 km) entschieden. Die 10 km haben es wirklich in sich. Ist aber traumhaft schön. Die Wanderung begann quasi direkt hinter unserem Stellplatz auf dem Upper Pines CP an der Haltestelle 16. Besser geht es nicht.    

Für die Information über möglichen Wanderungen kann ich die Seite „All Trails“ sehr empfehlen. Hier erhält man einen guten Überblick über die beliebtesten Wanderungen in den einzelnen Nationalparks. Der Angels Landing Trail hat auf der Seite über 20.000 Bewertungen!

Sequoia NP:

North Grove and Sunset Loop (2,7 km) – wer die Riesen abseits der Massen erleben will ist hier genau richtig. Idyllischer Weg durch ein kleines baumreiches Tal mit zahlreichen Mammutbäumen. Wir haben auf dem kompletten Weg nur zwei andere Wanderer getroffen. Die Wanderung startet am Parkplatz für den General Grant Tree.

 

Kostenpflichtige Freizeitaktivitäten:

Erwähnen möchte ich an dieser Stelle noch kurz zwei Aktivitäten, die vielleicht nicht ganz alltäglich sind. Sowie mein Eindruck zu einer der beliebtesten Touristenattraktionen.

  • Helikopterflug über den Grand Canyon mit Papillion – Alles sehr professionell und vertrauenerweckend. Startet vom Flughafen in der Nähe des Grand Canyon Village. Wir hatten das Glück mit nur einem weiteren Pärchen zu fliegen. Wir saßen hinten jeweils auf den Fensterplätzen. Die Plätze kann man sich nicht aussuchen. Sie werden nach Gewicht der Passagiere vor Ort vergeben. Wer Pech hat sitzt auf einem der inneren Plätze. Wirklich kein günstiges Vergnügen, aber aus unserer Sicht hat es sich gelohnt.
  • Exotics Racing in Las Vegas – Hier hat man die Möglichkeit als Fahrer mit einem Sportwagen über eine Rennstrecke zu fahren. Als Beifahrer hat man einen professionellen Instructor. Auch hier alles sehr professionell. Hier war man wirklich an der Zufriedenheit der Gäste interessiert. Für die Verhältnisse in Las Vegas wirklich außergewöhnlich. Wer nur etwas Benzin im Blut hat sollte sich das einmal anschauen.
  • Eine Tour durch den Antelope Canyon gehört sicher zum Pflichtprogramm auf dieser Tour. In unserem Fall war es der Upper Antelope Canyon. In der Umgebung von Page gibt es gleich drei dieser Canyons, zu denen Touren angeboten werden. Wir haben pro Person 140$ bezahlt und das ist auch mein Punkt. Natürlich muss man es zum Preisniveau in den USA in’s Verhältnis setzen. Ich fand es wirklich mehr als grenzwertig für eine knapp 45-Minütige Tour. Warum? Es sieht in echt einfach nicht so beeindruckend aus wie auf den fantastischen Bildern, welche man Internet findet. Hier wird die Realität leider nicht der Erwartungshaltung gerecht. Die Einschätzung ist natürlich etwas sehr Individuelles. Wer ein knappes Budget hat kann diese Besichtigung getrost auslassen, ohne die Befürchtung zu haben eine Sensation verpasst zu haben. Noch einmal würde ich diese Tour, aufgrund der hohen Kosten eher nicht machen.

 

Einkaufen:

Die Lebenshaltungskosten sind deutlich höher als in Deutschland. Das merkt man auch schmerzlich beim Einkaufen. Eigentlich ist alles deutlich teurer als in Deutschland. Wer noch etwas Platz im Koffer hat sollte aufgrund der hohen Preise bestimmte Drogeriewaren lieber mitnehmen.

