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Tag 04 - 06: Wanderung durch den Salt Creek Canyon, Needles District

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Bolly_Bollo
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Tag 04 - 06: Wanderung durch den Salt Creek Canyon, Needles District
Eckdaten zum Reiseabschnitt
Reisedatum: 
06.10.2021
Gefahrene Meilen: 
0 Meilen
Fazit: 
ein Canyon wie aus dem Bilderbuch - mit unzähligen Relikten der Indianischen Besiedlung

WARNUNG: heute wirds ein langer Bericht!  surprise
Wer keine Zeit hat, am besten weiterklicken !
Alle anderen sind selber schuld cheeky

 


 

4 Tage unterwegs im Salt Creek Canyon

Bei unserem letzten Besuch des Needles Districts hatten wir uns ja unsterblich in den Chesler Park verliebt ... heart
Und ehrlich gesagt war dies auch einer der Hauptgründe erneut unseren Uraub hier im Süd-Westen der USA zu verbringen.
Die Recherchen daheim förderten aber noch eine andere, wenig beachtete Ecke des Needles Districts im Canyondland NP zu Tage:
Den Salt Creek Canyon.
Er zieht mit über 30 km Länge durch den südöstlichsten Winkel des Parks.
Die Bilder und Beschreibungen waren äusserst verlockend. Ein wahres Paradies für Outdoorfreaks, Hobby-Archeologen und Fotografen.

Zugänglich ist der Salt Creek von zwei Seiten. Von Norden her führt eine abenteuerliche 4wheel-drive Piste, tiefsandig mit mehreren Furten und längeren Passagen im Flussbett (permit required) bis zum peekaboo camp (mit 2 campsites, eine davon hatten wir eigentlich bereits Monate vorher reserviert). Leider war aber, aufgrund von vorausgegangenen flashfloods und tiefem Treibsand, die Straße zum Peekaboo camp gesperrt. Bis zuletzt hofften wir, dass die Ranger die Straße wieder freigeben würden, aber dem war nicht so, Zugang nur per pedes möglich, also jeweils ein zusätzlicher Tagesmarsch oneway. Das wäre an sich kein Problem, aber das gnadenlose Permit-System, unser Zeitplan und die über die nächsten Wochen bereits gebuchten campsites erlaubten keine Verschiebungen. Wirklich sehr Schade. Die Gegend um Peekaboo muss nämlich richtig toll sein.
Auch weil man von dort aus noch weiter in den den Horse Canyon hineinfahren kann um die dortigen Anasazi Ruinen, etliche Arches und sehr selten besuchte Pictographs zu erkunden. Zu Fuß hin-und-zurück ist man da eine knappe Woche unterwegs.

Auf der map zu sehen: peekaboo, horse canyon und salt creek canyon.


Wir gehen das Ganze aber vom Süden her an. Kurz nach dem newspaper rock zweigt links eine gravel road ab, der wir 16 miles folgen (mit einem normalen PKW bei guten Verhältnissen möglich, aber dann sollte man schon sehr vorsichtig fahren), bis wir am Cathedral Butte trailhead unser Auto abstellen.

Diesmal packen wir Ausrüstung und Verpflegung für vier Tage ein. Das Wetter ist prima und wir gespannt auf die kommenden Tage.
Im gesamten Salt Creek Canyon stehen nur vier designated campsites zur Verfügung, Reservierungen sind heissbegehrt und meist schon Monate vorher vergriffen.

Der Blick von oben in den Salt Creek Canyon:

Gleich von Beginn an geht es steil hinab, zuerst durch den Wald, dann über felsige Bänder und Rinnen. Landschaftlich umwerfend schön.
Unten im Talgrund angekommen folgen wir dem trail Richtung Norden.
 

Wir treffen auf "Kirks Cabin", eine alte verfallene Blockhütte mit Relikten aus der Cowboy-Zeit. Die einzige im ganzen valley.
Ja, der gute alte Kirk hatte schon einen erstklassigen Geschmack, hier würden wir auch gerne wohnen.

Kurz vor Kirks Cabin liegt die einzig verlässliche Wasserquelle des Salt Creeks.
Das Wasser hat beste Trinkqualität und wir füllen unsere Bäuche und alle vorhandenen Behältnisse bis zum Rand auf. Wer weiss wann wir das nächste mal die Gelegenheit dazu bekommen werden.

Der Weiterweg führt abwechslungsreich mal über offene Prärie, mal durch buschiges Dickicht und an lieblichen Cottonwood Wäldchen vorbei, umrahmt von einer Kulisse aus bizarren Felsformationen und -türmchen, und ab und an auch ein kleiner Arch.

