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Nordamerika im Wohnmobil erleben!

Tag 2 - Zu Fuß quer durch Manhattan

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DieTravemünder
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Tag 2 - Zu Fuß quer durch Manhattan
Eckdaten zum Reiseabschnitt
Reisedatum: 
04.04.2022
Gefahrene Meilen: 
0 Meilen
Besuchte Highlights: 
Fazit: 
New York ist nicht mehr so laut und voll wie vor der Pandemie...

An unserem ersten vollen Urlaubstag in NYC schlägt der Jetlag erwartungsgemäß erbarmungslos zu, was uns allerdings nicht stört, sondern eher in die Karten spielt. Wir sind im Urlaub gerne früh unterwegs und entgehen so oft den Touristenmassen. Außerdem haben wir heute viel vor. So verlassen wir schon gut gelaunt und eigentlich auch ausgeschlafen um 5 Uhr unser Hotel und spazieren gemütlich am Hudson River entlang, durch den Battery Park zum Terminal der Staten Island Ferry. Dort angekommen frühstücken wir leckere Schokomuffins und einen Kaffee von einem kleinen Kiosk, bevor wir die Fähre um 6 Uhr gen Staten Island besteigen.

Aus den in Manhattan ankommenden Fähren strömen trotz vermeintlicher Peak-Season nicht ansatzweise so viel Menschen wie vor Corona. Über 40% der Menschen, die vorher nach Manhattan gependelt sind, sollen immer noch im Homeoffice tätig sein und das merkt man der Stadt tatsächlich an. Es ist nach unserem Empfinden an allen Stellen deutlich leerer und vor allem leiser geworden. Der Verkehr hat überall abgenommen und auch die Polizei- und Rettungswagensirenen sind nicht mehr so häufig zu hören wie in den vergangenen Jahren. Das einzige, das stark zugenommen hat, ist der allgegenwärtige Geruch nach Marihuana…

 

Auf der Fähre nach Staten Island sind mit uns nur ein paar wenige Pendler und auf dem Außendeck sind wir erwartungsgemäß die einzigen Touristen, daher können wir den Sonnenaufgang über der Stadt und die Fahrt sehr genießen. Trotz vielfacher Besuche in der Stadt ist dies unsere erste Fahrt mit der kostenlosen Fähre und unsere Vorstellungen wurden um ein Vielfaches getoppt!

In Staten Island angekommen liefen wir entlang der natürlich noch geschlossenen Empire Outlets am Richmond County Bank Ballpark vorbei zum Staten Island September 11th Memorial. Zu Fuß war hier niemand unterwegs, am Wasser standen lediglich einige Wagen mit laufendem Motor, dessen Fahrer mit einem To-Go-Becher in der Hand im Auto sitzend den Sonnenaufgang genossen, bevor es für sie zur Arbeit ging.

Wenig später nahmen wir eine Fähre zurück nach Manhattan und liefen zurück zum Brookfield Place, wo wir den schlechtesten Espresso und den miesesten Bagel aller Zeiten bei Black Seed gegessen bzw. getrunken haben. Geschmäcker sind natürlich immer unterschiedlich, aber bei uns rangiert dieses 2. Frühstück des Tages auf Platz 1 unserer schlechtesten Urlaubsessen.

Der nächste Stopp auf unserem Fußmarsch entlang des Ufers war dann Little Island, ein erst im Jahr 2021 auf 280 Betonpfählen erbauter Park auf dem Hudson River.

Hier genossen wir ein wenig den Sonnenschein und schauten uns um, bevor wir dann die komplette Highline ab dem Anfang bis zu den Hudson Yards weiterliefen.

Dort hatten wir Tickets für die neue Aussichtsplattform „The Edge“ reserviert. Diese Aussichtsplattform wurde auch erst im Herbst 2020 für Besucher freigegeben, bei unserem letzten Besuch in NYC war hier noch alles im Bau. „The Vessel“ am Fuße des Hochhauses ist aufgrund mehrerer Selbstmorde und mangelnder Ausweichmöglichkeiten in Coronazeiten leider noch immer für Besucher gesperrt. Man kann lediglich vom Fuße des Gebildes Fotos machen.

