Womo-Abenteuer

Nordamerika im Wohnmobil erleben!

WoMo Überführung im März 2019 von Middleburry nach San Francisco

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schmiedel
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WoMo Überführung im März 2019 von Middleburry nach San Francisco
Eckdaten zum Reisebericht
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abgeschlossen

17.03.2019 Sonntag

Die Koffer sind gepackt. Soweit wir das überblicken können haben wir

alles zusammengetragen. Es ist schon erstaunlich was so eine Reise alles erfordert.

Nun ja Kleidung , erledigt. Warm und kalt eingepackt. Die neuen Annehmlichkeiten unserer Zeit auch. APPS und Navigationsgerät parametriert, Karten geladen und sich einen Überblick verschafft wie die Reiseroute verläuft. Wie hat man das vor einigen Jahren ohne die Elektronischen Helferlein erledigt.   „Gute Reise“

 

 

18.03.2019 Montag

Die Reise beginnt.

Start am Bahnhof Erfurt.   Fahrt mit dem ICE nach Frankfurt zum Flughafen Hotel.

Der Zugführer vom ICE war schon ziemlich gut drauf. Am Bahnhof „Gotha“ verpasste er das Bremsmanöver und schoss über den Bahnsteig hinaus. Die Fahrgäste im vorderen Teil des Zuges hatten das Nachsehen. Weiterfahren bis Eisenach oder Fulda.

War schon etwas komisch. Uns war das egal, da wir bis Frankfurt Flughafen fuhren.

Dort angekommen Zimmer erhalten und Koffer abgestellt. Eine Runde durch das Terminal gedreht und geschaut wo alles liegt.

Abendessen, Wein und Bier. Ein wenig Fernsehen zur „ Guten Nacht „

 

 

19.03.2019 Dienstag

Nach einer gut verschlafenen Nacht, Koffer verschließen und ab zum Terminal.

Etwas ungeübt mussten wir unsere Bordkarten selber ausdrucken. Leider war der Automat noch nicht bereit dazu. Etwas genervt und aufgebracht schafften wir es doch noch. Koffer abgegeben und dann zum Frühstück.

Einchecken und durch den Duty Free Shop. Wir haben dabei so die Zeit vergessen das wir schon ausgerufen wurden. Alles klar. Rechtzeitig das Gate erreicht und ab in den Flieger. Alle anderen Passagiere waren schon an ihrem Platz. H 23, K 23. Dann ging es los. Flugzeit ca. 9.15 h nach Chicago. 10052m über dem Meer. Den gesamten Flug über hatten wir sonniges Wetter. Ist ja auch normal , über den Wolken. Ankunftszeit ist gegen 14.20 Uhr Ortszeit. Für die Einreise in die USA benötigten wir über 1,5 Stunden.

Da stellte sich uns eine Frage, warum müssen wir uns „Zu Hause anmelden“, bei der Einreise am Flughafen wieder einen Automaten benutzen um, selber alle Formalitäten einzutragen, Foto machen, Fingerabdrücke abgeben usw. 

Der Beamte am Schalter macht das alles noch einmal. Wo ist da der Sinn. Wir sehen Ihn nicht.

Doch dann Hotel mit Shuttelbus erreicht. Etwas zum Abendbrot im Supermarkt nebenan gekauft und im Zimmer gegessen. Für einen Stadtrundgang war es dann doch etwas spät geworden.

Noch etwas Fernsehen und dann „Gute Nacht“.

         

 

20.03.2019 Mittwoch

Guten Morgen Chicago,  super geschlafen und entspannt aufgewacht.

Ja nach Zeitverschiebung und der ganzen Aufregung ist es doch besser nicht gleich ein Wohnmobil zu besteigen und los zu fahren. Es kommen locker 18. bis 20. Stunden zusammen. Da sollte wirklich pausiert werden. Das haben wir nun erkannt.

Um 7.00 Uhr wurden wir abgeholt und zum Übergabepunkt gefahren. In Middelbury angekommen ging alles ziemlich schnell. Durch die Vorbereitung (Kopien erstellen) kam es zu keiner Verzögerung. Fahrzeugübergabe und Erklärung wie, wo, was funktioniert und zu Handhaben ist.  „Dann Gute Fahrt“.  Wir bezogen unser „neues zeitweises Heim „ und nach einer kurzen Organisation fuhren wir los. „Walmart“ um Lebensmittel und notwendige Alltagsdinge zu fassen.  „Pause“   Kaffe trinken und ein Croissant. Daneben her die neue Route festgelegt und losgesaust.

Das Ziel war ein Campground um Energie und Wasser zu erhalten und das Mobil mit unseren Sachen zu bestücken.  „Erledigt“.  Abendbrot gegessen und das Ziel für den nächsten Tag festgelegt. Dann noch das Tagebuch geführt.

So, mal sehen wie die erste Nacht im neuen Domizil verbracht wird.   Morgen mehr.   „ Gute Nacht“

           

 

21.03.2019 Donnerstag

Regen, Regen, Regen,  Guten Morgen.

Die ganze Nacht hat es getropft. Mal mehr mal weniger. Ich dachte wenn wir jetzt im Zelt schlafen würden, was für ein Alptraum. Wie gute das wir ein RV besitzen.

Die Nacht verbrachten wir in Anderson / Munice auf einem KOA Campground.

Nach der Morgentoilette und einem Frühstück ging es los.

Richtung Indianapolis, St Louis zum KOA CG. St. Louis West.

Oh, Oh was passiert denn da. Die Wolkendecke reist auf und nach und nach kommt die Sonne raus. Angekommen in St. Louis absolut blauer Himmel. So geht Reisen durch die USA. Angekommen auf dem Platz wird ein bisschen umorganisiert und dann gibt´s

Kakao, Joghurt und Muffins. Vorher noch einen Besuch im Supermarkt. Wasser für die Toilette und zum abwaschen shoppen. Natürlich gab es auch ein paar Cracker und Käse für den Abend. Die Sanitäranlagen ( sehr gepflegt ) benutzt und nun ein kaltes Bier und gut gekühlter Wein. Das Wohnmobil ist Winter geschützt. Kein Wasser in den Leitungen. Toilette und Abwasser geht aber mit Einschränkungen. Etwas gewöhnungsbedürftig aber kein Problem. Wir sind doch nicht aus Zucker. Nun geniessen wir den Sonnenuntergang und planen den nächsten Tag Richtung Westen.