In Las Vegas waren wir zum Ersteinkauf das erste und einzige Mal in einem Walmart Supercenter. Ja es gibt von der Gurke bis zur Schrottflinte wirklich alles, aber Auswahl an Lebensmitteln ist doch eher enttäuschend. Schwerpunkt im Sortiment liegt eher auf Nonfood, dies nimmt etwa ¾ der Fläche ein. Walmart beschränkt sich bei den Lebensmitteln auf die Basics. Alles was ein bisschen höherwertiger ist, oder eher europäischem Geschmack entspricht, gibt es eigentlich nicht. Das war auch der Grund für uns Walmart auf dieser Reise nicht mehr aufzusuchen. Wir sind dann nur noch zu Target, Safeway oder Albertsons. Wobei Albertsons noch etwas höherwertiger zu sein scheint. Entspricht ungefähr einem sehr guten Edeka bei uns. In San Francisco haben wir auch einen Trader Joe’s (Aldi Nord) aufgesucht. Kann ich wirklich sehr empfehlen. Schade das es davon nicht häufiger eine Filiale gab.   

Ein Segen für die Erstausstattung sind die Dollar-Shops, die es von mehreren Ketten gibt. Wir selbst waren nur bei Family Dollar. Die Kette führt ein recht breites Angebot von Haushaltswaren bis zu Getränken. Der Schwerpunkt liegt aber auf Nonfood sowie Drogeriewaren. Wirklich ideal, wenn man noch den ein oder anderen Küchenartikel kaufen muss. Ist dort auch noch einmal günstiger als bei Walmart.

Das liebe Brot. Das mit Abstand beste Brot haben wir bei Albertsons gekauft. Kam aus der eigenen Bäckerei (artisan made). Weiß aber leider nicht mehr wie das genau hieß. Zur Not geht bei SB-Brot auch die Marke „Dave's Killer Bread“, welche man problemlos bei den guten Supermärkten bekommt. Bei Walmart haben wir auch das nicht gefunden.

 

Fast Food / Restaurants:

Der häufig gelobt „In-N-Out Burger“ ist aus meiner Sicht etwas überbewertet. Obgleich natürlich deutlich besser als McDonalds! Eine positive Überraschung war für uns „Panda Express“. Schmackhafte asiatische Gerichte mit knackigem Gemüse. Absolute Empfehlung. Der Preisunterschied zwischen einem Fast Food Restaurant und einem „richtigen“ Restaurant ist auch durch das Trinkgeld wirklich extrem.

Eine Restaurantempfehlung möchte ich an dieser Stelle jedoch aussprechen. Wer in Page ist und nur ein bisschen etwas mit BBQ anfangen kann, muss „Big John's Texas BBQ“ einen Besuch abstatten. Wirklich authentisches BBQ findet man hierzulande schwer bis gar nicht. Die Preise sind für amerikanische Verhältnisse ebenfalls fair.

 

Internet / Telefonie:

Vom Anbieter simly hatten wir sowohl eine reguläre SIM-Karte als auch zwei ESIMs bezogen. Die SIM-Karte kam im iPad zu Einsatz. Die ESIM im iPhone. Wie gut der Service bzw. Support eines Anbieters ist merkt man erst wenn man ihn braucht. In dieser Hinsicht macht der Anbieter leider keine gute Figur. Rückmeldungen auf eine Anfrage benötigten sehr lange. Teilweise mehrere Tage oder wurden komplett ignoriert. Benötigt hatte ich den Support für die SIM-Karte. Nach dem einlegen in das iPad tat sich erst einmal gar nichts. Nach 2 Tagen habe ich vom Support die notwendigen Informationen für die APN-Einstellungen bekommen. Danach funktionierte die Karte. Wie sich leider herausstellte galt dies aber nur für die Großstädte (Las Vegas, LA und San Francisco). An allen anderen Orten hatte ich auf dem iPad einen schlechten bis gar keinen Empfang. Jetzt kann man natürlich nicht erwarten an jedem Flecken besten Empfang zu haben. Durch die ESIM im iPhone hatten wir jedoch einen guten Vergleich. Bis auf ein paar Stellen in den Nationalparks gab es eigentlich immer zumindest brauchbaren Datendurchsatz mit den ESIMs im iPhone.

