Womo-Abenteuer

Nordamerika im Wohnmobil erleben!

Tag 13- Spektakuläre Fahrt über den Rim Rock Drive

1 Beitrag / 0 neu
Werner Krüsmann
Bild von Werner Krüsmann
Offline
Beigetreten: 19.08.2010 - 07:31
Beiträge: 1490
Tag 13- Spektakuläre Fahrt über den Rim Rock Drive
Eckdaten zum Reiseabschnitt
Gefahrene Meilen: 
120 Meilen
Fazit: 
Es geht himmelwärts

Freitag: 6. Mai 2016

 

Kurz vor sieben Uhr werde ich wach, die Sonne scheint und wir bereiten uns auf die nächste Etappe zum James R. Robb State Park vor. Gegen 8.30 Uhr haben wir gefrühstückt und alle Anschlüsse gekappt und verstaut.

Wir folgen nicht den Anweisungen des Navis, sondern fahren den Scenic Byway, die US 128, die durch das Tal des Colorado führt. Die Straße ist nur wenig befahren und immer wieder werden wir von phantastischen Ausblicken überrascht.

 

Links von der Straße treffen wir immer wieder auf BLM Plätze, die sehr gut besucht sind. Schließlich weitet sich die Schlucht zu einem grünen, fruchtbaren Tal, in dem hin und wieder Ranches auftauchen, wo man seinen Urlaub verbringen kann. Endlich erreichen wir die Interstate 70, auf der wir bis zur Ausfahrt 19 /Fruita folgen. Der State Park liegt nicht weit von der Ausfahrt entfernt und wir müssen nur noch 7$ Eintritt zahlen,

dann können wir zu unserer reservierten Site 42 fahren, die mit full hook up ausgestattet ist.

 

Wir essen eine Kleinigkeit (12.30) und ruhen uns etwas aus , um dann zu einer Rundfahrt auf dem Rim Drive durch das Colorado National Monument zu starten, einer atemberaubenden Straße, die während der großen Depression als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme gebaut wurde.

Am Eingang werden wir freundlich von einem Ranger begrüßt, und da wir den America the Beautiful Pass vorzeigen, entfällt auch das Eintrittsgeld.

Der Rim Drive windet in atemberaubenden Windungen rasch auf 2024 Meter Höhe und bietet immer wieder spektakuläre Ausblicke.

Auf der Höhe besuchen wir ein Visitorcenter, das mit viel Anschauungsmaterial gespickt ist.

Hier kaufen wir auch Kalender für das Jahr 2017.

Wir fahren den Drive nicht bis zum Ende, sondern wenden nach dem höchsten Punkt und kehren um.

 

Während der Abfahrt zieht plötzlich ein Sturm auf. Windböen drücken das Wohnmobil hin und her, mit viel Energie schaffe ich es, das Wohnmobil in der Spur zu halten

und um 16.30 Uhr treffen wir am Eingang des State Parks ein. Der Ranger warnt uns vor schweren Windböen mit Geschwindigkeiten von mehr al 60 Meilen und Starkregen. Hinzu kommt ein Gewitter, das uns immer wieder mit Blitz und Donner erschreckt. In einer Regenpause gelingt es mir einigermaßen trocken, Strom, Wasser und Abwasser anzuschließen. Jetzt können wir es uns im Wohnmobil gemütlich machen.

 

Da wir morgen nur eine Strecke von 90 Meilen zurücklegen müssen, entfällt ein frühes Aufstehen. Wir müssen nur noch tanken und Propane auffüllen.

Nach einem kleinen Spaziergang über den State Park, der sehr gut ausgestattet und organisiert ist, veranstalten wir einen Filmabend mit unserem Laptop und schlafen um 22.00 Uhr ein. In der Nacht hört man immer wieder Donnern aus den Bergen, auch fällt hin und wieder Regen.

Eine Reise gleicht einem Spiel. Es ist immer etwas Gewinn und Verlust dabei - meist von der unerwarteten Seite.“ (Goethe)