„Gute Nacht“ Auf dem KOA CG. St. Louis West

 

 

22.03.2019 Freitag

Brrrrr, Brrrrr, Brrrrr

Ein eisiger Morgengruß.  Gefühlte minus 10 Grad. Nein etwas um den Gefrierpunkt.

Die Heizung läuft und bringt uns in den Tag.    „Guten Morgen“

Warme Brötchen aus dem Ofen und ein heißer Kaffee lassen uns den Tag gut beginnen. Ich bin der Meinung, nach unserer Reise können wir in wenigen Minuten ein super Wohnmobil-Frühstück zubereiten. Ach so, es gab auch zwei gekochte Frühstückseier. OK, die waren noch nicht ganz perfekt aber wie gesagt, gebt uns etwas Zeit und ein paar Versuche. Abgerechnet wird am Ende.

Also los geht es mit der nächsten Etappe. Heute wollen wir es nach Oklahoma schaffen. Ausgesucht haben wir uns einen Platz am See. Mal sehen ob das klappt,

denn es ist Freitag und es beginnt das Wochenende.

Die Fahrt geht über die „Interstate 44“ Richtung Tulsa. Kraftstoff gebunkert und los gesaust. Wir passieren bei schönstem Wetter den Staat Missouri und erreichen Oklahoma. Zwischenzeitlich stellt sich die Uhr um. Die Richtung ( Ost - West ) die wir gewählt haben ist der Knaller. Man fährt mit der Zeit. Abhängig von der Zeitzone gewinnt man eine Stunde.

Von der „Route 66“ bin ich etwas enttäuscht. Aber das kann sich ja noch ändern.

Die Stecke die wir heute auf ihr gefahren sind war nicht so berauschend.

Unterwegs noch mal bei Walmart reingeschaut um die Vorräte aufzufrischen und weiter geht´s. Wein und Bier am See ist ein muss.

Angekommen am RV Park sehr freundliche Begrüssung und Smalltalk.

Hurra wir haben einen Stellplatz 1. Reihe mit Seeblick. Absolut genial. Was will man mehr. Aber keine Angst um die Zeit ist nicht all zu viel los.

Bisher haben wir 783 Meilen hinter uns. Heute waren es 316 Meilen.

Gut, Tagesbericht geschrieben und nun Seeblick und Getränke geniessen.

„Gute Nacht“ Auf dem  Cedar Oaks. RV Park

        

 

23.03.2019 Sonnabend

Moin, Moin

Die Nacht war wärmer als die vorherige. Ca. 5.-7. °C waren ganz Okay.

In aller Ruhe Frühstück, abgewaschen und ein nettes Gespräch mit den Nachbarn

und ab geht die Post. Ziel des Tages soll ein Parkplatz in der Nähe von Elk City sein. 364,7 Meilen später haben wir das Ziel erreicht. Leider ist der ausgesuchte RV Park nicht vorhanden. Warum auch immer.

Die bisher benutzte APP „RV Parky“ hat uns da etwas enttäuscht.

Am Straßenrand stehend und nach einer Ausweichmöglichkeit suchend hält ein Wagen neben uns an. Frage nach Hilfe wurde umgehend gestellt. Wir erklärten, dass wir einen Standplatz für die Nacht suchen. Darauf der sehr freundliche Herr, er habe einen RV Park in der Nähe und wir sollten ihm folgen. Also „Follow Him“

Nicht weit gefahren kamen wir ans Ziel. Gefühlt im Nirgendwo, an einer Straße die am Horizont beginnt und auf der anderen Seite am Horizont verschwindet. Schnur gerade.

Sonnenuntergang garantiert. Ja, der ist zwar nicht am Meer aber Landromantik ist auch schön. Ein Leben haben hier die Kühe. Ist schon toll.

„Berlin RV Park“ mit „Full Hook Up“ dort übernachten wir.

Morgen nach ELK City, danach geht es weiter Richtung Westen. Amarillo ist das Ziel.

 

So dann „gute Nacht“           Auf dem Berlin RV Park

   

     

 

24.03.2019 Sonntag,       

So hat er auch begonnen. Mit Sonnenaufgang, am Busen der Natur.

Frühstück wollten wir mal amerikanisch machen. Bei Subway gab es noch keines, dann auf zu Braum`s  Ice Cream. Na, ja war nicht so der Renner.

Morgen wieder selbstgemacht, im Wohnmobil.

Die Fahrt ging nach Elk City, nicht schlecht. Old Town - und National Rt. 66 Museum. Leider Sonntag geschlossen. Dann auf nach Amarillo. Die Fahrt ging doch sehr flott so dass wir uns entschieden weiter zu fahren. Das Ziel war dann eine Übernachtung auf dem Tucumcari KOA.

       

Halt gemacht und Fotos geschossen an der Cadillac Ranch bei Amarillo. Kaffeepause

War auch noch drin. Dank mobiler Küche kein Thema auf dem Parkplatz.

Sehr entspannte Fahrt auf der Interstate 40. Das ist die neue Rt 66. Ein Teil verläuft immer auf der alten Straßenführung. Nach 285 Meilen auf dem Campground angekommen eingecheckt und die immer wärmer strahlende Sonne genossen.

Doch was ist das. Da fehlt doch ein Stück Wohnmobil. Eine Abdeckung hatte sich gelöst und liegt irgendwo zwischen uns und Amarillo.

Die Kummer-Nummer gewählt und um Hilfe gebeten. Eine E.- Mail versendet mit dem Foto von Desaster. Sonntag läuft da aber nicht viel. Mal sehen wie das ausgeht. Wir haben mit Pappe und Klebeband erst einmal Abhilfe geschaffen.

Sieht echt gut aus. Wir bekommen bestimmt ein Angebot als Service Techniker.

Also für heute ebenso eine „Gute Nacht“

Auf dem KOA Tucumcari   

 

 

25.03.2019 Montag,       

Sonnenaufgang und der Ruf der „Graugänse“ haben uns geweckt. Frühstück zubereitet und dann telefoniert. Service von „El Monte“ es wurde eine Werkstatt ausgesucht die auf unserer Route lag. „Myers RV Center“  Albuquerque.

Da führte uns der Weg hin. Nach einem Gespräch und einigen Informationen wurde sehr eifrig nach einem Ersatzteil gesucht. Gefunden? Nein passt nicht. Kataloge gewälzt und da ist es. Nicht auf Lager. Schade. AHA anderen Händler angerufen. Ersatzteil ist da. Los holen, wir, nein macht Myers. Es ist ein Kundendienst für „El Monte“. Wir hatte bei unserer Ankunft noch hingewiesen das unser Radio nicht funktioniert. OK nachgeschaut und festgestellt nicht reparabel. Made in China.