Was soll ich zu „The Edge“ schreiben? Uns hat es dort nicht so ganz gut gefallen, klar es ist sehr hoch und man hat einen schönen Ausblick, aber den hat man von den anderen unzähligen Aussichtsplattformen der Stadt ebenso. Das kleine Glasdreieck, durch das man in die Tiefe schauen kann haut das Ganze dann auch nicht mehr raus. Die Fahrt mit dem Fahrstuhl erinnert sehr stark an die Inszenierung im Fahrstuhl des „One World“.  Außerdem ist es hier trotz der immer noch recht frühen Uhrzeit sehr voll gewesen, die Besucherströme wurden nicht wirklich gelenkt, es ballte sich alles sehr. Niemand hatte eigentlich freie Sicht auf die Stadt. Dazu waren dort unheimlich viele vermeintliche „Instagram-Influencerinnen“ in knappen Minikleidchen und Stöckelschuhen unterwegs, die sich von ihrem meist sportlich bzw. normal gekleidetem Freund dann in Hunderten verschiedenen Posen ablichten ließen. Auf jeden Fall haben wir uns hier nicht lange aufgehalten.

Da wir nun schon einige Stunden unterwegs waren und einige Kilometer gelaufen waren, haben wir in „The Shops & Restaurants at Hudson Yards“ bei einer Filiale der Magnolia Bakery sehr leckeren Carrotcake und einen Red Velvet Cheesecake gegessen und etwas Pause gemacht. Kostenloses W-Lan und Steckdosen an den Essensplätzen ließen uns dann sogar noch etwas länger verweilen 😉.

Nach der kleinen Stärkung ging es über den „Madison Square Garden „und den „Times Square“ zur „Grand Central Station“.

Danach hatten wir Tickets für die erst im Herbst 2021 eröffnete Aussichtsterrasse des „Summit One Vaderbilt“ vorgebucht und diese neueste Aussichtsplattform der Stadt hat uns im Gegensatz zu „The Edge“ ausgesprochen gut gefallen! Die Besucherströme werden alleine schon dadurch gezielt gelenkt, dass man Tickets für ein bestimmtes Stundenfenster buchen muss. Man bekommt Plastiktüten für die Schuhe, um die Böden zu schonen. Nach der Fahrt im illuminierten Fahrstuhl geht man oben angekommen durch mehrere verschiedenen Räume, die unterschiedlich aufgebaut sind. Ein großer Bereich hat komplett verspiegelte Böden und Decken, was einem ganz andere Perspektiven bietet. Sonnenbrillen sind auf jeden Fall empfohlen und sind auch gratis zur Leihe erhältlich. Danach gibt es einen Raum, in dem sich hunderte silberne Bälle befinden, die durch Luftzug oben gehalten werden, und das alles vor dem tollen Ausblick. Einfach klasse. Einen Außenbereich gibt es ebenso, wie einen weiteren Raum, in dem sich eine Kunstinstallation und ebenfalls gläserne und durchsichtige Böden befinden. Als krönenden Abschluss kann man noch eine Fahrt mit „The Ascend“ buchen, einem gläsernen Außenfahrstuhl mit durchsichtigem Boden. Hier habe ich gepasst, aber Marco hatte den ganzen Fahrstuhl mit dem Fahrstuhlführer alleine und hatte ein tolles Erlebnis.

Mit der Metro ging es nach dem Besuch für eine kurze Pause zurück ins Hotel, bevor wir uns abends auf den Weg in den „Southstreet - Seaport“ machten. Die Viermastbark „Peking“, die hier bis 2016 im Museumshafen lag wurde ja bereits 2017 aufwändig über den Atlantik bis nach Brunsbüttel verschifft. Ab dem Jahr 2023 kann man das Schiff dann wahrscheinlich voll restauriert in Hamburg besichtigen. Im Seaport besuchten wir unter anderem das kleine Titanic Memorial und genossen tolle Ausblicke auf die Brooklyn Bridge.

