Die eigentliche Planung begann bei uns im September 2025. Als Erstes legten wir den groben Zeitraum und die Länge des Urlaubs fest. Durch unsere Arbeit mussten wir uns an die Sommerferien richten, wodurch wir leider in der Hauptsaison reisen mussten. Zum Glück konnten wir ein paar Tage vor den Ferien fliegen, um hier noch etwas an Geld zu sparen. Beim Wohnmobil entschieden wir uns für ein C-Medium von FourSeasons (Buchung über cu-camper). Wir hatten zwar erst mit einem größeren Wohnmobil geplant, uns dann aber doch für die kleinere Variante entschieden, um unseren Respekt vor dem Gefährt etwas entgegenzuwirken
Das Vereinfachte natürlich auch die Stellplatzbuchung auf den Campgrounds, obwohl wir sehr oft gesagt bekamen, dass wir uns ja sehr gut verstehen müssen, wenn wir so ein kleines Wohnmobil mit vier Personen nehmen ![]()
Nach der Buchung des Campers, der Hotels und der Flüge im November folgten dann verteilt über die folgenden Monate die Campgrounds, bei denen wir überraschend weniger Probleme hatten. Wir bekamen fast alle Wunschsites und mussten nur einen Ausweichcampground buchen (Alice Lake Park statt Porteau Cove). Das Letzte was wir noch vor der Reise buchten waren Lake Louise Shuttles und ein Whale Watching für Vancouver.
Aber jetzt geht's los: Mit dem Zug ging es für uns zum Frankfurter Flughafen. Da die Bahn sogar pünktlich war, schafften wir es drei Stunden vor unserem Flug da zu sein. Um 14:25 Uhr flogen wir dann mit Condor in der normal Economy-Klasse. Alle etwas aufgeregt vor der großen Reise schafften wir es leider weniger, Schlaf im Flieger zu tanken.
Eigentlich hatten wir geplant erst ein paar Tage in Vancouver zu bleiben und dann die Womo-Reise zu beginnen, da aber zum Zeitpunkt unseres Startes noch WM-Spiele in Vancouver waren, entschieden wir uns dagegen. Mein Kumpel und ich sind zwar große Fußballfans und am kommenden Tag wäre genau ein Spiel in Vancouver gewesen, aber die horrenden Ticket- und Hotelkosten wollten wir uns sparen. Auch die Organisation FIFA zu unterstützen, hätte uns kein so gutes Bauchgefühl gegeben. So drehten wir die Reise um und planten nur unsere eintägige Pflichtübernachtung vor Womo-Übernahme in Vancouver.
Diese Übernachtung machten wir in einem kleinen Apartment in Stadtteil Richmond, bei dem der Übernachtungspreis mit ca. 180€ noch in Ordnung war. Nach der Landung ging es für uns auch direkt mit einem Uber dorthin. Trotz Müdigkeit planten wir einen kleinen Spaziergang zu einer Mall, um schonmal etwas kanadische Luft zu schnuppern. Wir erledigten einen kleinen Einkauf, bestellten uns ein paar leckere Burger zum Essen und lernten als Erstes die für uns ungewöhnlichen "Warnampeln" für die Zebrastreifen kennen
.
Der Stadtteil, in dem wir übernachteten, war echt sehr schön und das Apartment war komplett ausreichend für die Nacht. Wir sprachen auch kurz mit dem Sohn des Vermieters, der einen sehr netten Eindruck machte. Der "Wachhund" hingegen schien wie wir auch noch etwas Schlaf zu brauchen
. Genug Eindrücke gesammelt, ging es für uns dann aber zeitig ins Bett. Wir wollten ja fit für den ersten Womo-Tag sein!




Schöne Grüße
Nico