Also weiter oder auf ein neues Bauteil warten. Wann weiß keiner. Wir haben uns entschlossen unsere Reise fortzusetzen. Die freundliche Mitarbeiterin sprach darauf noch mit „El Monte“ und wünschte uns noch eine schöne Zeit in den USA.

Danke für den sehr freundlichen Service.

Die Wartezeit bei Myers RV Center vertrieben wir uns mit dem anschauen von Wohnbussen die weit weg von Gut und Böse waren. Wohnmobile vom feinsten.

Die Preise gingen von 200.000$ bis 450.000$ also geht doch.

         

Nach 408 Meilen Tagesstrecke auf der neuen „Rt 66“ Interstate 40 erreichten wir dann in Arizona den CG KOA Holbrook / Petrified Forets.

Alles gut, Abendbrot und kühle Getränke.      „ Gute Nacht „

 

26.03.2019 Dienstag,

nach einer sehr gut verschlafenen Nacht, aufgestanden. Unser WoMo Frühstück zubereitet. Geht schon super. Weich Ei, Kaffee, O-Saft, Wurst und Käse ach ja Marmelade gab es auch.

     

Wir haben nun einen Großteil unserer Strecke zurückgelegt und beginnen nun mit Sightseeing, gestartet haben wir im Petrified Forest.

Dort gibt es die Painted Desert, Canyons und versteinerte Bäume. Super anzusehen.

     

Dann ging es zum Meteor Crater bei Winslow. Dort schlug vor ungefähr 50.000 Jahren ein Meteorit ein und hinterließ einen riesigen Krater.

All das lag auf unserer Route zum CG Grand Kanyon  KOA bei Williams.

Heut machen wir nach 216 mi Pause und genehmigen uns Bier und Wein.

Wir haben ja Urlaub.

Also „ Gute Nacht“

 

27.03.2019 Mittwoch

Guten Morgen, heute zum Frühstück gab es Rührei. Das, war aus dem Becher. Ja für die Mikrowelle. Deckel ab, flüssig Ei zurück 2 min Power, Schinken und etwas Käse hinein (war in separater Tüte mit dabei), umgerührt, 25 Sekunden nochmal Energie und dann?  Fertig !!!!  Unglaublich.

Na schlecht hat es nicht geschmeckt, aber welche Bestandteile drin waren wollen wir lieber nicht wissen. Danke BASF.

Nach dem Frühstück ging es zum Grand Canyon Visitor  Center. Es waren ungewöhnlich viel Touristen unterwegs. Nach 20 min Warten am Parkeingang ging es doch recht flott weiter. Parkplatzsuche, die sich etwas schwierig gestaltete aber geschafft. Wir wählten die rote Route zum „Hermit´s Rest“ Nur mit dem Shuttelbus  zu erreichen. Wanderung inklusive erreichten wir das Ziel. Erstaunlich was die Natur so generiert. Wir sind überwältigt von der Kulisse „Grand Canyon“. Atemberaubend aber auch unbeschreiblich. Die Fahrt ging dann weiter in Richtung Page am Lake Powell. Vorbei und angehalten an den anderen Aussichtspunkten zum Dessert View Watchtower. Wie schon erwähnt unbeschreiblich. Angekommen am RV  Wahweap.

Leider schon geschlossen. Ab 17.00 Uhr keiner da. Wir hätten reservieren sollen aber zu spät. OK kein Problem uns bleibt immer noch Wal-Mart. Doch das NAVI zeigt

Lake Powell CG. Dann da gefragt, kein Problem Übernachtung klar. Full Hook Up, saubere Sanitäranlagen. Abendbrot und Tagesbericht erledigt.

Nach 211 Meilen  WoMo  und einigen Kilometern in den Füssen können wir bestimmt gut schlafen.     Na dann „gute Nacht“

 

 

28.03.2019 Donnerstag

Guten Morgen, exzellent geschlafen und Sonnenschein Frühstück genossen.

Daher entschlossen wir uns noch eine Nacht auf dem RV Park zu verbringen. An der Rezeption gefragt ob das möglich ist. Ja, kein Problem. Also noch eine Nacht gebucht. Wir wollten dem  Antelope  Canyon einen Besuch abstatten. Auf zum Tour Center. Leider vor Montag nicht möglich. Schade, aber da ist für das nächste Mal noch was offen. Wir entscheiden uns ins Monument Valley zu fahren.

   

Das NAVI versprach uns nach 71 Meilen ist das Ziel erreicht. Pustekuchen, es wurden daraus 123 Meilen. Eine Tour. OK war aber sehr schön. Die Fahrt dahin eröffnete immer neue Ausblicke auf die gigantische Landschaft. Das Monument Valley „Visitor  Center“ erreicht und die fabelhaften Ausblicke genossen. Im Shop ein paar Mitbringsel für die Familie gekauft. Was man nicht alles verkaufen kann.

Zurück nahmen wir denselben Weg. Angekommen in Page noch den Glen Canyon Damm besucht und die Ingenieurskunst bewundert. Der Colorado River wurde angestaut und ergibt den Lake Powell. Eine riesige Ausdehnung hat der See.

     

Bei Wal-Mart Lebensmittel und Wasser eingekauft. Den Sonnenuntergang wollten wir eigentlich am „Horseshoe Band“ bewundern aber der enorme Besucheransturm und der Umbau des Parkplatzes zwangen uns zum Abbruch dieses Plan`s.

Wir unternehmen morgen früh noch einmal einen Versuch. Sollte das auch wieder scheitern bleibt noch etwas fürs nächste Mal.

Wir fahren Richtung Utah und wollen im „Willow  Wind RV Park“ in Hurricane übernachten.

Also „ Gute Nacht “

 

 

29.03.2019 Freitag

Sonnenaufgang, und noch ein bisschen geträumt. WoMo Frühstück, klar vom feinsten.

Wir unternahmen einen neuen Versuch zum „Horseshoe Bend“ aber keine Chance.

Wir wurden von einem freundlichen Mitarbeiter der Baufirma aufgefordert den Parkplatz nicht zu befahren sondern den Shuttlebus zu nutzen. Okay, Nein Danke.

Dann beim nächsten Mal. Wir setzten uns in Richtung „Zion Nationalpark“ in Bewegung. Tanken nicht vergessen. Das Wohnmobil braucht auch was zum arbeiten.

