Womo-Abenteuer

Nordamerika im Wohnmobil erleben!

Unsere Überführungstour von Middlebury nach SFO am 29.3.2011 - Der Weg ist das Ziel

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Beate 'road runner'
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Unsere Überführungstour von Middlebury nach SFO am 29.3.2011 - Der Weg ist das Ziel
Eckdaten zum Reisebericht

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Teil 1

und Teil 2

Größere Kartenansicht Edit by Gisela

 

Hallo liebes Forum,

was lange währt ...

Am 28. März 2011 geht es mit der Lufthansa direkt von München nach Chicago, um einen Tag später unser 25 ft. WoMo, nachfolgend PIUS genannt, für 28 lange Tage, von Road Bear in Middlebury in Empfang zu nehmen.

Zum Einstieg hier unsere Route:

Chicago/Middlebury -- Indianapolis -- Nashville -- Memphis-- Natchez -- Houston -- San Antonio -- Lake Amistad -- Big Bend N.P. -- Fort Davis -- Carlsbad Caverns -- Alamogordo -- City of the rocks -- Tombstone -- Tucson -- Phoenix -- Prescott -- Sedona -- Jerome -- Oatman -- Valley of Fire -- Las Vegas -- Death Valley -- Lee Vining -- Sacramento -- SFO Oakland

Nachdem wir in 2007 mit dem WoMo den Klassiker durch die roten Steine erlebt haben, stand dieses Jahr unsere zweite WoMo Reise als Überführungsfahrt auf dem Programm:

Weit vor Weihnachten 2010 begann eine extrem intensive Vorbereitung unserer Überführungstour. Neben dem Studium der beiden Führer Iwanowski und Grundmann kamen uns diesesmal zahlreiche und unschätzbar wertvolle Tipps aus Eurem Forum zu Gute.

Sorgenvolle letzte Monate, Wochen und Tage durch meine Krankheit und mehrere kurzfristige Kieferoperationen sollten die sonst übliche Vorfreude gewaltig eindämmen. Bis kurz vor Reisebeginn mußten wir gar eine Stornierung der gesamten Reise in Erwägung ziehen.

Doch die Sterne stehen günstig!Laughing

Am Montag, den 28. März 2011 geht's zum Flughafen nach München.

Unser "Jüngster" freut sich zunächst einmal über das "sturmfreie" Haus und über das Auto von Papa, daß ihm nun für gut
4 1/2 Wochen zur Verfügung steht.

Davor werden aber noch die Eltern samt Gepäck verstaut. Dank Toni's Vielfliegerei darf noch ein zusätzlicher Koffer mit 
23 kg mit an Board und los geht's.

Check-in problemlos und selbst ich ging diesesmal ohne Sonderkontrollen durch die Schleusen. Einzig enttäuschend die Fehlinfo meherer Lufthansaangestellten im Vorfeld, wonach ein Ad-hoc Upgrade selbst am Gate noch möglich wäre - denkste.

Aber wir sind ja sehr müde, da sollte selbst in der Holzklasse ein "Schlaf im Flug" drin sein? Wir haben uns dennoch für die non-stop Kinovariante entschlossen: mit King George' Speech und Konferenz der Tiere verging der Flug fast im Flug und entsprechend erträglich. Überpünktliche Landung um 18.oo Uhr in Chicago, zügige Immigration, dank Priority-Gepäck standen die Koffer bereit und ohne Zollkontrolle gehts zum Cash Disposer. Doch der Automat konnte mit Toni's EC-Karte nichts anfangen und wollte keine Dollars ausspucken. Aber Dank ausreichender Alternativen, hat dann schließlich meine Karte die nötigen Bucks geliefert.

Weiterhin reibungslos sollte es per Bus Shuttle zum gebuchten Quality Inn Hotel, unweit des Flughafens gehen. Kein schlechter Anfang!

"Es ist wie heimkommen", war mein spontaner Ausruf beim ersten Barbesuch im Quality Inn Hotel, 20.oo Uhr Ortszeit. Gegen 22.oo Uhr, nach 1, 2 oder 3 Bud Lights und einem kleinen Imbiss war dann auch schon 'Zapfenstreich' angesagt.

Gute Nacht im XXL Kingsize-Bett.

Liebe Grüße,
Beate

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dreamtiem
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Mitreise

Dann nutz ich doch die Gelegenheit und stell mich schonmal am WoMo an, damit ich nicht verpasse, mit euch zu reisen.
Es ist doch schön zu lesen, das viele kleine Schutzenglein diese Reise doch möglich machten. Freu mich auf die Fahrt ...

