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Nordamerika im Wohnmobil erleben!

Tag 24 - GOLDEN GATE - und eine unvergessliche Biketour

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HaRue
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Tag 24 - GOLDEN GATE - und eine unvergessliche Biketour
Eckdaten zum Reiseabschnitt
Gefahrene Meilen: 
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Besuchte Highlights: 
Fazit: 
Ein Familientag, den man nicht wiederholen kann

5. September 2015, ein Samstag

Der Blick aus dem Hotelfenster zeigt den Himmel blau und kein Wölkchen.

Wieder Kaiserwetter !!!

Wie am Vortag ging es zu BOUDIN Bakery & Cafe, des Frühstücks wegen.

Zurück im Hotel packten wir diverse Wasserflaschen ein, und gingen um die Ecke zu Blazing Saddlers  (Powell St.) um unsere zwei Tandems für die Jungen und zwei normale Fahrräder für die Senioren abzuholen.

Es musste eine Menge Papierkram erledigt werden, dann wurden wir eingewiesen wie man das Rad zum Stehen bringt, bremsen genannt. Auch dass es zweckmäßig ist, mit beiden Händen die Lenkstange zu halten. Was wir auch nicht wussten, in Amerika fährt man rechts, und dass Fahrräder umfallen, wenn der Ständer nicht ausgeklappt wird.

Nachdem wir versichert hatten, uns an die geschilderten Regeln zu halten, durften wir losfahren (10.15 Uhr).

Ein kurzes Stück mussten wir uns direkt zwischen dem Verkehr auf der Jefferson Street schlängeln, bis am Ende der Straße der Radweg begann.

Beziehungsweise dachten wir, es wäre der Radweg. Aber schau an, da gab es nicht nur uns, sondern Fußgänger,  Jogger, Hundeausführer  wo der Hund links lief, Herrchen aber rechts, natürlich mit seinem Liebling durch die Hundeleine quer über den Weg verbunden. Dann weitere geschätzte tausend Radfahrer wie wir und zwischendurch die Kamikazeradler mit ihren Straßenrennmaschinen. Es herrschte eben ein Tohuwabohu !!! Gott sei Dank saßen die Enkel auf den Tandems!

Und so fuhren wir, immer entlang des San Francisco Bay Trail, auf die GOLDEN GATE BRIDGE zu.

Erster Halt (10.36 Uhr)                    

Möve mit  Angelhaken (10.48 Uhr) ..........

Ein Blick zurück (10.52 Uhr)  ..........

Durch ein Wäldchen (11.02 Uhr)

Die Brücke kam immer näher (11.14 Uhr) ...........

Verabschiedung vom Strand (11.51 Uhr) ..........        

Die Brücke vom Warming Hut Cafe aus (12.35 Uhr)  .................          

In der Sackgasse des Marine Drive bis Fort Point und Hoppers Hands ..........

Wieder den Marine Drive zurück und rechts abbiegend steil die Long Ave. hinauf, bis zu dieser Aussicht  (13.04 Uhr) ..........

Dann rechts auf den Battery E Trail und geradeaus bis zu diesem Ausblick auf Fort Point und Brücke (13.10 Uhr) ..........

Dann zum Battery Lancester hoch.

Dies war aber der falsche Weg, um mit dem Fahrrad auf die Brücke zu kommen, denn von dort aus konnten in der Folge nur Fußgänger auf die Brücke gelangen.

Wieder hinunter (Bremse lt. Einweisung betätigen) auf den Battery E Trail und der führte uns auf die Westseite und den Radweg der Brücke. (13.27 Uhr)     

Nachdem der Radweg auf der Brücke nicht übermäßig breit war, musste man besonders auf die von hinten und vorne kommenden Hochgeschwindigkeits-Radfahrer achten, welche zwar ständig Attention riefen, aber kein bisschen ihr Tempo verringerten.

Trotz dieser Umstände kamen wir gut über die Brücke, selbstverständlich mit vielen Halts.

Blick auf Point Diablo (13.43 Uhr) ............

Rasant (Bremse lt. Einweisung betätigen) ging es am Ende der Brücke ein Stück die Conzelman Rd. hinunter (13.56 Uhr) .........

.......... und dann auf der Moore Rd. an der Bay entlang (14.03 Uhr)

 

Ein kurzer Halt beim Vista Point  (14.07 Uhr)   ............

Auf Höhe der US Coast Guard Station Golden Gate bogen wir nach rechts in die East Rd. ab, wo man wieder kräftig in die Pedale steigen musste.

