Womo-Abenteuer

Nordamerika im Wohnmobil erleben!

02_Lihue / Kauai   02.- 12.04.2019

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Kristina
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02_Lihue / Kauai   02.- 12.04.2019
Eckdaten zum Reiseabschnitt
Reisedatum: 
02.04.2019
Gefahrene Meilen: 
0 Meilen
Fazit: 

DATUM:                           Mittwoch, 03.04.2019

WETTER:                          24°C sonnig, einige kleine Wölkchen

Kikerikiiiiiiii! Es ist 4 Uhr morgens und Kauais berühmte Hühner wecken uns mit intensivem und lang anhaltendem Krähen, bzw. er tut es – der jeweilige Hahn der Truppe. Sein Konkurrent antwortet natürlich umgehend und mindestens ebenso laut! Chef ist, wer das letzte Kikeriki hat!

Bei uns ist es ziemlich egal, da uns der Jet-Lag ohnehin fest im Griff hat. Unser Körper sagt uns 4 Uhr nachmittags an – wer will  denn da schlafen? Bis 6.30 Uhr trödeln wir noch herum, dann wird es langsam hell.
Gegen 8 Uhr sind wir soweit fertig und sehen uns zum ersten Mal bei Tageslicht draußen um.

Die Sonne scheint, es sind ungefähr 20 Grad Celsius und es geht ein leichter Wind.
Die Chicken-/Roostergang trippelt aufgeregt um unsere Füße – nein, bei uns gibt es nichts! Enttäuscht zerstreuen sie sich wieder und suchen woanders ihr Futter.
Rings um uns herum ist eine erstaunlich ländliche Nachbarschaft, weit im Osten ragen sehr hohe, grüne scharfzackige Berge auf.

Unsere Nachbarn, ein etwas älteres Ehepaar (so a. Mitte 70 ) stehen bereits mit ihrem Koffern am Leihwagen – sie haben nur 3 Tage für Kauai, einer davon war zum Ankommen gestern, morgen geht es bereits weiter nach Oahu – also müssen sie den heutigen Tag nutzen, um sich die ganze Insel anzusehen. Das ist mehr als sportlich und wäre mir die Anstrengung nicht wert.

Ein weiteres Pärchen aus Deutschland ist gestern Abend mit uns im Flieger angekommen, sehr jung und ambitioniert wollen sie mit dem Rucksack die Insel erkunden.
Gestern Abend haben sie mehr als eine Stunde vom Flughafen bis zum Hotel gebraucht und jetzt brechen sie auf, um sich ein Frühstück zu besorgen!
Immer zu Fuß und mit dem Gepäck auf dem Rücken – ohne Leihwagen! Hätten wir es gewusst, zumindest gestern Abend hätten wir sie mitnehmen können!

Wir packen unser Gepäckl in das Auto, übrigens ist es ein weißer Chevrolet Equinox, bezahlen die Rechnung für die Nacht – mit 101$ kein wirkliches Schnäppchen, aber spottbillig für Kauai.
Dies war sicherlich ok für die erste – sehr kurze Nacht, aber nicht für einen Urlaubsaufenthalt geeignet, es ist einfach und schlicht – eher ein Hostel ohne Luxus, Komfort und Schick, aber immerhin mit eigenem Badezimmer.
Es war sauber, der Kaffee lecker und die Hawaiianische Dame mit dem superzartenStimmchen an der Rezeption sehr nett!

Unser erstes Ziel ist Walmart – dank Trulla finden wir es super schnell. Das Navi hat mittlerweile 16 Jahre auf dem Zähler und seit dem ersten Einsatz 2003 in Kanada schon das 3.Kartenupdate. Obwohl der Akku schon nach 5 Minuten schlappmacht, funktioniert die Navigation am Zigarettenanzünder immer noch perfekt!

Es gibt ein McD im Walmart und dieser liefert auch noch ein perfektes handfestes Frühstück – der Morgen ist gerettet – für Extravaganzen sind wir noch zu müde!
Der anschließende Einkauf hingegen verläuft sehr gebremst. Wir wollen uns ein wenig orientieren und dann erst später noch einmal hierherfahren, wenn wir unsere Unterkunft gefunden und bezogen haben.
Also trödeln wir ein wenig herum und suchen. Merkwürdigerweise scheint dieser Walmart – und damit der einzige Walmart auf Kauai eher ein Neigbourhood-Market zu sein.
Wenig Auswahl an Lebensmitteln, keine frischen Fleisch- und Fischwaren! Eine Nachfrage ergibt: So etwas kaufen wir bei Safeway oder Cosco!
Gut, dann brauchen wir jetzt noch einen Safeway!
Trulla weiß, wo der ist und lotst uns direkt dorthin – vorbei an unserem Condomium, welches wir ab 16 Uhr beziehen können. 

Da es jetzt noch zu früh ist, gucken wir uns erst einmal die Umgebung an. Wir fahren bis Kapa´a und schlendern durch den Safeway. Hier gibt es alles für´s Frühstück, tolles Fleisch und frischen Fisch, Donuts und Sushi – perfekt.

Weiter geht es zum Ortskern von Kapa´a. Hier reihen sich viele Shops aneinander und wir bummeln ein wenig herum. Jetzt ist es 12 Uhr und wir versuchen unser Glück in den Kauai Beach Villas, vielleicht können wir ja schon einziehen?

Ein paar Minuten später wissen wir über alles Bescheid. Die beiden netten Damen an der Rezeption empfangen uns mit einem Lei – ich freue mich sehr darüber; viel mehr, als wenn wir einen auf dem Flughafen überreicht bekommen hätten! Jetzt können wir noch ganz entspannt Fotos im Sonnenschein damit machen, bevor er verwelkt!
Wir wissen über Gemeinschaftsabende, Treffen am Pool, Regeln und Reinigungszeiten Bescheid, jedoch ist unser Apartment leider noch nicht fertig, aber sie werden uns eine SMS schicken, sobald wir hineinkönnen.

Während wir uns informieren lassen, fährt ein Feuerwehrauto vor und möchte durch die Schranke dieser Gated Community  gelassen werden. Leider schließt sie sich, bevor der ganze Wagen durch ist und prompt bricht sie ab! Uuuppps!
Die Dame an der Rezeption stockt kurz, greift entschuldigend zum Hörer und spricht kurz mit jemandem. Zu uns gewandt: Das passiert häufiger – wir kennen das schon. Die Reparatur dauert nur Minuten! Na, denn!

Wir erkunden zunächst einmal das Gelände, denn wir wissen schon die Nummer von unserem Apartment. Das Haus und der Eingang ist schnell gefunden.
Die Wohnung liegt am Rande des Condomium-Komplexes, in der 2.Etage mit einem kleinen Meerblick und hat kein Gegenüber, keinen Einblick und verspricht einen netten Abstand zu den Nachbarn. Wir bleiben gespannt.
Der Weg zum Strand ist kurz, maximal 100 Meter und der Strand selber ist sehr schön. Das Wasser allerdings ist sehr aufgewühlt – zum Baden vielleicht zu sehr?

Wir beenden unseren Rundgang und beschließen, jetzt unseren Einkauf bei Safeway zu machen. Der Kühlschrank rückt bis 16 Uhr in erreichbare Nähe. Da können wir schon einmal loslegen.