Den Komfort einer ESIM muss man recht teuer bezahlen. Wir hatten das 10GB Paket für 39,90€. Das stellt auch gleichzeitig das maximale Datenvolumen dar. Kein Problem. Hatte ich doch für das iPad in ein extragroßes Datenpaket investiert, um das iPad als Hotspot für die iPhones zu nutzen. Blöd nur wenn das iPad praktisch nie brauchbaren Empfang hat. Vom Support kamen nur nutzlose Lösungsvorschläge. Der Anbieter für die SIM-Karte in den USA war Lyca Mobile. Durch eigene Recherchen auf der Webseite von Lyca Mobile fand ich heraus, dass mein iPad Pro (Gen. 3) als nicht kompatibel aufgeführt wurde. Auf der Webseite von simly gibt es auch einen Check für die Kompatibilität, diesen hatte ich in Vorfeld für meine Geräte auch gemacht. Wurde alle als kompatibel ausgewiesen. Habe den Support damit mehrfach konfrontiert und eine Kompensation für die stark eingeschränkte Nutzbarkeit gefordert. Das wurde gleich mehrfach komplett ignoriert. Habe auf der Webseite von simly eine entsprechende Bewertung verfasst. Diese ist auch nach mehreren Wochen noch nicht veröffentlich. Offensichtlich werden dort nur 5 Sterne-Bewertungen freigeschaltet. Wer also diesen Anbieter nutzen möchte sollte sich schriftlich die Komptabilität seines Gerätes bestätigen lassen. Kann Aufgrund meiner Erfahrungen für diesen Anbieter wirklich keine Empfehlung aussprechen!

Absolut positiv ist die Erfahrung mit Skype für die Telefonie in das (deutsche) Festnetz. Habe für 10€ ein Minutenpaket (380 Min.) für die Telefonie in das Festnetz erworben. Sofern eine brauchbare Internet-Verbindung vorhanden ist wirklich eine prima Sache.

Eine Warnung möchte ich noch für das Telefonieren vom eigenen Handy mit deutscher SIM-Karte aussprechen. Mit der ESIM hat man nur mobile Daten und keine US-Telefonnummer. Der erfahrene USA-Reisende mag darüber sicher herzlichen lachen, aber für mich war nicht klar, dass Telefonate auch vor Ort behandelt werden als würde man von Deutschland aus anrufen. Ein Anruf vor Ort in den USA in das US-Netz läuft also trotzdem über Roaming. Habe ohne groß darüber nachzudenken 3 Telefonate geführt und musste dafür ziemliches Lehrgeld bezahlen. Der Minutenpreis lag in meinem Fall bei 1,49€ / Minute. Also entweder eine US-Sim-Karte sorgen oder Telefonate ausschließlich über Skype führen.

 

Nützliches & unnützes Zubehör:

Im Vorfeld der Reise habe ich so einiges an Zubehör angeschafft bzw. in den Koffer gepackt, um ja für wirklich jeden Fall gerüstet zu sein. Was davon hat sich als wirklich nützlich bzw. notwendig herausgestellt und was kann davon beim nächsten Trip getrost zu Hause bleiben? Ist natürlich eine persönliche und daher subjektive Einschätzung. Da ich nicht weiß, ob ich direkte Links zu den Artikeln einstellen darf, verzichte ich an dieser Stelle lieber darauf. Über den Namen wird man den Artikel schon finden. Ansonsten natürlich sehr gerne bei mir nachfragen!  

