Womo-Abenteuer

Nordamerika im Wohnmobil erleben!

Fazit

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Ste_ffi
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Beigetreten: 26.11.2018 - 21:43
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Fazit
Eckdaten zum Reiseabschnitt
Gefahrene Meilen: 
0 Meilen

Die Reise war traumhaft. Unseren Traum gemeinsam so lange zusammen zu reisen, konnten wir verwirklichen und unsere Erwartungen wurden übertroffen. 

Was würden wir das nächste Mal anders machen: 

Den Wechsel von Womo auf Hotel würden wir nicht mehr machen für mehr als eine Station. Die Sucherei in den Koffern, das umpacken hat richtig genervt. Gern Hotel am Anfang und Ende aber eben eins. 

San Diego weglassen. Es war super in San Diego. Würden wir nochmal hin, aber hätte es für diese Reise nicht gebraucht. Das Hotel war zu teuer und wie oben geschrieben, ein Hotel am Anfang und Ende, Rest Womo.

Die Hälfte einpacken. Wir hatten zu viel dabei obwohl wir schon dachten wir hätten gut gepackt. Uns hätten Sachen für 7 Tage gereicht. Man kann problemlos waschen und außerdem haben wir für Flo einiges vor Ort gekauft und auch für uns das ein oder andere schöne Stück erstanden, 

Keine Lebensmittel mehr mitnehmen und zwar garnichts. Es gibt alles zu kaufen und die Preise sind in den meisten Fällen vergleichbar (Gewürze bspw.) bzw. es fällt einfach nicht ins Gewicht.

Was würden wir nochmal genauso machen: 

Womo mit Slide out buchen. 

In unserem Reiseführer (Grundmann) steht drin Slide out würde nur den Spritverbrauchen erhöhen, bräuchte man nicht...Das sehe ich komplett anders! Man kommt aneinander vorbei. Man hat Platz. Ich würde immer wieder einen Slide Out buchen bei mehr als einer (vielleicht 2 Personen), definitiv sobald ein Kind dabei ist.

Eingefahrenes vs. ausgefahrenes slideout:

 

Uns hat die A-class super gefallen. Ich würde auch eine C-Class mieten, mein Mann nicht 😉

  Klobürste inkl. Behälter vor Ort gekauft und das in abgeschnittener Wassergalone platziert die wir mit Kabelbinder befestigt hatten.

Wir haben mehr oder weniger ausschließlich im Womo geduscht etc. Es ist natürlich geschmackssache, aber ich hatte keine Lust "wohin zu laufen". Wir empfanden das dumpen als völlig unproblematisch (Wir hatten Einweghandschuhe dabei). Probiert es einfach aus, es ist kein Vergleich zu dem Krampf mit hiesigen Schubladen. 

Gasgrill kaufen. Der hat sich gelohnt. Wir haben mehr oder weniger jeden Abend gegrillt. Knopf gedrückt, Grill ist heiß. Da grillt man auch wenn man spät wo ankommt. Wir hatten auch an manchen Stellen Feuerverbot, der Grill war immer erlaubt.

Kindersitz von daheim mitnehmen. Wir haben den Kindersitz vorab über Ebaykleinanzeigen gekauft (und dort wieder verkauft). Christoph wusste wie er funktioniert und hat sogar vorab die Polsterung verbessert weil die wirklich lausig war. Im Flugzeug garkein Problem und wir waren von Beginn an gerüstet (erster Einsatz Uber). 

Ich würde das nächste Mal viel mehr vorab online bei Walmart bestellen. Ich sehe darin nur Vorteile. Dieser Campingtoaster, der sehr praktisch ist, war in Henderson, Kingmann, Williams, Page... nicht zu bekommen. Ausverkauft oder nicht vorrätig, verrückt- hatte hier gelesen den gibts immer... Wir haben ihn in Moab dann gefunden. Sicher hatten wir nur Pech, aber was ich damit sagen will: wir wussten den wollen wir, wir hätten ihn einfach vorbestellen sollen - fertig. Kein Gesuche...

Die Espressokanne auf dem Bild hat uns überigens tolle Dienste geleistet. Die haben wir von daheim mitgebracht. Die Kaffeemaschine haben wir nie benutzt. 

