Womo-Abenteuer

Nordamerika im Wohnmobil erleben!

Tag 15: Horseshoe Bend und die ersten Blicke in den Grand Canyon

1 Beitrag / 0 neu
Loewe1409
Bild von Loewe1409
Offline
Beigetreten: 08.07.2019 - 21:27
Beiträge: 241
Tag 15: Horseshoe Bend und die ersten Blicke in den Grand Canyon
Eckdaten zum Reiseabschnitt
Reisedatum: 
13.08.2022
Gefahrene Meilen: 
150 Meilen
Fazit: 
Der Horseshoe Bend ist toll aber extrem überlaufen.

Heute haben wir ausgiebig gefrühstückt, danach nochmal alle Tanks geleert bzw. gefüllt, denn auf dem Mather Campground gibt es an der Site selbst keine Anschlüsse. Am Vormittag war die Sonne draußen und es wurde warm, ich schaute nochmal in den Onlinewetterbericht und sah, dass es am Grand Canyon wohl Regen und Gewitter geben sollte. Wenn man in die Himmelsrichtung schaute, sah es auch schon wieder so dunkelblau aus. Wie auch immer, wir starteten erstmal, hielten noch einmal am Overlook des Lake Powell und einmal am Staudamm, um ein ein paar Fotos zu machen.

Dann fuhren wir zum Parkplatz des Horseshoe Bend. Schon von weitem sahen wir, dass der Parkplatz gut voll war. 10$ Parkgebühr mussten wir dann zahlen und wir machten uns auf den Weg hinunter zum Canyon. Es pilgerten wirklich Massen an Menschen dorthin, die alle diesen bekannten Ort sehen und natürlich fotografieren wollten. Der Weg dauert ca. 15-20min und geht stets bergab, unterwegs gab es zwei Unterstände, die Schatten boten. An diesem Tag war es etwas bewölkt, jedoch hatte die Sonne immer wieder größere Lücken und dann tat sie auch ihr allerbestes um uns zum Schwitzen zu bringen. Auch wenn der Weg nicht weit ist, sollte man sich mit Wasser und Sonnenschutz bewaffnen und das nicht unterschätzen. Unten angekommen, hieß es dann Augen auf halten, um eine Lücke in der ersten Reihe zu finden und ein Foto zu bekommen wo keine anderen Menschen drauf waren, dies gelang uns dann auch. Leider sind die besseren Bilder hier im Hochformat.

Der Anblick dieser Schleife des Colorado River ist wirklich sehr schön und es lohnt sich dort einmal hinzugehen, auch wenn es eine Massentourismusattraktion ist. Nach 15 min gingen wir wieder zurück zum Parkplatz und waren froh, wieder eine Klimanlage zu haben, wir waren schon gut durchgeschwitzt. Alles in allem verbrachten wir eine gute dreiviertel Stunde dort, man konnte sich da eh nicht wirklich Zeit lassen, um ein foto zu machen.

Dann ging es weiter, zuerst bis Cameron, denn dort hatten wir am Morgen über google noch günstige Spritpreise ausfindig gemacht. Der 89er Sprit kostete 4,19$ die Gallone, da haben wir anderswo schon über einen Dollar mehr für bezahlt.

Dann bogen wir auf die AZ 64 zum Grand Canyon National Park ab. Wir steuerten auf eine dunkele Wand zu und auch Blitze konnten wir sehen, noch ein Stück weiter begann es dann auch zu regnen, also hatte der Wetterbericht gestimmt. Die ersten Blicke in den Canyon gab es dann also mit Regen und teils schlechter Sicht, also die ganz dollen Fotos waren da noch nicht drin, hoffentlich dann morgen.

Am Grand Canyon Village angekommen, wollten wir, wie eigentlich immer, erstmal das Visitor Center besuchen, dies war aber, wohl wegen Covid 19, geschlossen und ein paar Ranger standen unter einem Zelt davor. Wir sind dann weiter zum gegenüberliegenden Store, dieser hatte natürlich offen. Außer einer Postkarte für Oma haben wir aber nichts gekauft und wir gingen zurück zum Womo. Als Nächstes fuhren wir zum Supermarkt, um noch ein paar Sachen zu kaufen. In einem Youtubevideo hatte ich gesehen, dass die Preise verhältnismäßig ok sein sollen, naja wir fanden es teuer. Naja selber schuld, warum haben wir es drauf ankommen lassen.

Dann war es 16Uhr und wir checkten auf dem Mather Campground ein. Wir brauchten nun unseren Kaffee, dann der Schock, Generatorhours erst von 6-8pm. Na toll, also die Notlösung und Wasser auf dem Gasherd warm gemacht und durch den Filter gekippt, ging auch. Dann machten wir ein bisschen Pause und  einen Plan für den kommenden Tag. Abends haben wir dann wieder gegrillt. Einfach herrlich jetzt hier mal im grünen zu sitzen. Ein wirklich toller Platz.

Gruß Alex

Einmal USA und infiziert!