Ziel des Abends war das Restaurant „Industry Kitchen“, wo wir uns schon von zu Hause aus über Open-Table ein Mini-Gewächshaus für das Abendessen reserviert hatten. Vor traumhafter Kulisse saßen wir warm und ganz privat bei Wein und Pizza und ließen den wunderschönen und erlebnisreichen Tag in NYC ausklingen.

Liebe Grüße von der Ostsee

Stephie

 

Nina
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Beigetreten: 20.01.2013 - 14:31
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RE: Tag 2 - Zu Fuß quer durch Manhattan

Hallo Stephie,

was für ein wundervoller Tag. Das wäre alles auch nach unserem Geschmack gewesen. Die Gewächshäuser sind ja echt cool und eine tolle Idee.

Bleibt  gesund smiley

Nina

Unsere neue Homepage: Unterwegs mit Nina und Hansi

DieTravemünder
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Beigetreten: 21.06.2013 - 07:53
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RE: Tag 2 - Zu Fuß quer durch Manhattan

Moin Nina,

dieser Urlaubstag hat uns auch super gefallen. Früh aufstehen, viel laufen, sehen und erleben und das alles bei bestem Sonnenschein, viel besser geht es dann tatsächlich nicht mehr. An diesem Tag haben wir etwas mehr als 20km zu Fuß zurückgelegt, am nächsten Tag haben wir es dann sogar auf 30km geschafft.

Solche Gewächshäuser sind in NYC in der Pandemie an vielen Stellen entstanden, genau wie selbst gezimmerte Schuppen, Hütten und kleine Iglus. Die Restaurantbesitzer waren sehr erfinderisch, um trotz Corona Gäste bewirten zu können. Das Stadtbild hat sich dadurch vielerorts zum Positiven verändert. Aber so schön gelegen wie diese Gewächshäuser waren dann doch die wenigsten.

Deinen Kommentar habe ich gleich einmal dazu genutzt, deinen Link zu eurer neuen Homepage anzuklicken. Das schaut ja schon sehr schön aus!

Liebe Grüße von der Ostsee

Stephie

 

Helden
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Beigetreten: 09.02.2020 - 13:49
Beiträge: 45
RE: Tag 2 - Zu Fuß quer durch Manhattan

Hallo Stephie!

Da hab ich mir doch schon gleich den ersten Essenstip geholt. Industry Kitchen steht auf meiner To Do Liste. Vielen Dank! Im September ist mir zwar eigentlich egal, ob sie die süßen Gewächshäuser noch stehen haben, aber die haben den Look der Gegend meiner Meinung nach total aufgewertet. yes

So stell ich mir auch den perfekten Tag vor. heart Nur leider reisen wir zu 4. Da müssen wir unsere Fußmärsche an den Kleinsten anpassen. Mit 7 wird er trotzdem hoffentlich so einiges schaffen. So entspannt, mit Parks als Erholungsphasen zwischendurch, soll es für uns auch werden.

Du warst ja nun schon auf vielen Dächern von New York. Welche 2 würdest du uns denn am ehesten empfehlen? Derzeit liebäugle ich mit One World wegen seinem Blick zur Freiheitsstatue und mit Top of the Rocks. Das Vanderbilt sieht dank seiner tollen kunstvollen Räume aber auch ganz toll aus. Werden die Kinder enttäuscht sein, wenn wir nicht aufs Empire State Building fahren? Fragen über Fragen. The Edge war als einziges vor deinem Bericht schon von meiner Liste runter. wink

Liebe Grüße,

die andere Nina

DieTravemünder
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Beigetreten: 21.06.2013 - 07:53
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RE: Tag 2 - Zu Fuß quer durch Manhattan

Hallo andere Nina cheeky,

mit Kindern ist vielleicht auch der Jekyll and Hyde Club am Times Square ein Restauranttipp für euch. Das ist urig schaurige Event-Gastronomie, die auch noch auf unserer To-Do-Liste steht.

