Womo-Abenteuer

Nordamerika im Wohnmobil erleben!

Tag 4: Übernahme WoMo und Fahrt nach Victoria / Vancouver Island

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Kleinshorty
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Tag 4: Übernahme WoMo und Fahrt nach Victoria / Vancouver Island
Steckbrief
Reisedatum: 
27.06.2019
Gefahrene Meilen: 
70 Meilen
Fazit: 
Alles ist sooo neu und soooo spannend
Kleinshorty
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RE: Tag 4: Übernahme WoMo und Fahrt nach Victoria / Vancouver Is

Es geht los!! Fraserway holt uns super pünktlich um 7.45 Uhr am Hotel ab. Wir hatten bereits von Toronto bei Fraserway angerufen, um die Zeit für den kostenlosen Shuttle vom Hotel abzusprechen. Da wir an dem Tag ja noch bis nach Vancouver Island rüber wollen, haben wir natürlich die früheste Uhrzeit gewählt, die man uns angeboten hatte.

Unser Gepäck wandert also inkl. des kleinen Gasgrills mit den passenden Gaskartuschen, den die Gasteltern im Vorfeld netterweise für uns besorgt hatten, (Kostenpunkt ca. 50,--$) in den Anhänger von Fraserway. Den Tip, einen Gasgrill mit an Bord des WoMo's zu nehmen hatte ich auch hier aus dem Forum. Es war ein wirklich sehr nützlicher rTipyes  Der Grill hat einwandfrei funktioniert und am Ende der Reise haben wir ihn einfach im WoMo gelassen. Es wird sich schon jemand darüber gefreut habenangel

Aber nun wieder zurück an den Anfang: Nach einer knappen Stunde Fahrt sind wir bei Fraserway angekommen. Der Himmel ist wolkenverhangen und es droht reichlich Regen. Aber erstmal werden wir herzlich auf Deutsch empfangen. Die Formalitäten sind relativ schnell erledigt. Da es noch so früh am Morgen ist, scheint es die hier in den Reiseberichten oft angepriesenen kostenlosen HotDogs (noch) nicht zu geben, schade eigentlich. Gefrühstückt haben wir nämlich noch nichtsad


Wir werden gefragt, ob wir eine Einweisung auf deutsch möchten, auf die wir aber länger warten müssten. Oder doch auf englisch, wo wir direkt mit starten könnten. Also entscheiden wir uns für die englische Version, mit der Bitte,  langsam und deutlich zu sprechenwink. Gesagt, getan. Die Einführung ist sehr ausführlich und das Mädel ist auch sehr geduldig mit uns, da wir als Neulinge doch noch die ein oder andere Frage haben. Als es darum geht uns den Kühlschrank zu erklären, kommt der lapidare Nebensatz bzw Frage:   Ihr werdet ja vermutlich nicht direkt von hier auf eine Fähre gehen?? DOCH - genau das wollen  wir doch tatsächlich tun!!!!
Tja, und damit waren meine Pläne, den Ersteinkauf betreffend, gleich schon mal hin. Man muss auf der Fähre den Gashahn nämlich abdrehen und somit läuft der Kühlschrank ja dann nicht. Es macht natürlich wenig Sinn, den Kühlschrank, so wie eigentlich geplant noch vor der Fährüberfahrt mit Lebensmitteln zu füllen, wenn er gar nicht an ist! Das war ein technisches Detail, das ich trotz guter Vorbereitung tatsächlich mal so gar nicht auf dem Schirm hatte.laugh

Wir bekamen dann noch den Tip, den Einkauf  am besten in "Sidney" zu machen.
Nach der Einweisung,  die ca. eine halbe bis dreiviertel Stunde gedauert hat, ging es also daran, die Koffer auszupacken und alles zu verstauen. Wir waren froh, dass wir nicht mehr draußen ums WoMo rumlaufen mussten, denn mittlerweile regnete es wie aus Eimern. Wir machen uns also ganz gemütlich mit allem vertraut und ich versuche für alles einen festen Platz zu finden, Das ist eigentlich relativ einfach, da wir wirklich reichlich Schrankplatz und Ablagefächer haben. 

Unser zu Hause für die nächsten 2 Wochenheartsmiley

Guido macht sich derweil noch weiter mit der Technik vertraut. Und dann sind wir soweit: Wir können losfahren. Guido dreht erstmal eine Runde dort über den Platz und sagt nur: "Oh je, was ist das denn für ein Wendekreis?!"Und dann geht's raus auf die Straße.


