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Tag 19: Au revoir Maddies - zurück nach PEI mit Greenwich Dunes Trail und blutrünstigen Mostern auf Panmure Island

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Chrissy78
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Beigetreten: 12.01.2012 - 16:36
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Tag 19: Au revoir Maddies - zurück nach PEI mit Greenwich Dunes Trail und blutrünstigen Mostern auf Panmure Island
Eckdaten zum Reiseabschnitt
Reisedatum: 
Dienstag, 28. Juli 2026
Gefahrene Meilen: 
72 Meilen
Fazit: 
Bei den Moskitos auf dem Panmure Island CG sind sogar Deet & Thermacell wirkungslos...

Der Wecker klingelt heute um 5 Uhr. Ohne Frühstück geht's die kurze, 5,5 km lange Strecke zur Fähre nach Cap-aux-Meules. Man sollte 75 Minuten vor Abfahrt da sein, in unserem Fall um 5:45 Uhr. Wir sind um 5:30 Uhr da und stehen in einer sehr langen Schlange am Check-in-Häuschen. Wow, wir hätten nicht später kommen dürfen.

      

Im Hafen liegt heute auch ein größeres Frachtschiff direkt neben der Fähre. Das Einchecken geht ziemlich schnell, wir reihen uns in die RV-Reihe ein und schaffen es gerade noch schnell, unsere Rucksäcke zu packen, dann geht's auch schon los auf die Fähre. Wir parken dieses Mal ganz hinten im letzten Drittel. Na, ich bin gespannt, wann wir dann mit dem Ausparken dran sind.

      

Kleiner Fun Fact: 

Auf den Maddies scheint jeder 3. Bewohner den Nachname "Leblanc" zu haben - wie die Sängerin auf der Hinfahrt, unser Kapitän, der Bestatter, der Automechaniker, der Gemüsehändler, der Anwalt... wirklich - die heißen fast alle "Leblanc" surprise


Wie auf der Rückfahrt suchen wir uns ein Plätzchen in der Lounge, dieses Mal aber zwei Liegesitze, um etwas schlafen zu können.
Vomex erfüllt seine Aufgabe, mir ist nicht mehr schlecht und ich bin hundemüde. Ich verschlafe fast die komplette Fahrt und werde erst wach, als wir schon parallel zu PEI fahren. Die letzten 1,5 Stunden verbringe ich an Deck. Das Wetter ist nicht ganz so gut, es ist stark bewölkt, aber warm. Die Magdaleneninseln haben uns übrigens mit Regen verabschiedet.
Die Fähre braucht statt der geplanten 5 Stunden heute nur 4 Stunden bis zur Ankunft im Hafen Souris auf PEI. Wir haben echt Glück beim Entladen: Unsere Spur ist die erste, die entladen wird, und wir rollen um kurz nach 11 Uhr bereits von der Fähre, die eigentlich erst um 12 Uhr ankommen sollte. Wie praktisch!
Souris empfängt uns mit einer geschlossenen Wolkendecke, die Wetter-App sagt Regen voraus. Hm...

         

Bei schönem Wetter wollten wir in den Basin Head Provincial Park, den wir noch von der Reise vor 10 Jahren so gut in Erinnerung hatten. Das macht bei dem Wetter heute aber keinen Sinn. Der Blick in die Wetter-App sagt für Greenwich besseres Wetter voraus, also fahren wir spontan nach Greenwich in den Nationalpark und wollen den Greenwich Dunes Trail laufen, den wir eigentlich vor ein paar Tagen schon laufen wollten, als uns der Regen in die Quere kam.
In St. Peters Bay / Greenwich angekommen, scheint tatsächlich die Sonne.
Der Parkplatz am Trail ist rammelvoll, wir finden gerade noch einen Stellplatz. In der Sonne ist es mächtig warm, wir schwitzen ganz schön. Wir laufen den Trail bis zum Strand – der tollste Part ist natürlich der Boardwalk. Genauso schön wie damals, das hat sich definitiv gelohnt!

