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Nordamerika im Wohnmobil erleben!

Rocky Mountains 2009

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Kristina
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Rocky Mountains 2009
Eckdaten zum Reisebericht
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abgeschlossen

Wir haben in diesem Jahr unsere Wohnmobilreise ganz im Sinne von "Discover Rocky Mountains" geplant und ich werde versuchen, nachträglich diesen Reisebericht hier einzubinden!

Unsere Planung begann schon im Juni 2008, nachdem wir aus den USA zurückgekommen sind. Unsere Route mussten wir damals spontan total umstellen, da nördlich von Albuquerque ein später Wintereinbruch die Weiterreise in den Norden verhinderte. Ich wollte unbedingt noch einmal in die Rocky Mountains, daher planten wir für 2009 einen neuen Anlauf!

Ich gehöre zu den sehr frühen Planern und konnte daher bereits im Juli 2008 die erste Buchungsanfrage an Canusa/Hannover schicken: Ca. 5 Wochen, Start und Ziel Denver,Colorado. Das Wohnmobil sollte relativ kurz sein, da wir viele Bergstrecken einkalkuliert hatten und der Flug möglichst keine Zwischenlandung in den USA beinhalten - Immigration am Zielort spart viel Zeit auf der Anreise!

Im September 2008 war - mit vielen kleinen Änderungen von meiner Seite- alles in trockenen Tüchern: Abflug in Hannover am 10.05.2009, Umsteigen in Frankfurt, Weiterflug mit Lufthansa nach Denver. Übernachtung im Hotel und am nächsten Tag die Übernahme eines 25ft Dutchmen Express bei RoadBear.

Die Zeit bis zur Reise (es sind nur 7 Monate!) vertreibe ich mir mit Planungen. Reisebücher, Foren, Karten und GoogleEarth helfen mir sehr und ich geniesse die Vorfreude!

Größere Kartenansicht

09.05.2009 Letzte Vorbereitungen  
10.05.2009 Anreise Hotel Comfort Inn, Aurora
11.05.2009 Übernahme  
11.05.2009 Denver - Cherry Creek SP Cherry Creek S.P.
12.05.2009 Cherry Creek SP – Mueller SP Mueller S.P.
13.05.2009 Mueller SP – Hooper Sand Dunes Swimming Pool & RV Park
14.05.2009 Hooper - Great Sand Dunes NP Pinyon Flats Campground
15.05.2009 Great Sand Dunes NP – Albuquerque Übernachtung bei der Tochter
xx.05.2009 Unterwegs in Albuquerque  
21.05.2009 Albuquerque - Navajo Lake SP Pine River Campground
22.05.2009 Navajo Lake SP - Silverton  
22.-24.05.2009 Silverton - Ouray Ridgecrest S.P. ?
24.05.2009 Ouray - Red Fleet SP Red Fleet SP
25.05.2009 Red Fleet SP - Grand Teton NP Signal Mountain CG
26.05.2009 Grand Teton NP Signal Mountain CG
27.05.2009 Grand Teton NP - Yellowstone NP Norris Campground
28.05.2009 Yellowstone NP Norris Campground
29.05.2009 Yellowstone NP Norris Campground
30.05.2009 Yellowstone NP - Cody Ponderosa Campground
31.05.2009 Cody - Devils Tower NM Devils Tower NM CG
01.06.2009 Devils Tower NM - Deadwood Deadwood KOA CG
01.06.2009 Deadwood Deadwood KOA CG
02.06.2009 Deadwood - Badlands NP Cedar Pass CG
03.06.2009 Badlands NP - MT Rushmoore NM -Custer SP Center Lake CG
04.06.2009 Custer SP - Hot Springs Hot Springs KOA
05.06.2009 Hot Springs - Guernsey SP Guernsey SP CG
06.06.2009 Guernsey SP - Loveland (Denver) Walmart
07.06.2009 Loveland - Rocky Mountain NP Moraine Park CG
08.06.2009 Rocky Mountain NP- Denver Chatfield SP
09.06.2009 Chatfield SP Chatfield SP
10.06.2009 Chatfield SP (Outdoor World) Chatfield SP
11.06.2009 Chatfield SP Chatfield SP
12.06.2009 Abreise und Fazit  

Mit lieben Grüßen aus Braunschweig

Kristina und Jörg

 

Kristina
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Letzte Vorbereitungen

