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Tag 15: GSENM - Coyote Gulch

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Christina89
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Tag 15: GSENM - Coyote Gulch
Eckdaten zum Reiseabschnitt
Reisedatum: 
15.09.2019
Gefahrene Meilen: 
100 Meilen
Fazit: 
Eine grüne Oase in der Wüste!

Am heutigen Progamm steht der Coyote Gulch. Wir haben uns im Vorhinein viel darüber beraten, ob wir diesen Hike machen wollen und wenn ja, in welchem Ausmaß. Es gibt mehrere Varianten und Einstiegspunkte in den Canyon. Die meisten machen wohl eine 2-Tages Tour mit Einstieg "Crack in the Wall" und Ausstieg beim Jacob Hamblin Arch. Im Endeffekt haben wir uns dazu entschlossen, über den (Not-) Ausstieg beim Jacob Hamblin Arch sowohl rein- als auch rauszugehen. Dazu habe ich viel recherchiert und Youtube-Videos geschaut. Die Rampe ist sehr steil, aufgrund der Bildmaterialien im Internet konnte ich aber nicht feststellen wie steil. Deshalb haben wir ein altes 60m Kletterseil von zu Hause mitgenommen, das wir am Vorabend noch präpariert haben, indem wir ca jeden Meter einen Knoten hineingemacht haben. Was ich nämlich herausfinden konnte, ist, dass es oben auf der Rampe eine Sanduhr zur Befestigung gibt, wo man das Seil anbinden kann. 

Wir hatten einen weiten Weg bis zum Parkplatz, ca. 50 mi, von denen die letzten 2 in tiefem Sand verliefen. So viel Herzklopfen hatte ich den ganzen Urlaub über nicht! Wir haben es aber sowohl hin als auch wieder zurück geschafft dank unseres braven Autos und den Fahrkünsten von Christian. Vom CG aus waren wir ca. 2 Stunden unterwegs bis zum Parkplatz. Deswegen sind wir auch früh gestartet, damit wir soviel Zeit wie möglich im Canyon verbringen konnten. Vom Parkplatz bis zu unserem Einstiegspunkt beim Jacob Hamblin Arch waren es noch mal gut 2,5 unmarkierte Meilen, die wir dank GPS zurücklegten. Am Anfang führte uns der Weg durch Sand und Buschwerk, später dann über Stein.

Nach ca. 1 h 15 min kamen wir endlich bei unserem Einstiegspunkt an und suchten die Sanduhr, an der wir das Seil befestigen wollten. Die fanden wir auch recht schnell und somit ging es auch schon los. Wir haben das Seil nur zum Anhalten verwendet, das hat den Abstieg, und vor allem den Aufstieg nachher, sehr viel einfacher und schneller gemacht. Es wäre aber für uns auch ohne Seil gegangen, wenn man vorsichtig ist. Allerdings verfügen wir beide über Klettererfahrung und dementsprechend auch das Selbstvertrauen! 

Der Einstieg. Unser Seil ging nicht bis zum Boden, ca. 15 m haben noch gefehlt. 

 

Unten im Canyon war es angenehm kühl. Das meiste bin ich barfuß durch das Wasser gegangen. Leider war unsere Zeit sehr begrenzt, da wir ja noch einen weiten Weg zurück hatten, und so konnten wir nicht viel erkunden. Aber das was wir gesehen haben, hat uns ausgezeichnet gefallen. Wenn wir wieder in diese Gegend kommen, dann würden wir auch definitiv eine Mehrtagestour dort machen! 

 

Der Blick zurück. Von oben sieht man den Arch gar nicht. 

Am Rückweg zum Parkplatz. 

Der Marsch zurück zum Auto ging schneller als wir erwartet hatten, und nach 2 Stunden auf der Rüttelpiste waren wir auch wieder am CG, wo wir uns das Feierabendbier heute sehr verdient hatten. 

scanfan
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Beigetreten: 27.06.2013 - 16:37
Beiträge: 2342
RE: Tag 15: Coyote Gulch

Servus Christina,

 

sehr beeindruckendyes

Liebe Grüße  

Micha

Bernhard
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Beigetreten: 21.08.2009 - 15:31
Beiträge: 14061
RE: Tag 15: Coyote Gulch

Hallo Christina,

das sind ja umwerfende Bilder !!! Sowohl die Bilder von unten als auch von oben (das vorletzte).

Kleine Frage: mit welcher Brennweite und Kamera habt ihr die Panorama-/Fisheye-Aufnahme (5.letztes Bild )von unten gemacht ?

Grüße

Bernhard

Scout Womo-Abenteuer.de


Was hilft aller Sonnenaufgang, wenn wir nicht aufstehen (G.C. Lichtenberg)

Christina89
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Beigetreten: 26.03.2019 - 21:01
Beiträge: 36
RE: Tag 15: Coyote Gulch

Hallo Bernhard!  

 

Kleine Frage: mit welcher Brennweite und Kamera habt ihr die Panorama-/Fisheye-Aufnahme (5.letztes Bild )von unten gemacht ?

 

 Die Fisheye-Aufnahmen sind mit der GoPro Hero 5 gemacht worden. Ich glaube, das ist eine Fixbrennweite die man nicht verändern kann. 

LG Christina