Es gibt warmes Orange-Chicken, Sushi  und der Rest dessen, was wir so brauchen. Kaum haben wir alles verstaut erhalten wir die Info, dass wir unser Apartment beziehen können.

An der Rezeption brauchen wir nur noch unsere Schlüsselkarte abzuholen, während sich gerade eine Amerikanerin unglaublich darüber aufregt, dass sie ihre Wohnung noch nicht beziehen kann – aber es ist eben gerade mal 14 Uhr – wir haben einfach Glück gehabt!

Die Wohnung ist genau die, die wir uns von unten schon angesehen hatten.
Jetzt haben wir aber keinen Blick für Feinheiten – zuerst genießen wir das Essen auf dem Balkon.
Später können wir uns in der privat eingerichteten Wohnung um: Die Küche ist etwas „oldfashioned“, aber alles vorhanden und gut in Schuss.
Das Wohnzimmer ist mit einer Sitzecke und Esstisch ausgestattet, der Balkon ist groß, nicht einsehbar und mit Tisch und 4 Sesseln möbliert. Von hier aus hören wir das Meer rauschen und sehen einen schmalen Streifen davon!
Das Schlafzimmer ist ein typisches Masterding! Sehr breites Bett, Kommode, Schrank mit Safe und Spiegel! Das Badezimmer ist ebenfalls gut ausgestattet und hat noch eine extra verspiegelte Ecke als Frisiertisch – ebenfalls etwas unmodern! Uns stört es nicht, den Luxus der vielen Handtücher und Seifen nehmen wir gerne hin!
Es ist alles sehr bequem mit viel Platz – mehr als in den ursprünglich gewählten Häuschen!

Anschließend gibt es nur noch eine kleine Runde über die Anlage, die nach dem Time-sharing Prinzip zu funktionieren scheint, dann ist für Jörg der Tag zu Ende.

Draußen ist es dunkel, die Hühner gehen schlafen und ich schreibe bei einem Glas Wein noch ein wenig. Gegen 21 Uhr fallen mir die Augen zu! Immerhin haben wir 12 Stunden Zeitverschiebung zu verarbeiten!

Wir lassen alle Fenster und Türen auf – alles ist Moskitosicher. Es ist sehr luftig und frisch! 
 

DATUM:                           Donnerstag, 04.04.2019

WETTER:                          26°C, sonnig

Kikerikiiiiiii! Und das schon gegen halb 2 Uhr in der Nacht? Da muss ein Irrtum vorliegen! Wir sind beide erst einmal wach! Was ist denn hier los? Kein anderer Hahn antwortet und so herrscht erst einmal wieder Ruhe. Zumindest bis 4 Uhr, dann ist die Nachtruhe für und durch die Hähne beendet! Guten Morgen!

Ein Kaffee und eine Dusche später sieht die Welt schon ganz anders aus.
Das Frühstück -wie in Deutschland auf dem Balkon- wird nach der halben Zeit mitsamt Balkontisch ins Innere verlegt. Die Sonne steht noch nicht hoch genug,  wärmt noch nicht so richtig und der Wind ist zu frisch! Im geschützten Wohnzimmer hinter dem Fliegengitter ist es kuscheliger.

Für heute steht eine längere Ausflugsstrecke auf dem Programm. Das Wetter soll im Westteil der Insel schön sein und bei klarer Sicht wollen wir eine Fahrt zum Waimea-Canyon wagen.

Die Hauptattraktion der Insel ist nur bei wolkenfreiem Himmel so richtig spektakulär, es können aber schon innerhalb von Minuten Wolken aufziehen und man sieht nichts mehr vom Grand Canyon Hawaiis!

Schon vor 8 Uhr sind wir startklar und geraten direkt in die Rushhour auf dem Kuhio-Highway. Etwas zäh quält sich der Verkehr in Richtung Lihue und wir mittendrin.

Es gibt auf Kauai keine Ringstraße um die ganze Insel. Ein Viertel (an der Na Pali Coast) fehlt. Also trödeln wir mit den anderen mit und brauchen fast eine Stunde bis wir Lihue hinter uns haben. Plötzlich ist der Verkehr fast weg! Bis zum Eingang in den Waimea-Canyon Drive kommen uns noch einige Autos entgegen, als wir abbiegen sind wir alleine auf der Zufahrtstrasse. Ab hier geht es in vielen kleinen und großen Kurven nach oben.

Wir müssen von Meereshöhe auf 4120 Fuß, dort liegt der höchste Punkt dieser Straße. Noch herrscht hier Ruhe – den Reiseführern nach soll sich das gegen Mittag ändern. Dann kämen die Reisebusse von den Hotels und die Gruppen würden sich an den Aussichtspunkten drängeln. Nein, das wollen wir vermeiden!

Immer weiter und höher geht es hinauf und die Landschaft ändert sich. Von Dschungel über kahle, kaum bewachsene Bereiche kommen wir zu Baumriesen, die uns sehr an Neuseeland erinnern. Dieser Gedanke kommt uns häufiger, nur ist es hier nicht so frisch!

Endlich sind wir oben am Puu a Kila Lookout angekommen. Nur noch 100 Meter zu Fuß bergauf und schon sehen wir auf das perfekte Panorama der Na Pali Coast über das Kalalau Valley mit seinen schroffen, scharfkantigen grünen Graten hinweg.
Blitzblauer Himmel, strahlender Sonnenschein, ein Segelschiff auf türkisblauem Meer und eine kleine weiße Wolke weit unten – es ist superkitschig und wie gemalt.

Außer einer Familie mit drei Kindern sind wir alleine hier! Besser geht es kaum! Das Paar erzählt noch, sie wären schon ein paar Mal hier gewesen – immer bei Wolken oder Regen! Da sieht man vermutlich gar nichts! Schade für den langen Anfahrtsweg!

Wir filmen und fotografieren noch ein wenig und machen uns dann auf den Weg bergab zum nächsten Lookout.  

Am Kalalau Lookout sehen wir, dass aus der kleinen, dekorativen Wolke schon deutlich mehr geworden ist. Ein paar Minuten später ist alles unter uns weiß und weder das Tal noch die Küste oder das Meer sind zu sehen! Schade und Glück gehabt!

Unsere Fahrt geht über einen kurzen Stopp am relativ langweiligen Kokee Lodge Museum weiter zum Waimea Canyon Overlook.

Hier trifft uns fast der Schlag: Auf dem Parkplatz stehen 5 große Reisebusse mit laufendem Motor, unglaublich viele Menschen quälen sich den steilen Weg zum Aussichtspunkt hoch – und wir mit!

Von hier hat man einen guten Blick in das Waimea Canyon – wenn man sich erst einmal in die erste Reihe vorgekämpft hat und nicht vorher von einem Selfiestick erstochen wurde!
Der Ausblick ist toll und wir machen schöne Fotos. Beim Filmen muss ich hinterher den Ton herausnehmen, denn es ist so laut wie in einer Einkaufspassage. Das Stimmen- und Sprachengewirr zerstört die schöne Landschaft!