Durch eine atemberaubende und sich ständig verändernde Landschaft führte uns der Weg. Einige Male versuchten wir einen Bezug zu der uns gewohnten Umgebung zu Hause herzustellen, aber das ist nicht das gleiche. Großes weites Land. Wie war das damals zur Zeit der Besiedlung mit Pferd und Planwagen. Unglaublich. Die Landschaft veränderte sich ständig. Mal auf und ab der Berge wegen, und dann wieder 20 Meilen gerade aus. Das Ende der Straße schon im Blick, und doch noch so fern.

Unterwegs entschieden wir uns doch im Nationalpark zu wohnen und ein paar Wanderungen zu unternehmen, statt von Hurrican aus immer zu fahren. Das Ziel erreicht. Da stockt der Atem. Einmal wegen der Gegend und des anderen wegen dem Preis.  2 Nächte „ Zion Canyon CG RV Resort“ schlagen mit 120 $ zu Buche. Na das muss ja toll werden. Duschmarken waren auch dabei. Ja 6 min pro Person und Tag. Ordnung muss sein.

Da wir relativ zeitig da waren haben wir uns in Springdale umgesehen. Shuttlebus im Nationalpark ist kostenlos. Eine Wanderung im Canyon wird morgen unternommen. Die Berge im Hintergrund strahlten im Sonnenuntergang in Orange-Rot. Fast wie am Rosengarten in Tirol. Sehr schöner Abschluss.

Abendbrot, Alkohol und eine  „ Gute Nacht“

 

30.03.2019 Sonnabend,

Ein wunderschöner Morgen erwartet uns auf dem „CG Zion Canyon“ Wie immer ein super Frühstück und dann die Wanderschuhe angezogen. So ist der Plan einige Wege im Park erkunden. Das muss sein, so viele Meilen haben wir schon zurückgelegt, da müssen die Schuhsohlen ja auch mal abgenutzt werden. Außerdem geht es nach San Francisco da gibt es bestimmt neue.  Oha, Oha.

Den Shuttlebus in Richtung Nationalpark erreicht und ab geht die Post. Das war nicht schwer, der hält genau an der Ausfahrt vom CG. Parkeintritt entrichtet  (35$ für  2 Personen / 7 Tage) und weiter zur Wanderroute. Ein weiterer Bus bringt uns ans Ziel. Wetter super, Canyon fabelhaft. Da heute Wochenende und der Rest vom „spring break“ aufeinander treffen sind doch etwas mehr Besucher unterwegs. Aber alles läuft sehr geordnet ab. Das hätten wir nicht vermutet.

Eltern haben ihre Kinder gut im Griff und auch der Rest der Bevölkerung geht sehr vorsichtig mit sich um. Hut ab, da sollten sich andere mal ein Beispiel dran nehmen. Mit dem River Walk am Ende des Canyons haben wir angefangen. Am Fluss entlang bis zu der Stelle wo es nur noch mit Gummisachen weitergeht. Muss man wollen. Einige haben das dann auch getan. Es gibt geführte Touren durch die Schlucht.

    

Aber mal ehrlich, eiskaltes Wasser, teilweise Hüfthoch und man sieht nicht wo man hintritt. Die Steine, auf dem Grund, sind auch nicht gerade klein.      Wer mag, der kann.

Wir haben dann den Rückweg angetreten und sind mit dem Bus zum nächsten Halt gefahren. Dort ausgestiegen und am Flussufer Picknick gemacht. Schnittchen mit einer atemberaubenden Kulisse. Nach der Stärkung zum nächsten Wasserfall. Noch ein paar Bassins angesehen und der Besucherstrom riss nicht ab. Am Parkeingang gibt es eine Brauerei. Die sollte unser Ziel sein. Das Bier war gar nicht so schlecht. Im Biergarten gesessen und kaltes Getränk mit Aussicht auf die Berge.

Was gibt es besseres. Das haben wir uns verdient.

         

Der Sonnenuntergang malt wieder die Berge an.

Das genießen wir und sagen.....                              „Tschüss“

 

 

31.03.2019 Sonntag,

Sonnenaufgang, im Zion Nationalpark, WoMo - Frühstück super. Alles verstaut und ab durch die Mitte. Wir fahren in Richtung „Valley of Fire“. NAVI leitet uns dorthin.

Vorab hatten wir uns den  „Atlas Rock Campground“ ausgesucht. Am Parkeingang begrüßte uns ein Schild CG „Full“. Probelauf, der aber kläglich scheiterte. Selfservice  stand angeschlagen. Wenn ein Platz frei ist dann kann man ihn nutzen.  Leider, Keiner frei.

Unsere Alternative bestand aber im „CG Echo Bay“. Auf zum Stellplatz.

         

Absolut empfehlenswert „Lake Mead RV Village at Echo Bay“. Eingecheckt und Parkareal 31 bezogen. Beim erstellen von Fotos wurden wir von freundlichen Nachbarn gefragt ob sie und behilflich sein können. Na klar, danach ein sehr angenehmes Gespräch über uns, die USA, Deutschland und die Welt. Leider konnten wir auch die nicht retten aber wir arbeiten gemeinsam dran. Das ist das große Ziel.

Da die Entfernung heute nicht so groß war, erreichten wir das Lager recht schnell.

Nach der beschriebenen Pause ging es zurück zum „Valley of Fire“ es sind ca. 30 Minuten Fahrzeit. Wie bisher auf unserer Reise taten sich nach den Wegbiegungen erneut unschlagbare Ausblicke auf. Irgendwann haben wir dann aufgehört Fotos zu schießen, da sonst unser 32 GB Speicherkarte geplatzt wäre. Nein, aber es hat gereicht. Genügend Sand haben wir auch ins WoMo gebracht. Auf einigen Wegen kam man sich vor wie am Meer. Wie gut das unsere Kinder das nicht gesehen haben. Früher gab es nur Theater, wenn sie es taten.

      

       

Zurück auf dem CG haben wir uns entspannt, und die Ruhe genossen.

Sonnenuntergang war super und Abendbrot unter dem Sternenhimmel. Gigantisch.

Morgen wollen wir nach Las Vegas und dort übernachten. Mal sehen wie das flimmert.

Na dann mal morgen weiter gelesen.    Tschüss und „Gute Nacht“

 

01.04.2019 Montag

Super geschlafen auf dem  „RV Lake Mead“. Dann das Frühstück in der Sonne genossen. Den Tag etwas geruhsamer angehen lassen da das Ziel heute Las Vegas ist. Mit den Nachbarn noch ein paar Worte gewechselt, Müll getrennt und entsorgt,

Abwasch erledigt, aufgeräumt und los.

Über die Northshore Road 167 ging es in Richtung Südwesten.

