Unsere Reise war von Anfang bis Ende ein einziges Highlight, und es fällt uns unglaublich schwer, überhaupt ein Ranking der Highlights zu erstellen. Eines steht aber fest: Ohne dieses Forum wäre die Planung niemals möglich gewesen. Der Austausch hier war für uns unbezahlbar. Da jeder User andere Schwerpunkte setzt, konnte ich mir aus den vielen Reiseberichten und persönlichen Tipps genau die Bausteine herauspicken, die für uns als Familie ideal waren. Ein riesiges Dankeschön an alle, die ihr Wissen und ihre Erfahrungen hier teilen!
Strecke
Unsere Route war ideal gewählt. Wir sind eine Form der „8“ gefahren: Von Seattle aus erst Richtung Norden, dann ein Stück Küste, hinein in die Cascade Mountains und zum Abschluss wieder zurück an die Küste und rauf nach Seattle. Durch dieses Layout hatten wir eine perfekte Mischung und nicht das Gefühl, erst nur Meer und dann nur Inland zu sehen – die Abwechslung blieb bis zum Ende erhalten.
WoMo Vermieter
Es war unsere zweite USA-Reise mit dem RV, und wie schon beim ersten Mal haben wir über Best Camper gebucht. Vermittelt wurde uns ein Fahrzeug von El Monte – es hat alles reibungslos geklappt und wir waren mit dem Service sehr zufrieden.
Campgrounds
Wir sind nach wie vor große Natur-Fans und ziehen State Parks jedem privaten Campingplatz vor. Da wir alle Plätze im Voraus reserviert hatten, konnten wir überall problemlos unsere Wunschstopps ergattern. Die Vorab-Planung hat sich hier definitiv ausgezahlt!
Reisezeit & Wetter
Wir waren im Juli 2025 unterwegs und hatten grundsätzlich großes Wetterglück! An der Küste des Pazifischen Nordwestens war es gewohnt rau, windig und kühl – aber genau das lieben wir. In den Bergen hatten wir aufgrund der Höhe ebenfalls sehr frische Nächte.
Fahrtage
Für uns war es eine gute Mischung aus Stopps von ein bis zwei Tagen – je nach Programm und Planung. Die Etappen waren insgesamt eher kurz gehalten, was sich als genau richtig erwiesen hat. So blieb mit den Kindern genug Zeit zum Wandern und Entdecken, ohne dass die Zeit im RV zu lang wurde.
Highlights
Ein Ranking fällt uns wirklich extrem schwer, da die Reise so viele unterschiedliche Facetten hatte. Ganz oben auf der Liste stehen für uns definitiv der Crater Lake, der Smith Rock State Park, Garden of the Gods & Pikes Peak sowie San Francisco. Aber auch die Action kam nicht zu kurz: Das Whale Watching, das Rafting am White Salmon und die Erkundungen im Lava-Land (insbesondere die Lava River Cave) waren unvergesslich. Die eiskalte Nacht am Paulina Lake, die Oregon Dunes und zum Abschluss Seattle haben das Abenteuer perfekt abgerundet.
Falls jemand Fragen zu unserer Route oder den Stopps hat, gerne melden!
Toller Bericht, schöne Bilder, Vielen Dank!
Liebe Grüße aus Berlin,
Thomas
Locker bleiben, Ball flach halten dann wird es ein perfekter Womourlaub
Was für ein schöner Bericht, ich bin gerne mitgereist. Und; nach der Reise ist vor der Reise
Danke und viele Grüße
Petra
Danke Dir für den tollen Bericht! Ich konnte viele Infos daraus nutzen und die Vorfreude steigt schon jetzt.
Auch wir haben ja einen Mix von Küste und Inland / Bergen - das finde ich auch toll. Ich hoffe, wir ergattern ein Permit für den Mount St. Helens, da hat mich AnnSchi inspiriert, Rafitng auf dem White Salmon wird sicher auch super, da schwärmt Ihr ja alle von.
Lieben Gruß
Regina
Hallo Susanne,
ein schöner, flotter Reisebericht mit einem schönen, knackigen Fazit.
Wir hatten bei unseren USA-Reisen bisher auch immer El Monte gewählt gehabt und nicht Road Bear. Das war schon 2017 bei unserer ersten Reise eine ziemlich klare Sache für uns gewesen. Heute gilt es umso mehr. Gewundert hat es uns auch auf unserer letzten USA-Reise noch, dass wir im August vor allem im Südwesten der USA so viele Road Bears auf den Straßen gesehen haben, bei den Preisen. In den Sommerferien ist Road Bear nämlich einfach so viel teurer als El Monte, ohne dabei in irgendeiner Weise besser zu sein. Wer weiß, vielleicht ist es immer noch der gute Ruf, den Road Bear mal hatte. Übrigens war bestCAMPER bei unseren letzten beiden Reisen auch unser Vermittler gewesen, weil deren Angebot besser als das von CU Camper war.