Nützliches Zubehör

  • Mikrofaser Handtücher – möchten wir auf keiner Reise mehr vermissen. Nehmen nicht viel Platz im Koffer weg und trocknen wieder sensationell schnell an der Luft. In unserem Fall sind die Handtücher von der Marke „Sea to Summit“. Nicht ganz billig, aber absolute Empfehlung.
  • Ledlenser ML6 Warm Light LED Outdoor Laterne – schafft beim Grillen oder am Lagefeuer eine schöne Atmosphäre. Durch den kleinen Henkel kann man die Lampe sogar an einem Ast oder ähnlichem Aufhängen. Die Lampe ist recht klein und passt daher problemlos in den Koffer. Der Akku der Lampe ist nicht fest verbaut. Ebenfalls lobenswert in der heutigen Zeit. Tolles und durchdachtes Produkt. Möchte ich nicht mehr missen. 
  • Stanley Adventure Stacking Bierkrug 473 ml – stapelbarer und robuster Thermobecher. Hält das Getränk wunderbar temperiert. In warmen Regionen eigentlich unverzichtbar. Die Gläser aus dem Womo haben wir dadurch eigentlich gar nicht benutzt.
  • TESSAN Reiseadapter USA Adapter Amerika Deutschland Stecker – Wir hatten zwei davon dabei. Hat absolut ausgereicht. Praktisch sind die zwei zusätzlichen USB-A Ladeports im Adapter. Die Adapter haben ihren Dienst klaglos ohne Probleme verrichtet. Aus diesem Grund kann ich eine Empfehlung aussprechen
  • Anker PowerPort III USB-C 65W Ladegerät mit 3 Ladeports – leistungsstarkes Ladegerät inkl. Adapter für US/UK. Insgesamt drei Ladeports (2x USB-A, 1x USB-C). Macht einen sehr wertigen Eindruck. Ist seit fast einem Jahr im Einsatz. Möchte ich nicht mehr missen.
  • Ulanzi ST-14 Handy Stativ Adapter Metall – habe wirklich lange nach einer Smartphone Halterung gesucht, der man auch ein teures Smartphone ohne Sorgen anvertrauen kann. Ich habe gleich mehrere Modelle ausprobiert. Wer dieses Produkt hat braucht nicht länger suchen. Funktionsumfang und Verarbeitung lassen wirklich keine Wünsche offen. Wie so oft hat das leider seinen Preis. Ist aber aus meiner Sicht alles relativ, wenn man den möglichen Schaden bei seinem Smartphone durch eine Billig-Halterung berücksichtig.
  • VANMASS Handy Halterung Auto (2022 Upgrade) – Diese Handy-Halterung hat den wohl stärksten Saugnapf den ich je erlebt habe. Hat wirklich jedes Schlagloch und jede Temperaturschwankung klaglos weggesteckt. Ist im gesamten Urlaub nicht einmal abgefallen. Die Halterung hat meine Erwartungen deutlich übertroffen. Uneingeschränkte Empfehlung!  
  • Petzl Unisex Swift RL Stirnlampe – Manchmal muss man die Hände frei haben. Da kommt diese Stirnlampe gerade recht. Kompakt, leicht und angenehm zu tragen. Die Helligkeit wird auf Wunsch automatisch geregelt. Der große Akku kann entnommen und gewechselt werden. Leider lädt der Akku über einen Micro-USB-Anschluss, so dass man immer ein extra Kabel dabeihaben muss.
  • Beurer BR 60 Insektenstichheiler – Ich reagiere ziemlich heftig auf Mückenstiche und die kleinen Biester haben mich zum fressen gern. Habe daher dieses kleine Gerät für die Reise angeschafft. Zum Glück gab es letztendlich nur sehr wenige Mücken. Zum Einsatz kam es aber doch ein paar Mal. Was soll ich sagen, es hat wirklich geholfen. Hätte ich wirklich nicht gedacht. Aufgrund der kompakten Größe ist dieses kleine Helferlein bestimmt immer dabei.
  • Panzerklebeband – habe ich zwar erst in den USA gekauft, aber es sollte wirklich zur Basisausstattung gehören. Über diesen Tipp habe ich anfangs noch geschmunzelt. Hat aber seine Berechtigung. Ihr werdet es wahrscheinlich (leider) brauchen. Bei uns war es u.a. die Verkleidung des Kühlschranks die dadurch an ihrem Platz gehalten wurde.
  • Apple Lightning auf USB 3 Kamera-Adapter – diesen Adapter braucht ihr, um an ein iPhone eine USB-Festplatte anschließen zu können. Zusätzlich wird an dem Adapter noch eine Stromversorgung angeschlossen (z.B. Powerbank). Dadurch kann die Festplatte mit ausreichend Strom versorgt werden. Sehr praktisch, um Foto- und Videodateien auszulagern bzw. zu sichern.  
  • Joby GripTight PRO Telepod, Dreibeinstativ/Einbeinstativ/Selfie-Stick – für die meisten vermutlich ziemlicher overkill, aber ich habe lange nach einem qualitativ hochwertigen Selfie-Stick gesucht. Das ist er! Gleichzeit auch noch ein brauchbares kleines Stativ. Ein Stativ ist ein sinnvolles Zubehör für Aufnahmen bei Dunkelheit.
  • Victorinox Multifunktionswerkzeug Swiss Tool X – hier bin ich ziemlich zwiegespalten. Ja, ich habe das Teil wirklich ein paar Mal benutzt. Es nimmt auch nicht viel Platz weg. Ich habe das Multitool jedoch extra für den Urlaub gekauft. Bedenkt man den hohen Preis, ist das sicher ziemlich übertrieben. Wer also eines hat kann es mitnehmen. Wer keines hat wird es vermutlich nicht vermissen.