Ehrlich gesagt finde ich dass man sich das Monument Valley schenken kann wenn man diese Straße entlang fährt. Okay es ist nicht das gleiche aber die Eindrücke und die Formationen sind fast dieselben. Und es ist bedeutend weniger Verkehr.

Zum „Hoover Dam“ führte uns die erste Etappe. Nicht schlecht was da in der Zeit von 1931 -1935 entstanden ist. Security Check absolviert und einen Parkplatz gesucht.

Mir RV etwas schwierig aber nicht unmöglich. Fotos geschossen und das gigantische Bauwerk bewundert. Von der „Highway 93“ Brücke herabgeschaut und gestaunt.

 

Dann weiter Richtung „Las Vegas“. Verkehr ohne Ende, 5-8 Spuren in eine Richtung.

Geht aber auch, Blinker setzen, Spiegel schauen und dann Spur gewechselt.

Den RV Platz „Circus Circus  Las Vegas“ erreicht und eingecheckt. Da sind wir mal gespannt ob Las Vegas wirklich so ist wie im Fernsehen. Überrascht uns mal.

 

Grüße aus Las Vegas.

 

02.04.2019 Dienstag

Las Vegas, das hat schon etwas. Wir haben am Abend das Lichtermeer auf uns einwirken lassen. Es ist schon erstaunlich wie man versucht den Leuten auf irgendeine Art die schöne Welt vorzuspielen. Das ist schon Disneyland für Erwachsene. Hinter jeder Tür verstecken sich Casinos, Food Shops, Restaurants und Shoppingmalls also für jeden etwas dabei. Wir genossen den Abend in mitten der vielen Leute und genehmigten uns ein Bier und einen Gin Tonic. 22$ wollte der Barkeeper haben. Die Show vom Bellagio war kostenlos dabei. Was für ein Anblick. Das Abendessen gab es diesmal bei Subway.

Aufgestanden und WoMo Frühstück. Wir wollten uns die Rechnung beim Auschecken abholen, aber das Büro öffnete erst 10.30 Uhr. Oder man holt sich die Rechnung an der Hotel Rezeption. Wir irrten ca. 20 min durch das Hotel „Casino,Casino“. Wir fanden das Casino, Adventurepark, Restaurants, Shops usw. aber keine Rezeption. Alles klar zurück auf Anfang und warten bis die freundliche Frau vom Empfang für uns Zeit hat.

Die Wartezeit verkürzten wir mit Gesprächen mit anderen Besuchern. Rechnung abgeholt und weiter geht die Reise. Das heutige Ziel ist Bakersfield. Die Fahrt dahin ging durch die Mojave Wüste. Sandsturm und Seitenwind vom feinsten. Wir haben es geschafft und sind angekommen. „CG Orange Grove“ erreicht. Am Empfang wurde uns mitgeteilt das nur noch das „Dry Camp“ zur Verfügung steht. Alles klar, aber zum Weiterfahren war einfach die Luft raus. 300 Meilen für heute sind genug. Am Stellplatz empfing uns ein Mitarbeiter und sagte dass wir Strom haben können, wies uns einen Platz zu, fragte wo wir herkommen und sprach mit uns. Heute schlafen wir unter Orangenbäumen, die blühen und duften hervorragend.

 

Wein und kühles Bier und dann „Gute Nacht“

 

03.04.2019 Mittwoch,

Aufgewacht im Orangen Hain, der Duft der Orangenblüten erinnerte etwas an Maiglöckchen. WoMo-Frühstück bei herrlichem Sonnenschein im freien genossen. Startklar gemacht, im Office die Rechnung beglichen und dann auf dem „Highway 58“ in Richtung Westen. Bakersfield hinter uns auf dem „West Side Fwy 5“ nach San Louis Obispo. Die Fahrt ging auf sehr guten Straßen durch Weinberge, Mandelfarmen, Orangen-Obstplantagen, grünes Farmland, und schöne weich abgerundete Berge. Die erinnerten uns an Urlaubsfahrten in Irland und das Vorland der Pyrenäen. Die Filmszenerie aus dem Auenland ging uns ebenso zeitweise durch den Kopf. San Louis Obispo ist eine schöne Kleinstadt in der sich die „Bubbelgum  Alley“ befindend und sich gefragt wer kommt auf sowas. Geschmacksache. Weiter ans Meer. Wir wollen im „Morro Dunes RV & CG“ übernachten.   Hurra die Westküste ist erreicht. Der Pazifik zum Greifen nah und wie das riecht.

Stellplatz an der Strandpromenade bezogen. 1A Lage, WoMo etwas versorgt und dann zum Strand. Keine 3 min. vom Stellplatz. Die Frau vom Office meinte VIP. So sieht’s aus. Ein kleiner Spaziergang an der Hafenpromenade und den See-Ottern bei der Körperpflege zugesehen. „Putzig“ im wahrsten Sinne. Wir haben uns dann noch die restlichen Tage vorgenommen, da auch die schönste Zeit mal vorüber geht, sollten wir sie auch super gestalten. Dazu dann aber mehr. Abendessen mit Sonnenuntergang.

Heute schlafen wir bei Meeresrauschen ein.

Also dann   „Gute Nacht“

 

 

04.04.2019 Donnerstag,

Die Schreie der Möwen, und Meeresrauschen haben uns wachgeküsst.

WoMo- Frühstück im freien und bereit zur Abfahrt. Heute folgen wir der legendären Route über den „Highway 1“ die Küstenstrasse  in Kalifornien.

Grünes Land, sanfte und schroffe Berge sehr schön anzusehende Landschaft, die uns immer an das Hobbit Land erinnerte. Die Aussichten auf das Meer sind unbeschreiblich.

Hinter jeder Kurve oder Bergkuppe überrascht uns ein neuer Ausblick. Man weiß gar nicht wohin der Blick zuerst gehen soll. Kein Wunder das im Sommer hier die Hölle los ist. Ehrlich gesagt bestimmt eine Herausforderung für alle die hier entlang fahren. Radfahrer zwischen Motorrädern, Trucks, Fußgänger, PKWs und Piloten der Wohnmobile die gerade anfangen ihr Fahrzeug kennenzulernen. Zeitweise eine sehr gefährliche Mischung. Teilweise weil die Straßenverhältnissen dies alles auf einmal nicht zulassen. Wir haben diese Fahrt sehr genossen und fast alle „View Point“ angefahren, weil der Verkehr zu unserer Zeit sehr überschaubar war. Von der Tierwelt bis zu Bauwerken war da alles dabei.