Wir hatten schon zu Hause alle relevanten Adressen in die App "HERE WeGo" eingegeben. So dass der Weg zur Fähre nicht allzu schwer zu finden ist.
Am Fähranleger "Tsawwassen" angekommen, fahren wir in die uns genannte Lane und haben erstmal Zeit auszusteigen und frühstücken zu gehensmiley. Nach einer Weile werden dann alle über Lausprecher aufgefordert zu ihren Fahrzeugen zurückzugehen und dann geht es auch schon los. Zum Glück braucht man nur in seiner Reihe zu bleiben, bis zum Vordermann aufzuschließen und dann das WoMo abstellen. Kein Rangieren o.ä. So war das Einfahren auf die Fähre tatsächlich leichter als gedacht!
Da das Wetter mittlerweile wieder trocken ist, sind wir natürlich auf Deck gegangen und haben die Überfahrt sehr genossen


 


Nach 1,5 Std Überfahrt kommen wir relativ entspannt auf VI an. Mittlerweile ist es ca. 14.00 Uhr. Das lief doch bisher auf jeden Fall absolut planmäßig. smiley
Nun noch der Einkauf: Nachdem wir das Einkaufzentrum ("Safe on Foods") relativ schnell gefunden haben, tun wir uns echt schwer einen Parkplatz für unser Ungetüm zu finden. Es scheint sich hier um ein eher kleines Einkaufcenter zu handeln. Jedenfalls kommen uns die Parkplätze sehr klein vor.frown Nachdem wir 2x komplett rum gefahren sind, entscheiden wir uns für eine Lücke, die zumindest aus 2 Parkplätzen nebeneinander besteht. Ich schaffe es dann tatsächlich auch, Guido einigermaßen einzuweisen, so dass wir das WoMo  beruhigt abstellen können. Das hat aber jetzt schon ein paar Nerven und Zeit gekostet.....



Für den Einkauf geht auch viel Zeit drauf, obwohl wir schon gut vorbereitet mit fertiger Einkaufsliste den Laden betreten. Aber bis man so alles zusammen hat und man ja auch noch ganz andere leckere Sachen entdeckt, die nicht auf der Liste stehen...... Aber schließlich haben wir auch das geschafft. Nun müssen die Vorräte nur noch verstaut werden und dann können wir endlich den Campground anfahren. Es ist jetzt nicht mehr weit, noch ca. 45 min bis wir am "Salish Seaside RV Heaven" sind.

 

Obwohl ja alles prima geklappt hat, ist es mittlerweile fast 18.00 Uhr bis wir unser WoMo endlich das erste Mal auf einem Campground abstellen können. Und was für ein Campgroundsmiley!  Die Buchung für 2 Nächte war nicht gerade preiswert, 195,--$. Aber wir haben einen Platz in der ersten Reihe mit einer fantastischen Aussicht auf die Bucht und Victoria gegenüber. Der Campground ist super geflegt, die Duschen sind die besten auf der ganzen Route.

Als wir nun die Site erreichen, haben wir direkt einen super netten und hilfreichen Nachbarn, der Guido darauf aufmerksam macht, dass wir unseren Abwasserschlauch ohen "Attachment" gar nicht anschliessen dürfen. Wir haben also das ganze WoMo abgesucht, aber ein irdgendwie geartetes Anschlussstück lässt sich nirgends finden. Also leiht uns Dough kurzerhand einen seiner Abwasserscläuche.(er hat gleich mehrere dabeisurprise) Wir haben uns dann an der Rezeption am nächsten Tag ein eigenes "Attachment" für kanpp 40,--$ gekauft und diese sogar bei der Rückgabe des WoMo's zurück erstattet bekommen!

 

Hier kann man gut sehen, dass der Campground auf einem kleinen Felsplateau liegt, sozusagen direkt gegenüber von Victoria Downtown,

Allerdings kamen uns unser WoMo zwischen den ganzen riesigen Bussen plötzlich eher klein vor. Sozialer Wohnungsbau zwischen Luxusvillenlaugh Hier bleiben die Camper offensichtlich gerne länger als 2-3 Nächte.....

Relativ erschöpft haben wir uns am ersten Abend nur noch schnell ein paar leckere Nudeln gekocht und waren dann noch bei unseren netten Nachbarn auf ein Bierchen und Weinchen eingeladen. Danach konnten wir dann super in unserem kleinen Heim schlafencheeky. Selbst die Matrazen im WoMo waren super bequem und ich habe die ganzen 14 Tage keine Rückenschmerzen gehabt!