Auf der East Rd. entlang gelangten wir nach einigen Mühen nach Sausalito (14.30 Uhr), wo es von Menschen nur so wimmelte.

Geplant war ein kleiner Imbiss, aber wir hatten nicht einmal die Chance einen Stehplatz zu bekommen. Auch war das Abstellen von Fahrrädern überall verboten, bzw. man löhnte 3$ für einen "Fahrradparkplatz" (4 Räder=12$ ???)

Na, dann gleich zum Fährterminal. Aber dort hatte sich die Bevölkerung einer Kleinstadt schon für eine der kommenden Fähren angestellt (14.45 Uhr) 

Das konnte ja was werden ...........

Aber Überraschung!

Zwischen diesem Bild ............

......... und diesem Bild vom Inneren der Fähre ............

......... lag "nur" eine dreiviertel Stunde Anstellzeit. Dies aber bei geschätzten 30⁰C in der prallen Sonne.

Die Fähre war eine halbe Stunde unterwegs und ich konnte gemütlich Nachfolgendes festhalten .............

Am PIER 41 angekommen gingen wir von Bord und direkt zur nahen Fahrradrückgabe.

Unser Ankommen (16.15 Uhr) wurde von der ganzen Mannschaft beklatscht, wir hatten scheinbar besser als andere diesen Ausflug überstanden.

Wieder in den Hotelzimmern kultivierten und entspannten wir uns.

Kurz vor 19 Uhr schlenderten wir THE EMBARCADERO entlang, um im HILLSTONE unser SAN FRANCISCO- Abschiedsessen zu genießen.

Auf dem Rückweg noch einmal quer durch PIER 39 und dann ab in die Betten.

EIN UNVERGESSLICHER TAG MIT EINER SUPER SUPER SUPER RADTOUR, WUNDERSCHÖN !!!

Ein Reisetag von HANS

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Trakki
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Beigetreten: 24.11.2011 - 17:05
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RE: Reisebericht: Tag 24 - GOLDEN GATE - und eine unvergessliche

Hallo Hans,

ganz großes Lob für deine Bilder und auch die Textgestaltung gelingt dir sehr amüsant. Ich muss oft schmunzeln, wenn ich deinen Bericht leseyes. Besonders das Bild 10 hat einen tollen Blickwinkel.

Uns hat diese Fahrradtour nach Sausalito auch sehr viel Spaß gemacht. Unbedingt empfehlenswert.

 

Herzliche Grüße

Sonja
Scout Womo-Abenteuer.de

Trakki.Reisen

KlausB
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Beigetreten: 12.11.2013 - 22:20
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RE: Tag 24 - GOLDEN GATE - und eine unvergessliche Biketour

Hallo Hans,

toller Bericht,

ca 6 Wochen später standen wir auch vor der Entscheidung eine Radtour zu machen, allerdings hat uns als Fahrradhelm-Verweigerer in D die Helmpflicht in den USA davon abgehalten. Wie aus den Bildern zu ersehen ist, hat man euch ja anscheinend Helme verpasst, wie seid ihr damit zurechtgekommen?

Viele Grüße

Klaus

Route 66 März/April 2014
Denver-Yellowstone-Seattle-SFO Sept/Okt 2015

https://www.freizeit2012undmehr.com/

eagle eye
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Beigetreten: 05.02.2013 - 15:06
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RE: Reisebericht: Tag 24 - GOLDEN GATE - und eine unvergessliche

Hallo Hans, (und Klaus)

wir haben die Bike Tour einen Monat vor Euch gemacht und es war bitter kalt. Wir hatten aber auch Spaß, nur leider konnten wir nicht so tolle Fotos schießen.

Es ist aber schon grenzwertig, wie viele Radfahrer da teilweise unterwegs sind.

allerdings hat uns als Fahrradhelm-Verweigerer in D die Helmpflicht in den USA davon abgehalten. Wie aus den Bildern zu ersehen ist, hat man euch ja anscheinend Helme verpasst,

Wir sind auch lediglich gefragt wurden, ob wir einen Helm haben wollten. Die Kinder mussten, die Erwachsenen lehnten dankend ab - eigentlich sind wir schlechte Vorbilder....

Seid Ihr auch so eindringlich darauf hingwiesen worden, dass man auf dem Bürgersteig nicht fahren darf? Wir haben unweit der Fishermen's Warf gemietet, und hätten erst mal ewig weit schieben sollen - geht's noch?

