Womo-Abenteuer

Nordamerika im Wohnmobil erleben!

Von Calgary in die Rocky Mountains - Okanagan Valley - West Kootenay

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Sabine G.
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Zuletzt online: vor 1 Tag 2 Stunden
Beigetreten: 03.10.2019 - 15:38
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Von Calgary in die Rocky Mountains - Okanagan Valley - West Kootenay
Eckdaten zum Reisebericht
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Status: 
abgeschlossen

Wir, das sind mein Mann Uwe (55) und ich, Sabine (52) hatten eine phantastische Zeit in Kanada und haben im Vorfeld sehr von den Reiseberichten auf eurer Webseite profitiert. Deshalb steuern wir heute unseren bei.

 

Wie alles begann

Die Idee spukte schon länger in unseren Köpfen. Wir waren früher schon in Kanada und den USA unterwegs, das letzte Mal ist aber fast 15 Jahre her. USA ist für uns im Moment keine Option. Also Kanada und so hatten wir zunächst die naive Idee wie damals einfach loszufahren und ein Motel zu nehmen wo es uns gefällt. Das war schnell vom Tisch und da wir aber schon lange mal wieder einen Wohnmobil-Urlaub machen wollten, haben wir uns schnell mit dieser Idee angefreundet. Gebucht haben wir über ein Jahr vorher ohne uns über eine Route im klaren zu sein.

 

Reisebüro Canusa, Frankfurt

Flüge, Camper und die Übernachtung in Calgray haben wir über Canusa in Frankfurt geucht. Das nächste Mal würden wir ,wie in der Vergangenheit immer, alles selbst zusammenstellen und buchen. Bei Canusa waren wir mit der Beratung nicht zufrieden, was uns aber erst mit der Zeit richtig klar wurde. Beispiel: Unsere ursprüngliche Idee war „Rockies und Vancouver Island“. Uns wurde ein Angebot über 3000 KM gemacht. Rückblickend ein Witz.

Hinflug am 27.08. mit Condor nach Calgary und am 17.09. wieder zurück nach Frankfurt.

Mit diesem Urlaub haben wir eine größere Reise nachgeholt, die vor zwei Jahren Krankheitsbedingt ausfallen musste. Und uns Flüge in der Business Class gegönnt. Die Preise waren einfach unschlagbar (deshalb ging es auch nach Calgary und nicht Vancouver smiley Ich fliege nicht gerne um es neutral auszudrücken. Die Aussicht auf viel Platz und relative Privatsphäre im Zweiersitz neben meinem Mann hat mich im sogar (fast) auf den Flug freuen lassen.

 

Wohnmobil

Wir haben bei Fraserway ein Four Season Motorhome C22. angemietet. Wir wollten nicht jeden Abend in den Alkoven kraxeln. Das war eine gute Entscheidung. Das Wohnmobil hätte in einem etwas besseren Zustand sein können. Es war nichts wirklich kaputt, aber manche Sachen hätten doch mal einer pflegenden Hand bedurft. Es machte halt den Eindruck, als hätte es eine liebevolle Grundwartung nötig. Die Inneneinrichtung war typisch nordamerikanisch und für unseren Geschmack ein wenig zu dunkel,aber wir haben uns sehr wohl gefühlt und würden jederzeit wieder über Fraserway/Four Seasons buchen.

 

Unsere Route (insgesamt 2977 km):

Calgary – Banff – Jasper – Yoho – Revelstoke – Upper Arrow Lake – Okanagan Lake – Kootenay Valley – Kootenay NP – Lake Loiuse – Calgary

Wie jeder standen wir vor der Entscheidung, möglichst viel zu sehen oder mehr Zeit an einem Ort zu haben. Vancouver Island hatten wir ganz schnell von unserer Liste gestrichen. Da wir auch „Campingplatz-Leben“ wollten, haben wir die Route immer mehr verkleinert, sind letztendlich nicht einmal mehr bis Vancouver gefahren und so an vielen Orten zwei Nächte verbracht.

 

Übernachtungen:

Die ersten beiden Nächte haben wir im Sandmann City Centre in Calgary gewohnt.

Dann folgten 19 Übernachtungen auf 13 verschiedenen Campingplätzen (davon 5 Nationalparks, 6 Provincial Parks und zwei private Campgrounds). Wir hatten Glück mit dem Wetter und haben an 12 Abenden ein schönes Campfire genossen, denn aufgrund des eher nassen Sommers gab es keine fire bans.

Da wir noch vor bzw. am Labour Day Wochenende unterwegs waren, haben wir die Plätze in den ersten 2 Wochen vorgebucht. Eigentlich widerspricht für uns das Vorbuchen auch dem Camping-Gedanken. Zu Beginn in Banff und Jasper unterwegs war es unerlässlich. Und so haben wir versucht schöne Campingplätze und die für uns besten sites zu finden. Die WoMo-Map ist goldwert!! Ich habe deshalb unsere Campingplätze schon bewertet und werde auch Bilder unserer Stellplätze beisteuern, sobald diese bearbeitet sind.
 

So, und nun geht‘s los!