         

      

      

          

      

Uns ist so warm, dass wir uns an den Greenwich Beach wagen – wir wollen schwimmen gehen. Vom Trailparkplatz sind es nur 2,5 km zum Strand, allerdings ist der letzte Kilometer ab dem Greenwich Interpretation Centre eine unbefestigte Schotterstraße...
Es holpert schon ganz schön, bis wir im Schneckentempo den Beach-Parkplatz erreichen – dieser ist übrigens ziemlich leer. Über den 600 m langen Weg und Boardwalk gelangen wir an den Strand. Zu Beginn des Boardwalks gibt es Duschen und mehrere Umkleidekabinen. Für den Rückweg ist das sehr praktisch! Am Strand hängt die Info über die Tages- und Wassertemperatur aus: Die Wassertemperatur beträgt 18 Grad – Badewetter!!! 😍
Es kostet auch kaum Überwindung, das Meer ist deutlich wärmer als auf den „Maddies“. Zum Duschen muss man allerdings abgehärtet sein – das Wasser hier ist deutlich kälter als die 18 Grad Meerwasser! 😅
Wir genießen die Abkühlung und fahren nach ausgiebigem Planschen weiter zu unserem nächsten Campground.

      

         

Unser Campground ist im Panmure Island Provincial Park. Wir fahren erst zum Strand und schauen uns den Panmure Beach an, von wo aus man einen schönen Blick auf den Leuchtturm von Panmure Island hat. Auch hier ist der Strand ganz flach abfallend und das Wasser wohl immer noch einigermaßen warm, doch es noch mutiger Schwimmer im Meer gibt.

      

Unterwegs stoppen wir kurz im Real Canadian Superstore und kaufen noch etwas Brot und Veggieburger ein, außerdem gibts als Mitbringsel ein paar Gläser Nutella "Peanut" 😜
Wir checken im Provincial Park ein, kaufen Feuerholz und fragen den Camphost, ob er einen Tipp hätte, wo wir telefonieren könnten, um herauszufinden, ob die Fähre von Wood Islands nach Caribou morgen noch einen Platz für uns hätte. Da wir Charlottetown nun schon gesehen haben, könnten wir PEI theoretisch auch per Fähre verlassen. Der Host lässt uns netterweise sein Festnetztelefon benutzen, allerdings sind bis zum 1.8. alle Fähren ausgebucht
Ok, dann wird es wie geplant die Brücke morgen.
Auf dem Campground angekommen, überlegen wir, wie man auf unserer Site einparken soll, denn der Campground ist quasi eine riesige Wiese mit Meerblick. Mal was anderes. Wir parken ebenfalls quer auf der Wiese – mit Meerblick – und planen schon unser Lagerfeuer, als überall am Camper Mücken auftauchen. Sowas haben wir noch nie erlebt. Mücken umkreisen die Außenspiegel, sitzen auf der Windschutzscheibe, fliegen am Fenster herum... Wie in einem Horrorfilm!

Hier sollen wir aussteigen??? Der Gatte sprüht sich von oben bis unten mit DEET ein, um zumindest die Strom- und Wasseranschlüsse vorzunehmen. Wir haben dummerweise Feuerholz gekauft und wollen grillen – also darf das Thermacell jetzt seinen Dienst verrichten, aber diese Monstermücken schrecken auch vor dem Thermacell nicht zurück. Sie sind überall! Wir fliehen in den Camper und verschieben das Grillen auf morgen. Da haben wir ja gar keine Lust drauf.
Panmure Island PP sollte „Moskito Island PP“ heißen. Sowas haben wir noch nicht erlebt. Bisher hatten wir ja nahezu keine Mücken, aber das heute ist echt extrem!
Mit Pfannen-Burgern schauen wir uns den Sonnenuntergang aus dem Camper an. Ich kann dann doch nicht widerstehen und gehe, eingesprüht und mit langen Klamotten bewaffnet, runter zum Meer, um mir die letzten Züge des Sonnenuntergangs anzuschauen.
Resultat: 10 Minuten Sunset und 6 Mückenstiche mehr
Jetzt wissen wir auch, warum kein anderer Camper draußen sitzt... wirklich schade...der Platz ist eigentlich schön...

      

      

Ein Blutsauger weniger!!! devilangry

 


Für die Statistik:
• Gefahren: 116 km
• Gelaufen: 15.152 Schritte
• Wetter: meist sonnig, 23 Grad (gefühlte 28 Grad)
• Unterkunft: Panmure Island Provincial Park, Site 30  (59 CAD / Wasser & Strom)

 

Weitere Bilder und Videos im Blog:

Au revoir „Maddies“ – zurück auf PEI

Greenwich Dunes Trail

Greenwich Beach, Prince Edward Island NP

Panmure Beach

Panmure Island PP Campground - oder Moskito CG

 

2010 Südwest-USA ; 2012 Yellowstone&Co; 2014 Nordwest-USA/Kanada ; 2016 Ost-Kanada ; 2018 Australien 2024 BC-Yukon-Alaska; 2026 Ost-Kanada