Zu den Campgrounds: Auch wir sind große Natur-Fans und ziehen State Parks jedem privaten Campingplatz vor, genauso wie du es geschrieben hast. Jetzt hattet ihr aber irgendwie nur ganze 11 Übernachtungen auf staatlichen Campgrounds gehabt und erstaunliche 10 auf privaten Campingplätzen, wenn ich es richtig gesehen habe, den KOA in Astoria an Tag 26 jetzt mal mitgezählt. Oder irre ich mich da? Bei unseren eigenen Womo-Reisen müssen es nämlich nach Möglichkeit ausschließlich schöne, naturbelassene staatliche Campgrounds sein, sonst würde die Familie streiken, auch die Kinder.
Bei einem Satz musste ich schmunzeln:
Wir lösen das Problem mit dem 'Abschiedsblues' am Ende der Reise immer so, dass wir unsere Campermiete einfach wirklich bis zum Tag des Heimflugs gehen lassen und die Reise trotzdem mit Stadterkundungen sanft ausklingen lassen. So können wir abends immer wieder auf unsere Campsite zu unserem liebgewonnenen Camper zurückkehren. Der Camper und auch unsere Campsite warten also derweil auf uns.
Den Weg in die Stadt erledigen wir dann immer entweder mit einem vorher vom Flughafen abgeholten schon von Deutschland aus reservierten separaten Mietwagen oder mit dem öffentlichen Nahverkehr. In der Stadt selbst bewegen wir uns dann fast ausschließlich mit dem öffentlichen Nahverkehr oder zu Fuß. Wäre das auch für euch was? Wir persönlich finden diese Variante viel schöner als die letzten Tage der Reise in ein Hotel oder in eine Airbnb-Unterkunft umziehen zu müssen, selbst wenn diese in der Natur liegen würde. Sie ersetzt ja keinen Camper und auch keine Campsite.
Viele Grüße
Alex
I love not man the less, but nature more
Reisebericht "The Big Circle" (LAX-LAX)
Liebe Regina!
Tolle Idee mit der Besteigung des Mt. St. Helens! Das wäre für unsere Kids dann doch zu viel des Guten gewesen. Wir wollten eigentlich zum Johnston Ridge Observatory, aber wegen des Erdrutsches kommt man dort aktuell ja nicht hin. Macht aber nichts – so bleibt noch etwas auf der Bucket List für das nächste Mal! :)
LG Susanne
Hallo Alex!
Stimmt, preislich war der Unterschied zwischen Road Bear und El Monte einfach zu groß – da fiel uns die Wahl am Ende leicht.
Dass es ‚nur‘ 11 staatliche Campgrounds wurden, lag tatsächlich an unserer Umplanung im Februar 2025. Ursprünglich war die Route Denver–Seattle inklusive Yellowstone schon fix und fertig reserviert. Nach dem Wechsel auf die Schleife ab/bis Seattle war auf den staatlichen Plätzen leider nicht mehr alles zu bekommen. Aber: Sie wären definitiv unsere erste Wahl!
Den Tipp mit dem Mietwagen finde ich übrigens super, die Idee behalte ich für künftige Planungen definitiv im Kopf!
Danke & LG
Susanne
Hi,
...vielen herzlichen Dankl für Deinen Bericht von Eurer wirklich wunderschönen Reise
! Mir hat jeder Tag sehr gut gefallen, macht einfach wieder Lust auf Tour zu gehen...
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Munter bleiben
Gruss
Kochi
Scout WoMo-Abenteuer.de
Hallo Susanne,
vielen Dank für deinen schönen Bericht und die tollen Bilder!
Die Ecke nördlich von San Francisco kennen wir noch gar nicht, die steht auf unserer Bucket List ganz oben. Die Küste sieht einfach toll aus und mich würde ja Mount Saint Helens sehr interessieren. gerade der hier mögliche Mix aus Küste und Bergen macht diese ecke so spannend, finde ich.
Viele Grüße,
Katja
Katja & Jens Reiseblog (USA 2009, USA 2010, Namibia 2011, USA 2012)
Liebe Katja,
ich bin nun auch voller Vorfreude, wir haben ja einiges von Susannes Trip auf unserer Liste für Sommer 26.
Mal sehen, ob wir ein Permit bekommen und es wagen, dann werde ich berichten.
Den Bericht von AnnSchi kennst Du ja sicher, das macht Lust darauf, es ihr nachzutun.
VG, Regina