Sich auf örtliche Gepflogenheiten einlassen: Die USA sind ein Convenient Land. Es gibt alles fertig. Die Auswahl an bspw. fertigen Salatsaucen ist gigantisch und es gibt tolle Varianten. Unsere Flasche Essig haben wir original verschlossen ins Reste Regal gestellt. Warum eine Ananas schälen, die Messer im Womo sind, sagen wir keine Freude. Es gibt sie geschält, mundgerecht... Würde ich Zuhause nicht kaufen, mit Womo immer wieder. Grillsaucenempfehlung: Famous Dave Rich & Sassy

Kleine Badematte von Ikea mitnehmen. Hab ich hier in einem wahnsinnig hilfreichen Threat gelesen (den ich aber schon nicht mehr finde) "Praktisches" oder so. Die hat uns gute Dienste geleistet. Ebenso in die Koffer Ikeatasche zu packen (mit Reißverschlüsse) um dann die Koffer beim Vermieter zu lassen hat sich bewährt.

Wir würden wieder einen Klappliegestuhl mitnehmen.

Wir haben mehr oder weniger alle Plätze vorgebucht. Das würde ich wieder so machen. Man reist viel entspannter und meiner Meinung ist man unterwegs flexibler in dem Sinne das man völlig streßfrei den Tag genießen kann da man nicht irgendwo früh sein muss um fcfs zu bekommen. Die Ecke ist nun mal beliebt und ohne Vorbuchung hätten wir viele Highlights nicht gehabt, wie zum Beispiel die Übernachtung im Devils Garden/Arches. Möchte man abwandeln, ruft man an und canceled, dass Geld was man da verliert spart man weil man vielleicht ein ander Mal nicht auf teure Ausweichplätze muss...

Ich würde wieder soviel Zeit in die Planung investieren. Mir hat es Spaß gemacht zu planen, zu lesen und zu recherchieren. Florian habe ich eingebunden (Bsp. LA). Dadurch war auch er von Anfang an "dabei". (Meinen Mann natürlich auch). Die Reise wäre ohne die Vorbereitung meiner Meinung nach nicht so gelungen. Im Zion haben wir eine Familie getroffen die von Las Vegas durchgefahren ist. Auf dem Weg zum Bryce würden sie richtig einkaufen. Hätten sie im Forum gelesen, wüssten sie dass das eine schlechte Idee ist. Gerade mit kleinerem Kind fand ich es angenehm zu wissen wo ein Highlight für ihn ist (Lok, Cars, casino wo Kinder schauen dürfen... und Angeles Flight natürlich 😃). 

Doppelübernachtungen (oder mehr) entspannen die Reise ungemein. Würden wir wieder so oft wie möglich einplanen. 

Wir haben eine Familie getroffen die ähnlich lang wie wir unterwegs waren allerdings mit zwei Kindern. Sie sind von Denver gestartet und haben in etwa doppelt so viele Meilen gemacht wie wir. Die Kinder haben oft gemosert wegen der langen und häufigen Fahrten. Wir würden auch das nächste Mal nicht mehr Meilen machen und auch keine längeren Etappen einplanen als wir sie hatten. Für uns war das gut so. Mehr wäre zu viel gewesen. Ich würde es sogar noch weiter entzerren. Mehr Zeit für weniger Route um bspw. an Stellen wir der #12 mehr Zeit verbringen zu können. 

Wir hatten für Flo Kopfhörer und Tablet dabei. Er hört wahnsinnig gerne Hörgeschichten. Die hatten wir uns in Massen bei Spotify runtergeladen. Während der Fahrt hat er die gehört und nicht einmal gemoppert. 

Ste_ffi
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Beigetreten: 26.11.2018 - 21:43
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RE: Kommentar RE: Fazit bearbeiten

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Sandra P
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Beigetreten: 25.06.2018 - 18:21
Beiträge: 32
RE: Fazit

Hallo Steffi,

danke für deinen unterhaltsamen, informativen Bericht, sehr nett geschrieben! Wir waren 2019 auch im Südwesten aber mit größeren Kindern unterwegs und nachdem man momentan weder reisen noch wirklich planen kann, macht es um so mehr Spaß, nochmal in Erinnerungen zu schwelgen.

LG Sandra

Ste_ffi
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Beigetreten: 26.11.2018 - 21:43
Beiträge: 88
RE: Fazit

Lieben Dank für das nette Feedback. Ja, das stimmt! 

SusanW
Bild von SusanW
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Beigetreten: 15.02.2019 - 10:45
Beiträge: 250
RE: Fazit

Hallo Steffi,

lieben Dank für den schönen Reisebericht. Hat tolle Erinnerungen geweckt, an die Zeit als unser Junior noch so klein war. Über das ein oder andere musste ich grinsen - kleine Jungs ähneln sich also auch heute noch.  Und natürlich das ein oder andere, was wir auch besucht haben. Interessant fand ich eure Tage in San Diego, die Kajaktour werd ich mir merken.

Liebe Grüße Susan