Samstag, 09.05.2009

Eigentlich sollte ja alles geklärt sein: Die Reisevorbereitungen sind abgeschlossen, sämtliche Formulare ausgefüllt (ESTA-Anmeldung und RoadBear-Online-Check-in), Ausweise und Buchungsunterlagen sind kopiert und verpackt. Zu Hause verteilen sich an vielen Stellen kleine und große Stapel mit Reiseutensilien, die unbedingt mitgenommen werden müssen. Nach 2 Stunden Packarbeit ist alles erledigt: Vom Schlafsack bis zu den (unverzichtbaren!) Eierbechern hat alles sein Plätzchen gefunden. In vielen Reisen hat sich bei uns das "Querpacken" durchgesetzt. Wenn möglich, wird alles gleichmäßig auf alle Gepäckstücke verteilt. Geht ein Koffer verloren oder meint, er müsse den Umweg über Singapur nehmen und erst später nachkommen, so hat jeder von uns wenigstens ein bisschen frische Wäsche am Mann, bzw. an der Frau. Die Inhalte unserer Koffer werden in groben Zügen aufgelistet, im Verlustfall vereinfacht diese Liste den Umgang mit den Versicherungen sehr! Auf dem Rückweg können wir uns ebenfalls an diese Listen halten und bleiben erfahrungsgemäß immer gut im 23kg-Limit! Unsere Kofferberge sind riesig: 2 große Alukoffer, 2 Reisetaschen (jeweils 23kg) und 2 Rucksäcke als Handgepäck. Zusammengerechnet fast 100kg, davon gefühlte 10kg für Ladegeräte und Kabel! Das ganze elektronische Equipment nimmt langsam überhand, ich aber aber auf nichts verzichten. Jeder kennt das: 2 Handys (1 für Cellion, 1 mit deutscher Karte), 1 digitale Camera, 1 digitale Spiegelreflexcamera, 1 Videocamera, 1 Netbook und 1 Navigationsgerät. Alle haben ein Ladegerät, Ladekabel, Verbindungskabel, gelegentlich noch ein Trafo datwischen und benötigen Steckeradapter, Mehrfachstecker und einen Adapter für den bordeigenen Zigarettenanzünder! Den I-Pod nicht vergessen (natürlich hat auch der ein Ladekabel!).

Trotz aller Erfahrung (und noch nie ist irgendetwas schiefgegangen oder hat nicht geklappt) wird die Nacht unruhig - wann kommt denn endlich mal ein wenig Routine auf, die uns vor so einer Reise ruhig schlafen lässt?

Mit lieben Grüßen aus Braunschweig

Kristina und Jörg

 

Kochi
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Toll!

Hi Kristina!

...na, da bin ich aber auch gespannt, wie Eure Tour war!

Ist denn noch Platz für mich? Sitze gerne in der Nähe des Kühlschranks Wink...

 

Munter bleiben
Gruss
Kochi
Scout WoMo-Abenteuer.de

 

 

 

Kristina
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Anreise

Sonntag, 10.05.2009

Unser Sohn bringt uns zum Flughafen nach Hannover. Es ist Sonntag früh am Morgen und kaum jemand unterwegs. Wir können ganz entspannt unser Gepäck bis Denver durchchecken und die junge Frau am Schalter lässt sich beim Anblick der Kofferberge und der Waage nur zu einem kurzen "und sie reisen wirklich nur zu zweit und wandern nicht aus?" hinreissen! Nach einem netten Frühstück mit heisser Schokolade (bloss keinen Kaffee - ich muss eh schon so häufig!) geht es pünktlich an Bord der Eurowings-Maschine nach Frankfurt. Der ausreichende Fussraum entschädigt nicht für die erbärmliche Sitzbreite - ich sitze zwischen meinem Mann und einem Knaben mit den Ausmassen von Arnold Schwarzenegger zu seinen besten Zeiten! Es ist unbeschreiblich eng und zum Glück dauert der Flug nicht mal 50 Minuten!

In Frankfurt kommen wir im Terminal A an, der Weiterflug geht ab C - unsere Flugbegleiterin erzählt uns mit einem fröhlichen Lächeln, dass dies wohl die maximale Entfernung bedeutet, die man zu Fuss zurücklegen muss! Nun gut, wir haben genug Zeit und wenig Gepäck. Nach einem kurzen Zwischenstopp bei McD legen wir den Weg in 20 Minuten reiner Fussweg zurück. Das kann man schon fast mit Mallorca oder Zürich vergleichen!