Unnützes Zubehör – was kann beim nächsten Mal definitiv zu Hause bleiben

  • Deutsche Steckdosenleiste – haben wir nicht einmal gebraucht. Man müsste wirklich schon sehr viele Geräte haben, damit dies eventuell notwendig wird. Den Platz im Koffer kann man sich getrost sparen
  • PD 3.0 12V Verteiler 200W Kfz Zigarettenanzünder Adapter USB Auto Ladegerät 3 Mehrfach Steckdose – erweitert den Zigarettenanzünder im Fahrzeug um 3 weitere Plätze für Zigarettenanzünder sowie 4 USB-Ports. Wirklich kompletter overkill und wurde daher nicht einmal benutzt.
  • WIKA Teleskop Feuerblasrohr mit Baumwollbeutel – mit diesem Blasrohr soll man einem Lagerfeuer oder Grill Luft zuführen. Vermutlich kompletter Nonsens. Ein Pappteller hat diese Aufgabe auf der Reise immer zufriedenstellend erfüllt. Das Blasrohr kam daher nicht einmal zum Einsatz. Kann nicht einmal sagen, ob es überhaupt sinnvoll funktionieren würde.
  • MINIC Magnetische-Kreuzwasserwaage – kleine kompakte Wasserwaage. Kann zur Kontrolle der Nivellierung eingesetzt werden. Ich würde nach den Erfahrungen dieser Reise sagen Augenmaß reicht absolut aus. Daher eher (unnötiges) Gadget als notwendiges Zubehör. Die Möglichkeiten zur Nivellierung mit den beiden Unterfahrkeilen sind ohnehin beschränkt.
  • Reise Know-How Reiseführer USA Südwesten mit ganz Kalifornien – ein super Reiseführer und für die Vorbereitung der Reise unverzichtbar. Gibt nur einen Grund warum er an dieser Stelle aufgeführt ist. Wer gut vorbereitet ist braucht ihn vermutlich auf der Reise nicht mehr. Das Internet gibt es ja auch noch. Man sollte sich also gut überlegen ob man einen so dicken Wälzer in den Koffer packen muss.

 

Hoffe der ein oder andere Neuling konnte hier ein paar nützliche Informationen finden. Würde mich freuen, wenn es so wäre. Die „alten Hasen“ mögen mir verzeihen, dass ich vom üblichen Stil eines Reiseberichtes abgewichen bin.