Schnell machen wir uns an den Abstieg und freuen uns, dass wir den Canyon mit dem Wasserfall schon vorher ansehen konnten: Vom Straßenrand und ganz alleine!

Puh, das reicht – genug Touris für heute! Den Rest des Tages wollen wir uns hier im Süden ein bisschen umgucken.

Wir nehmen die Alternativroute bis Kekaha und suchen uns einen Beach Park. Unsere Badesachen und alles, was wir brauchen, liegen im Auto in einer Ikea-Tasche griffbereit.

Den ersten Beach Park mit Namen Kekaha  nehmen wir nicht, weil es dort keine Toiletten und Duschen gibt. Es geht also weiter in Richtung Osten am Waimea und Pakela Beach vorbei. Bei beiden ist das Baden wegen zu starker Strömung verboten!

Am nächsten Park fällt uns etwas auf, worüber sie schon im Fernsehen berichtet haben: Hier gibt es Dauercamper der etwas anderen Art.
Seit ein paar Jahren, genauer gesagt seit der Wirtschaftskrise in den USA ist die Zahl der obdachlos gewordenen  Menschen extrem angestiegen.
In den „warmen“ Staaten wie Florida und Californiens Süden ist es erschreckend, wie viele Menschen in ihren Autos oder auch auf der Straße in Zelten leben.
In Las Vegas gibt es sogar eine große Community in den Abwasserkanälen unter der Erde.

Der Bericht über Hawaii zeigte eine ansteigende Zahl von „Homeless from Mainland“ / Obdachlose vom Festland, die ihr letztes Geld für ein Ticket nach Hawaii ausgeben, weil sie hier das ganze Jahr ohne Probleme leben können. Diese sind hier gestrandet – im wahrsten Sinne des Wortes. Sie suchen sich ein Plätzchen und bauen sich aus Planen wasserdichte Unterkünfte, in denen sie hausen.

Gelegentlich werden sie von der örtlichen Polizei vertrieben, aber die wissen sicherlich auch nicht, wohin sie gehen sollen. Leider hinterlassen sie ihr Umfeld nicht wirklich aufgeräumt und so sehen wir im Salt Pond Beach Park viel Müll und Unrat herumliegen.

Die Straße führt uns in einem Bogen nach Koloa. Hier ist unser letzter Versuch eines Badestopps. Die Südküste ist der Schwerpunkt der Hotellerie auf Kauai, hier haben die großen Hotelketten ihre Bettenburgen.
Wir suchen uns den Poipu Beach Park aus und landen zunächst auf einem großen Parkplatz. Mit Mühe bringen wir unser Auto noch unter und gehen dann an den Strand. Hier herrschen Badeanstalt-Zustände.
Viele Leute in großen bis sehr großen Gruppen auf der großen Wiese und am Strand – nein, das wollen wir auch nicht!

Der Verkehr auf dem Kuhio Hwy. ist extrem! Wir quälen uns langsam ein paar Kilometer bis Wailua und nach dem Einkauf auch wieder zurück zu unserer Anlage. Kurz vorher muss es einen Unfall an der Einfahrt gegeben haben, wir sehen nur doch die beiden Totalschäden. Da scheint einer frontal in die Seite eines 2. geknallt zu sein – übel!

Wir verbringen den Abend mit einer selbstgebackenen Pizza und einem Glas Wein auf dem Balkon!
In Erinnerung wird uns der perfekte Ausblick am Waimea Canyon bleiben! Das war einfach nur superschön!

DATUM:                            Freitag, 05.04.2019

WETTER:                          26°C, Sonne, über den Bergen viele Wolken

Es bleibt bei unserem tierischen Wecker – Kikerikiiiiii um halb 4Uhr! So langsam werden wir uns daran gewöhnen müssen.

Heute ist Badetag eingeplant! Gestern Abend noch habe ich mir einen Beach Park ausgesucht, an dem das Baden nicht gefährlich ist, da dort die Strömung von einem Riff abgehalten wird.

Wir fahren früh los und sehen den Berufsverkehr in Richtung Lihue zähfließend uns entgegenkommen – dies sollten wir für unseren Abreisetag in einer Woche dringend im Kopf behalten, sonst verpassen wir den Flieger! 

Unser Ziel ist Kealia Beach. Den hatten wir schon im Vorbeifahren gesehen und er ist gut ausgestattet mit Duschen und Toiletten.
Es gibt Parkplätze direkt am Strand im Schatten unter großen Bäumen. Die Wellen sind so laut, dass man nichts anderes hört!

Wir suchen uns ein Plätzchen, wo wir bei geöffneter Klappe im Kofferraum sitzen können und verbringen den Tag hier. Das Baden ist am Ende der Bucht ungefährlich und wir genießen das Herumdümpeln mit unseren kleinen aufblasbaren Bodyboards.

Die Wassertemperatur ist angenehm, aber keine 30°C wie auf den Malediven – vielleicht 25°C. Immerhin kann ich es ohne Auszukühlen aushalten und lediglich die Sonne zwingt uns zum Abbruch! Wir müssen als Weißlinge noch ein wenig aufpassen.
Gemessen an einem Paar Sonnenanbeter sind wir allerdings harmlos: Sie braten in der prallen Sonne und sind schon total verbrannt – vermutlich Briten?

Wir genießen die Ruhe, das laue Lüftchen unter den Bäumen und schauen den Surfern zu – auch so vergeht ein Urlaubstag.

Das Abendessen von Safeway (gebratenes Hähnchengericht) entpuppt sich als lecker! Der Abend vergeht wieder mit den gleichen Dingen wie immer: Erzählen, Wein, Tagebuch und einem kurzen Hin- und-Her-Texten mit Deutschland. Dort ist Aufstehzeit – ich gehe gleich ins Bett!
Wir müssen ja auch früh ins Bett, denn geschlafen wird nur zwischen dem letzten Hahnenschrei bei einsetzender Dämmerung und 4 Uhr morgens – Kikerikiiiiii!

DATUM:                            Samstag, 06.04.2019

WETTER:                          30°C, Sonne, fast schwül, wenig Wind, am Nachmittag einige Wolken

Ja, auch heute Morgen waren die Hähne mit ihrem Kikerikiiiii wieder am Start – es ist echt nervig!!
Frühstück gibt es wieder auf dem Balkon bei aufgehender Sonne und absoluter Stille – ohne Wind und ohne Brandung!

Wir starten früh in Richtung Norden, denn heute geht es nach Hanalei.

Doch zunächst müssen wir tanken und das entpuppt sich mal wieder als Glücksspiel. Die Zapfsäule will einen ZIP-Code, kennt unseren aber nicht. Einen örtlichen Code mag die Kreditkarte wiederum nicht.
Also muss ich wieder an die Kasse gehen und die Karte hinterlegen. Also alles wie immer im Westen der USA.

Unser erster Stopp ist am Kilauea Lighthouse. Auf der Zufahrtstraße entdecken wir immer wieder Warnhinweise auf Nene Gänse. Diese seltene und fast ausgestorbene Gänseart ist streng geschützt und sehr gefährdet, weil sie bekanntermaßen gerne über Straßen marschieren und dort überfahren werden!
Wir passen auf, bringen keine um – weil wir keine sehen! Sind eben selten, die guten Nenes!

