Womo-Abenteuer

Nordamerika im Wohnmobil erleben!

11. Island in the Sky und Dead Horse Point

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SusanW
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Beigetreten: 15.02.2019 - 10:45
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11. Island in the Sky und Dead Horse Point
Eckdaten zum Reiseabschnitt
Reisedatum: 
15.06.2017
Gefahrene Meilen: 
87 Meilen
Fazit: 

Die Jungs wollten nach Moab, also haben sie das Tagesprogramm zu bestimmen: Sie wählen das Naheliegende. Natürlich schaffen wir es nicht zum Sonnenaufgang, auch wenn wir näher dran wohnen. Aber der ist jetzt einfach zu früh   

wink 

Während der Anfahrt mal kurz nachgerechnet; ist schon wieder 7 Jahre her, dass wir hier waren. Vielleicht erinnern Gatte und Junior sich darum nicht mehr so richtig an die Gegend. Oder mein Gedächtnis ist einfach besser.  Ich hätte schon noch ein paar neue Ideen gehabt. Doch keine Offroad-Touren mit einem Auto, in dem wir auch schlafen müssen.

Colin fährt uns zuerst zum Grand View Point, dort nehmen wir den Trail  unter die Füße. Es geht mehr oder weniger an der Kante entlang, mit Ausblicken auf die aufgereihten Canyons, schön wild-west mäßig über Stock und Stein, quasi ein wenig um die Ecke bis ganz ans Ende des Island in the Sky Plateaus. Dort klettern die meisten - so auch meine Jungs - noch den Felsen hoch. Mir ist das zu heikel, vor allem mit dem angeknacksten Knöchel.

 

 

Und hier bei den Felsen finden wir auch Schatten. Kurz verschnauft und Wasser getankt, dann gehts wieder zurück. 2 Meilen ist der Weg lang (hin und her), wir haben knapp eindreiviertel Stunden gebraucht. Danach geht es kurz zum Green River Overlook.

Und weiter geht die Fahrt zum Mesa Arch Trail. Wir laufen bummeln die halbe Meile in brütender Hitze entlang und endlich ist er da. Nicht ganz so spektakulär wie zum Sonnenaufgang aber auch nicht schlecht. Danach werfen wir noch einen Blick auf den berüchtigten Shafer Trail, auf dem aber so gut wie nichts los ist.

 

 

Letzter Tagesordnungspunkt: Dead Horse Point State Park. Die junge Rangerin am Kassenhäuschen ist ganz verzückt über unseren Jungfahrer.  Er sähe genauso aus wie ihr Freund, ob sie ein Foto machen dürfte. Zum ersten Mal halten wir auch am so genannten "Flaschenhals". Ist uns bisher nicht aufgefallen, wie schmal hier tatsächlich die Landbrücke ist. Erkennt man auf Fotos auch nur schwer. Außerdem bestätigt ein Schild hier die alte Legende und wir lernen gleich noch eine neue dazu: das Geisterpferd. Nach einem etwas späten Apfelpicknick  gehen wir zum bekannten Aussichtspunkt auf den Colorado. Die Pottasche-Becken leuchten immer noch so schön blau.

 

 

Damit ist das Standard-Besichtigungsprogramm abgeharkt und wir können zurück zum Campingplatz fahren.  Schade, das große Wohnmobil neben uns ist weg – war ein netter Schattenspender. Wir müssen ein wenig anstehen für die erfrischende Dusche, dann kann das übliche Abendprogramm beginnen. Keine Sternenfotos heute.

Liebe Grüße Susan