Womo-Abenteuer

Nordamerika im Wohnmobil erleben!

Tag 16: Ein Ruhetag am Klaklakama See

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Flo
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Beigetreten: 17.08.2014 - 20:42
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Tag 16: Ein Ruhetag am Klaklakama See
Eckdaten zum Reiseabschnitt
Reisedatum: 
Montag, 22. September 2025
Gefahrene Meilen: 
0 Meilen

Der Tag beginnt bewölkt, die Prognosen sind schlecht. Da das Wetter weiter südlich besser sein soll und wir keine Reservationen hängig haben für die kommenden zwei Nächte, ändern wir unser Programm. Eigentlich wollten wir noch weiter nördlich fahren, aber das macht bei Regen keinen Sinn.

Bevor wir Telegraph Cove verlassen, gehe ich nochmals in den Shop am Pier, um Souvenirs zu kaufen und mit den Kindern zu Hause zu telefonieren.

Ich bin gerade mit meiner Tochter am Telefon, da macht es in unmittelbarer Nähe rumms und es gibt einen lauten Krach. Tochter meint: was war das? Ich: da ist gerade ein riesiges Mietwohnmobil in zwei parkierende Autos gefahren. surprise surprisesurprise 

Oops – 6 Jungs steigen aus; in ihrer Haut möchte ich wirklich nicht stecken. Cruise Canada – Unfall so weit im Norden – ziemlich eingedellte Frontpartie und ein Schaden an zwei fremden Autos, deren Besitzer womöglich auf Tagestour mit TideRip sind und erst um 17Uhr zurückkommen. Das tönt nach viel Stress und hohe Kosten …. Poor guys… crying

Wir fahren als erstes doch noch kurz etwas nordwärts bis zum Cluxewe Resort, wo wir uns die Beine vertreten und den Campground anschauen. Ganz hübsch die Plätze direkt am Wasser.

  

    

Auf der Rückfahrt machen wir noch einen Halt in Port McNeill:

   

Das würde meinen Kindern gar nicht gefallen, so zur Show gestellt zu werden frown ...

Wir nehmen den Highway Richtung Süden, das Wetter ist zu Beginn noch relativ freundlich. Da uns auf der Hinfahrt die Klaklakama Lake Recreation Site so gut gefallen hat, haben wir bereits am Vorabend beschlossen, die kommende Nacht dort zu verbringen und trotz Regenfront einfach mal zu chillen und das Gesehene des Vortages zu verdauen.

  

Nach einer Stunde Fahrt, das letzte Stück wiederum über Gravel Road,

    

erreichen wir die Site und stellen erfreut fest, dass wir auch heute ganz alleine sind (und es auch bleiben werden).

Wir richten uns direkt am See ein und geniessen einen sehr entspannten Nachmittag.

  

    

Zwischendurch hört der Regen auf und wir laufen ein paar Schritte der Gravel Road entlang.

  

  

  

    

Und geniessen die mystische Landschaft und das Gefühl, ganz allein in der kanadischen Wildnis zu sein. Herrlich heart

    

      

Schöne Grüsse, Flo

Herbstfahrer
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Beigetreten: 25.10.2017 - 16:27
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RE: Tag 16: Ein Ruhetag am Klaklakama See

Hallo Flo,

trotz des nicht so optimalem Wetters ein guter Tag zum Relaxen in einer mystischen Landschaft auf einem tollen Campground. Danke fürs Einstellen des CG's, eine optimaler Platz auf der Fahrt nach und vom Norden.  

da ist gerade ein riesiges Mietwohnmobil in zwei parkierende Autos gefahren. surprise surprisesurprise 

Das war echt grosses Pech für die sechs Jungs. Der Fahrer könnte vermutlich Gas und Bremse verwechselt haben, was bei Automatik-Fahrzeugen schon mal vorkommt. Die entstandenen Schwierigkeiten und vor allem Kosten für alle Beteiligten  kann man nur ahnen...

Viele Grüsse, Irma

 

2012 Südwesten  2015 Yellowstone/Badlands/RMNP   Herbstfahrer's Reiseberichte

 

 

 

JoIn
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Beigetreten: 12.01.2013 - 11:20
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RE: Tag 16: Ein Ruhetag am Klaklakama See

Hallo liebe Flo,

ein wunderbarer Platz, um auch bei nicht so schönem Wetter das Leben und die Natur zu genießen!

da macht es in unmittelbarer Nähe rumms und es gibt einen lauten Krach. Tochter meint: was war das?

