Womo-Abenteuer

Nordamerika im Wohnmobil erleben!

Tag 17: Vom Zion NP nach Page

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Bonhomme
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Beigetreten: 25.04.2010 - 11:09
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Tag 17: Vom Zion NP nach Page
Eckdaten zum Reiseabschnitt
Reisedatum: 
31.08.2018
Gefahrene Meilen: 
88 Meilen
Fazit: 
Toadstool Hoodoos, leicht zu erreichen

Am nächsten Morgen gings weiter nach Page, wo wir zwei Übernachtungen am Wahweap CG reserviert hatten.

Auf dem Weg legten wir einen Stopp bei den Toadstool Hoodos ein. Die waren leicht erreichbar. Nur einen knappen Kilometer von der Straße entfernt trafen wir auf ein überschaubares Goblinareal mit recht eigenwilligen, kleineren und größeren Steinpilzen, rotbraune und weiße Stiele, darauf braune Felskappen. Ich wusste aus Ellis Reisebericht, dass auch noch etwas abseits Hoodos zu finden wären und machte mich auf die Suche und bin fündig geworden. Ich stieß auf eine Gruppe weißer Hoodos, von dort hatte ich noch einen guten Überblick über das ganze Gebiet.





Dann Weiterfahrt nach Page mit Einkauf. In der Regel kauften wir bei WalMart ein, wir wussten mittlerweile wo wir was finden, außerdem gibt es dort freies Internet, für unsere Kinder lebensnotwendig. Aber diesmal wollte ich zu Safeway. Schnell stellten sie fest, dass es dort kein Internet gibt und es kam tatsächlich zum Eklat. Wir brachen letztlich den Einkauf ab und steuerten den nächsten WalMart an und hinterher Wahweap.  Es war Labourdaywochenende und der Lake Powell gut besucht, am CG viele Amerikaner mit ihren Booten. Von unserem Stellplatz aus hatten wir Blick auf den See.
Für den nächsten Tag hatten wir einen Jeep vorab gebucht. Die Vermillion Cliffs finden wir einfach phantastisch und ohne SUV ist hier nichts erreichbar. Wir wollten zum Yellow Rock. An der Auslosung für die Coyote Buttes hatten wir auch teilgenommen, waren aber leer ausgegangen. Eigentlich bräuchten wir ja irgendein SUV mit Platz für 6 Personen. Bei unserer letzten Reise vor 4 Jahren hatten wir so einen. Dummerweise ließ sich in der ganzen Umgebung kein solcher finden, den Durango von damals gabs nicht mehr. Also buchten wir einen kleineren, in der Hoffnung alle darin unterzubringen. Wolfgang fuhr schon tags zuvor mit den großen Jungs zum Autovermieter. Vielleicht konnten wir den Wagen bereits am Vortag übernehmen, das würde uns Zeit sparen. Glücklicherweise ging das und so wurde auch rechtzeitig bemerkt, dass die Batterie leer war. Die Batterie vom zweiten Wagen der auf dem Gelände stand wurde kurzerhand ausgetauscht, damit war alles in Ordnung. Der Vermieter war sogar so freundlich und fuhr mit den dreien zu einer Art Teststrecke mit tiefem Sand, wo sie den 4-wheel drive ausprobieren konnten, das durfte dann Lennard, der sogar ohne Zusatzantrieb gut zurechtkam. Bei der Einfahrt in den Wahweap mussten sie noch 30$ extra bezahlen, da der Annual Pass nur für das WoMo galt. Jetzt kam der große Moment. Passen wir alle in das Fahrzeug? Der Jeep sah so klein aus wie ich befürchtet  hatte, hinten gabs nur zwei Sitze. Dann saßen wir Probe, mit der Randbedingung Wolfgang sitzt immer vorn. Und es reichte, hinten hatten vier Platz, keiner musste in den Kofferraum, das war nämlich die Option für den Notfall. Auf der Straße wollten wir mit dem überfüllten Wagen nicht fahren. Da hatten wir noch das WoMo. Auf eine Komfortfahrt stellten wir uns natürlich nicht ein, wir wollten ja nur irgendwie zu unserem Ziel und waren voller Vorfreude auf den nächsten Tag.

DieTravemünder
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Beigetreten: 21.06.2013 - 07:53
Beiträge: 1246
RE: Tag 17: Vom Zion NP nach Page

Hallo Irmgard,

Schnell stellten sie fest, dass es dort kein Internet gibt und es kam tatsächlich zum Eklat. Wir brachen letztlich den Einkauf ab und steuerten den nächsten WalMart an und hinterher Wahweap. 

cheeky Sowas kann auch nur passieren, wenn man mit Teenagern unterwegs ist, ich kann das absolut mitfühlen.

Schöne Bilder von den Hoodos sind dir da gelungen!

Liebe Grüße von der Ostsee

Stephie

 

Irmgard
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Beigetreten: 05.10.2014 - 19:17
Beiträge: 40
RE: Tag 17: Vom Zion NP nach Page

Hallo Stephie,

unsere Kinder sind mit ihrem Smartphone verwachsen und ein Grund irgendeine Location aufzusuchen ist durchaus auch ein Internetzugang.

Schöne Grüße 

Irmgard 

aufStand
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Beigetreten: 19.04.2017 - 09:03
Beiträge: 100
RE: Tag 17: Vom Zion NP nach Page

Ich bin zwar mit Mitte 40 kein Teenager mehr: aber Zugang zum Internet ist für mich ein wesentlicher Punkt bei der Planung der Locations. Ja, es geht mal ein, zwei Tage ohne - ich finde es aber allein für die "was gibt es vor Ort alles"-Recherche wesentlich angehnemer mit Internet, da man da ganz spontan mal eben was nachschlagen kann ;)

Dolie
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Beigetreten: 07.08.2018 - 22:06
Beiträge: 78
RE: Tag 17: Vom Zion NP nach Page

Hallo zusammen,

auch wir sind gerade aus den USA zurück. Das Thema Internet/WLAN war/ist für unsere beiden (Tocher unterwegs 18 und Sohn vorgestern 13 geworden) lebensentscheidend! Was war das erst für ein Gemaule im Joshua Tree ohne Netz; es bestand die Gefahr, dass irgendwelche Snaps nicht zur richtigen Zeit abgesandt werden konnten! Auf dem Parker Dam Trail bekamen wir mitten in der Wüste plötzlich Netzempfang und alle stürzten sich auf ihr Handy (mit mobilen Daten). Danach war die Laune wieder besser...

Im Safeway in Page waren wir auch; unsere Kinder meinen, es gab WLAN, aber schlecht... wink

Zumindest beruhigt es mich sehr, zu hören, dass es auch in anderen Familien so zugeht... cryinglaugh

Viele Grüße, Dorith

P.S.: Aber auch wir Eltern waren immer froh über WLAN oder zumindest Netzzugang... (aber wir schaffen es auch mal ohne!)