Der erneute Check-in in Frankfurt ist schnell erledigt und der Flug wird pünktlich aufgerufen. Der Flieger ist ein Lufthansa Airbus 340-600 neuester Bauart. Die Bestuhlung ist 2 / 4 / 2, unsere Sitzplätze aussen sind prima, die Sitze gut gepolstert (neu!), es gibt ein Inseat-Entertainment mit großer Auswahl und das Essen ist - wie immer-  erträglich! Erstaunlicherweise gibt es Metallbesteck! Der Service ist allerdings sehr freundlich und kommt häufig mit Getränken. Als sehr angenehm empfinden wir die Toiletten im "Keller" des Fliegers. Niemand steht in den Gängen und es riecht auch nicht. Die Anzahl ist zu jeder Zeit ausreichend. Da es bei den Videofilmen kein allgemeines Ende für den ganzen Flieger gibt, entfällt der anschließende Run auf´s Örtchen mit den entsprechend langen Warteschlangen. Trotz allem: 10 Stunden sind lang!

Die Ankunft in Denver ist pünktlich - nach 10 Minuten Fussmarsch gelangen wir in den allgemeinen Flughafentrakt zur Immigration. Diese ist in 10 Minuten erledigt - wir konnten praktisch gleich zum Schalter durchgehen. Der Beamte war freundlich, aber gründlich, geduldig, aber sorgfältig. Das Foto zeigt uns übernächtigt, die Fingerabdrücke sind problemlos schnell erledigt (zuerst 4 Finger der Hand, dann den Daumen und anschließend die zweite Hand). Ein paar Fragen noch und dann ein freundliches: "Geniessen sie ihren Urlaub".

Am Gepäckband warten wir dann länger als gewohnt - wir waren an der Immigration wohl zu schnell! Ein Beagle von der Drogenfahndung schnüffelt bein allen das Handgepäck durch und hat offensichtlich Spaß an seinem Job! Endlich kommt das Gepäck : Vollzählig und unversehrt- die Freude ist groß!

Die Suche nach dem Shuttle zum Hotel entpuppt sich als unproblematisch: Die angesagten Exit 504 und Island 3 sind ein Volltreffer. Innerhalb von 5 Minuten sitzen wir schon wieder!

 Mit dem Hotel Comfort Inn,Aurora erwartet uns keine Überraschung: Typisch, relativ klein mit 3 Etagen, sauber und ordentlich. Meine Sonderwünsche (Nichtraucher, 2 Betten, oberste Etage und zur hinteren, ruhigen Seite gelegen) werden alle erfüllt! Alles ist prima und nach einem kurzen Boxenstopp bei McD, das nicht mal 200 Meter entfernt über die Kreuzung liegt, fallen wir nach einer Dusche todmüde in die Betten.

Morgen geht´s endlich los!

 

 

Mit lieben Grüßen aus Braunschweig

Kristina und Jörg

 

Fredy
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Klasse

Hallo Kristina

Die Reise ist schon mal gut gegangen und es tröstet mich, dass nicht nur wir mit über 100 kg. Gepäck reisen. Wenn dann mal alles im WoMo verstaut ist, atmen wir jeweils aufSmile

 

Herzliche Grüsse,

Fredy

 

Bernhard
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ich fahre mit

Hallo Kristina,

ich mache mich mit auf die Reise und bin sehr gespannt, denn für meine Planung in 2010 denke ich auch an den Zielflughafen Denver !

Mal sehen, was ich von eurer Tour alles so übernehmen kann !

(Kommen noch Bilder ? -- schön wär´s ! zur Sicherheit : http://womo-abenteuer.de/faq Laughing

Herzliche Grüße

Bernhard

EDIT: klasse, wie bestellt: sie sind jetzt schon da !

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Was hilft aller Sonnenaufgang, wenn wir nicht aufstehen (G.C. Lichtenberg)

Janina
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Noch drei Mitfahrer

Hallöle Kristina,

ich hoffe, es strengt Euch und die anderen Mitfahrer nicht allzusehr an: Wir fahren auch mit - somit sollte der Job des jüngsten Reisebegleiters vergeben sein. Er weint halt manchmal... ich hoffe, Ihr kommt damit klar.

Grüßle, Janina

Kristina
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Übernahme

Montag, 11.05.2009

Nach einer kurzen Wachphase um 2 Uhr sind wir gegen halb fünf entgültig wach - Jetlag lässt grüßen!