Nun, wir haben für die heutige Übernachtung den „Marina Dunes RV Resort“ ausgewählt. Angekommen, Stellplatz geordert und Parkposition eingenommen.

Strandspaziergang unternommen. Absolut genial.     Kühle Getränke, weil die Temperaturen dies auch zulassen.   Übrigens es ist „kurze Hose Wetter“.   „ Gute Nacht“

 

05.04.2019 Freitag

Guten Morgen  „Marina Dunes RV Resort“. Die Nacht haben wir nicht so gut geschlafen, da der RV Park genau an dem Highway 1 liegt. Na gut. Also beim nächsten Mal werden wir einen anderen auswählen.

Der heutige Trip sollte in den „Red Woods“ zwischen San Francisco und Santa Cruz enden. Aber zuvor werden wir noch eine „Whale Watching“ Tour unternehmen.

Mal sehen ob es noch Platz für uns gibt.

Wir fuhren zum Moss Landing Harbor. Dort unternehmen mehrere Anbieter Touren in die Monterey Bay und raus aufs Meer. Wir entschiedenen uns für „Blue Ocean Whale Watching“. Auf zur „High Spirits“ und Leinen los. An der Hafenausfahrt gab es schon Seelöwen und etliche Seevögel die uns eine gute Fahrt wünschten. Nach einigen Minuten kamen wir den Buckelwahlen schon ziemlich nah. Es ist schon überwältigend wenn wir in unserer Nussschale den gewaltigen sanften Riesen so nah kommen.

Ein erhabeneres Gefühl ist kaum zu beschreiben. Wir waren etwa 3 Stunden auf See.

Regen und Wind konnten uns aber nicht daran hindern die Tiere zu beobachten.

Staunend sahen wir die riesigen Körper durch das Wasser gleiten, Luft zu holen um danach in der Tiefe zu verschwinden. Gigantisch. Zurück an Land noch einen wärmenden Kaffee und etwas Gebäck, dann weiter zu den Riesen Bäumen.

Wir übernachten im „Cotillion Gardens RV Park“. Stellpatz 35 ist unter ca. 35m hohen Bäumen. Die Nacht wird bestimmt ruhig und erholsam.

 Also dann      „Gute Nacht“

   

06.04.2019 Sonnabend,

Guten Morgen es ist 8.50 Uhr. Ja, aufstehen. Och nötig, noch nicht. Okay,

Heizung an und noch geträumt.  Wir haben uns entschieden, für 3 Nächte auf dem „Cotillion RV Park“ zu bleiben.  Wir genießen die Ruhe und die „Red Woods“.

Nach dem Frühstück nahmen wir das WoMo und sind in die Stadt gefahren, um uns einen Überblick zu verschaffen. Felton ist zwar nicht weit weg aber gestern versuchten wir ein Stück auf dem Hwy. 9 zu laufen, aber der ist so unübersichtlich das dieses Unterfangen sehr schnell abgebrochen wurde. Ein Stück durch den Wald und dann doch zurück.

Wir fanden einen sehr angenehmen Supermarkt in dem frische Produkte aus der Region angeboten wurden. „Wild Roots Market“ absolut spitze. Etwas frisches zum Abendessen ausgesucht und weiter mit der Erkundungstour.

Im „Henry Cowell Redwoods State Park“ haben wir einen beeindruckenden Spaziergang zwischen den Baumriesen unternommen. Mit einem Leitfaden der Parkverwaltung wird einem erst die Gesamtheit dieser natürlichen Riesen bewusst.

Einige Jahrhunderte lang gewachsen, Feuer und andere Naturkatastrophen überstanden und wir, als Zwerge, taumeln dazwischen herum.

Ach ja, Zwerge. Gleich um die Ecke gibt es noch ein Bigfoot Museum. Auf der Straße wird man von einem lebendigen schon begrüßt und Neugierig auf mehr gemacht. Dahingestellt ob es dieses Wesen überhaupt gibt, aber es ist schon Imposant sich das vorzustellen. Das Museum ist sehr klein und es werden Filme gezeigt und allerhand Dinge berichtet. Ob wahr oder nicht, das entscheidet jeder selbst.

Im „Roaring Camp“ kann man sich in die Zeit der Siedler zurückversetzen lassen.

Mit viel Fleiß und Liebe erhalten, kann man durch einen Teil der alten Stadt spazieren.

Saloon, Markthalle, Kaufmannsladen, Nebengebäude mit Schmiede und der Bahnhof.

Dort startet der alte Dampfzug zur Rundfahrt durch einen Teil des Camps.

Aus einem Holzturm wird Wasser gezapft um mit der alten Dampflok diesen auch geräuschvoll abzulassen und die Pfeife lautstark anzutreiben.            Macht Spass.

 

Na dann für heute „Gute Nacht“

 

07.04.2019 Sonntag,

Die Morgensonne weckte uns sanft in den Red Woods’.

Wir sind ganz gemütlich aufgestanden und nahmen unser Frühstück in aller Ruhe ein.

Danach machten wir eine Wanderung zum Observation Deck im Redwoods Stat Park.

Wir entdeckten gestern, dass es vom RV Park einen Wanderweg gibt. Also dann mal los. Strahlend blauer Himmel und die Sonne begleiten uns. Durch die roten Baum-riesen, auf noch teilweise feuchten Wegen, durch die Sandhills zum Observation Deck.

Aussicht auf die Bucht von Monterey und den Pazifik. Zurück ein anderer Weg damit es eine Runde wird. Unbeschreiblich schön diese roten Bäume.

Nun heißt es für uns WoMo aufräumen und Sachen zusammenpacken. Ja, leider müssen wir unser „Schneckenhaus“ morgen abgeben.

 

Abendbrot im freien genossen und dann „ Gute Nacht „

 

08.04.2019 Montag,

Der frühe Vogel fängt den Wurm. Ich mag aber keine Würmer, wir schliefen in der Red Woods’ der Ruhe und Gemütlichkeit wegen. Es waren bis zum Abgabepunkt nur 62 mi. Das war entspannter als auf den stadtnahen RV Stellplätzen. Also 6.30 Uhr wecken.

Waschen und  anziehen, alle Tanks entleeren und WoMo startklar machen.

An die nächsten Tanke noch Gas nachfüllen, dann los in Richtung San Francisco.

Der Verkehr lief eigentlich gut, „8 Spuren“ alle gut gefüllt, mit zeitweiligem Stillstand.

Normaler Großstadtverkehr am Morgen. Wir natürlich auch im Berufsverkehr unterwegs in San Francisco. Man hätte es auch später angehen können.