Zwei Meilen auf der kleinen Seitenstraße bringen uns dann zu dem Leuchtturm, der sehr idyllisch und fotogen auf einer kleinen Landspitze sitzt.
Wir sind alleine hier und können in Ruhe filmen.
Dieser Punkt erinnert uns wieder einmal sehr an Neuseeland – nur wärmer! Sogar die Tölpelkolonie fehlt nicht!

Weiter geht es nach Princeville mit einem kurzen Stopp an einem Lookout über das Tal, in dem viele Szenen von Jurrassicpark gedreht wurden.

Der Ort Princeville ist eine Ansammlung von Gated Communities der höherpreisigen Kategorie. In dieser Gegend liegen auch die Häuser von George Clooney und Barack Obama. Kein Wunder, dass der Zugang von Normalsterblichen hier nicht gerne gesehen wird – somit fällt unser Besuch des schönen Queens Bath aus!

Wir fahren weiter in Richtung Westen nach Hanalei. In dieser Bucht liegt ein schöner, sehr langer Beach Park, an dem in den Wintermonaten die Weltmeisterschaften im Surfen stattfinden.
In dieser Jahreszeit bringen die starken Nordwinde einen sehr hohen Wellengang direkt vom offenen Meer auf diese Bucht, die durch nichts geschützt wird.
Zudem gibt es starke Strömungen, die das Baden lebensgefährlich machen.

Hanalei hält den traurigen Rekord über tödlich verunglückte Surfer. Wir schauen eine Weile den Wellenreitern zu und merken dann deutlich die Sonne.
Gestern haben wir eindeutig zu viel davon abbekommen! Da tut heute ein wenig Abstinenz ganz gut.

Der Ort Hanalei ist ein absoluter Touristenort, aber klein, überschaubar und ein wenig alternativ angehaucht.
Es gibt Yoga, Body and Mind-Kurse, esotherische Wanderungen und Trommelkurse.
Daneben aber auch die normalen Andenkenshops, Klamottenläden, Surfershops und viele Restaurants.
Wir entscheiden uns nur für ein paar superaltmodische Ansichtskarten – diesmal gibt’s statt Fotos etwas anderes für die Zuhausegebliebenen!

Direkt neben dem Gemeindehaus können wir auch noch über einen Farmerś Market schlendern.
Hier gibt es eine Mischung aus Wochenmarkt für frisches Obst, Gemüse und Blumen und selbst hergestellten Klamotten in Batikoptik, Schmuck und Bildern.
Für das leibliche Wohl gibt es Smoothies, Slushies, Mate- und Chai-Tees, veganes Fingerfood und anderes.

Sehr interessant, sehr abwechslungsreich und überhaupt nichts für uns!

Wir trödeln langsam wieder in Richtung Süden, vorbei an mehreren Farmerś Märkten - scheint der Tag dafür zu sein.

Kauai hat sogar 2 Safeways, stellen wir fest und in diesem super-neu-eröffneten Laden
finden wir Fishfood von Ben&Jerrys, für mich gibt es hier Poke – eine Art Salat aus rohem Fisch und verschiedenen Gemüsen und für uns gemeinsam Tenderloin-Steaks sowohl als USDA-Qualität vom Festland als auch – eine besondere Spezialität – von hawaiianischen Rindern. Dies kaufen wir sofort, denn heute Abend wird gegrillt!
Zusätzlich noch frisches Brot und Knoblauchbutter für ein perfektes Abendessen!
Ach ja, Brats von Johnsonville kommen auch noch mit – für Jörg! Lecker!

Zu Hause angekommen können wir es kaum noch abwarten.
Zuerst wird aber die Waschmaschine angeschmissen, die vor sich hin rumpelt , dann gibt es frischen Kaffee mit Donuts auf dem Balkon.

Anschließend machen wir noch einen kleinen Spaziergang bis zum Strand und checken die Lage an der Barbecue-Front. Von den 6 erreichbaren Grillplätzen ist nur einer besetzt, also können wir jetzt schon einmal langsam an das Abendessen denken.

Wir bereiten alles vor und wandern mit dem Fleisch-/Wurstteller zum nächsten Platz.
Hier stehen jeweils 2 riesengroße Edelstahl-Gasgrills zur allgemeinen Benutzung zur Verfügung. Sie funktionieren einwandfrei und während wir uns nur umsehen, hält schon ein Angestellter mit seinem E-Mobil-Golfkarren an und fragt, ob wir Hilfe brauchen.

In dieser Anlage gibt es eine ganze Armee dieser hilfsbereiten Geister, die auf ihren Karren durch die Gegend fahren. Gärtner, Handwerker, Housekeeping -alle schruppen mit den kleinen Golfcarts durch die Anlage. Witzig!

Wir kümmern uns aber wieder um das leibliche Wohl und schon eine Viertelstunde später machen wir uns auf den Rückweg zum Apartment, nicht ohne den Grill wieder sauber hinterlassen zu haben.

Dann können wir genießen – und das Fleisch aus Hawaii ist absolut das Beste, was ich jemals gegessen habe! Sehr zart, sehr geschmacksintensiv – einfach perfekt! Mehr ist nicht zu sagen!

Satt und glücklich verbringen wir den Abend wie die vorherigen auch!

Es war ein toller Tag!

DATUM:                            Sonntag, 07.04.2019

WETTER:                          Morgens sonnig und 26°C,  ab Nachmittag wolkig und windig, 24°C

Für heute ist Regen angesagt – wäre ja auch kein Wunder nach 4 Tagen prallem Sonnenschein.
Nicht umsonst ist Kauai – die Garteninsel – als regenreichste der Hawaii-Inseln bekannt.
Hier fallen im Jahr mehr als 12000 mm Regen – in Berlin sind es 650 mm. Da wird ja wohl auch während unseres Aufenthalts der eine oder andere Regentag dabei sein.

Heute Morgen beginnt es jedoch sehr angenehm. Die Sonne scheint auf den Frühstückstisch und es gibt keinen Wind – es ist schon sehr früh sehr warm. Über den Bergen sehen wir aber dicke Regenwolken hängen. Wer sich für den heutigen Sonntag einen Ausflug in den Waimea Canyon vorgenommen hat, wird enttäuscht sein – da oben ist vermutlich überhaupt keine Aussicht mehr. Der Himmel über den Bergen ist dicht verhangen und sieht sehr nach Regen aus.

Da wir unser Frühstück etwas verspätet verbummelt haben, sind wir erst um 8 Uhr unterwegs zu unserem 1.Ziel, den Opaeka-Falls.
Kaum verlassen wir den Küstenstreifen in Richtung Berge, schon ist die Sonne weg und die Wasserfälle, die ohnehin schon relativ unspektakulär sind, werden bei bedecktem Himmel noch uninteressanter. Egal – abgehakt!
Von der anderen Straßenseite aus können wir in das Tal des Wailua-Rivers hinunterschauen – der Fluss fließt in einer Art Gooseneck tief unter uns durch und wir können SUPler und Angler beobachten. Sieht sehr entspannt aus.