Dein Reisebericht hat mir sehr viel Freude bereitet und ich werde sicher nochmal darauf zurück kommen, wenn wir mal wieder im Nordwesten unterwegs sind. Danke.

LG Mike

 

Liebe Grüße, Mike

 

Experience!

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HaRue
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Beigetreten: 18.12.2012 - 13:50
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RE: Reisebericht: Tag 24 - GOLDEN GATE - und eine unvergessliche

Hallo Sonja,

vielen Dank für dein Lob von Bild und Text. "Mann" bemüht sich. Und von Dir ,Gisela und einigen anderen "Begleitern" kamen ja immer wieder mal Motivationsschübe.

Hallo Klaus,

die Jungen hatten wie Zuhause Helme auf. Wir Senioren stellten fest, dass wir einen Gepäckträger am Fahrrad hatten. Dort haben sich die Helme gut befestigen lassen, als diese uns zu warm wurden

Hallo Mike,

wir waren während unserer gesamten Reise wohl Glückskinder was das Wetter betraf, so auch in SF.

Was das Gewusele von Fußgängern, Joggern, Hundeausführern und rasenden Rennmaschinenfahrern betrifft, war dies teilweise schon grenzwertig.

Wir haben auch auf Fishermen´s Warf (Powell Street) gemietet, haben aber keinen Meter die Räder geschoben, sondern sind die halbe Meile bis zum Beginn des "Radweges" auf der Jefferson Street gefahren. War auch kein Problem.

Beste Grüße vom HANS

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suru
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Beigetreten: 05.03.2011 - 20:13
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RE: Reisebericht: Tag 24 - GOLDEN GATE - und eine unvergessliche

Hallo Hans,

immer mehr Gemeinsamkeiten, die Radtour haben wir auch gemacht! Bisher haben wir die Radtour in San Francisco nie machen können und es war ein großer Wunsch von mir.

Ich war allerdings aufgrund der Menschenmassen, die an einem Samstag dort unterwegs waren, ziemlich enttäuscht von der Tour. Man musste so aufpassen, von entspannt radeln und genießen konnte keine Rede sein. Kurz vor mir ist ein Unfall mit einem Rennrad aus der Gegenrichtung passiert, zum Glück ist keiner groß verletzt worden. Ich würde die Tour unter diesen Bedingungen nicht noch mal machen. In Sausalito haben wir genau wie ihr sofort die Fähre zurück genommen, es war einfach viel zu voll.

Viel entspannter war da das Radeln in Vancouver, das fanden wir ganz klasse.

Liebe Grüße

Susanne
Scout Womo-Abenteuer.de

Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen. (Johann Wolfgang von Goethe)

Gisela
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Beigetreten: 26.08.2009 - 14:49
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RE: Reisebericht: Tag 24 - GOLDEN GATE - und eine unvergessliche

Hallo zusammen,

ja das sehe ich auch wie Susanne, in SFO ist es beim Radeln wohl immer sehr voll, was die Radwege und die Brücke betrifft. Gerade auf der Brücke fanden wir es auch sehr stressig.

In Vancouver war es viel entspannter, auch die kanad. Fahrräder waren viel besser.

Herzliche Grüsse Gisela

 

HaRue
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Beigetreten: 18.12.2012 - 13:50
Beiträge: 1824
RE: Reisebericht: Tag 24 - GOLDEN GATE - und eine unvergessliche

Hallo Susanne und Gisela,

da sind wir durchaus einer Meinung was die Menschenmassen auf der Brückentour betrifft.

Auf dem "gemischten Radweg" ging es bei uns zumindest am Anfang hoch her. Lag das vielleicht daran, dass samstags auch "Einheimische" unterwegs waren?

Nachdem die Enkel aber nicht selbst, sondern auf dem Tandem unterwegs waren, ging es ab dem Mittelteil der Strecke recht easy zu und der Strandaufenthalt wirkte auch entspannend.

Und auf der Brücke schön rechts halten war die Lösung.

Ich würde bei schönem Wetter die Brückentour jederzeit wieder fahren. War ein nicht wiederholbares und herrliches Familienerlebnis.

Aber jeder sieht dies halt anders.

Als wir in Vancouver mit den Enkel im Stanley Park unterwegs waren, hatten wir nicht zwei Räder, sondern vier Räder am Kinderwagen. War auch wunderbar!

Beste Grüße vom HANS

JEDE REISE BEGINNT MIT DEM ERSTEN SCHRITT