Auch wenn der Rucksack so langsam schwer wird können wir unsere innere Begeisterung schwer bändigen und bleiben alle paar Minuten stehen um in die Runde zu schauen und das Panorama zu geniessen.    -   Wir sind schon wieder schockverliebt ... heartblush

Unverhofft entdecken wir dann tatsächlich Bären poopoo neben dem Weg, und etwas später auch die dazupassenden Pranken-Abdrücke.
Aber leider lässt sich Mr Petz nicht persönlich blicken
 tja, Utah ist eben nicht Canada ...

 


Im Gegensatz zu den anderen Teilen des Needles District ist der Salt Creek geradezu berühmt-berüchtigt für seine vielen Anasazi ruins, grainaries (Getreidespeicher), pictographs (Felszeichnungen) und petroglyphs (Felsritzungen) der native people, den ehemaligen Bewohner des Tals.
Unterwegs treffen wir auf zahlreiche dieser Ruinen, teilweise am Wegesrand, teilweise kaum auszumachen, versteckt auf Absätzen, auf Simsen oder unter Überhängen.
Zu manchen kann man hinaufklettern, andere liegen zu hoch droben in den Felswänden. Gucken erlaubt, aber nicht betreten oder anfassen, oder gar etwas mitnehmen! Teilweise wurden Artefakte (Tonscherben, Pfeilspitzen, Maiskörner, etc) zusammengetragen und zwischen den Ruinen drapiert.
Beim Herumklettern entdecke auch ich ein paar Scherben und einen durchbohrten Stein und lege die Funde bei der nächsten Ruine zu den Sammlungen. Mit Sicherheit existieren noch hunderte anderer solcher sites, die meisten nur Insidern und Archäologen bekannt, versteckt in schwer zugänglichen Seitencanyons - einige wahrscheinlich gar noch unentdeckt ... ?!?
 

four faces pictograph:

high five !                                                                                                       Artefakt-Sammlung

    

Ein Stück weiter stoßen wir auf die "squah granaries", jahrhundertealte Getreidespeicher unter einem riesigen Überhang. Dort wuchern noch Kürbispflanzen, die vermutlich all die Jahre überdauert haben, gepflanzt von den Anasazi, die das Gebiet ursprünglich bewirtschaftet haben.

Eine der bekanntesten Pictographs ist die des "All American Man", eine comichafte Gestalt in Dr.Seuss-style in modischen stars-and-stripes Unterhosen.

hier oben in der Felsniesche...

... versteckt er sich, der kugelrunde "All Amercan Man"

Und da, endlich, ist auch unsere campsite erreicht, somewhere in the middle of nowhere:

Die golden hour bricht an, die Sonne neigt sich schon langsam gen Horizont und wirft ihre orangenen Strahlen an die Felsen des Salt Creek Canyons und lässt diesen in ein magisches Licht erleuchten.
Das Zelt ist schnell aufgebaut und wir sitzen gerade rechtzeitig zu den letzten Sonnenstrahlen mit unseren dampfenden Näpfen vor dem Zelt und lassen uns unsere Mac'n cheese gut schmecken.
Schon jetzt ist uns klar, dass es eine verdammt gute Idee war hierherzukommen !

Wir haben heute nur ein Pärchen getroffen, zwei Golden-ager, sie werden so um die Mitte 70 sein, die hier seit Jahrzehnten jedes Jahr für mehrere Tage hinuntersteigen.
Das ist wahre Liebe, sowohl zwischen den beiden als auch zum Salt Creek. Ich sehe uns auch schon in einigen Jahren hier sitzen, mit wallendgrauem Haar und langem Bart, glücklich Arm in Arm ...

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Tag zwei im Salt Creek: Es geht so weiter wie der gestrige Tag aufgehört hat. Vor lauter Landschaft-in-uns-aufsaugen kommen wir kaum vorwärts.
Wir passieren den "upper jump", und tatsächlich, auch hier spudelt frisches Wasser und fließt über einen kleinen Absatz, nicht besonders viel, aber stetig. Eine gute Gelegenheit unsere Köpfe unter dem kleinen Wasserfall abzukühlen und unsere Trinkwasservorräte wieder aufzufüllen.
Das müsste ausreichen bis übermorgen.
 

Am frühen Nachmittag erreichen wir den Abzweig zum Angel Arch. Eine halbe Meile weiter schlagen wir unser camp auf (wir besitzen ein sogenanntes "at-large overnight permit", welches uns erlaubt im Unterlauf des Salt creek canyons zu übernachen, ohne fest zugewiesene campsite)
Nach einer ausgiebigen Verschnaufpause beschliessen wir, heute noch zum Angel Arch zu laufen. Von hier sind das etwa 2 Meilen oneway.
Eigentlich ist der Angel Arch ja eine sunrise location, aber der Himmel ist inzwischen bedeckt und für morgen ist keine Bessserung zu erwarten.