Unsere Kindern lehnen es übrigens mittlerweile ab, mit uns auf einen reinen Stadturlaub nach NYC zu reisen, weil wir ihnen einfach zu viel laufenangel... Zum Glück gibt es in NY ja aber an so vielen Stellen schöne Spielplätze und auch Parks, so dass auch euer Jüngster bestimmt auf seine Kosten kommt. Ein besonders schöner Spielplatz in Top-Lage ist ansonsten der Hudson River Park´s Pier 51 Playground, direkt daneben kann man sogar Minigolf spielen. Und ein besonderes Higlight für Jungs ist auch ein Besuch auf der USS Intrepid.

Gut, dass ihr "The Edge " gedanklich schon gestrichen habt, ich denke, dass ist eine gute Entscheidung, wenn ihr euch auf 2 Plattformen festlegen wollt. Mein persönliches Votum wäre dann zum einen das "Empire State Buliding" und zum anderen "Summit One Vanderbilt". Das Empire State Building ist und bleibt für mich immer noch DAS Wahrzeichen von NY und ist so schön "old school" ohne großes Schickimicki. Zumindest war es das bis zu dem großen Umbau im Jahr 2019. Vorher war es ein besonderes Erlebnis, erst fuhr man Rolltreppe in einer imposanten marmornen Halle, dann fuhr man mit einem normalen Fahrtstuhl in den 86. Stock und anschließend mit einem recht klapprigen alten Fahrstuhl in die 102. Etage, wenn man es denn so gebucht hatte. Im Jahr 2019 soll aber alles modernisiert worden sein und auch der Fahrstuhl getauscht worden sein. Damit ist etwas alter Charme verloren gegangen, aber dafür gibt es nun eine Multimedia-Ausstellung, modernere Optik und eine große King-Kong Hand für Selfies.Das "One World" hat natürlich tolle Ausblicke, aber der Ausblick auf die Freiheitsstatue ist recht ernüchternd, da sie halt so klein ist. Viele schwärmen ja von One World, aber wenn ich mich wie gesagt auf zwei Aussichtsplattformen festlegen müssten, würde sie für mich rausfallen.

Das Top of The Rocks steht tatsächlich auch noch auf unserer Liste, wir sind bislang noch nicht oben gewesen, das haben wir für uns den nächsten Besuch in NY vorgenommen. Deswegen kann ich Dir nicht aus persönlicher Erfahrung berichten. Mittlerweile ist ja die Aussicht auf den Central PArk durch ein paar neue schmale Hochhäuser nicht mehr so frei wie früher. Aber den Besuch dort könnte man natürlich mit vielen weiteren Highlights für eure Kinder verbinden, da man dort ja auch den wiedergekehrten FAO Schwarz und einen riesigen Lego-Store finden kann. Außerdem kann man am Rockefeller Center auch einen großen Nintendo Store finden und bis Ende Oktober dort Rollschuh fahren, wo zu Weihnachten die berühmte Eisbahn aufgebaut ist.

 

Liebe Grüße von der Ostsee

Stephie

 

Bernhard
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Beigetreten: 21.08.2009 - 15:31
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RE: Tag 2 - Zu Fuß quer durch Manhattan

Hallo Stephie,

da habt ihr uns ja ein paar neue Ecken und Höhen gezeigt ! Auch einen Sonnenaufgang von der Staten-Island Ferry wurde uns hier, soweit ich mich eriinere, noch nicht gezeigt. Habt ihr euch zu dieser frühen Zeit  unterwegs sicher gefühlt ?

