Womo-Abenteuer

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Tag 8: South Beach CG - #101 - Florence - #138 - Cavitt Creek SRS

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MichaH
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Tag 8: South Beach CG - #101 - Florence - #138 - Cavitt Creek SRS
Eckdaten zum Reiseabschnitt

Sonnabend, 22. September 2012

Endlich lacht uns mal wieder die Sonne aus dem Schlaf, doch um in der Selbigen auch draußen zu Frühstücken ist es ganz schön kalt: Gerade mal 9 Grad heute Morgen!

Da unser Truck Camper kleinere Wasser- und Abwassertanks als gewöhnlich hat, muss er dementsprechend öfter an einer Dumpstation vorbei, so auch wieder heute beim Verlassen des South Beach CG`s.

Wir fahren über die knapp einen Kilometer lange Yaquina Bay Bridge ...

Yaquina Bay Bridge

Bridge

... zurück in den Ort Newport, halten am alten Lighthouse,

Newport Lighthouse

... haben von dort eine kurze Strandwanderung und fahren danach hinunter zur Historic Bayfront.

Newport

Einige Berufsfischer bringen gerade noch ihren frischen Fang zum Entladen ...

Newport

... und ein paar Meter weiter versuchen sich die Hobbyangler vom Pier aus auf Krabben. Da wird dann schon mal ein Hähnchenschenkel als Köder im Korb verankert und wenige Minuten später landet eine hungrige Krabbe auf dem Trocknen:

Newport

Newport

Ein Stück weiter liegen auch vergleichbar zum Pier 39 in San Francisco (nur `ne Nummer kleiner) die Seelöwen auf Pontons und Meckern und Heulen was das Zeug hält.

Newport

Newport

Wir haben sie in fast drei Kilometer Entfernung auf dem Campground am vergangenen Abend noch ab und an gehört. Hier könnte es am Abend mit den vielen kleinen Kneipen auch gemütlich werden, dies wäre unsere Empfehlung, wenn man abends noch einmal vom Campground loskommen würde. Wir aber haben erst späten Vormittag und nach unserem guten Frühstück noch keinen Hunger oder Durst und so machen wir uns wieder auf die #101 nach Süden. Als nächstes Ziel ist Mo`s (was es hier in eben beschriebener Historic Bayfront in Newport auch gibt) in Florence. Eines von sechs Fischrestaurants oder Fischimbiss der Mo`s-Kette an der Oregonküste.

Immer wieder halten wir auf unseren Weg an den diversen kleine State Parks oder Viewpoints an und schauen auf Oregon`s Strände oder raue Küste:

Oregon Coast

Oregon Coast

Dies ist heut der Tag, wo wir die Oregon-Küste, von der wir nicht viel gesehen haben, verlassen werden. Und nun versucht uns die Sonne diesen Abschied möglichst schwer zu machen Undecided ! Und heute entstehen dann auch die vielen Fotos bei mir, wie ich sie von Anderen kenne und was in meinem Kopf die Oregon-Küste ausmachte! Mit einem dieser Fotos (vielleicht sollte ich mal nächstes Jahr bei Kalenderausscheid mitmachen ...) - meinem Favoriten, aufgenommen am "Devils Churn" Viewpoint - verabschieden wir uns von der Oregon - Coast:

Oregon Coast

Noch immer haben wir viel Sonne, doch weiter südlicher ist mit bedecktem Himmel zu rechnen.

Bei Florence halten wir noch kurz bei Fred Meyers für einen schnellen Einkauf (und auch zum aktualisieren des Wetterberichtes, denn Fred Meyer hat WiFi) und zum Tanken (Günstig!) bevor wir in der Nähe von Mo`s einparken ...

Mos

... und einen späten Lunch haben. Der Clam Chowder, für den Mo`s so bekannt ist, den haben Sie hier wirklich drauf! Lecker wie auch der Fisch, welchen wir probieren.

