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3 Wochen Südwesten (LAS-SF) im August 2019

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3 Wochen Südwesten (LAS-SF) im August 2019
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Hallo liebe Forumsmitglieder!

In diesem Thread (hier) hatte ich bereits unsere Grundidee für unsere August-Reise nächstes Jahr skizziert und wertvolle Tipps erhalten.
Nun steht die erste Version unserer Reise.
Wir sind zwei Erwachsene (auf die Fünfzig zugehend) mit zwei Söhnen (dann 14 & 16).
Gemietet haben wir mittlerweile ein C28 von El Monte für insgesamt 22 Tage (=20 Wohnmobiltage).

Mit folgender Strecke kommen wir auf ca. 1900 "Google"-Meilen:





Tag Von Nach CG Netto-Mls
1 Las Vegas Lake Mead Las Vegas Bay Campground 21
2 Lake Mead Kingman Kingman KOA 89
3 Kingman Williams Kaibab Lake Campground 130
4 Williams GC: South Rim Mather Campground 57
5 GC: South Rim GC: South Rim Mather Campground 0
6 GC: South Rim Page Wahweap Campground 141
7 Page Zion Watchman 112
8 Zion Zion Watchman 0
9 Zion Bryce Red Canyon Campground 86
10 Bryce Dixie National Forest   103
11 Dixie National Forest Fishlake National Forest   99
12 Fishlake National Forest Great Basin National Park   162
13 Great Basin National Park Great Basin National Park   0
14 Great Basin National Park Tonopah   237
15 Tonopah Yosemite: Lee Vining   142
16 Yosemite: Lee Vining Yosemite: Wawona   80
17 Yosemite: Wawona Stanislaus NF   142
18 Stanislaus NF Lake Tahoa   93
19 Lake Tahoa Lake Tahoa   0
20 Lake Tahoa Lake Tahoa   0
21 Lake Tahoa Rio Vista   152
22 Rio Vista San Francisco   52

Bewusst haben wir auch "untypische" Ziele (z.B. Great Basin NP) drin, um zumindest nicht überall auf total überfüllte Orte zu treffen. Ich mache mir allerdings keine Illusion: Es ist halt Hauptreisezeit.

Was haltet ihr von der Strecke? Grundsätzlich machbar? Zu wenige Doppel-Übernachtungen? Zu viele lange Fahrtage?
"Sorgen" bereitet mir, ob wir die CGs reserviert (wo möglich) bekommen - das kann man wohl nur versuchen (die CG-Spalte in der Tabelle wird nach und nach gefüllt).
Und auch bei Yosemite bin ich mir nicht sicher: Eventuell eher einen Tag mehr? Lohnt es sich in der Hochsaison überhaupt?

Ich freue mich auf eure Tipps, Kritiken und Hinweise!  smiley

Liebe Grüße
Björn

BeateR
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RE: 3 Wochen Südwesten (LAS-SF) im August 2019

Hallo Björn,

sieht soweit ganz gut aus. Bis auf das hier:

Tag 15: Lee Vining ist nicht Yosemite, hat mit diesem NP gar nichts zu tun. Ihr seht also vom Yosemite gar nichts, den Wawona ist auf der anderen Seite, wieder relativ weit von den interessanten Punkten entfernt. Ihr braucht hier auch mindestens einen Tag mehr.

 

Beate

 

 

 

 

dieehrlis
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Beiträge: 206
RE: 3 Wochen Südwesten (LAS-SF) im August 2019

Ich würde es mir gut überlegen, ob ich mir den Yosemite in der Hochsaison antun würde.  Wir waren Ende September dort und die Menschenmassen waren echt abartig. Im Nachhinein war das der Park, der uns genau aus diesem Grund am wenigsten gefallen hat.

Grüße

Nicole

Matze
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RE: 3 Wochen Südwesten (LAS-SF) im August 2019

Moin Björn,

sieht doch schon ganz gut aus.  

Bewusst haben wir auch "untypische" Ziele (z.B. Great Basin NP) drin, um zumindest nicht überall auf total überfüllte Orte zu treffen.

dann würde ich am GC nicht zur south rim fahren sondern zur north rim. Dort sind max. 10% der Touris von der Südkante.  Und spart noch einige Meilen.   Nur so als Idee smiley.

