Womo-Abenteuer

Nordamerika im Wohnmobil erleben!

Tag 17: Zum Ende ein langer Fahrtag

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Loewe1409
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Beigetreten: 08.07.2019 - 21:27
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Tag 17: Zum Ende ein langer Fahrtag
Eckdaten zum Reiseabschnitt
Reisedatum: 
15.08.2022
Gefahrene Meilen: 
290 Meilen
Fazit: 
So eine lange Fahrt würde ich versuchen wenn es irgendwie geht zu vermeiden aber an dieser Stelle war sie sinnvoll, aber vornehmen braucht man sich da nicht mehr viel.

Heute stand die letzte große Fahrt an und somit lag ein anstrengerder Tag vor uns. Mit bis zu 290mi schließlich die längste Tagesetappe unserer Reise, aber auf einen genauen Übernachtungsplatz hatten wir uns noch nicht festgelegt.

Als erstes versuchten wir unser Glück nochmal in der Laundry und hatten dieses Mal auch Erfolg. In der Zwischenzeit machten wir Frühstück und packten alles für die Fahrt zusammen. Wir stoppten dann mit dem Womo vorn an der Dump Station, entsorgten unseren Müll und holten die Wäsche. Wir fuhren nochmal zur Market Plaza, um dort eine Postkarte im Post Office abzugeben und nutzten dort wieder kurz das WLAN. Dann ging es ab auf die Piste.

Wir wollten ab Seligman die Route 66 noch mitnehmen und das tippte ich auch so noch ins Navi ein. Leider war in unserem Reiseführer (Iwanovskis), den wir diesmal bei der Buchung dazu bekamen, nicht wirklich was dazu drin und somit waren wir ohne Internet schlecht vorbereitet, aber Lust auf große Stops hatten wir auch nicht mehr, und dass Seligman dann gleich nach Abfahrt von der Interstate eigentlich schon der Ort mit den meistens Route 66 Erinnerungen war, hatten wir verpeilt und somit sind wir zwar durchgefahren, aber haben nicht gehalten. War im Nachhinein ein bisschen ärgerlich. Wir sind dann die ersten 3h am Stück bis nach Kingman durchgefahren. Das waren 185mi und hat durchaus schon ordentlich geschlaucht. Also wenn manche so Tagesetappen mit 400+ Meilen planen, dann Hut ab, aber das würde ich mir nicht antun, das hängt einem doch noch Tage nach, egal ob Fahrer oder Beifahrer.

In Kingman haben wir noch eine Packung Würstchen für den letzten Grillabend besorgt und dann das WLAN des Einkaufsmarktes genutzt, um einen Platz für den letzten Abend zu reservieren. Ich habe mich da von Google leiten lassen und wir sind am Ende in Boulder City gelandet auf dem Canyon Trail RV Park. Ein großer gut ausgestatteter RV Park und gut gepflegt. In Kingman haben wir dann nochmal getankt, weil ich mir dachte, jeden Kilometer weiter in Richtung Las Vegas kann es eigentlich nur teurer werden und so war es auch. Immerhin war der Sprit noch 30ct günstiger. Dann ging es weiter zum Hoover Dam.

Da er auf der Strecke lag, wollte ich dort kurz halten, ich hatte mir das jedoch etwas einfacher vorgestellt. Man kommt aber wohl nicht drum herum, durch die Sicherheitskontrolle zu fahren und dann am Damm selbst für 10$ auf dem RV Parkplatz zu parken. Das haben wir nicht gemacht. Wir sind hingefahren und haben kurz auf einem anderen Parkplatz für ein Foto gehalten und sind wieder zurück.

Die große Hitze an dem Tag lud da auch nicht wirklich ein, dort herum zu laufen. Auf dem Weg zum Damm hielten wir auch erst noch an der Brücke und liefen hoch ,um von dort ein Foto zu machen und das war schon von den Temperaturen mit über 40°C hart an der Grenze. Bei Michelle war die Luft auch raus, was Wandern oder dergleichen angehen sollte, und wenn dann noch Hitze und auch noch Höhe dazu kamen, schon garnicht. So kamen beim Halt auf dem Parkplatz zur Brücke schon leichte Unmutsbekundungen rüber. „Der Chef hat entschieden und das Gefolge muss mit.“ Kam mir zu Ohren, aber das brachte mich natürlich nicht davon ab, da hoch zu laufen und „das Gefolge“ folgte laugh

Danach ging es dann zum RV Park. Für den letzten Abend war er gut gelegen, nur 25min bis zu Road Bear und mit ADAC/AAA Rabatt für 47$ ganz ok und günstiger als viele RV Parks direkt dort in der Nähe, so war an dem Tag zumindest meine Recherche. Wir nutzen zur Abkühlung erstmal den Pool, ehe wir begannen, schonmal soweit es ging unsere Koffer zu packen. Dann grillte ich noch die Würstchen und Michelle machte sich aus anderen Resten noch einen Nudelauflauf. So war dann auch der letzte Womoabend mit einem Glas Wein ausgeklungen. 

Gruß Alex

Einmal USA und infiziert!