An der letzten Tankstelle nochmal Benzin geholt, denn es heißt, bei Rückgabe bitte „Gas und Treibstoff voll“ „Wassertanks leer“.

So soll es sein. Eingerollt auf dem Stützpunkt von „El Monte“ und die Mitarbeiter waren auch schon da. Die Rückgabe ging sehr unkompliziert.

Meilen und Zustand des Fahrzeugs.                     - Check

Wasser, Gas, Tanks                                                 - Check

Stromgenerator                                                       - Check

Sonstige Probleme und Anmerkungen                  - Check

Fahrzeug leer - nichts vergessen                            - Check

Dann kommen Sie bitte mit ins Büro. Alle Formalitäten erledigt und die Frage nach dem Rücktransport. Shuttle Bus zum Hotel. Okay das dauert aber ein wenig.

Adieu   „kleines Schneckenhaus“.  Du warst uns ein treuer Begleiter.

           3738 Meilen mit uns durch die USA                                 Danke, Danke.

 

Die Wartezeit verkürzten uns die Gespräche mit anderen Rückgabe Mietern. Danach ging es zum Hotel und Zimmer bezogen. Spaziergang zu „Fishermans Wharf“ und Stadtrundfahrt. Langsam in Richtung Hotel und heute gibt es Abendbrot im Restaurant. Warm und nicht selbstgemacht. Alles hat sein für und wieder.

Vielen Dank. Und „ Gute Nacht „

 

09.04.2019 Dienstag

Guten Morgen, San Francisco.

Frühstück im Café „Greco“, und dann weiter mit „Hop on Hop off“. Stahlblauer Himmel und Sonnenschein begleiten uns beim überqueren  der „Golden Gate Bridge“ zu Fuß.

Mit dem Bus weiter nach Chinatown. Etwas verändert hat es sich schon in den letzten 10 Jahren. Die Lebensmittelläden mit lebenden Fröschen und den frischen Brathühnern im Schaufenster gab es nicht mehr in dieser Form wie wir sie kannten. Mehr und mehr Klimbimläden „Made in China“ und Klamotten. „Happy Hour“ in Downtown, haben wir gemacht. Durch „klein Italien“ geschlendert und ein Restaurant fürs Abendessen ausgesucht. Super lecker gegessen und den letzten Abend in Übersee ausklingen lassen.  Grappa und Limoncello aufs Haus und „arrivederci“                  

Gute Nacht.      San Francisco

 

10.04.2019             Mittwoch

Heute geht es nach Hause, Schade Schade,  schön war die Zeit.

Nach dem Urlaub, ist vor dem Urlaub.

Mit dem Shuttlebus zum Flughafen, einchecken und dann mit Lufthansa in Richtung Frankfurt. Dort angekommen gefühlt den gesamten Flughafen zu Fuß durchquert um unsere Koffer in Empfang zu nehmen. Auch das mit anstehen und warten hinter uns gebracht. „Willkommen in Deutschland“.  Die Deutsche Bahn bringt uns pünktlich nach Erfurt. Mit dem Taxi die letzten Kilometer absolviert und glücklich den Schlüssel im Schloss gedreht.   „Zu Hause“

 

Vielen Dank für den wunderschönen Urlaub.       Bine & Uwe

Zille
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Beigetreten: 29.12.2013 - 14:59
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RE: WoMo Überführung im März 2019 von Middelburry nach San Franc

Moin nach Thüringen,

Zackig wie die Überführung. Danke!

Liebe Grüße aus Berlin,

Thomas

Locker bleiben, Ball flach halten dann wird es ein perfekter Womourlaub

Cla
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Beigetreten: 24.06.2019 - 14:55
Beiträge: 181
RE: WoMo Überführung im März 2019 von Middelburry nach San Franc

Genau so schnell geschrieben wie gefahren. Habe gern mitgelesen :)

Liebe Grüße

Claudia

Werner Krüsmann
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Beigetreten: 19.08.2010 - 07:31
Beiträge: 1358
RE: WoMo Überführung im März 2019 von Middelburry nach San Franc

Guten Morgen nach Erfurt!

Danke für den Reisebericht!

Liebe Grüße

Werner

Eine Reise gleicht einem Spiel. Es ist immer etwas Gewinn und Verlust dabei - meist von der unerwarteten Seite.“ (Goethe)

Siggi2
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Beigetreten: 23.08.2012 - 20:47
Beiträge: 113
RE: WoMo Überführung im März 2019 von Middelburry nach San Franc

Hallo Bine & Uwe,

herzlich willkommen im Forum und danke für den Bericht.

Habt ihr am Vorabend vor der Übernahme bereits im Hotel Edwards die Formalitäten erledigt?

Und wann seid ihr dann etwa vom Hof in Middlebury gekommen?

Grüße aus dem Havelland

Siegfried

 

schmiedel
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Beigetreten: 05.01.2020 - 18:47
Beiträge: 5
RE: WoMo Überführung im März 2019 von Middelburry nach San Franc

Hallo aus Erfurt,

wir haben im Hotel Comfort Suites O`Hare Airport Übernachtet. Eine Übernachtung vorab ist ein Muss. Ist aber auch gut so. Dieses Hotel wird von El Monte als Transfer Hotel beschrieben. Das heisst wenn Du in einem andern schläfst musst du zum Startzeitpunkt am Transferhotel stehen. Das war uns zu stressig und daher haben wir dieses gewählt. Einen heissen Kaffee und ein Toast am Morgen sollte sein, da die Fahrt von Chicago nach Middelburry doch 3 Stunden dauert. (Achtung Zeitzone). Wieder 1 Stunde zurück.

Von El Monte haben wir eine Reisebestätigung mit Nummer erhalten. Diese Nummer haben wir ( ca 5 Tage vorher ) per Mail an El Monte gesendet und den Transfer bestellt. El Monte hat uns dann früh morgens 7.00 Uhr mit einem Shuttelbus am Hotel abgeholt. Nur registrierte Reisende. Daher die Anmeldung. Die Formalitäten zum WoMo haben wir dann am Stützpunkt in Middelburry erledigt. Wir hatte Kopien von Reisepass und Führerscheinen ( Europa und International ) schon zu Hause erstellt. So stand es in den Unterlagen von El Monte , damit die Übernahme etwas zügiger abläuft. Den Startzeitpunkt bestimmt El Monte. So wie die Fahrzeuge fertig sind und zur Übergabe bereitstehen. Wir wurden aufgerufen und dann zum WoMo begleitet. Übergabe durchgezogen und dann sind wir gegen 12.00 gestartet. Waren auch sehr überrascht darüber da unser Termin für die Übergabe ab 14.30 in den Unterlagen vermerkt war.  Soweit alles klar oder noch Fragen. Dann los!