Hey.Baby
Bild von Hey.Baby
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Beigetreten: 26.08.2009 - 19:55
Beiträge: 1768
RE: Wohnmobil-Rundreise durch die Highlights des Südwesten, Sept

Hallo Frank,

einen großen Dank an Dich/Euch für diesen sehr umfangreichen, tollen Erfahrungsbericht aus der Sicht von "Newbies" yes

_________________________________

Gruß Chris

Mit dem Wohnmobil durch Canada / USA

 

Jindra
Bild von Jindra
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Beigetreten: 25.03.2011 - 10:55
Beiträge: 2585
RE: Neuen Kommentar schreiben

Hallo Frank!

Sehr gut überlegte Zusammenfassung!

Ich teile diene Ansicht mit der Hilfe für Anfänger zu 100%.

Auch wenn ich selbst kein Anfänger bin, vielen Dank für deine / eure Mühe.

Viele Grüße, Jindra

 

Es gibt für uns noch viele Fragen, wir haben die Welt nicht überall gesehen!

Unser Blog

Dobbylein
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Beigetreten: 11.01.2020 - 08:49
Beiträge: 86
RE: Wohnmobil-Rundreise durch die Highlights des Südwesten, Sept

Auch von mir herzlichen Dank.

Die Mikrofaserhandtuecher sind schon bestellt :) 

InkenWi
Offline
Beigetreten: 15.03.2019 - 11:37
Beiträge: 48
RE: Wohnmobil-Rundreise durch die Highlights des Südwesten, Sept

Super Bericht...toll geschrieben und für mich eine absolute Hilfe für meine Planung (Mai/2023)

Vielen Dank dafür...

Gruß Inken

Vera
Offline
Beigetreten: 04.05.2015 - 19:01
Beiträge: 137
RE: Wohnmobil-Rundreise durch die Highlights des Südwesten, Sept

Vielen Dank für die ausführlichen Tips. Habe mir für 2023 schon was notiert smiley

RoadBear scheint ja echt nachgelassen zu haben, bin mal gespannt. Wir hätten vermutlich auch nicht zwingend alle Funktionalitäten geprüft, aber anscheinend ist das doch nötig beziehungsweise sinnvoll.

Bettlaken sind vermutlich immer noch ohne Spann, oder? 
Ich habe hier irgendwo gelesen, dass nach Corona das Reste Regal total leer war. War’s bei euch gefüllt? Ich fliege zwar nach Seattle, aber das dürfte ja vergleichbar sein.
hast du auch eine Empfehlung zu Haken mit Saugnapf? Oder brauchtet Ihr die gar nicht..

 

 

 

Viele Grüße

Vera

Frank78
Offline
Beigetreten: 08.03.2022 - 18:21
Beiträge: 23
RE: Wohnmobil-Rundreise durch die Highlights des Südwesten, Sept

Hallo Vera,

freut mich, dass dir mein kleiner Bericht gefallen hat. 

Die technischen Unzulänglichkeiten haben unseren Urlaub für einige Tage massiv beeinträchtig. Das hätte bei einer Prüfung durch den Vermieter auffallen müssen. Wird offenbar nicht gemacht, oder wurde in diesem Fall vergessen. Aufgrund dieser Erfahrung kann ich wirklich nur dringend raten, die essentiellen Funktionen vor Ort zu prüfen.

Die Bettlaken waren keine Spannbettücher. Hat uns persönlich aber nicht gestört. Haken mit Saugnäpfen hatten wir uns im Walmart gekauft. Die waren leider eine komplette Katastrophe und haben wirklich nirgends länger als ein paar Minuten gehalten. Wir sind dann auch ohne ganz gut ausgekommen. Haben teilweise die Griffe der Schränke verwendet, dann geht das schon ganz gut.