Wir fahren noch ein Stückchen weiter die Straße hoch – durch Wohngebiete bis zum Dead-End. Die in der Karte gezeigte Hindu-Monastery kann man offensichtlich aber nur zu Fuß erreichen und dazu ist es zu schwül. Wir wenden und trödeln den Berg wieder hinab.

An einem Outlook werden wir von sicherlich hundert Hühnern laut gackernd empfangen. Sie alle strömen auf unser Auto zu, als gäbe es von uns etwas zu fressen – weit gefehlt! Der Ausblick ins Tal wird bei dieser Meute zur Nebensache.

Kurz vor dem Erreichen des Kuhio Hwys. gibt es noch einen Hinweis auf eine alte hawaiianische Gedenkstätte, an der wir kurz stoppen. Sie entpuppt sich als ein „Steinhaufen“ und die Treppenstufen führen zu einem alten, ungepflegten Friedhof von Mitte des letzten Jahrhunderts, auf dem ausschließlich Grabsteine mit japanischen Schriftzeichen stehen.

Da wir heute eigentlich nichts weiter vorhaben, machen wir noch einen Abstecher zum Lydgate Beach Park. Dieser liegt nur 2 Meilen nördlich von unserer Anlage und lässt sich mit dem Auto gut erreichen. Als wir dort ankommen, sehen wir einen schönen Sandstrand mit guten Wellen, auf denen viele Wellensurfer und SUP unterwegs sind, zum Teil mit diesen merkwürdigen Kufen unter dem Brett, die sie extrem schnell machen. Daneben ist ein von Lavafelsen eingefasstes Badebecken, mit feinem Sandboden und an den tiefsten Stellen gut zum Schwimmen geeignet. Im Park gibt es Toiletten und Duschen, schöne Sitzplätze im Schatten und alles wirkt sehr aufgeräumt.

Wir beschließen, hier eine entspannte Pause zum Baden einzulegen und suchen eine Platz unter einem Baum. Jörg holt das Auto in Sichtweite und wir gehen für die nächste Stunde in dem netten Pool baden.

Durch den Wellengang wird er immer wieder mit Frischwasser aufgefüllt und wir sehen nicht nur einen ganzen Schwarm Pulloverfische, sondern auch große blaue Makrelen, die wir sonst nur von den Malediven kennen – nett, hier!

Zum Schutz unserer Rücken tragen wir zum Glück unsere UV-Schutz T-Shirts. Der Rest wird mit UV 70 eingesprüht.

Am freien Wellenstrand  mag ich nicht ins Wasser, die Strömung erscheint mir zu stark und unsere kleinen Bodyboards werden mich nicht retten! Ich bleibe lieber im Pool.

Unterwegs gibt es einen kurzen „Guck-mal-rum-Stopp“ in der Kukui Grove Mall, doch diese erscheint groß genug für einen längeren Aufenthalt an einem Regentag, der ab morgen passieren wird.

Zu Hause angekommen machen wir erst eine Kaffeepause mit Donuts, dann kommt noch ein kleiner Spaziergang am Strand.
Wieder fallen uns jenseits der Anlage Zeltburgen mit Folien auf, die von Obdachlosen hier errichtet wurden. Hawaii hat definitiv ein Problem damit und später schauen wir uns ein paar Dokumentationen darüber an. Uns ist nicht klar, wie sie dieses Problem lösen wollen, wenn immer wieder neue Mainlands hierherkommen, um den „Hang Loose-Style“ zu leben, der ihnen vermittelt wird. Mittlerweile müssen die Gemeinden schon hart durchgreifen, um die hygienischen Verhältnisse garantieren zu können. Da ist sicherlich eine Lösung gefragt.

Wir ziehen uns zurück und genießen den Abend mit Poke (extrem lecker, löst Sushi auf Platz1 ab),  Grillresten von gestern und zum Abschluss ein FishFood für zwei.

Als es fast dunkel ist, fängt es an zu regnen – still, leise und gerade herab! Das stört nicht weiter!

DATUM :                           Montag, 08.04.2019

WETTER:                          Monsun am Morgen, ab 11 Uhr sonnig, einige Wolken, 25°C

Der sanfte Regen von gestern Abend entwickelt sich heute Morgen zu einem Tropenguss 1. Güte. Es rauscht so stark, dass wir unser Frühstück nach drinnen verlegen. Warm genug wäre es auf der Terrasse allemal. Wir haben das Gefühl, von jetzt auf gleich ist alles nass und die Luft zum Atmen wird zu schwer.

Heut ist es also nichts mit Strand, dafür haben wir erst einmal andere Dinge auf dem Plan: Den Rental-Car-Point von Hertz am Flughafen finden, Briefmarken kaufen für die Postkarten, die Mall von gestern ausführlich besuchen und dann sehen wir mal weiter.

In einer Regenpause huschen wir zum Auto und fahren los – Trulla soll uns die Richtung zum Airport zeigen und findet keinen Satelliten…….. verd……! Sollte uns die kurzfristig angesagte Panne doch noch einholen?
Laut Internet speichern alle Navigationsgeräte jede Woche ein bestimmtes File ab, welches zur Routennachverfolgung gebraucht wird. Ist dieser Speicher voll, können keine weiteren Ortungen mehr gemacht werden. Dies betrifft besonders ältere Geräte und als ein solches könnte man unseres durchaus bezeichnen, denn es ist jetzt genau 16 Jahre alt.

Bevor ich mir weiter Gedanken mache, was passiert, wenn es unsere Trulla erwischt, nimmt sie ihren Dienst auf und zeigt uns die Route an. War vielleicht doch ein wenig zu viel Wasser in der Luft?

Der nächste Guss erreicht uns auf der Fahrt zur Anchor-Mall am Hafen. Es strömt den Berg hinunter und quer über die Straßen. Die Wischer schaffen es kaum, das Wasser von der Scheibe zu bekommen.

Die kleine Mall ist überdacht und schnell abgelaufen – so viele Souvenirläden brauchen wir dann doch nicht!
Direkt hier kann man allerdings auch Bootstouren zur Na Pali Coast und Hubschrauberflügen in den Waimea-Canyon buchen. Die Vorausbuchung wird als dringend erforderlich angesehen, glaubt man den Berichten in den Reiseführern.

Die Vorstellung, für heute eine dieser beiden Touren gebucht zu haben, ist übel. Mehrere Hundert Dollar für eine Bootstour an die Westküste am frühen Morgen – bei strömendem Regen für 5 Stunden unterwegs sein und aus dem Regen nicht herauszukommen, dabei aber auch vor lauter Regen nichts zu sehen ist ebenso schlimm wie ein noch teurerer Hubschrauberflug mit offenen Türen durch den Regen über den Waimea-Canyon, wo man auch nichts sieht! Wäre schade – gut, dass wir auf solche Dinge gerne verzichten können.

Unser nächster Anlaufpunkt ist das Postamt. Ich stehe in einer Schlange von 4 Leuten an 2 Schaltern an und gucke dem Arbeitstempo zu – und werde ganz raschelig! Geht es noch langsamer? Wohl kaum!
20 Minuten brauche ich, um an die gewünschten Briefmarken zu kommen und ärgere mich mal wieder, dass es keine Automaten dafür gibt! Immerhin weiß ich aber jetzt genauestens Bescheid, wie man Pakete packt, was man nicht darf, wie man Reisepässe beantragt / verlängert….. etc. – nicht, dass ich das bräuchte oder es mich interessierte – es stand da eben nur an der Wand über den Schaltern.