Unterwegs treffen wir abermals auf Anasazi Graneries auf einem Absatz über dem Tal.

Und plötzlich steht er vor uns, der Angel Arch, den die meisten wohl höchstens von Fotos kennen und nur wenige live zu Gesicht bekommen:

Im Vordergrund "the molar" (der Backenzahn), im Duett mit dem Angel Arch ein beliebtes Fotomotiv (wirkt mit grauem Himmel leider nicht ganz so toll wie bei schönem Wetter). Nichtsdestotrotz ein äußerst beeindruckender und formschöner Arch.
Wenn ich mich nicht irre, der größte hier im Canyonlands NP ?

So, unser Tagwerk ist erfüllt, heute haben wir nichts mehr vor, wir machen es uns gemütlich und sitzen einfach nur da.
Irgendwie finden sich noch ein paar plattgedrückte Pistazien-Muffins im Rucksack, und der Moment ist perfekt!  wink

Nur unsere immer stärker grummelnden Mägen lassen uns gegen späten Nachmittag dann schliesslich doch aufraffen und zu unserem Lager zurückkehren - jummy dinner und unsere warmen Schlafsäcke warten ja schliesslich schon auf uns.
Menschenkontakt heute: negativ. Ausser uns scheinbar keine Sau unterwegs.

campsite day 2:

Logistisch stellt der Salt Creek Canyon ein kleines Problem dar, für eine komplette Durchwanderung benötigt man ein Shuttle. welches einen wieder zurück zum geparkten Auto bringt (55 km einfach / 1,5h). Rund um den Canyonlands NP wird derartiges nicht angeboten, die naheliegendste Option wäre von Moab aus, aber das lassen sich die Anbieter mehrere hundert $$$ kosten. No thank you, der Weiterweg Richtung Norden bis zum peekaboo camp soll eh relativ eintönig sein, heisst es.
Wir wandern also nicht weiter, sondern auf dem selben Weg den wir gekommen sind wieder zurück. Allerdings steht heute eine ziemlich lange Etappe auf dem Programm, bis zu den campsites nahe Kirks cabin, das sind gute 16 km durch die Pampa.

Zum Glück ist der Weg recht kurzweilig und abwechslungsreich. Manch Bekanntes erscheint aus einer anderen Perspektive sogar noch interessanter und schöner als beim ersten mal.
 

Unsere heutige campsite liegt inmitten eines lauschigen kleinen Wäldchens am Rande eines Seitencanyons. Ein wahres Kleinod.
Die umgebenden Felsen laden ein zum Erkunden und Herumkraxeln. Oder einfach nur die Beine hochlegen und relaxen!
Ja, wir könen nur allzu gut verstehen, warum man hier jedes Jahr zurückkehrt und mehrere Tage verbringt. Einfach nur schön hier !

Die letzte Etappe zurück zum Auto besteht zwar nur aus 3,75 km, aber die haben es in sich.
Es geht steil den Hang hinauf, über Stock und Stein, durch Rinnen und über Absätze. Der Anstieg scheint kein Ende zu nehmen. Nach gefühlten 12 Stunden kommen wir schliesslich schweißgebadet oben an. Zweimal durchschnaufen, und alle Anstrengungen sind vergessen.
- was für ein Erlebnis. Definitiv nicht das letzte Mal!
Im Kopf ersinne ich mir schon den Plan für das nächste Mal, wie wir dann die Etappen aufteilen, und wo wir übernachten werden...
 

to be continued ...

 

JoIn
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Beigetreten: 12.01.2013 - 11:20
Beiträge: 655
RE: Tag 4-7: Wanderung durch den Salt Creek

Hi Christian,

großartig yes

Das Wasser hat Trinkqualität und wir füllen unsere Bäuche und alle vorhandenen Behältnisse bis zum Rand auf. Wer weiss wann wir das nächste mal die Gelegenheit dazu bekommen werden.

An der Stelle wäre mir allerdings mulmig... wink

LG Inga

 

Cla
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Beigetreten: 24.06.2019 - 14:55
Beiträge: 311
RE: Tag 4-7: Wanderung durch den Salt Creek Canyon

Sehr tolles Abenteuer - traumhafte Natur. Und gute Kondition habt Ihr!

Die bayerische Fahne habt Ihr da auch im Nirgendwo aufgehängt wink - oder ist das ein Handtuch?

 

Servus Claudia

Bolly_Bollo
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Beigetreten: 04.04.2018 - 09:55
Beiträge: 158
RE: Tag 4-7: Wanderung durch den Salt Creek Canyon

laugh

... Ja klar, die Flagge ist immer dabei, tagsüber hinten am Rucksack, nachts weht sie über dem camp.
Ist auch oft ein lustiger small talk Aufhänger, wenn die Amis fragen was das für eine Fahne ist.
Aber Bavaria, beer and octoberfest kennen sie dann fast alle!

