Womo-Abenteuer

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Tag 12: Death Valley NP | Las Vegas - Death Valley NP

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pegasus.2008
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Beigetreten: 27.02.2019 - 11:33
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Tag 12: Death Valley NP | Las Vegas - Death Valley NP
Eckdaten zum Reiseabschnitt
Reisedatum: 
27.05.2019
Gefahrene Meilen: 
184 Meilen
Fazit: 
In der Wüste immer genügend Wasser dabeihaben

27.05. Las Vegas – Death Valley

Meilen geplant:

260

Meilen gefahren:

184

Übernachtung:

Furnace Creek CG Death Valley NP

 

Temperatur

Wetter

Ort

 

 

Morgens

16°C

Bewölkt

Las Vegas

 

 

Mittags

29°C

Sonne

Badwater

 

 

Abends

32°C

Sonne

Furnace Creek

 

 

 

Auch heute wurde nix aus früh aufstehen. Egal, wir haben ja Zeit.

Nach dem Frühstück haben wir zum wiederholten Male unsere 7 Sachen gepackt. Dumpen mussten wir dringend auch noch… Das war dann im wahrsten Sinne des Wortes schei**e. Alles kam zurück, da WC-Papier unserer Vorgänger den Ablauf verstopfte. Richtig eklig!

Propan füllen wollten wir auch noch, Homie war auch schon schön geparkt, bis wir bemerkten, dass dies von Angestellten gemacht werden muss. Ein Blick auf die Öffnungszeiten beim Office sagte uns, dass wir eine Stunde zu früh dran waren, es öffnet erst um 1030 Uhr. Pech, so lange können und wollen wir auch nicht warten.

Der Weg aus Las Vegas war recht einfach zu finden, auch ohne Navi. Das liess uns weiterhin im Stich. Bei der nächsten Autobahnauffahrt fanden wir auch das Nord-Outlet, es wäre mit dem Auto gar nicht weit weg gewesen, wären wir nicht 1'000 Umwege gefahren. Ohne Worte.

Die Fahrt ins Death Valley war recht eintönig und langweilig. Hauptsächlich Steinwüste und geradeaus. Vor dem Death Valley haben wir noch einen Tankhalt gemacht, da muss Area 51 ganz in der Nähe sein. Überall waren Aliens.

Wir beschlossen noch während dem Aufenthalt in LV im Death Valley statt ausserhalb zu übernachten. Aufgrund der normalerweise extrem hohen Temperaturen hatte ich einen CG im Westen, ausserhalb des NP’s herausgesucht. Im Nachhinein war der Wechsel eine gute Entscheidung. Der neue Camp Ground Furnace Creek war allerdings FCFS (First come, first serve), deshalb galt es schnellstmöglich ins Valley zu kommen. Stopps an der Zahlstelle und am Zabriskie Point waren aber trotzdem ein Muss. Je tiefer wir kamen, desto wärmer wurde es (endlich!!!). Am Visitor Center waren 83°F angegeben, also ca. 28°C und somit angenehm. Gleich nebenan war der Furnace Creek Camp Ground. Praktisch alle Sites waren noch verfügbar. Wir entschieden uns für Nummer 67, Pullthrough mit Full hook-up.

Nach einer kurzen Pause ging’s weiter im Programm: Das Badwater Basin. PP’s hatte es keine mehr, so musste halt der Strassenrand herhalten. Wir liefen auf dem riesigen Salzfeld eine Weile Richtung Berge, bis es uns zu heiss wurde. Wir befanden uns 85.5 Meter unter dem Meeresspiegel.

Auf der Fahrt zurück gab es einen Abzweiger zum Devil’s Golfcourse. Viel zu spät bemerkte ich die Schotterpiste. Ja nu, schon waren wir drauf. Unterwegs musste ich mal einen Nothalt machen, da sich eins unserer Kellertürchen verselbständigt hat. Ansonsten war die Dirtroad gut präpariert und kein Problem. Hinten angekommen gab es nicht viel zu sehen ausser Salz, was wohl aber Sinn und Zweck der Sache war. Hier konnten wir immerhin ohne schlechtes Gewissen unsere Sonnenstore rausfahren und einen kurzen Ess-Stopp einlegen.

Viel mehr gab es für uns an diesem Tag nicht mehr zu erkunden. Der Zeltplatz war fast voll als wir wieder zurück waren.

ENDLICH konnten wir auch mal draussen essen. Es war schön und warm, der Zeltplatz gut angelegt. Die umliegenden Nachbarn waren ausserdem recht interessant.

Das Death Valley ist einer der dunkelsten Orte der Welt. Das haben wir nach Sonnenuntergang auch ausgenützt und den Sternenhimmel beobachtet. Wunderschön, allerdings haben wir die Milchstrasse nicht entdecken können.

 

Sicht vom Zabriskie Point ins Death Valley:

 

Visitor Center... angenehme 28 Grad!

 

Badwater Basin:

  

 

Devils Golf Course:

  

 

Furnace Creek Campground (Full-Hook-up):