Endlich bin ich an der Reihe und mein Anliegen ist schnell geklärt, bezahlt wird passend in bar und schon in ich wieder weg! Die Schlaftablette hinter dem Schalter kann es kaum fassen! 
Schnell noch die Marken auf die Karten gepappt und ab in den Kasten – das wäre dann mal erledigt für diesen Urlaub!

Weiter geht es zur Kukui Grove Mall. Irgendwie scheint sie aber auch nicht so belebt zu sein. Wir gucken ein wenig herum, finden aber nichts Interessantes.
Als wir ankamen hatte es gerade aufgehört zu regnen, dann goss es wieder in Strömen und als wir herauskommen scheint die Sonne und am Himmel sind nur noch einige Wölkchen! Unser Startzeichen für den Strand!

Es sind nur ein paar Meilen bis zum Lydgate Beach Park – dort hatte es uns gestern sehr gut gefallen! Es ist relativ leer und wir finden eine Bank im Schatten. Schnell raus aus den Klamotten und in die Badebekleidung. Dank UV Shirts muss nur wenig eingecremt werden –  Dann steht dem Plantschen im Pool nichts im Wege.

Obwohl das Wasser sicherlich 25/26 °C hat, braucht es doch ein wenig Überwindung, bis die empfindlichen Stellen an Bauch und Schultern untergetaucht sind – ich bin ein Weichei und Jörg erinnert mich zu gerne an das Blue Hole in Texas! Dort habe ich 20 Minuten gebraucht, bis ich einmal untergetaucht war! So schlimm ist es hier aber nicht – die Wassertemperatur liegt sicherlich auch 15° C über dem Tauchspot dort!

Heute Abend gibt es Lachs und TexasToast mit Kräuterbutter aus dem Backofen – super lecker!

DATUM :                           Dienstag, 09.04.2019

WETTER:                          Sonnig, 25°C, nachmittags windig, einige Wolken

Eigentlich kann es heute Morgen ruhiger angehen, denn unser 1. Ziel sollte der KOA-Holz-Shop sein, in dem ich hoffentlich ein nettes Andenken aus landestypischem Hartholz finde, unter dem NICHT „Made in China“ steht. Doch wir sind schon wieder früh fertig und beschließen, die Gunst der Stunde und des Sonnenscheins zu genießen, um die Wailua-Falls anzusehen. Dies wird der letzte Punkt auf unserer Liste der Sehenswürdigkeiten sein, den wir noch erfüllen können. Da für die nächsten beiden Tage Regenwetter angesagt ist, probieren wir es heute noch.

Es ist erst 9 Uhr und wir scheinen ganz alleine auf der Stichstraße zum Wailua-Fall zu sein. 4 Meilen schlängelt sich die schmale Straße die Hügel hoch und streckenweise erinnern mich die savannenartigen Wiesen mit den großen Schirmakazien an Kenia. Allerdings müsste man jetzt den Ausblick auf das Meer und die Kühe streichen.

Es geht an zwei Friedhöfen vorbei, die offensichtlich noch genutzt werden, da wir überall an den Gedenksteinen bunte (Plastik-)blumen sehen.
Das Tal wird enger und die Straße noch schmaler – ein Reisebuss kann hier nicht fahren! Die Straße endet unvermittelt mit einem Wendekreis und hat genau 6 Parkplätze. Zwei von ihnen sind belegt. An einem PKW könnten wir bei einer älteren gutgelaunten Lady Obst kaufen, am anderen werden offensichtlich Hüte und Schalen aus Palmenblättern angeboten – der Besitzer des zweiten Autos kommt gerade mit neuem Bastelmaterial aus dem Dschungel gekrabbelt. Offensichtlich leben sie in ihren Autos und verdienen sich ihren Lebensunterhalt mit dem Verkauf der Waren. Leider haben wir für beides keinen Bedarf.

Wir gucken uns den Wasserfall an – er ist ganz nett, aber hat sicherlich nichts Spektakuläres an sich. Während wir noch gucken, kommen 3 weitere PKW angefahren und somit ist der Parkplatz voll.
Der danach eintreffende Kurzbus mit vielleicht 15 Sitzplätzen muss warten, bis wir fertig sind.

Wir brechen auf und fahren wieder in Richtung Lihue und direkt zum Lydgate Beach Park.
Heute ist es deutlich leerer und auch ein bisschen windiger. Wir baden entspannt in dem Fishpond , schützen uns aber auch immer noch mit den UV-Shirts – sicher ist sicher!

Während Jörg noch ein bisschen seinen Nachrichtenbedarf am TV  deckt – in der nächsten Unterkunft gibt es diesen Luxus nicht – gehe ich noch einmal zum Strand und setze mich für eine Stunde in den Sand. Das Meeresrauschen und die Wellen sind absolut schön – ich genieße es einfach nur!

Der Abend endet entspannt – wie immer und die Nacht wird kurz sein – Kikerikiiiiiii! 

DATUM :                           Mittwoch, 10.04.2019

WETTER:                          Sonne, einzelne Wolken, sehr windig, 25°C

Heute Morgen wollen wir noch einmal den Westen besuchen und all die noch fehlenden Besichtigungspunkte nachholen. Erster Anlaufpunkt sollte der Hafen von Lihue sein, an dem sowohl Frachtschiffe, als auch Kreuzfahrtschiffe anlanden.
Fähren zu den anderen Inseln von Hawaii gibt es nicht (mehr!), also wird der Personenverkehr komplett über Flugzeuge der Hawaiian Airlines abgewickelt.
Alle Handelsgüter kommen hingegen mit Containern vom Festland oder per Frachtschiff von einer Insel zur anderen. Leider ist der Hafen sehr klein, besteht aus einer einzigen Mole und ist zudem noch hässlich im Industriegebiet eingebettet.
Also fahren wir weiter auf den Hwy. 50, den Kaumualiˋi Hwy. Er führt uns bis nach Waimea  zur Swinging Bridge Menehune Ditch.
Die Gegend scheint ein wenig abgerissen zu sein und ganz wohl ist mir nicht, unser Auto dort zu parken. Egal, ein paar Minuten wird schon nichts passieren und vielleicht sind die Bewohner auch nur etwas ärmlich und können ihre Häuser daher nicht instand halten.

Wir schaukeln auf der sehr wackeligen Brücke einmal über den Waimea Stream und zurück und wundern uns über die hohen, deichartig befestigten Ufer.
Hier scheint es eine FlashFlood gegeben zu haben, die alle Häuser dieses Ortsteils überschwemmt hat – daher der schlechte Zustand. Das erklärt einiges.

Es geht weiter, wieder zurück in Richtung Hanapepe und hier in den alten Ortsteil hinein. Gelegentlich kommt man sich vor wie im wilden Westen.
Die breiten Straßen werden gesäumt von alten Holzhäusern mit hoch aufragenden Fassaden und kleinen Häuschen dahinter. Einige der Häuser sind nett restauriert und beherbergen Pensionen, Cafes, Läden, Werkstätten und Souvenirshops. Andere scheinen unbewohnt und schon halb zusammengefallen zu sein.