Mos

Hier im Ort soll in einer Woche auch ein „Septoberfest“ sein – ich hau mich wech!

Mos

Gleich beim Überqueren der "Siuslaw River Bridge" in Florence bemerkt man am anderen Ufer die ersten Ausläufer der Oregon-Dunes, welche uns auch auf den folgenden Kilometern begleiten. Ein Stückchen weiter südlich vor Reedsport verlassen wir die Küste landeinwärts. Wir haben abhängig vom zu erwartenden Wetter am Crater Lake und auch bei Coos Bay unseren Plan ein wenig verändert und fahren nicht mehr bis Coos Bay und den State Parks dort. Stattdessen nehmen wir nun den Scenic Byway #38/#138 ins Landesinnere in Richtung Roseburg.

#138

#138

Für nur wenige Kilometer nutzen wir dann die I5 und fahren ab Wilbur weiter eine „Abkürzung“ zur #138 in Richtung Crater Lake. Wenige Minuten nach Sonnenuntergang (man erkennt dies einfach an der Tag/Nacht-Umschaltung des Navi-Systems Wink ) erreichen wir im letzten Licht den auserwählten CG des Bureau auf Landmanagement BLM „Cavitt Creek Falls“ (siehe wieder oben im Steckbrief) etwas abseits der geplanten Strecke. Hier sind es gut über 20 Grad, als wir ankommen. Viel wärmer als am Meer.

Abendbrot fällt aus, abgesehen von einem schmalen Imbiss. Den CG werden wir dann am Morgen bei einem Spaziergang erkunden. Von hier aus sind es keine zweieinhalb Fahrstunden mehr bis zum Crater Lake. Wenn die Wetterprognose das Versprochene hält, dann sollten uns dort 2 Tage Sonne bei 0% chance of showers erwarten! Komisch ist mir nur, das wir dort schon nach einem Drittel des Urlaubs ankommen werden und nicht zum Bergfest! Haben wir was an Oregons Küste verpaßt? Waren wir doch zu schnell unterwegs? Bestimmt!

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Freundliche Grüße aus dem Brandenburgischen von Micha

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Karin
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Beigetreten: 21.08.2009 - 19:06
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Nordwestreiserouten flexibel

Hi Michael,

schade, dass auch bei Euch sich wieder gezeigt hat, dass man im Nordwesten einfach flexibel bleiben muss. Wenn Du alle Campgrounds vorgebucht hättest, säßest Du im Nebel an der Küste fest, während ein paar Meilen landeinwärts 30 Grad und Sonne sind. 

Du kannst Dir vorstellen, welche Probleme ich erst damit hatte, Ferienwohnungen in Lincoln City, Seal Rock, Florence vorzubuchen und zu wissen, dass ich damit die Flexibilität einschränke. Gut, wir haben das nur in den Sommermonaten Julu und August gemacht, trotzdem, die Küste ist nicht programmierbar. 

Bisher hatten wir zumeist recht viel Glück. Allerdings sind nebelige Morgende im gutausgestatteten Haus immer leichter zu überbrücken als im Wohnmobil. Oft klart es ja dann etwas später auf - oder nur wenige Meilen um die nächste Ecke. Hast Du ja auch bemerkt. 

Ich würde bei Wohnmobilreisen auch immer empfehlen, die Wettervorhersage wie Ihr es ja perfekt gemacht habt (Super App) enau im Auge zu behalten und bei schlechtem Wetter landeinwärts zu fahren. Und bei gutem Wetter zurück zur Küste. Bei einer Route wie derr Euren gäbe das zwar schon Mehrmeilen und komische bei Google Maps unmotivert aussehende Querverbindungen, aber tagelang durch den Nebel zu kurven bringt nun wirklich keinen Spaß. 

Ich wünsche Euch nun eine kommende sonnige Reise,  erst einmal zum Crater Lake.

Tschüß

Karin