Bemerkenswert ist ja auch, dass ihr eine deutliche Frequenzminderung von Autos  und Fußgängern bemerkt habt

Ich werde mal die beiden neuen Observation Desks  in den Highlight -Eintrag NYC  aufnehmen und mit eurem RB verlinken.

Ich bin beim weiteren Lesen dabei und gespannt, was da noch kommt.

Grüße

Bernhard

Scout Womo-Abenteuer.de


Was hilft aller Sonnenaufgang, wenn wir nicht aufstehen (G.C. Lichtenberg)

JoIn
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Beigetreten: 12.01.2013 - 11:20
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RE: Tag 2 - Zu Fuß quer durch Manhattan

Liebe Stephie,

sehr cooler Tag mit frühem Aufstehen, das wäre auch was für uns: früh unterwegs, wenn alle noch schlafen, und dann so ein toller Sonnenaufgang!

Besonders klasse und in Zeiten von Corona sehr innovativ find ich die Gewächshäuser, und die Pizza sieht auch lecker aus!

LG Inga

DieTravemünder
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Beigetreten: 21.06.2013 - 07:53
Beiträge: 1440
RE: Tag 2 - Zu Fuß quer durch Manhattan

Hallo Bernhard,

der Eintrag der neuen Aussichtsplattformen im Highlight-Eintrag ist eine gute Idee von Dir!

Wir haben uns in NY zu keiner Tageszeit und an keinem Ort nicht sicher gefühlt. Speziell an diesem frühen Morgen sind wir auch fast keiner Menschenseele begegnet. Es sind grundsätzlich nicht nur weniger Leute unterwegs, es ist auch außer an den neuralgischen Punkten wie z.B. 9/11 Memorial erheblich weniger Polizeipräsenz zu sehen als in den vergangenen Jahren. Wir haben in Manhatten auch gar keine Obdachlosen gesehen, was natürlich nicht heißt, dass deren Zahl nicht zugenommen hat, man hat sie dort lediglich nicht gesehen bzw. sie haben sich scheinbar an anderen Plätzen aufgehalten. Das wiederum war in Boston ganz anders, dort war es wesentlich voller als in NY, es waren mehr "merkwürdige" Typen unterwegs, man sah mehr Polizei und auch Obdachlose sassen vielerorts herum. Es ist schwer in Worte zu fassen, aber wir hatten das Gefühl, dass New York sich gerade erst aus dem Klammergriff der Pandemie befreit hat und das normale Leben erst langsam wieder an Fahrt aufnimmt. An anderen Stellen in den USA sieht das schon deutlich anders aus.

Liebe Grüße von der Ostsee

Stephie

 

DieTravemünder
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Beigetreten: 21.06.2013 - 07:53
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RE: Tag 2 - Zu Fuß quer durch Manhattan

Moin Inga,

die Pizza sah nicht nur gut aus, sie war wirklich lecker. Und der Nachtisch, den ich euch hier nicht gezeigt habe, war es auch. Dazu waren die Preise für die Lage wirklich human.

Der einzige "Nachteil" am Gewächshaus war der kleine (umweltschädliche) Heizstrahler, der das Gewächshaus zwar mollig warm gehalten hat, aber deswegen auch schnell dafür sorgte, dass der Wein uns sehr schnell zu Kopf stieg angel, zum Glück war der Weg zum Hotel nicht allzu weit...

Liebe Grüße von der Ostsee

Stephie

 

Pauline
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RE: Tag 2 - Zu Fuß quer durch Manhattan

Liebe Stephie,

vielen Dank für die Idee, die SI Fähre so früh zu nehmen. Die hatte ich definitiv auf dem Schirm, da ich die schon bei Dienstreisen immer genommen habe, um nach Manhatten zu kommen, aber die Idee, den Jetlag zu nutzen und einen schönen Sonnenaufgang zu erleben, ist ja mega.

Mein Möchtegern „Influencerkind“ aka die 12jährige ist mega begeistert von dem ganzen Tag und bis auf die Lauferei ist der quasi so oder so ähnlich schon abgesegnet von ihr. Das Laufen wird sie gar nicht merken. Wenn man erst mal da ist, läuft es sich dann schon. 