Und ich hatte schon befürchtet, dein Mann hätte einen Unfall verursacht.... surprise 

LG, Inga

Flo
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Beigetreten: 17.08.2014 - 20:42
Beiträge: 1074
RE: Tag 16: Ein Ruhetag am Klaklakama See

Hej Irma

trotz des nicht so optimalem Wetters ein guter Tag zum Relaxen in einer mystischen Landschaft auf einem tollen Campground. Danke fürs Einstellen des CG's, eine optimaler Platz auf der Fahrt nach und vom Norden.  

Es gibt so viele kleine Rec Sites direkt an diversen Seen, vor allem nordwärts fahrend im ersten Abschnitt nach Campbell River. Da lohnt sich der Blick auf die Karte.

Das war echt grosses Pech für die sechs Jungs. Der Fahrer könnte vermutlich Gas und Bremse verwechselt haben, was bei Automatik-Fahrzeugen schon mal vorkommt. Die entstandenen Schwierigkeiten und vor allem Kosten für alle Beteiligten  kann man nur ahnen...

Am Platzmangel lag es auf jeden Fall nicht. Absolutes Horror-Szenario, auch wenn in Kanada und nicht in den USA. 

Grüessli

Flo

Flo
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Beigetreten: 17.08.2014 - 20:42
Beiträge: 1074
RE: Tag 16: Ein Ruhetag am Klaklakama See

Hej Inga

Und ich hatte schon befürchtet, dein Mann hätte einen Unfall verursacht.... surprise 

Mein Mann ist zum Glück immer vorsichtig unterwegs und in diesen Ferien war er es noch mehr, nachdem ich ihm im Vorfeld erzählt habe, wie schlimm ein selbst verursachter Unfall im worst case ausgehen kann. Vielleicht ist es in Kanada nicht so dramatisch wie in den USA, aber schon nur ein Fahrzeugersatz im Norden VI dürfte ein schwierig zu lösendes Problem sein.

Grüessli

Flo

Pirat
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Beigetreten: 21.10.2016 - 00:41
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RE: Tag 16: Ein Ruhetag am Klaklakama See

Hallo Flo,

wunderschöner Übernachtungsplatz direkt am See, auch wenn er leider nicht reservierbar ist. Für uns, die wir auf die Sommerferien angewiesen sind, immer eine kleine unschöne Seite solcher Traumplätze. Und wie ich gerade sehe, sogar mit Feuerringen an den Sites. smiley

Viele Grüße
Alex
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Reisebericht "The Big Circle" (LAX-LAX)

Flo
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Beigetreten: 17.08.2014 - 20:42
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RE: Tag 16: Ein Ruhetag am Klaklakama See

Hej Alex

Es gibt so viele Rec Sites entlang Hwy 19, da findet sich sicher auch im Sommer etwas. Und die Feuerringe habe ich ergänzt wink.

Grüessli

Flo

Pirat
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Beigetreten: 21.10.2016 - 00:41
Beiträge: 945
RE: Tag 16: Ein Ruhetag am Klaklakama See

Hallo Flo,

danke für die Ergänzung der Feuerringe im Campground-Eintrag zur Lower Klaklakama Recreation Site. Vielleicht kannst du ja an derselben Stelle auch gleich noch die ebenfalls vorhandenen Tisch-Bank-Kombis ergänzen? Es mag Reiseplaner geben, die nicht immer davon ausgehen, dass bei Vorhandensein von Feuerringen an den Sites dort natürlich auch eine Tisch-Bank-Kombi vorhanden ist.

Und ja, ich weiß, dass es durchaus wahrscheinlich ist, dass man trotz der gestiegenen Nachfrage in Kanada auch im Sommer noch ein freies Plätzchen an einer der Recreation Sites entlang seiner Fahrtroute findet. Zumindest wenn man bereits am nicht allzu späten Nachmittag am jeweils geplanten nächsten Campground ankommt. Wir persönlich lieben aber die Freiheit, uns auf der Anreise zum geplanten Campground beliebig viel Zeit bei unseren Aktivitäten lassen zu können, weil die Campsite für die Nacht ja schon reserviert ist (hier nur eines von vielen Beispielen aus unseren bisherigen Reisen).