Zum Glück gibt es in demHotel Frühstück ab 6 Uhr und so sind wir fast die ersten in der Lobby. Es gibt ein "sparsames" Frühstück mit Kaffee, Orangensaft, Tee, Milch, Müsli, Bagel, Frischkäse, Marmelade, Honig und selbstzumachenden Waffeln. Als wir nach dem ausführlichen Frühstück bezahlen wollen, winkt der Mann an der Reception ab: Er wüßte, das dies von Deutschland aus nicht mitgebucht wäre, aber es sei eben Service des Hauses! Nett von ihm.

Um kurz vor 9 Uhr stehen wir mit dem gesamten Gepäckberg vor der Tür und warten auf den Shuttlebus von RoadBear. Ich hatte ja bereits von Zuhause direkt Kontakt mit der Station ausgenommen und diesen Termin abgemacht. Exakt 9 Uhr kommt der Bus angefahren und bringt uns zur Dahlia Street.

Der Hof von RoadBear steht voller Wohnmobile in jeder Größe! Die Übergabe ist kurz, professionell und freundlich, das Wohnmobil (Modell Dutchman Express 25 ft.) sauber und in gutem Zustand. Die Kontrolle ergibt nur wenige Vorschäden und ist ebenso schnell erledigt wie der Papierkram. Auf die angebotene Erklärung der Geräte (Klima, Heizung etc.) verzichten wir, alles ist "wie immer". Wir packen die Koffer aus, die hier in Denver zwischengelagert werden und stellen fest, das Modell 31ft. vom letzten Jahr ist schon eine andere Klasse! Damals hatten wir so viel Stauraum draussen und drinnen am WoMo, dass wir nicht groß sortieren mussten. Bei 25 ft. und nur einem Staufach draussen müssen wir schon gucken, wo wir alles unterbringen (und wir haben noch nicht mal eingekauft!) 

Nach kurzer Zeit können wir starten.....um nach der ersten Kurve wieder zu wenden und auf den Hof zurückzufahren! Bei einer Schublade hält der Riegel nicht und die Schublade geht in den Kurven auf! Dies Problem wird mit einem neuen Riegel innerhalb von 5 Minuten beseitigt! Es kann losgehen!

(Kleine Auszeit in meinem Reisebericht - Fortsetzung folgt ab Donnerstag......großes Ehrenwort!

 

Mit lieben Grüßen aus Braunschweig

Kristina und Jörg

 

Bernhard
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Überraschung

Hallo Kristina,

es gab also doch eine Überraschung in diesem Hotel: ein "sparsames" und dazu noch gesponsortes Frühstück (das sollte man mal in D sich vorstellen !)

Kein Wunder, dass bei euren vielen Taschen und Koffern (wie war das ? 100 kg ?) der Stauraum knapp wurde. Ich bin mal auf den Einkauf gespannt.

Wenn du erst am Donnerstag weiterschreibst, dann mache mich mal morgen wieder mit meinem weiter, so dass es niemand zu langweilig wird.

Grüße

Bernhard

Scout Womo-Abenteuer.de


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Kochi
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HALT...

...ich möchte auch noch mit Wink!!!!

Hi Kristina!

Liest sich toll, nur weiter so!!

 In vielen Reisen hat sich bei uns das "Querpacken" durchgesetzt. Wenn möglich, wird alles gleichmäßig auf alle Gepäckstücke verteilt.

...das machen wir auch immer, seitdem (auf unserer Hochzeitsreise) ein Koffer erst zwei Tage später den Weg ins Hotel gefunden hatte, natürlich der Koffer meiner Frau....

Wir packen die Koffer aus, die hier in Denver zwischengelagert werden und stellen fest, das Modell 31ft. vom letzten Jahr ist schon eine andere Klasse!

Oh ja, das haben wir in diesem Jahr auch festgestellt! Und ich denke, weit von 100kg waren wir auch nicht entfernt Wink...

Nun bin ich aber gespannt auf Donnerstag!

Munter bleiben
Gruss
Kochi
Scout WoMo-Abenteuer.de

 

 

 

Kristina
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Los geht´s - Walmart und Cherry Creek S.P.

Immer noch Montag, der 11.05.2009

Walmart-Finder sei dank - wir haben uns ein Walmart-Supercenter direkt auf dem Weg zum ersten Campground herausgesucht. Das Navigationsgerät (im weiteren Bericht nur noch liebevoll "Trulla" genannt) führt uns exakt zur Einfahrt - für den 1.Einsatz bin ich schon mal begeistert.

Kleine Anmerkung am Rande: Trulla hat sich an der Frontscheiben festgesaugt und hält dort auch bombensicher - den Bildschirm habe ich allerdings in Richtung Beifahrersitz gedreht, da Jörg sich von diesem magisch angezogen fühlt und während der Fahrt darauf gucken möchte! WÄHREND ER FÄHRT - Geht gar nicht !!