Grüße Margit

Liebe Grüße
Margit

„Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden.” - Mark Twain

 

Beate 'road runner'
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Hallo Margit, gerne nehmen

Hallo Margit,

gerne nehmen wir Dich mit auf die Reise gen Süden, steig ein, los gehts!

Liebe Grüße,
Beate

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Beate 'road runner'
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und schon geht's weiter ....

Dienstag, 29.März 2011 - mit den fliegenden Holländern zu Coachmen

CG Lake Haven Retreat, Indianapolis - 188 mls

4.30 Uhr Wake-up call: Durch die Zeitverschiebung war die Nacht natürlich sehr unruhig und die Klimaanlage musste noch als Heizung dienen. 6.oo Uhr US-Breakfast und pünktlich um 7.oo Uhr steht der Bus bereit und es geht dann mit den "fliegenden Holländern" auf die 3h-Reise zur Coachmen-Fabrik in Middlebury IL. Die Mehrzahl der ca. 50 Wohnmobilüberführer sind Holländer - und ich dachte immer, die tragen Holzschuhe und ziehen nur Wohnwagen.

Dort angekommen, nahmen uns wirklich nette, junge Mitarbeiter freundlich in Empfang, teilten uns in Gruppen ein und die Einweisung begann. Leider zog sich die Einweisung/Übergabe hin, sodaß wir erst nach 14.oo Uhr den Werkshof verlassen konnten.

Ich hatte zwischenzeitlich die Gunst der Stunde genutzt, um den Inhalt der Koffer gleich vor Ort in den Staukästen verschwinden zu lassen und so war der größte Teil der Auspackarbeit auch schon erledigt.

Landesgemäß dann ein erster Zwischenstop bei McDo, mit "12 Höhenfüßen" natürlich nicht per McDrive. Auf schnellstem Wege gings dann nach Indianapolis. Südöstlich der Stadt gelegen, erreichten wir gegen 18.oo Uhr unser erstes Etappenziel, den Lake Haven Retreat CG, nicht besonders erwähnenswert, als er doch mehr durch seine günstige Lage (unweit der I-135) besticht.

Wir bunkern Food and Beverage im nahegelegenen Wal*Mart-Supercenter. Gelernt von früher, unternehmen wir dies natürlich nicht mit leeren Bäuchen, sondern genehmigen uns im Leo's Crab um die Ecke das erste richtige Seafood Essen in unserer neuen Wahlheimat - echt super!

Die Temperaturen liegen deutlich im Plusbereich, so steht dem Befüllen des Wassertanks nichts im Wege. Die Heizung tut ihr Übriges und so können wir bei wohliger Wärme klar Schiff machen.

Todmüde fallen wir abends in die Koje und erschrecken erstmals vor unserer Frenchbed-Matratze, die mehr Verwandschaft mit einem Sperrholzbrett als mit gewohntem Schlafkomfort à la Schlaraffia hat - na ja?

Für Morgen steht ein langer Ritt an, es gilt die Wiege der Country und Western Musik zu endecken.

Howdy und gute Nacht,
Beate

Liebe Grüße,
Beate

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Kochi
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Bin auch dabei!

Hi Beate!

sind Holländer - und ich dachte immer, die tragen Holzschuhe und ziehen nur Wohnwagen

...Cool, der ist nicht schlecht. Aber seit es in den USA keine 5th-Wheeler mehr zu mieten gibt, sind unsere Nachbarn auf Womos umgestiegen Wink!

...aber nur weiter mit dem Bericht!

Munter bleiben
Gruss
Kochi
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Bernhard
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Ich ebenfalls

Hallo Beate,

jetzt möchte ich doch auch mit dabei sein, wie ihr euch nach Westen durchkämpft. Ich hoffe, das Wetter macht keine Kapriolen, immer habt ihr schon Wasser im Tank !

Dann machen wir uns mal auf den Weg !

Grüße

Bernhard

 

Scout Womo-Abenteuer.de


Was hilft aller Sonnenaufgang, wenn wir nicht aufstehen (G.C. Lichtenberg)

Peter
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Hallo Beate, habe mich auch

Hallo Beate,

habe mich auch angeschlossen und möchte miterleben wie es Euch bei der Überführung ging. Hoffe das die Nächte auf dem "Sperrholzbrett" erträglicher werden.