Tschööö Uwe

 

Siggi2
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Beigetreten: 23.08.2012 - 20:47
Beiträge: 113
RE: WoMo Überführung im März 2019 von Middelburry nach San Franc

Hallo Uwe,

danke für die Info dass ihr für El Monte überführt habt. Es war mir neu, dass inzwischen auch El Monte im März die seit etwa 10 Jahren von RoadBear eingeführten Überführungen anbietet. Wie habt ihr davon erfahren und wo habt ihr gebucht?

Bei unseren Überführungen 2013 nach LA und 2015 nach NY hatten wir auch den angebotenen Bus-Shuttle ab Best Western Hotel früh um 7 gebucht. 2015 hat der Bus noch gut eine Stunde lang viele Hotels abgeklappert um Leute aufzunehmen. Entsprechend spät am Nachmittag kamen wir vom Hof. Viele Foris fahren deswegen mit dem Mietwagen zur Übernahme am frühen Morgen nach Middlebury, müssen dann allerdings noch den Mietwagen wieder abgeben.

Bei unserer diesjährigen 5-wöchigen RB-Überführung in gut 8 Wochen nach LA werden die Formalitäten im Hotel Edwards bereits am Vorabend erledigt und der Shuttle fährt keine weiteren Hotels an. Wir hoffen dadurch deutlich früher vom Hof zu kommen. Wir haben 2 Nächte im Edwards gebucht um noch einen Tag für Chicago zu haben.

Grüße aus dem Havelland

Siegfried

 

schmiedel
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Beigetreten: 05.01.2020 - 18:47
Beiträge: 5
RE: WoMo Überführung im März 2019 von Middelburry nach San Franc

Hallo aus Erfurt,

vor ca 10 Jahren wollten wir nach Kanada und haben uns bei Trans-Kanada touristik umgesehen. Ebenso für den Newsletter angemeldet. Seitdem bekommen wir Angebote über Reisen, Überführungen und Sonderangebote für Nordamerika. Die USA ist seit einiger Zeit auch über die Homepage von Trans-Kanda zu erreichen. Einfach auf die Flagge rechts oben drücken dann etwas weiter unten den Link wählen und schwupp ist man bereit für die USA. Ebenso umgekehrt. 2019 haben wir das Überführungsangebot über Trans amerika touristik gebucht. WoMo ,Flüge, Hotel und Transfer. Teilweise kann man ein Komplettangebot wählen oder nur einzelne Bausteine. Das ist aber gut selbsterklärend. Die haben eben verschiedene Anbieter von Fahrzeugflotten im Angebot wo man sehr gut Preise vergleichen kann. Beim Preis sollte unbedingt auf die Austattung, Ausrüstung, Transfer und Inklusivleistungen geachtet werden, denn nicht alle haben die gleichen Voraussetzungen. Also, Augen auf bei der Schnäppchen Jagd.

Dieses Jahr haben wir uns für Kanada entschieden. WoMo über Trans Kanada touristik gebucht. Flüge und Hotels seperat. Aber alles kein Problem. Macht Spass,

 

Tschööö Uwe

 

Angela
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Beigetreten: 13.02.2020 - 11:29
Beiträge: 2
RE: WoMo Überführung im März 2019 von Middelburry nach San Franc

Ein Hallo aus Hamburg,

vielen Dank für euren interessanten Reisebericht. Wir hatten zur gleichen Zeit eine Überführung für Road Bear von Middlebury nach LA (3 Wochen) durchgeführt und waren darauf bedacht, ganz schnell in "wärmere" Gebiete zu fahren, um fließend Wasser im RV zu haben, ohne einen Schaden anzurichten. Meine Frage zu eurem Bericht: Wann habt ihr euren Wassertank das erste Mal gefüllt? Ihr wart ja doch einige Male in größeren Höhen gewesen, wo es nachts doch noch gefrieren kann.

Uns hat unsere erste Überführung ganz gut gefallen und ich denke über eine Wiederholung im nächsten Jahr (gleiches Datum) nach. Allerdings möchte ich gerne Richtung Mississippi, Texas, Oklahoma, Arizona und anschliessend hoch nach Denver fahren und dort abgeben - in der Hoffnung, dass es Anfang April in den Rockies nachts nicht mehr friert. Notfalls müssen wir das RV wieder winterfest machen.

Liebe Grüße

   Angela

Zille
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Beigetreten: 29.12.2013 - 14:59
Beiträge: 4014
RE: WoMo Überführung im März 2019 von Middelburry nach San Franc

Moin Angela,

Lies dir mal die FAQ's durch und stelle diese Frage ruhig allgemein in einem eigenen Thread. MIt einem vernünftigen Titel kommen dann mehr Antworten und Tipps. Nicht jeder guckt hier mit reinwink

Liebe Grüße aus Berlin,

Thomas

Locker bleiben, Ball flach halten dann wird es ein perfekter Womourlaub

schmiedel
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Beigetreten: 05.01.2020 - 18:47
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RE: WoMo Überführung im März 2019 von Middleburry nach San Franc

Hallo Angela,

wir haben unser WoMo Frischwassertank überhupt nicht benutzt. Sanitäre Anlagen zur Körperpflege standen auf allen CG zur Verfügung. Lediglich Ab- / Schmutzwasser haben wir gefüllt und auf den CG entleert. Zum Abwaschen, Spülen von Waschbecken und Toilette benutzten wir leere Trinkwasser Galonen (gefüllt am Wasserhahn auf dem CG) die die Reise über in der Dusche gelagert wurden.

Unsere Reise führte uns auch Richtung Süden, da es kurz vorher ( 2-3 Wochen ) in Chicago noch -45° C waren. Bei unserem Start in Middelburry gab es Schneeregen und das Thermometer zeigte  2 ° C.   In St. Louis konnten wir nicht am Mississippi übernachten, da das Schmelzwasser die am Ufer gelegenen  CG schon überflutet hatte. Dann also weiter Richtung SW. In unserer Reisezeit gab es dann keine Nächte mehr mit Temperaturen unter Null Grad. Ist aber bestimmt auch von Jahr zu Jahr unterschiedlich.

Die Reise war absolut entspannt und Urlaub pur. Als Abenteuer  wird eine risikoreiche Unternehmung oder auch ein Erlebnis bezeichnet, das sich stark vom Alltag unterscheidet.

Tschööö Uwe