Womo-Abenteuer

Nordamerika im Wohnmobil erleben!

Tag 3 Vancouver

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Kleinshorty
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Tag 3 Vancouver
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Reisedatum: 
26.06.2019
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0 Meilen
Kleinshorty
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RE: Tag 3 Vancouver

Auch der 3. Tag in Vancouver steht uns nicht komplett allein zur Verfügunglaugh, Für den Nachmittag hat uns der Cousin von Guido nochmal eingeladen, um uns die Umgebung von Vancouver zu zeigen. Also ist uns klar, dass wir nur ein paar Stunden für die restlichen Highlights von Vancouver haben. Wir haben uns Gastown und den Canada-Place vorgenommen. Zum Glück ist unser Hotel nicht weit von Gastown entfernt und so machen wir uns zunächst ohne Frühstück auf den Weg. Schon nach kurzer Zeit finden wir aber eine Bäckerei, in der wir ein köstliches Frühstück genießen. Gut gestärkt erkunden wir nun also Gastown, sozusagen die "Keimzelle" Vancouvers. Da ich gerne den klassichen Stadtplan in der Hand halte, hatten wir direkt eine lustige Begebenheit. Ein Mann sprach uns an, er wäre als "Touri-Helfer" unterwegs und fragte, was wir suchen würden und ob er uns helfen könne. Es stellte sich dann aber schnell heraus, dass ich besser orientiert war als er und ich ihm erklären musste, wo wir uns gerade befandenlaugh
Grundsätzlich zeigte es aber wie schon häufiger in den letzten Tagen, wie hilfsbereit der Kanadier an sich ist.

Gastown ist wirklich wunderschön und da wir ja schon relativ zeitg gegen 9.00 dort waren, war es auch ziemlich leer. Die berühmte Steamclock haben wir natürlich auch gesehen, aber wir haben nicht bis zur vollen Stunde gewartet.....
 

Der Weg führte uns nun weiter zum Canada Place. Es lagen 3 große Kreuzfahrer dort.

Es war wiklich auffällig, wie sauber und gepflegt hier alles ist!

Auf dem Rückweg zu unserem Hotel haben wir dann tatsächlich kurz die Orientierung verloren und sind ein Stück in die falsche Richtung gelaufenindecision, aber auch hier trafen wir auf sehr hilfsbereite Menschen, die uns wieder auf den "richtigen Weg" brachtenlaugh

Nach einer kleinen Pause im Hotel, kam dann wie verabredet Guido's Cousin und holte uns zur 2. Runde Sightseeing außerhalb von Downtown ab. Es ging wieder Richtung North Vancouver. Unser erster Ziel war "Deep Cove", eine wunderschöne kleine Bucht.

Dann ging es weiter zum "Mount Seymour Provincial Park". Hier fühlten wir uns wieder ein bisschen wie im Urwald.Die kanadischen Wälder sind wirklich anders, als unser deutscher Wald.

Dann ging die Fahrt weiter in den Lynn Headwaters Regional Park, wo wir das BC Mills House besuchten.

Nach einer Mittagspause mit lecker Essen gab es dann noch einen Besuch am Strand. Auch hier weiß ich leider nicht mehr genau, wo es war. Aber der Blick war toll!

Nun müssen wir uns leider von Guidos Cousin verabschieden. Er hat uns so viel rund um Vancouver gezeigt, was wir ansonsten nie gesehen hätten. Es war auch sehr interessant seinem Wissen über die Geschichte  der Stadt zu lauschen und den Problemen, die natürlich mit dem schnellen Wachstum der Stadt zusammen hängen.
Man darf an dieser Stelle sicherlich nicht unerwähnt lassen, dass wir sowohl in Toronto als auch in Vancouver sehr viele "Homeless People" gesehen haben.....
 

Nachdem er uns wieder an unserem Hotel abgesetzt hatte, haben wir nach einer kleinen Pause noch den letzten Punkt unserer "To-Do-Liste" in Angriff genommen. Wir wollten gerne noch nach Granville Island. Also haben wir schnell gegoogelt, wie das mit den Wassertaxis funktioniert und haben uns zum für uns nächstgelegenen Zustieg am "Plaza of Nations" begeben. Die Boote sind echt witztig laugh Aber Achtung: Es gibt 2 verschiedene Anbieter, die sich eigentlich überhaupt nicht in Preis oder Haltestellen unterscheiden. Nur wenn man direkt das Rückfahrticket mit kauft, gilt dies dann natürlich auch nur für den Anbieter, bei dem man es gekauft hat.

Also shipperten wir über den False Creek und hatten nochmal eine tollen Blickt auf die Skyline.

Auf Granville Island angekommen, waren wir ein bisschen enttäuscht. Es hatte sich im Reiseführer so schön angehört. Aber wir fanden es etwas gammelig. Vielleicht ist die Atmosphäre tagsüber auch trubeliger. Bei uns war jedenfalls nicht sehr viel los - was grundsätzlich ja eher gut istwink Die Markthalle war schon ganz nett. Aber gegessen haben wir dann doch im Restaurant "Bridges", direkt am Wasser.

Mittlerweile war es ziemlich frisch geworden und wir haben zugesehen, dass wir mit der kleinen Ferry wieder in Richtung unseres Hotels kamen. Die Haltestation war unterhalb  der Rogers Arena bzw. BC Place Stadium und wir hatten noch einen schönen Blick auf das Science Center. Die dunklen Wolken kamen immer näher, aber wir haben es zum Glück noch trockenen Fusses ins Hotel geschafft.smiley

Nach einem Absacker in der Hotelbar mussten wir dann die Koffer packencrying, da am nächsten Tag nun endlich die Übernahme des Wohnmobils anstandlaugh

Puh, was sind wir aufgeregt. Nun kommt der Teil der Reise, auf den ich mich monatelang so intensiv vorbereitet habe, in dem ich hier all die spannenden Reiseberichte gelesen , Reiseführer rauf und runter gewälzt und Google Maps gequält habecheeky. Wird alles klappen? Kommen wir mit dem WoMo Klar? Passt die Route? Wie wird das Wetter? Fragen über Fragen, die uns in den Schlaf geleitenlaugh