Hinter der Töpferwerkstatt entdecken wir noch eine weitere Swingbridge – diesmal über den Hanapepe River. Auch diese wird einmal hin und wieder zurückbegangen, auch dies ist eine Holzbrücke, die erstaunlicherweise den klimatischen Verhältnissen standhält.

Nachdem wir alle Lädchen gesehen haben, machen wir uns auf den Weg zum nächsten Ziel und steuern den Pakala Beach an, der bekannt ist für ein gutes Surfgbiet.
Seltsamerweise ist die Straße dorthin gesperrt und nur ein paar an der Seite parkende Pickup-Trucks geben Hinweise, dass es sich hier vielleicht lohnt zu Gucken.
Also parken wir auch dort am Straßenrand, krabbeln über die Leitplanke, quetschen uns durch ein Zick-Zack-Gitter und marschieren durch ein Wäldchen, nicht ohne ein Hinweisschild aufmerksam zu ignorieren, welches hier aufgestellt wurde.
Es warnt vor dem Betreten auf eigene Gefahr, der gefährlichen See, den fehlenden Versorgungseinrichtungen etc. – egal – jetzt wollen wir auch dahin, wo der Surfer mit dem Brett herkam!

Nicht mal 5 Minuten durch den Wald marschiert öffnet sich der Weg zu einem traumhaften Strand, menschenleer, feiner hellgelber Sand, flach hineingehend, türkisfarbenes Wasser, durch ein Korallenriff geschützt, weiter draußen eine tolle Brandung, in der sich ein paar Surfer tummeln. Einfach nur wunderschön – so war Hawaii vor 100 Jahren vermutlich überall, bevor die Touristen kamen! Ein Traumstrand!

Schweren Herzens gehen wir nach der Pause zurück zum Auto und wenden uns wieder den touristischen Zielen zu: Der Kauai Coffee Company. Auf dem ehemaligen Gelände einer Zuckerrohrplantage und -fabrik wurde zu Anfang des 19.Jahrhunderts eine Kaffeeplantage aufgebaut – heute wohl auch ein großer Anziehungspunkte für Touristenbusse, will man der Größe des Parkplatzes vertrauen.
Wir haben Glück – außer uns sind vielleicht noch 20 weitere Privatreisende mit ihren  PKWs vor Ort und sind schon fröhlich dabei, die verschiedenen Kaffeesorten zu probieren.
Ich beginne mit Chocolade-Macadamia-Nut und finde es sehr lecker, dann kommt Chocolade-Banana und das ist schon wieder fast zu süß und parfümig. Das dritte Probierbecherchen wird mit Kauai Original Roast gefüllt und schmeckt schon mehr nach normalem Kaffee.
Nach Becher vier – Na Pali Mountain Roast Original reicht's mir, denn dies hat mehr von einem extrem starken Espresso an sich! Mein Bedarf ist gedeckt und der Kaffeeprofi vor dem Herrn bin ich auch nicht – trinke ich doch meinen halb mit kaltem Wasser aufgefüllt!!!

Jetzt haben wir schon mehr gesehen, als geplant und so geht es weiter in Richtung Lihue und endlich zu dem von mir gefundenen KOA-WOOD-Shop. Hier wird das Holz des endemisch wachsenden Koa Baums verarbeitet. Dies hat eine ähnliche Struktur  wie das Kauri-Holz aus Neuseeland und ich habe mir ein besonders schönes Andenken ausgesucht: Eine Art Medaillon, bei dem die Inseln von Hawaii in Gold auf einer dünnen Koaholzplatte eingelegt sind. Das Ganze ist mit einem Silberrahmen eingefasst und hängt einer Kordelkette.
Zusätzlich finde ich in gleicher Art noch einen Ring, ebenfalls eine Kombination aus Silber und Holz. Beides ist in der hauseigenen Werkstatt hergestellt worden, die Arbeiten können durch ein Fenster beobachtet werden.

Heute Nachmittag um 17 Uhr haben wir noch etwas vor, denn ich möchte unbedingt die Hula Show im Coconut Garden ansehen. Sie wird dreimal pro Woche angeboten und an keinem dieser Termine haben wir es bisher geschafft. Heute ist unsere letzte Chance!

Um 16 Uhr sind wir startklar und endlich schaffen wir es zum Einkaufszentrum. Es ist die übliche Ansammlung von Souvenirshops, Klamottenläden, Schmuckgeschäften und Anbietern von Adventuretours – nett anzusehen, aber es wiederholt sich doch.

Wenige Minuten vor Beginn der Hula-Show fängt es an zu stürmen und zu regnen, im Wind wird es bei nackten Schultern auf der Haut doch kühl.

Da der Regenguss doch länger andauert wird der Ort der Veranstaltung von der offenen Bühne zu einem Pavillon verlegt.
Mit uns zusammen kommt ein Ehepaar mit Kind dort an – bleiben wir alleine? Es ist doch gleich 17 Uhr?
Egal – wir holen uns Stühle, machen einen Halbkreis zu fünft und warten ab.
Langsam, gaaaanz langsam kommen immer mehr Zuschauer herbei, die meisten haben sich Stühle aus dem gesamten Center mitgebracht.

2 hawaiianische Damen mittleren Alters fangen an, eine Anlage aufzubauen. Ein Keyboard, Trommeln, eine Gitarre, zwei Mikrofone, Boxen, Stühle, 4 Teppichläufer und viele Kabel.
Sehr entspannt mit dem nötigen Hang-Loose-Feeling wird alles an seinen vorbestimmten Platz geräumt.
Gegen 17.30 Uhr  geht es dann los mit einer Vorstellungsrunde und ein bisschen Werbung in eigener Sache – die beiden Schwestern leiten eine Hula-Schule und sind den Traditionen von Hawaii sehr verbunden.
Dann beginnt die Musik und der Gesang, plötzlich kommen 2 kleine Mädchen in Hula-Röcken auf die improvisierte Bühne und tanzen. Der einen sieht man ihre Erfahrung und das Talent an, die andere braucht sicherlich noch ein bisschen, ist aber mit Eifer dabei.
Nach diesem Tanz kommt dann eine etwas ältere Tänzerin mit dazu – offensichtlich tanzen jetzt die beiden Schwestern zusammen – sie sind sich sehr ähnlich.
In der folgenden halben Stunde werden verschiedene Tänze von jeweils dem jüngeren oder dem älteren Paar (jeweils eine große und eine kleine Schwester) vorgetanzt.

Der letzte Tanz sieht geradezu professionell aus. Direkt vor unseren Augen wird mit den Hüften gewackelt, da scheint das moderne Twerken eine ganz armselige Geschichte zu sein.

Zum Ende hin werden noch 4 Männer aus der mittlerweile ordentlich angewachsenen Zuschauermenge gepickt, die den Hula lernen müssen – die Menge amüsiert sich prima und Jörg freut sich, dass er nicht mittanzen musste  - eigentlich schade!

Wir verabschieden uns mit einer verdienten Spende an die Hula-Schule und freuen uns, dass wir es doch noch geschafft haben anzusehen – es hat sich absolut gelohnt!

