Womo-Abenteuer

Nordamerika im Wohnmobil erleben!

Tag 12 --Eine tolle Wanderung zum Corona Arch

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Werner Krüsmann
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Beigetreten: 19.08.2010 - 07:31
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Tag 12 --Eine tolle Wanderung zum Corona Arch
Eckdaten zum Reiseabschnitt
Gefahrene Meilen: 
45 Meilen
Besuchte Highlights: 
Fazit: 
Abseits des stark besuchten Arches NP, ein Highlight, das einen Besuch unbedingt lohnt.

Donnerstag 5. Mai 2016

Wir schlafen aus, stehen um 8.30 Uhr auf und frühstücken ausgiebig.

Unser Plan: Wir wollen auf der US 279 (einem Scenic Byway) zu einem Trailhead fahren und zum Corona Arch wandern.

 

Die Idee haben wir aus dem Internet. Schon die Anfahrt erweist sich als Highlight. Die roten Felsen rücken bis an die Straße heran und auch der Colorado, auf der anderen Seite des Highway rundet das Bild ab.

Wir erkennen viele Petroglyphen, die die Indianer an den Felsen hinterlassen haben.

Nach 16 Meilen, gegen 10.30 Uhr, erreichen wir den Parkplatz an dem der Hike beginnt. Dort treffen wir auf ein Paar aus LA, die mit zwei Hunden den Trail wagen wollen.

Wieder werden die Rucksäcke gepackt-4 Flaschen Wasser, Bananen etc.

Zunächst überqueren wir eine Bahnlinie und dann beginnt der Aufstieg mit vielen außerordentlichen Ausblicken.

 

Nach ca. 1,5 Stunden kommt der Corona Arch in Sicht.

 

Nun packt uns der Ehrgeiz und selbst eine Kletterhilfe und eine Leiter können uns vom Aufstieg zum Arch nicht abhalten.

Schließlich erreichen wir unser Ziel und rasten im Schatten des Arch.

Das Paar mit den Hunden ist schon früher oben und kommt uns bereits entgegen.

Der Abstieg fällt uns erheblich leichter und wir erreichen das Wohnmobil gegen 13.15 Uhr.

Wir sind stolz, den Hike geschafft zu haben, der doch nicht so kurz war wie geplant (6 Meilen) und regenerieren zunächst einmal.

Zum Abschluss wollen wir noch einmal in den Arches NP fahren und uns den Delicate Arch von unten anschauen.

Wir passieren die Wolfe Creek Ranch und gelangen zu einem Parkplatz, von dem aus man mit dem Teleobjektiv den Delicate Arch ganz gut erkennen kann, allerdings wirkt er von diesem Standpunkt aus kaum so imposant wie 2012.

 

Eine Gruppe von Harley Fahrern kommt mit uns ins Gespräch, und wir schießen ein gemeinsames Abschiedsfoto!

Gegen 16 Uhr sind wir zurück auf dem Campground, wo wir lecker zu Abend essen. Der Abend klingt aus mit einem Treffen mit Nachbarn aus München,die zum ersten Mal eine Womotour in den USA unternehmen.

 

Eine Reise gleicht einem Spiel. Es ist immer etwas Gewinn und Verlust dabei - meist von der unerwarteten Seite.“ (Goethe)