Grüße von Pauline

DieTravemünder
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RE: Tag 2 - Zu Fuß quer durch Manhattan

Hallo Pauline,

die Staten Island Ferry zum Sonnenaufgang wird euch bestimmt auch begeistern, besser kann man den Jetlag wirklich nicht nutzen!

Ich kann mir vorstellen, dass 12jährige pubertierende Mädchen die ganzen instagramwürdigen Hotspots noch mal mit ganz anderer Begeisterung wahrnehmen als wir Erwachsenen und sie überall schöne erinnerungswürdige Fotos machen kann. Gut, dass sie mit Dir dann ihre persönliche Fotografin gleich dabei hat. Für so schöne Fotos läuft sie dann bestimmt gerne etwas mehr. Und man merkt es tatsächlich nicht, dass man derart weit läuft, da es ja unwahrscheinlich viel zu entdecken gibt. Zur Not kann man ja auch einige Strecken mit einem Uber oder der Metro zurücklegen.

Auf dem Summit One Venderbilt waren übrigens viel weniger erkennbare Influencer*innen als auf dem Edge, da dort kurze Minikleidchen oder Röcke nicht so gerne gesehen bzw. sogar nicht gestattet sind, da man durch die ganzen reflektierenden Spiegel den anderen Besuchern ansonsten freizügige Einblicke bieten würde. Und die Plastiktüten an den Füßen machen sich dann auf Instagram auch nicht so gut cheeky.

Liebe Grüße von der Ostsee

Stephie

 

Pauline
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Beigetreten: 01.04.2013 - 15:20
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RE: Tag 2 - Zu Fuß quer durch Manhattan

Hallo Stephie,

ja da hast Du voll recht - das Kind wird seinen vollen Spass haben (und der Bruder meckern…aber so ist das Leben). Das mit den Spiegeln und eventuellen Kleidchen hab ich mich auch schon gefragt…aber gut - wir sind eh eher Hosenmenschen, von daher nicht wirklich unser Problem smiley

 

 

Grüße von Pauline

Ybbot
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RE: Tag 2 - Zu Fuß quer durch Manhattan

Liebe Stephie,

das sind ja wirklich traumhafte Bilder. Eigentlich hatte ich mich von den USA als Reiseziel gerade verabschiedet, aber jetzt ... . In New York waren wir tatsächlich noch nie.

Solche Klein-Gewächshäuser bei Restaurants haben wir während der Pandemie schon an mehreren Orten gesehen, unter anderem in Esbjerg in Dänemark. Man sitzt draußen, wettergeschützt und mit wenig Kontakt zu anderen - genial.

Herzliche Grüße
Irma
Südwesten 2018
 

DieTravemünder
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RE: Tag 2 - Zu Fuß quer durch Manhattan

Hallo Irma,

eine Reise nach New York ist auf jeden Fall toll und nicht mit so einem großen Aufwand verbunden, wie z.B. die Planung einer WoMo-Reise. Dazu noch kürzerere Flugzeiten und weniger Zeitverschiebung als Las Vegas oder die Westküste. So ein Trip würde euch bestimmt auch gut gefallen, vielleicht nehmt ihr das ja tatsächlich mal in Angriff.

Wir haben diese Gewächshäuser auch wie ihr es in Dänemark getan habt noch andererorts entdeckt, z.B. standen sie auch in Boston und auch auf unserer Reise nach London konnte man teils mit tollen Ausblicken in solch Gewächshäusern speisen. Mancherorts ist aus Corona dann doch Erfindergeist und damit was Schönes entstanden. Besonders charmant finde ich dabei die Idee einiger Restaurantbesitzer, die alte Skigondeln als private Speiseabteile umfunktioniert haben. Man muss nur Ideen haben!

Liebe Grüße von der Ostsee

Stephie