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Tag 08 Eine schlaglochübersäte Fahrt zu einem befahrbaren Ende der Welt

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HaRue
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Tag 08 Eine schlaglochübersäte Fahrt zu einem befahrbaren Ende der Welt
Eckdaten zum Reiseabschnitt
Gefahrene Meilen: 
174 Meilen
Fazit: 
Was macht man nicht alles um dem Regen zu entkommen

28. Sept. 2014, ein Sonntag

Die Strecke des Tages:

Das mitternächtliche Erlebnis hatten wir gut überstanden, aber der Starkregen hatte die ganze Nacht auf das WoMo-Dach getrommelt und so flüchteten wir vor dem Dauerregen, denn die Aussichten, an diesem Tag etwas vom Salmon Glacier sehen zu können, waren "aussichtslos".

Nachdem  Stewart/Hyder am Ende einer Sackgasse liegen, hieß es den GlacierHighway wieder zurück zu fahren.

Etwa 1km südlich der Kreuzung Hwy. # 37 und Hwy. # 37A erreichten wir den Meziadin Campground. Dieser CG war der erste auf unserer Reise der schon geschlossen war. Und weil auch die Schranken verschlossen waren, musste ich einen längeren Fußmarsch bis zu den Stellplätzen unternehmen.

HIER  die Campgroundbeschreibung 

80km weiter, an der Cranberry Junction, bogen wir nach rechts in die Nass Forest Service Road ab.

Für diese fast 60km lange "Schlaglochpiste"   (im Vergleich war die South Canol Road dagegen "bestens" befahrbar) .......

........... benötigten wir fast zwei Stunden.

Wer nicht wie wir in den äußersten Nordwesten von B.C. möchte, kann sich diese "Abkürzungsstraße" sparen, denn sie geht ausschließlich durch ein Waldgebiet.

Aber wie immer, Ausnahmen bestätigen die Regel, hier der ICEWORM CANYON .........

Aber alles hat ein Ende und so kam bei uns Erleichterung auf, als wir auf den geteerten Teil des Nisga´a Hwy. # 113 trafen und wieder "dahingleiten" konnten. Jedoch war es dem WoMo anzusehen wo wir unterwegs gewesen waren.

Aber auf einmal waren wir in einer radikal anderen Landschaft.

Immer weiter westwärts ging es durch die Lavafelder des Nisga´a Memorial Lava Bed Prov. Park ................

.................. an Tümpeln und bemoosten Bäumen vorbei ..................

..............  und am Portland Inlet entlang.

Dort hatten wir ein Déja-vu-Erlebnis, denn die Fahrt am Inlet entlang erinnerte uns sehr an den südlich von Anchorage gelegenen Turnagain Arm  ..........

Es war dann nicht mehr weit bis zu unserem Tagesziel, der First Nationssiedlung Gingolx.

Nachdem das Übernachten mit einem WoMo innerhalb der Siedlung verboten war, fuhren wir ca. 4 Kilometer zurück, um an einem Viewpoint mit schöner Sicht auf das Portland-Inlet zu übernachten.

HIER  die Boondockinganfahrt-/ und Beschreibung

Schöner als auf einem Campground im Wald zu stehen !!!

Ein Tagesbericht vom HANS

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CanDu
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Beigetreten: 28.08.2013 - 17:04
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RE: Tag 08 Eine schlaglochübersäte Fahrt zu einem befahrbaren En

Hallo,

ich lese aufmerksam Deinen RB und  finde die trotz nicht immer idealen Wetterbedingungen schönen Landschaftsaufnahmen einer einsamen Gegend am Ende der Welt sehr anregend.

Ich mag es übrigens auch nicht gerne auf einem dunklen CG mit Beulengefahr beim Rangieren zu übernachten. Lieber stehe ich an einem See, Fluß oder sonstiger freier Fläche auch gerne mal nicht auf einem CG.

LG

Liebe Grüße

Olaf

Beate 'road runner'
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Beigetreten: 10.11.2010 - 14:07
Beiträge: 2696
RE: Tag 08 Eine schlaglochübersäte Fahrt zu einem befahrbaren En

Hallo Hans,

dass ist doch mal ein Übernachtungsplatz mit Aussicht, ganz nach meinem Geschmack!

Schöne Impressionen und die Laubfärbung ist auch bei trübem Wetter einfach nur herrlich.

Gerne lese ich bei dir mit.

Liebe Grüße,
Beate

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Bernhard
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Beigetreten: 21.08.2009 - 15:31
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RE: Tag 08 Eine schlaglochübersäte Fahrt zu einem befahrbaren En

Hallo Hans ,

für diese Schlagloch übersäte Strecke durch den nassen Forest  nur 2 Stunden für 60 km  -- das ist schon "ambitioniert " -- war sie zwischendurch noch etwas besser zu fahren ?

Wie Beate schon sagte: ein schöner Platz am See !

Grüße

Bernhard

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Was hilft aller Sonnenaufgang, wenn wir nicht aufstehen (G.C. Lichtenberg)

HaRue
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Beigetreten: 18.12.2012 - 13:50
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RE: Tag 08 Eine schlaglochübersäte Fahrt zu einem befahrbaren En

Hallo Beate,

nur noch wenige Boondockingplätze konnten wir bei diese Reise genießen, da es in den Nationalparks von Jasper und Banff incl. Lake Louise einen Campingplatzzwang gab/gibt. Und nachdem dort jahreszeitlich bedingt nur noch wenige CGs überhaupt geöffnet waren/sind, war man dem "Monopolbetrieb" ausgeliefert und musste nehmen was einem zugeteilt wurde.

Liebe Grüße von Linde und Hans

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HaRue
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Beigetreten: 18.12.2012 - 13:50
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RE: Tag 08 Eine schlaglochübersäte Fahrt zu einem befahrbaren En

Hallo Bernhard,

diese Forest Road ist auf den ersten und letzten 10 km besser zu befahren. Der Mittelabschnitt hat es in sich. Aber insgesamt gesehen, eine durchaus befahrbare unbefestigte Straße. Man muss etwas Zeit mitbringen um den größten Schlaglöchern auszuweichen.

Ich hätte kein Problem diese Strecke nochmals zu fahren. Nur, wer ausser uns verirrt sich schon in genau diesen touristisch kaum bekannten äußersten Nordwesten Kanadas?

Beste Grüße vom HANS

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HaRue
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Beigetreten: 18.12.2012 - 13:50
Beiträge: 1893
RE: Tag 08 Eine schlaglochübersäte Fahrt zu einem befahrbaren En

Hallo CanDu,

es gibt ja immer wieder Meinungen zum Wetter im hohen Norden. Aber so schlecht/regnerisch war es gar nicht wie es auf einigen Bildern so scheint. Wir fuhren öfferts auf nassen Straßen, obwohl wir selbst keinen Regen hatten. Waren eben kurze Schauer vor uns gewesen. Aber er kommt noch: der goldene Oktober !

Bin mal gespannt, was Angelika zu diesem Thema in ihrem Alaska-RB schreiben wird.

Mit engen Stellplätzen hat man dort oben i.d.R. wirklich kein Problem, denn die Sites auf den staatl. CG´s sind meistens sehr groß. Enge Stellplätze auf übervollen Campingplätzen (bei den Highlights) habe ich bisher nur im Südwesten der USA erlebt.

Beste Grüße vom HANS

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