Jetzt sind wir richtig erschöpft – der Tag hatte zu viele Eindrücke!

Morgen machen wir auf Wunsch eins einzelnen Herrn erst einmal gar nichts. Morgen Abend müssen wir schon packen, denn Freitag geht es los auf die nächste Insel.

Allerdings ist das Packen nicht so problematisch – es muss einfach alles in die Koffer. Wir brauchen nicht sortieren oder querpacken, sondern dürfen einfach nichts vergessen.
Hinzugekommen sind ein paar Andenken, ein wenig Kultur und Küchenartikel – das müsste passen.

Jetzt gibt es noch ein wenig Herumsitzen auf dem Balkon, ein Glas Wein und Meeresrauschen!

DATUM :                           Donnerstag, 11.04.2019

WETTER:                          Windig, Sonne mit ein paar Wolken am Vormittag, 24°C, nachmittags Sonne und ein spontaner Tropenregenguss

Heute ist unser letzter Tag auf Kauai. Da wir nicht wissen, was uns in unserer nächsten Unterkunft auf Maui in Bezug auf Luxus erwartet, wird heute noch einmal alles gewaschen, was es nötig hat. Unser Tag kann ganz entspannt verlaufen, denn wir haben nach dem angefüllten Tag von gestern heute ein wenig Ruhe verdient.

Nach dem Frühstück gehen wir für fast 2 Stunden an den Strand. Dort kann ich noch Reiseführer studieren und ein paar Notizen für Maui machen.
Anschließend müssen wir allerdings duschen, denn am Strand werden wir ein ganz klein wenig paniert. Das hat eindeutig Nordseestrandfeeling, wenn ich mal nicht davon ausgehe, dass die Temperaturen dort gerade einmal 6°C betragen. Hier ist es hingegen schön warm und wir genießen die Sonne.

Beim Packen unserer Koffer brauchen wir mehr Platz als auf dem Hinflug, da wir einiges auf die nächste Insel mitnehmen: Kaffee, Filtertüten, Küchenpapier, Kosmetikartikel u.v.a.m. . Hinzu kommt die etwas andere Bekleidung für den Flug: Tevas statt Turnschuhen, Shorts statt Jeans, Hemd statt mehrlagigen Langarm-Pullovern. Da braucht  es schon deutlich mehr Platz im Koffer!

Dann kommt in 2 Runden die frischgewaschene und getrocknete Wäsche hinzu. Einmal nur sand- und salzfrei gespült, die zweite Maschine richtig gewaschen. Jetzt ist wenigstens alles wieder gut riechend.

Alle technischen Geräte werden aufgeladen und verstaut – auch das Navi ist schon wieder in seinem Täschchen verschwunden. Hoffen wir mal, dass es auch der nächsten Insel seinen Dienst versieht.

Der heutige Nachmittag wird verbummelt und auf dem Balkon herumgesessen, restliche Kekse vertilgt und der Wein ausgetrunken – der übrigens sehr lecker ist: Barefoot Pinot Grigio!

 

DATUM :                           Freitag, 12.04.2019  -  Reisetag

ORT:                                   Lihue / Kauai – Kahului / Maui

WETTER:                          Sonne und sehr warm, zwischendurch morgens Minuten-Platzregen

Heute ist das große Aufräumen angesagt. Nach dem Frühstück wird geduscht und dann alles noch in den Koffern verstaut. Gefühlsmäßig sind sie jetzt viel voller und schwerer als auf der Hinreise, aber wir haben ja nicht so viel Neues dabei? Alles aus der Küche und dem Bad wird in Ziplock-Beuteln verstaut, damit uns kein Malheur passiert.

Pünktlich um 9 Uhr haben wir alles im Auto verstaut, die Wohnung aufgeräumt und fast das Anschalten der Spülmaschine vergessen – das würde uns die Kaution kosten – wie ärgerlich.
Also schnell noch einmal hochgehüpft, gestartet und dann können wir unsere Keycards und das (unbenutzte) Grillbesteck wieder abgeben.

Unsere Fahrt zum Flughafen dauert keine 10 Minuten – wo ist der Stau geblieben, der in den letzten Tagen den Kuhio Hwy. blockierte?  Wir erreichen das Rental Car Center und 2 Minuten später haben wir den Beleg für die ordnungsgemäße Rückgabe in der Hand. Diese Sache ist hier echt unkompliziert.

Gefahrene Meilen:  432 Meilen in 9 Tagen

Der Shuttlebus fährt uns ganz alleine zum Terminal – Luftweg vielleicht 100 Meter zu Fuß. Wir lassen uns bis an den Bordstein karren und checken direkt bei Hawaiian Airlines ein. Der Schalter ist – wie das gesamte Gebäude überdacht mit offenen Seiten. So geht auch hier eine leichte Brise durch und es wird nie zu stickig oder – durch Klimaanlagen – zu kalt. Unsere Koffer werden gewogen und mit einem Schnippel versehen, der zugleich auch die Quittung für die Zahlung von 15$ pro aufgegebenes Gepäckstück ist. Da wir eine Hawaiian Memberchip Karte haben, erspart uns dies einiges. Gut, dass wir uns schon vorher darum gekümmert haben.

Das eingecheckte Gepäck dürfen wir wieder vom Band heben und es um die Ecke zum Sicherheitscheck rollern. Es wird einfach zu den anderen gestellt, irgendjemand kümmert sich schon darum.

Wir werden an eine Schlange weiterverwiesen, in der die Boardingpässe kontrolliert und anschließend das Handgepäck durchleuchtet werden. Einige der Reisenden bekommen eine gelbe Karte ausgehändigt, andere eine rosafarbene, die meisten gehen einfach so zur Kontrolle.

Uns wird eine rosa Karte gegeben, auf der steht „TSA approved“ ah, ja! Mit „Rosa“ darf man also ohne weiteren Sicherheitscheck durchgehen!

Im Terminal selbst finden wir ein Restaurant, einen Starbucks und einen Kiosk-ähnlichen Laden. Sehr überschaubar und das alles ist mir bei der Ankunft nicht aufgefallen, weil ich so kaputt war. Bei Tageslicht sieht alles ganz anders aus und da wir noch ein wenig Zeit haben bis zum Boarding, schaue ich mich noch etwas um.

Zum Boarden selbst muss man auch noch an einem Sicherheitsmann mit Durchleuchtungsgerät vorbei. Hier sollen die landwirtschaftlichen Produkte angezeigt werden. Passagiere nach Honolulu werden gecheckt, wir mit Flugziel Maui nicht! Häh?

Das Einsteigen verläuft zäh wir immer, mit unserer Group 2 sind wir aber ganz vorne mit dabei und unser Handgepäck darf mit in die Kabine. .

Der Flieger hat eine 2 – 3 Kombination, wir sind mit Reihe 5 auf sogenannten „Preferred Seats“ eher Einsteigen, mehr Handgepäck, mehr Beinfreiheit! Eben Hawaiian Memberchip!

Relativ pünktlich startet der Flieger und wir fliegen in einem Bogen über Oahu und Molokais Nordküste hinweg nach Maui.

 

Mit lieben Grüßen aus Braunschweig

Kristina und Jörg