Liebe Grüße Peter

 

 

Beate 'road runner'
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liebe Mitreisende, es freut

liebe Mitreisende,

es freut mich, dass ihr so zahlreich an unserer Tour interessiert seid, da wir das neue Modell von Road Bear (glaube 25CB) fahren, könnt ihr selbstverständlich in Fahrtrichtung Platz nehmen, heute abend geht's weiter.

Grüße aus Bayern

Beate

Liebe Grüße,
Beate

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Peter
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.......Margit, Kochi,

.......Margit, Kochi, Bernhard, ...... Bank ist vollllllll   ich muss bereits rückwärts fahren oder gibt es rechts neben dem Eingang einen Sessel ?

Liebe Grüße Peter

 

 

Gerlinde
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auch dabei

Hallo Beate,

ich bin auch dabei und gespannt, wie es weiter geht! Ganz besonders weil wir große Teile Eurer Strecke im kommenden Oktober „rückwärts“ auf unserem noch nicht fertig geplanten Überführungs-Programm von Las Vegas nach Nashville haben.

Viele Grüße - Gerlinde

Beate 'road runner'
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Nashville

Mittwoch, 30. März 2011 - in der Wiege der Country und Western Musik

Two Rivers CG, Nashville, 287 mls

Der Morgen begrüßt uns kalt und regnerisch, später sollen noch Graupelschauer dazukommen. Mit nur 6 Grad starten wir in den Tag.

Die Strecke gestaltet sich abwechslungsreich, mit sanften Hügeln und sofort fällt das satte Grün der Wiesen ins Auge. Gut gelaunt und mit einer Portion Vorfreude erreichen wir am späten Nachmittag Nashville.

Wir belegen eine nette Site im Two Rivers CG, mitten im Music Village. Nach einer kleinen Stärkung im WoMo machen wir uns auf, das nahgelegene Hotel Graylord Opryland zu besichtigen und natürlich der berühmten "Grand Ole Opry" einen Besuch abzustatten.

Es ist leider spielfrei an diesem Abend und so planen wir zunächst einen Besuch im "Nashville Palace". Der Jetlag hat uns allerdings so fest im Griff, daß uns nach dem Abendmahl einfach die Augen zufallen. So what!

Der nächste Tag entschädigt uns dann aber gewaltig, bei  leichtem Nieselregen fahren wir mit unserem PIUS (Nickname entstand aus Kennzeichen 6PIU508, außerdem fahren wir privat einen Hybrid PRIUS) direkt in die Downtown, geparkt hinter der Musik Hall of Fame. Und schon tauchen wir ein in die Wiege der Country und Western Musik.

Im Studio B, dem legendären Aufnahmestudio der Musikpioniere wie Hank Snow, Charly Pride, den Everly Brothers oder Dolly Parton - und selbstverständlich dem King of Rock and Roll. Es war schon wirklich ergreifend, mittendrin zu sein, im kleinen Aufnahmestudio der großen Musiker. Es roch förmlich noch nach diesen Grand Old Days und es knisterte wahrlich im spannungsgeladenen Aufnahmestudio von Elvis und seinen unzähligen Number One Hits: Are you loenesome tonight?

Beim anschließenden Streifzug in der Musik Hall of Fame standen sie dann alle noch einmal Spalier. Mit ihren aufregenden Geschichten. Mit ihren goldenen Schallplatten, goldenen Awards und natürlich auch dem goldenen Cadillac von Elvis, wenn auch nur Chrom durch Gold ersetzt war - der Glamor war nicht zu übersehen. Oft genug wurden diese Helden der Musik viel zu früh aus dem von uns so verehrten American Way of Live gerissen.

Ganz zufällig kommen wir am Hardrock Cafe vorbei und unsere Schnapsglassammlung erhält prominenten Zuwachs. Unser abschließender Bummel auf der Baele-Street, dem Herzen der Dowtown macht es uns schwer, diese von Blues, Western und Rock Musik bis in die tiefsten Wurzeln erfüllte Stadt zu verlassen.

Aber jetzt schon für einen abendlichen Streifzug durch die herrlichen Kneipen unseren strammen und wohldurchdachten Reiseplan gefährden? Nein, wir haben Weites und Großes vor uns und brechen gegen 14.oo Uhr in Richtung Memphis auf: Der Weg ist das Ziel.

Liebe Grüße,
Beate

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