 

Tag 16 + 17 finde ich etwas unglücklich. Ihr fahrt über Tioga Rd. zum Nadelöhr = Eingang ins Y. Valley, dann nach Süden ( Wawona ) um danch sofort kehrt zu machen ( Stanislaus NF  welchen Ort meinst du genau? )

 

Wenn es euch um die Mammutbäume geht wär dies eine Alternative inkl. 3 CG in unmittelbarer Nähe:

Calaveras Big Trees State Park, High Sierra, Arnold, California

 

Sieht dann in etwa so aus:

 

 

 

Und ein Abstecher hierher wäre auch noch drin

Bodie Ghost Town, Bodie State Historic Park, California

 

Liebe Grüße

Matthias

 

"Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist."   Henry Ford

robbelli
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Beigetreten: 07.09.2012 - 07:53
Beiträge: 5936
RE: 3 Wochen Südwesten (LAS-SF) im August 2019

Hi Björn,

ich habe deinen ersten Thread geschlossen, damit du und wir nicht den Überblick verlieren und es nicht zweigleisig weiter geht.

Deine Bedenken zu vollen Highlights kann ich verstehen. Aber: Die Highlights sind ja nicht von ungefähr so gut besucht, sondern sie sind eben auch grandios und absolut sehenswert!

Einer eurer Schwerpunkte ist das Wandern. Sucht euch Wanderungen aus, zu denen ihr ganz früh starten könnt, dann ist die Menge der Mit-Wanderer überschaubar. Im Zion könnt ihr den Main Canyon meiden, denn da werdet ihr überrannt (aber auch da gibt es zweifellos viele ganz besonders schöne Wanderungen...). Aber es gibt auch andere, viel weniger besuchte Bereiche (z.B. die Kolob Section), die ihr dann zwar mit eigenem Fahrzeug anfahrt, aber wo ihr deutlich weniger andere Touristen habt.
Hier findet ihr viele tolle Wanderungen im Zion NP, von denen einige sicher nur wenig frequentiert sind.

Ein ganz besonders tolles Abenteuer ist ein Hike in den Grand Canyon bis hinunter zum Colorado. Oder gar eine Rim2Rim Tour von Süd nach Nord oder anders herum. Wir haben das mit Zelt gemacht (hatten zwei Übernachtungen im Canyon) und es war wundervoll. Geht aber auch mit nur einer Übernachtung in der Phantom Ranch (dafür gibt es meines Wissens zwischenzeitlich eine Lotterie).

Für die Zeltübernachtungen braucht man ein Backcountry Permit. Das ist etwas einfacher zu bekommen, erfordert aber eine gute und frühzeitige Planung. Kann dort leider ziemlich heiß im Sommer sein, aber das ist es an anderen Spots im Südwesten auch.

Wir waren 2014 und 2017 im Grand Canyon unterwegs, schau gerne mal in meine Reiseberichte.

Was ich jetzt gar nicht bräuchte, wäre ein Zwischenstopp in Kingman. Den Ort finde ich mäßig lohnenswert und ihr könnt problemlos bis zum Kaibab Lake an einem Tag fahren.

Hingegen finde ich nur eine Nacht bei Page wenig. Dort gibt es so viel tolle Spots, da würde ich mindestens zwei oder gar drei Nächte einplanen. Hier wäre eine geführte Tour zu den South Coyote Buttes und zur White Pocket eine tolle Sache. Weil sie teilweise permitpflichtig sind, sind die Spots ziemlich einsam. Wenn ihr eine Jeepmiete in Page in Erwägung zieht, könnt ihr auch auf eigene Faust bei entsprechenden Straßenbedingungen diverse Highlights anfahren, z.B. Edmaiers Secret, Buckskin Gulch (House Rock Valley Road) oder Yellow Rock (Cottonwood Canyon Road) oder Alstrom Point oder Stud Horse Point. Spots, an denen wir fast oder ganz allein unterwegs waren.

Auch im Kodachrome Basin SP (nahe Bryce Canyon) war es nach meinem Empfinden nicht wirklich voll. Im Bryce Canyon müsst ihr euch wohl auch eher auf längeren Hikes herumtreiben, an den Viewpoints herrscht ebenfalls Gedränge.

Trotzdem wäre das für mich kein Grund, diese tollen Highlights auszulassen!

 

Liebe Grüße

Elli
Scout Womo-Abenteuer.de