Womo-Abenteuer

Nordamerika im Wohnmobil erleben!

Tag 18: Vom Saint Mark’s Summit zurück Richtung Vancouver

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Bärenbrüder
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Beigetreten: 10.07.2026 - 05:21
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Tag 18: Vom Saint Mark’s Summit zurück Richtung Vancouver
Eckdaten zum Reiseabschnitt
Reisedatum: 
Sonntag, 12. Juli 2026
Gefahrene Meilen: 
105 Meilen
Fazit: 
Ein Summit in Wolken nach schöner Wanderung und Baden im Rolley Lake

Unser letzter voller Womo-Tag vor der Abgabe in Abbotsford startete mit dem Frühstück. Langsam neigten sich unsere Vorräte dem Ende und es war Resteessen angesagt. Wir starteten relativ früh auf den Highway 99 Richtung Vancouver. Wir hatten für heute die Wanderung zum Saint Mark’s Summit geplant, bevor wir weiter Richtung Rolley Lake Park fahren wollten, um schon mal nah an Abbotsford für die Abgabe des Womos zu sein.

Am Highway 99 hielten wir noch zwei bis dreimal an, um ein bisschen Aussicht auf das Meer zu erhaschen. Der Großteil der Aussichtspunkte war aber tatsächlich mit Bäumen zugewachsen, was uns ein bisschen überraschte.

Vorm Cypress Mountain ging die Cypress Bowl Rd serpentinenartig in die Höhe. Etliche Rennradfahrer nutzten den leicht sonnigen Tag, um den Berg zu erklimmen. Von uns erhielten sie nur mitleidige Blicke 😀. Am Cypress Mountain angekommen, nahmen wir einen der vielen Parkplätze (dort ist eigentlich Skigebiet) und starteten unsere Wanderung zum Saint Mark’s Summit. Der Weg sollte etwa 11 km lang sein und 600 Höhenmeter umfassen.

Der Weg nach oben war anfangs sehr angenehm und mystisch. Es war sehr neblig, was die Atmosphäre im Wald sehr cool machte. Anfangs war auch noch eher wenig auf dem Weg los. Je mehr wir liefen, desto voller wurde aber der Trail. Es war Sonntag und man merkte mittlerweile, dass sich auch sehr viele ungeübte Wanderer mit nicht ausreichender Kleidung auf den Weg gemacht hatten. Da es am Vortag geregnet hatte, waren die späteren serpentinenartigen Waldwege Richtung Gipfel schwer zu laufen - man rutschte schnell weg. Wir sahen etliche Läufer, die einmal auf den Weg gefallen waren.

Der Nebel machte den Weg im Wald sehr mystisch und anschaulich. Den Gegenpol dazu bildeten die Wolken am Saint Mark’s Summit. Obwohl wir den beschwerlichen Weg auf uns genommen hatten, hatten wir am Gipfel leider überhaupt keine Aussicht über die Umgebung. Schade, da uns die vorher angeschauten Bilder eigentlich viel versprachen. Wir entdeckten am Berg aber noch ein Schild zum lustigen Unnecessary Mountain.

So traten wir den Weg bergab an, bei dem wir wenig Probleme hatten und schnell vorankamen. Wir nahmen noch einen kleinen Umweg zum Bowen Lookout mit und sieh an - dort hatten wir Glück und eine freie Sicht aufs Meer.

Müde und hungrig kamen wir am Parkplatz wieder an. Kurzerhand entschlossen wir uns, eine Stärkung bei BeaverTails zu gönnen. Es gab eine Poutine, die leider nicht so gut war und einen leckeren Beavertail.

Gestärkt ging es für uns zurück auf die Straße. Wir hielten nochmal kurz am Cypress Lookout, der wirklich eine schöne Aussicht über Vancouver gab. Danach ging es für uns leider in den Feierabendverkehr. So verzögerte sich unsere Fahrt etwas und wir kamen erst am frühen Abend am Rolley Lake Park an.

Wir hatten Site 28 am Rolley Lake Park. Schön abgeschieden, aber mit einem kurzen Fußweg zum Wasser. Aber wir hatten Glück - das Wetter war schön, die Sonne war draußen. Warum nicht am letzten Tag baden gehen? Die Mädels gingen duschen und mein Bärenbruder und ich schnappten uns schnell das Handtuch, dann ging es vor zum Badebereich. Das Wasser war den Umständen entsprechend angenehm und wir genossen die halbe bis dreiviertel Stunde im Wasser. Danach ging es zurück zur Site. Wir duschten, packten schon mal den gröbsten Teil unserer Sachen zusammen und aßen abends Wraps. Zu den Wraps gab es Falafeln, die wir am Feuer rösteten. Den Großteil der Reste konnten wir für die Wraps verwerten.

Den letzten Womo-Abend ließen wir am Lagerfeuer ausklingen. Den CG fanden wir sehr schön, obwohl er sehr nahe bei Vancouver lag. Schnell waren unsere Womo-Tage vorbeigegangen. Jetzt stand noch die Womo Rückgabe und ein paar Tage in Vancouver an. Wir waren gespannt, wie wir in den Luxus einer normalen Wohnung zurückfinden würden 😀.

 

Viele Grüße
Nico