Womo-Abenteuer

Nordamerika im Wohnmobil erleben!

Tag 21: Fazit

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Loewe1409
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Beigetreten: 08.07.2019 - 21:27
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Tag 21: Fazit
Eckdaten zum Reiseabschnitt
Reisedatum: 
20.08.2022
Gefahrene Meilen: 
1660 Meilen
Fazit: 
Wir würden fast alles genauso wieder machen.

Hier nochmal zu den Hauptbestandteilen ein paar abschließende Worte.

 

Reisebuchung:

Gebucht haben wir über America Unlimited da wir gerne wieder alles als Pauschalreise abgesichert haben wollten. Einmal brauchten wir diesen Schutz ja schon und da war es gut so. Abgewickelt haben wir alles Online bzw. besprochen per Telefon. Es wurde sich viel Zeit genommen bei der Auswahl der Flüge und E.Mails wurden immer sehr schnell beantwortet. Weitere Fragen und Empfehlungen zum Wohnmobilvermieter, Versicherungen und Las Vegas konnte uns unser Reiseberater auch geben, der nach seiner Aussage auch selbst mehrmals im Jahr in die USA bzw. Nordamerika reist. Die grundsätzliche Reiseanfrage hatte ich auch über deren Anfrageportal gemacht wo auch promt die Antwort kam. Von TUI wollte ich auf gleichem Wege ein Vergleichsangebot haben, aber da habe ich bis heute keine Antwort erhalten. Als Versicherung wurde uns wie auch damals bei CANUSA die Allianz Travel empfohlen. Das habe ich dann auch mit anderen verglichen und für gut befunden, dann aber selbst dort abgeschlossen. America Unlimted wird bei der nächsten Reise wieder Ansprechpartner Nummer eins sein. Klare Empfehlung zu diesem Anbieter.

Flüge:

Wie schon in den Tagebucheinträgen erwähnt hatten wir das Glück absolut gar keine Probleme mit Flugausfällen/Verspätungen oder Flughafenchaos. Hauptgrund für KLM als Airline waren eindeutig die Flugzeiten, zuerst ging es in die Richtung British Airways aber dann haben wir nochmal mit den Tagen geschoben um die KLM Flüge zu bekommen. Ab Berlin gibt es viele Flüge nach Amsterdam und man kann eigentlich wählen wieviel Umsteigezeit man haben möchte. Uns haben hin gute 2h und zurück gut 1h gereicht. Auf dem Hinflug hatten wir für ca. 140€ Aufpreis p.P. die Economy Comfort nachgebucht. Wir wollten es mal vergleichen. Man hat dort bei KLM nur 10cm mehr Beinfreiheit, das war eigentlich schon alles aber es war wirklich angenehmer, würden wir wieder machen. Diese Klasse wird aber aktuell in mehreren Langstreckenfliegern eine neue Premium Economy umgebaut und hat dann mehr zu bieten, allerdings wahrscheinlich auch für mehr Aufpreis. Ansonsten gab es nicht viel auszusetzen an KLM und wir würden wenn es passt wieder mit dieser Airline fliegen.

Hotels:

Ein Erlebnis waren sicher beide Hotels, aber das Paris war dann doch um einiges besser in Schuss und Preis-Leistungstechnisch auch noch sehr gut im Vergleich zu den anderen am Zentralteil des Strip. Highlight sicherlich der Blick auf die Fountains of Bellagio aus dem 30. Stock. Luxor geht für ein, zwei Nächte auch und man spart ein paar Euro.

Road Bear:

Möchte jetzt nicht nochmal die ganze Story rausholen, das habt ihr wahrscheinlich alle gelesen, ansonsten schaut nochmal in die ersten Tage meines Reiseberichtes.

Die Qualität des Aufbaus ist tatsächlich nicht besonders, aber das scheint ein generell amerikanisches Problem zu sein wie man uns sagte und ist mit deutschen Standarts nicht zu vergleichen. Man hört immer wieder ähnliche Storys egal ob da hinten Leprechaun, Four Winds, Sunseeker oder sonstwas… drauf steht.

Die Hotlinemitarbeiterin nahm sich bei unserem Problem viel Zeit, blieb immer am Telefon und rief auch zurück, das war ok, auch wenn uns keiner direkt auf der Interstate helfen konnte. Am Ende bekamen wir die Zusatzkosten erlassen, als kleine Wiedergutmachung und damit waren wir einverstanden. Ansonsten war die Kommunikation bei Abholung, Rückgabe und auch vorher sehr gut. Frühe Übernahme auch diesmal wieder bekommen und dafür nichts extra gezahlt.

Beim nächsten Mal könnte es wieder Road Bear werden denn so an sich mögen wir die Fahrzeuge und das drum herum.

Highlight des Urlaubs:

Wenn jetzt hier das EINE Highlight genannt werden müsste wäre es für uns wohl der Bryce Canyon NP, er hat uns irgendwie am allermeisten gepackt und fasziniert, aber auch alles andere war wunderschön. Man kann ja auch schlecht Natur miteinander vergleichen deswegen eine reine Wahrnehmungssache.

Von den Campgrounds her war es der Devils Garden Campground. Die Site 044 war groß und wunderschön an den Felsen, dort haben wir uns sehr wohl gefühlt. Ich könnte jetzt aber auch noch mehrere andere aufzählen die kaum weniger schön waren.

Was würden wir anders machen:

Wir würden Las Vegas an den Anfang des Urlaubs legen und nichtmehr hintendran. Das Koffer auspacken und einpacken war gar nicht unser Problem. Viel mehr die Reizüberflutung von Vegas, der Getümmel, die vielen Leute und die Lautstärke. Man war so an die teilweise himmlische Ruhe gewöhnt, da war das ein ganz schön krasser Gegensatz in allen Belangen, das hätte uns wohl im Nachhinein andersrum besser gefallen.

 

Schlusswort:

Es war ein wunderschöner Urlaub, eine unvergessliche Zeit und wir können nur jedem raten sowas zu machen. Wir bereuen nicht einen Euro den wir für diesen Urlaub investiert haben und sind weiterhin total infiziert von der USA und werden wiederkommen. Vielen Dank natürlich nochmal an alle die hier mitgelesen, kommentiert haben und vor allem sich mit Tipps und Hilfe an der Routenplanung beteiligt waren. Es waren viele wertvolle Hinweise und Ideen dabei. Für mich beginnt die Vorfreude auf den Urlaub so richtig wenn ich hier anfange einen Beitrag zu erstellen.

Unsere Bucketlist ist noch lang und mit jeder Reise wird sie nicht kürzer sondern eher länger. Nun steht Kanada ganz oben auf der Liste und ihr werdet wahrscheinlich in Kürze von mir hören, denn es sieht ganz danach aus als ob wir 2023 gleich wieder starten werden.

Gruß Alex

Einmal USA und infiziert!

laubenpieper
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Beigetreten: 15.11.2019 - 23:43
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RE: Tag 21: Fazit

Hallo Alex, 

vielen Dank für deinen Reisebericht inklusive Fazit. Ich habe gerne mitgelesen. 

LG Jacky