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25. Tag: An den Gewittern vorbei nach Tombstone

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Torsten
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25. Tag: An den Gewittern vorbei nach Tombstone
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221 Meilen
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An den Gewittern vorbei nach Tombstone

Samstag, 19. April 2014

Von Karin
 
Die ganze Nacht war das Prasseln des Regens zu hören aber im Innenraum hat es trotzdem nur minimal abgekühlt. Wie auch gestern schon haben wir heute erneut Probleme mit dem Internet wobei uns trotzdem eine Mail mit Ostergrüßen von zu Hause erreicht.

Da das Wetter laut Vorhersage hier nicht unbedingt besser wird, hatten wir eigentlich gestern schon beschlossen, einen Fahrtag einzulegen. In der ursprünglichen Planung hatten wir eine Übernachtung im Chiricahua National Monument vorgesehen. Aber wegen der Wettervorhersage entscheiden wir uns bis Tombstone durch zu fahren.

Wir brechen um 09:40 auf fahren auf der US-180 zurück zur Interstate 10 und auf dieser dann viele lange Meilen in Richtung Westen - immer der Sonne und dem blauen Himmel entgegen.
Noch bevor wir die Staatsgrenze nach Arizona überqueren sehen wir im Bereich des Chiricahua National Monument dunkle Gewitterwolken und Blitze. Hoffen wir mal, dass es in Tombstone besser ist.
Bei Benson verlassen wir die Interstate und biegen auf die AZ-SR 80 ab, welche uns bis nach Tombstone bringen sollte. Um 13:35 kommen wir an einem Border Patrol Checkpoint vorbei, der sich aber nur für den Verkehr der von der Grenze kommt interessiert - wir fahren ja in der Gegenrichtung und schleusen sicher keine Mexikaner zurück nach Mexico.

Als wir um 13:45 in Tombstone ankommen, steuern wir den recht zentral gelegenen Stampede RV Park an. Den Platz hatte Torsten im Forum rausgesucht und war entsprechend vorbereitet. Ohne die Informationen aus dem Forum hätten wir ob des leichten Chaos vermutlich einen anderen Campground gesucht. Wir gehen zur Anmeldung und Torsten bucht für eine Nacht. Ich wundere mich noch wie die Dame bei dem Chaos in ihrem Büro noch den Überblick behält aber vermutlich beherrscht hier ein Genie das Chaos :)

Nachdem unser Womo an der richtigen Stelle steht laufen wir zur Main Street. Hier ist es zwar ziemlich touristisch, aber das weiss man ja vorher. Um 14:00 sehen wir uns die nachgestellte Schiesserei von O. K. Corral an. Das ganze dauert bestimmt eine Dreiviertel Stunde und pünktlich zu deren Ende beginnt es grade leicht zu tröpfeln. Wir warten auf dem Gehsteig ab, was passiert und als das Tröpfeln stärker wird, retten wir uns in den nächstgelegenen Laden: Arlene‘s Jewelery. smiley
Dort gibt‘s aber nicht nur Schmuck sondern auch allerhand anderen Firlefans, aber mir hatte es ein Paar Ohrringe angetan, die in einer Vitrine ausgestellt waren.
Wir kommen mit der Verkäuferin, eine Salzburgerin, die sich hier vor einigen Jahren ein Winterdomizil eingerichtet hat ins Gespräch. Sie merkt wie mein Blick auf den Ohrringen haftet und holt sie nach Rücksprache mit Torsten aus der Vitrine, damit ich sie probieren kann. Lange Rede, wenig Sinn: Wir Damen finden, dass sie gut an mir aussehen, also zückt Torsten das Plastik und die Schmuckstücke sind mein.

Kommentar von Torsten: ich glaube nicht mehr an einen Zufall. Das mit dem Regen war doch geplant ! smiley

Mittlerweile hat es aufgehört zu regnen und wir wagen uns wieder nach draußen. Auf dem Weg liegt das Tombstone Courthouse, dessen Büros, Sitzungs- und Gerichtssäle besichtigt werden können. Im Hof gibt es noch zwei Galgen und eine Liste der Hingerichteten. Schon irgendwie ein eigenartiges Gefühl, wenn man da so drüber nachdenkt.

Inzwischen ist es 17:00 und wir wollen heute nicht kochen oder Grillen. Wir kommen am Longhorns Restaurant vorbei und beschliessen hier einzukehren. Torsten bestellt sich ein T-Bone Steak mit mashed Potatoes und ich nehme ein Chickenbreast Sandwich mit Sweet Potato Fries. Das Essen war ok, mehr aber auch nicht. Auf Empfehlung des Kellners ordern wir zum Desert noch „Death by Chocolate“. Es ist furchtbar lecker, aber über die Kalorien denken wir lieber nicht nach. Achja, gestorben sind wir nicht an der Schokolade wink

WoMo Meilenstand:
Start: 3273,3 mi
Ziel: 3494,7 mi
Gefahren: 221,4 mi 

Liebe Grüße
Karin

 

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RioBine
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RE: Reisebericht: 25. Tag: An den Gewittern vorbei nach Tombston

Hallo Karin und Torsten,

ich lese schon eine ganze Weile mit bei euch. Ein sehr schöner und informatiever RB, das wollte ich euch jetzt doch noch mit auf den Weg geben!