Wenn wir dann doch schon eher am Campground aufschlagen, weil der Zeitaufwand für die Aktivitäten aus irgendeinem Grund nur sehr kurz war, dann um so besser. Wenn wir uns jedoch spontan dafür entscheiden möchten, noch etwas länger am aktuellen Ort zu bleiben, weil es dort beispielsweise so schön ist, und wir bereit sind, erst sehr spät am geplanten Campground anzukommen, weil der Aufenthalt dort entweder nur eine Zwischenübernachtung werden soll (wie es in oben verlinktem Beispiel unserer Abreise vom Yellowstone mit dem Three Island Crossing State Park in Idaho der Fall war) oder weil wir den Campground auch noch am nächsten Morgen oder bei Doppelübernachtungen sogar den ganzen Tag lang erkunden können (wie beispielsweise hier bei unserer Doppelübernachtung am Grand Canyon North Rim), dann würden wir es sehr unangenehm finden, im Falle der Nichtreservierbarkeit der Campsites jetzt zu später Stunde auch noch auf die Suche nach einem Übernachtungsplatz gehen zu müssen, und dies auch noch mit leerem Magen.

Deshalb freuen wir uns über alle Campgrounds, die wenigstens ein paar reservierbare Campsites haben, auch in Kanada auf Vancouver Island. wink

Viele Grüße
Alex
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Reisebericht "The Big Circle" (LAX-LAX)

Flo
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Beigetreten: 17.08.2014 - 20:42
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RE: Tag 16: Ein Ruhetag am Klaklakama See

Hej Alex

Du hast mich gerade ins Grübeln gebracht bezüglich Feuerringe und Tisch-Bank-Kombi. Ich habe mir nochmals die Bilder angeschaut und kann mich nicht an Feuerringe erinnern, aber Tisch-Bank-Kombis gab es auf 2 Sites, wenn auch uralt und nicht in bester Qualität.

Und ja, die Situation in der Hochsaison ist definitiv eine andere und ich gehöre auch zu der Fraktion, die am liebsten alles vorbucht. So weiss ich, wo wir abends unterkommen, kann den Tag ausgiebig geniessen und muss nicht schon mitten am Tag auf den nächsten Campground hechten, um sicher zu gehen, dass wir noch einen Platz ergattern. Mir ist bewusst, dass die vielgerühmte Freiheit so flöten geht, aber wenn ich schon so eine weite Reise unternehme und viel Geld investiere, dann will ich auch nicht irgendwo stehen, sondern wenn möglich auf meiner Wunschsite auf meinem Wunschcampground. Und sind wir ehrlich: so viel Zeit haben wir Normalo-Touris mit 3-4 Wochen Urlaub ja eh nicht, um uns treiben zu lassen... 

Grüessli

Flo

Pirat
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Beigetreten: 21.10.2016 - 00:41
Beiträge: 945
RE: Tag 16: Ein Ruhetag am Klaklakama See

Hallo Flo,

es sind nicht die üblichen Feuerringe, wie wir sie von den Campgrounds in den Nationalparks oder Provincial Parks kennen, sondern einfach nur ausgediente Radfelgen. laugh Sieht man in dem von mir im Campground-Eintrag verlinkten Video für einen kurzen Moment. Und du hast recht, auch in dem Video sieht man nur ganze zwei Campsites auf der Lower Klaklakama Recreation Site mit diesen Feuerringen ausgestattet, es sind genau die beiden Campsites, die auch eine Tisch-Bank-Kombi haben.

Zum Thema Campsite-Reservierungen in der Hochsaison: Wir lieben die Freiheit, die wir durch sie erst gewinnen. So haben wir es bei all unseren bisherigen Womo-Reisen in der Hochsaison (zu anderen Zeiten geht bei uns ja nicht) schon immer als Freiheit gesehen, egal ob in den USA oder in Kanada, nach Belieben entscheiden zu können, zu welcher Tageszeit wir an unserer nächsten reservierten Campsite aufschlagen. Funktioniert natürlich nur bei reservierbaren Campsites. Das Hechten von Campground zu Campground, wie du es sehr gut beschreibst, würden wir dagegen als fehlende Freiheit und rausgeworfene Urlaubszeit empfinden.

Letzten Sommer in Kanada mussten wir gleich bei mehreren Campgrounds unser Tagesprogramm schon in der Planung kurzhalten oder es gleich ganz weglassen, nur um sicherzugehen, am geplanten Campground auch unterzukommen. Und natürlich dies alles verbunden mit dem unschönen Nachteil dreifacher Fahrtwege, weil wir den verpassten Zwischenhalt dann entweder in der zweiten Tageshälfte oder sogar erst am Folgetag nachgeholt haben. Und dies nur, weil keine einzige Campsite dieses Campgrounds reservierbar gewesen war.

Aber ich verstehe auch, dass es in der Nebensaison ganz anders läuft, nur kennen wir es aus eigenem Erleben bislang nicht und werden es wohl auch erst ausprobieren können, wenn wir im Ruhestand angekommen sind.

Viele Grüße
Alex
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