Bei Walmart haben wir dann mal wieder die Einkaufsliste gezückt und sind durch die Gänge geschlendert! Wir wissen zwar ganz genau, was wir brauchen und - meistens auch- wo wir es finden, aber immer wieder springen uns neue Dinge in´s Auge. So gibt es diesmal zum Selbstaufbau-Sunbeamer-Grill auch noch bereits mit Anzünder getränkte Kohle, die wir unbedingt ausprobieren müssen. Ansonsten gibt es Nutella, Nesquik, Schweizer Käse, Kochschinken ohne Wasser, Buttermilk-Bread, Fleisch vom Rind und jede Menge Brats (Bratwürste, die fast besser schmecken als deutsche Bratwürste vom Schlachter). Cola, Orangensaft, Milch, Bier und viele andere Dinge dürfen natürlich auch nicht fehlen.

Am Ende sind 2 Einkaufswagen randvoll - und Walmart-Einkaufswagen sind groß. An der Kasse ergibt sich dann eine stolze Summe von 287$ - und das große Chaos bricht aus: Meine VisaCard funktioniert nicht! Beim Einlesen gibt es eine Fehlermeldung! O.K., nehmen wir eben eine andere: Jörgs Karte funktioniert ebenfalls nicht!  AAHHHHHH! Leichter Panikschweiss auf der Stirn und der Blutdruck steigt. Diesen Einkauf können wir problemlos bar bezahlen, aber was machen wir, wenn beide Karten auch in Zukunft nicht funktionieren? Unser Barvermögen beläuft sich auf knapp 800$ - wir müssten dann sofort einen Geldautomaten finden, bei dem wir mit den Euroscheckkarten Geld abhaben können....... bevor wir uns ernsthaft Sorgen machen können, stellen wir fest, dass der Kunde nach uns die Kasse wechseln muss, da seine Karte an diesem Terminal ebenfalls nicht einzulesen ist - hätte man dies vielleicht auch noch mal probieren müssen? Egal, wir schaukeln mit unseren Einkaufswagen und den darin befindlichen Plastiktüten über den Parkplatz zum Auto.

Beim Verladen stellen wir fest, schön, dass wir uns keine Mülltüten kaufen müssen, aber muss wirklich jedes Glas Nutella in einen separaten Beutel gepackt werden? Sei es drum! Der Kühlschrank läuft gut und der Gefrierschrank war bereits bei der Übernahme tiefgekühlt (Übrigens ein guter Service von RoadBear, so kann man seine Einkäufe gleich kühlen und muss nicht erst warten, ob das Gerät funktioniert!) Am Ende hat auch alles Essbare sein Plätzchen gefunden und wir begeben uns vertrauensvoll in Trullas Hände, um unseren 1.Übernachtungsplatz zu finden: Cherry Creek S.P.

Der Platz liegt in der direkten Nähe von Danver, ist gut zu erreichen und zu finden. Unsere Reservierung hat prima geklappt und die nette Dame an der Rezeption erklärt uns gleich noch, wo wir was finden (besonders die Erklärung zum WiFi hat mir viel Freude gemacht: Sie (ungefähr 80 Jahre) sagte mir: "Hier bekommt ihr das Internet durch die Luft- Hui" und machte so nette Bewegungen mit ihren goldberingten Fingerchen über ihren violetten Löckchen.

Unseren Platz finden wir schnell, der Statepark ist unter der Woche nur wenig besucht. 

 

Der Grill ist auf diesem Bild schon aufgebaut - Männersache -  und die Steaks wandern auch schon auf denselben - ebenfalls Männersache. Die lächerlichen Vorbereitungen für das Essen, das Auspacken der verbliebenen Taschen, Bettenmachen, Vorbereiten des Essens und ähnliche uninteressante Dinge sind Frauensache! (Merkwürdigerweise klappt das im Urlaub mit der Rollenteilung perfekt - ich bin für drin zuständig und Jörg für draussen - ich will ihm das Dumpen auch nicht streitig machen!!!)  

Nach einem ordentlichen Steak und 2 Dosen Budweiser gibt es noch eine Runde über den Campground, anschließend eine heiße Dusche und ......Ruhe !

@Kochi : Wir sind zu alt zum Hockeyschlägertragen - unsere Platzrunden gehen einfach so zu Fuss!

 

Mit lieben Grüßen aus Braunschweig

Kristina und Jörg