Obwohl wir warscheinlich nie eine Überführung machen werden, aber das letzte Drittel der Reise ab New Mexico findet bei mir dann doch eine genauere Betrachtung. 

Übrigens Kompliment für die tollen Fotos, die sind ja sowas von gestochen scharf... ich wußte gar nicht, das mein oller Bildschirm das so rüber bringen kann.

Tja, Regen kann auch manchmal ganz nett sein, gell? Bei Ohr- und annderen Ringen haftet mein Blick auch meist etwas länger, nicht nur wenns regnet.

Liebe Gruesse aus dem suedlichen Amerika,

Bine

Torsten
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RE: Reisebericht: 25. Tag: An den Gewittern vorbei nach Tombston

Hallo Bine!

gibts einen besonderen Grund warum ihr keine Überführung macht? Ist die Gegend nicht interessant? Zu wenig Zeit? Falsche Jahreszeit?

Was den Regen angeht: wir hatten ja viel Glück mit dem Wetter. Gewitter find ich interessant - gerade in der Gegend gibt das nette Motive. Muss mir noch was überlegen wegen der Kamera, im Regen draussen geht nicht.

Ohrringe & Co - da kann ich nicht mitreden, das überlass ich Karin. Aber ich erkenne den Blick wenn Karin was findet was ihr gefällt... ;)

So, gleich geht's weiter...

Danke & Vg
-Torsten

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Squirrel
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RE: Reisebericht: 25. Tag: An den Gewittern vorbei nach Tombston

Hi Bine,

naja, da bin ich ja mal gar nicht einer Meinung mit Torsten was den Regen betrifft, normalerweise mag ich ihn nicht, den Regen. Aber in diesem Fall, und nur diesem, war's mir ganz Recht, wegen der "passenden" Fluchtmöglichkeit, *kuckindieLuftundpfeiff* yes

RioBine
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RE: Reisebericht: 25. Tag: An den Gewittern vorbei nach Tombston

Hallo ihr Beiden,

tja, die Überführungen liegen für uns in der falschen Jahreszeit, da wir durch unser Geschät mmer nur im Herbst fahren können. Ausserdem, und für mich der relevanteste Grund ist, es geht mir einfach zu viele Meilen durch Gebiet, was mich jetzt nicht unbedingt an erster Stelle interessiert. Nicht, dass solche Gegenden nicht auch interessant sind, keineswegs, und Zeit haben wir eigentlich auch immer genug. Dazu kommt natürlich auch noch das kalte Wetter und die doch noch recht kahle Landschaft zu Beginn der Reise. Meine bessere Hälfte ist die absolute Frostbeulecrying

Wir haben bis jetzt das Glück gehabt, auch im Herbst immer günstige Womo-Preise zu bekommen, so dass mir sogar die Winterspecials nicht als Mega-Schnäppchen vorkommen. 

Für viele sieht das natürlich schon anders aus, denn wenn ich mir die Womo-Preise zu anderen Jahreszeiten anschaue, da wird einem ja richtig schlecht.... 

Gewitterbilder finde ich immer ganz toll. Blauer Himmel und Wolken kann ja jeder...wink! Na ja, fast jeder...

Bin gespannt, wie es bei euch weitergeht.

 

Liebe Gruesse aus dem suedlichen Amerika,

Bine

Torsten
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RE: Reisebericht: 25. Tag: An den Gewittern vorbei nach Tombston

Hallo Bine,

das mit der Frostbeule kenne ich, Karin wären konstant 30 Grad vermutlich am liebsten smiley)
Wir fanden die Gegend ganz interessant und das Wetter war eigentlich ganz gut und es war auch nicht zu kalt. Uns hatte die Überführung nicht primär wegen des Preises interssiert sondern weil wir explizit mal durch Gegenden wollten die so etwas ab vom Schuss der üblichen Vermiter-Stationen liegen. Jetzt da Moturis dicht gemacht wurde fällt auch Dallas weg sad

Vg
-Torsten

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Squirrel
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RE: Reisebericht: 25. Tag: An den Gewittern vorbei nach Tombston

Tz-tz-tz
Von wegen Frostbeule, konstant 30 Grad ist sogar mir zu warm, aber so 27/28 wären schon nett.

Was die Überführung angeht hab ich's temperaturmäßig als angenehm empfunden.

 

Liebe Grüsse
Karin