Matze
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Beigetreten: 13.05.2014 - 18:58
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RE: Tag 4-7: Wanderung durch den Salt Creek Canyon

Moin Christian

schön geschriebener Reisebericht, tolle Fotos und eine fantastische Gegend 👍.

Liebe Grüße
Matthias
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Südwesten USA in 5 Wochen Herbst 2014

Zeltler
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Beigetreten: 21.02.2022 - 15:49
Beiträge: 3
RE: Tag 4-7: Wanderung durch den Salt Creek Canyon

Ganz tolle Tour! Respekt für eure Leistung!

Wie schwer waren denn eure Rucksäcke? Besonders mit dem vielen Wasser?

Mir wäre es beim Anblick des Bärenkots mulmig geworden. Keine Angst, dass mal einer nachts vor eurem Zelt steht?

Bernhard
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Beigetreten: 21.08.2009 - 15:31
Beiträge: 14443
RE: Tag 4-7: Wanderung durch den Salt Creek Canyon

Hallo Christian,

ein toller Bericht, ausnehmend schöne Fotos von dieser herrlichen Gegend ... und eine tolle Leistung !

Hattet ihr keine Wasser -Desinfektion dabei ? Auch mir wäre das etwas fragwürdig gewesen, ob ich da die Strecke ohne Bauchgrimmen o.ä. wieder zurückkomme smiley  Aber ich lese zum Glück keine entsprechenden Beschwerden von euch smiley

Wie war denn die Orientierung ? Brauchtet ihr GPS oder war der Weg gut zu verfolgen ?

Herzlichen Gruß

Bernhard

PS:  ich habe deinen Bericht hier bei den übrigen Hikes im Needles District verlinkt.

Darf ich das hier als Ergänzung verlinken ? Wenn nicht, sag mir bitte Bescheid

 

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Was hilft aller Sonnenaufgang, wenn wir nicht aufstehen (G.C. Lichtenberg)

Bolly_Bollo
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Beigetreten: 04.04.2018 - 09:55
Beiträge: 158
RE: Tag 4-7: Wanderung durch den Salt Creek Canyon, Needles Dist

Hallo Zeltler,

"Wie schwer waren denn eure Rucksäcke? Besonders mit dem vielen Wasser?"
Wir sind auf mehrtägigen Wanderungen immer "lightweight" unterwegs, haben uns ein ziemlich leichtes Zelt und ultralight-Rucksäcke zugelegt und beschränken uns bei der Ausrüstung auf das wirklich Allernötigste.
Gewicht so ca. 12 kg würde ich schätzen, Wasser ist natürlich nochmal ordentlich Zusatzgewicht, pro Tag 4 l (also + 4 kg) muss aber reichen.
Auf manchen Touren kam dann noch ein Kletterseil, Karabiner und Klettergurt hinzu. Dann wirds aber gewichtmässig schon ziemlich grenzwertig...

 

"Mir wäre es beim Anblick des Bärenkots mulmig geworden. Keine Angst, dass mal einer nachts vor eurem Zelt steht?"
Nein - ganz und gar nicht.

Bären sind wir schon oft begenet, auch in der Wildnis, in BC und im Yukon,
die sind meist absolut harmlos.

Wie bereits geschrieben ist es ja im Salt Creek Canyon vorgeschrieben einen bear vault mitzunehmen, damit der Bär nicht an die Nahrung rankommt, auch wenn es noch so verlockend duftet, und somit nicht lernt, dass Menschen = Nahrung bedeutet.
Den bear vault soll man dann auch mehrere hundert Meter vom Zelt entfernt platzieren.

 

LG,

Christian

Bolly_Bollo
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Beigetreten: 04.04.2018 - 09:55
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RE: Tag 4-7: Wanderung durch den Salt Creek Canyon, Needles Dist

Hallo Bernhard,

Hattet ihr keine Wasser -Desinfektion dabei ? Auch mir wäre das etwas fragwürdig gewesen, ob ich da die Strecke ohne Bauchgrimmen o.ä. wieder zurückkomme
 

Wir haben immer so einen Wasserfilter mit dabei --> Wasserfilter    damit lässt sich selbst das dreckigste Brackwasser zu bestem Trinwasser verwandeln laugh

Das Wasser im Salt Creek hatte wirklich hervoragende Qualität, absolut sauber, klar und sehr wohlschmeckend.
Selbs die Ranger, die ansonsten ja vor jeder Gefahr warnen und masslos übertreiben hatten uns uns auf die Quelle hingewiesen.

LG,
Christian
 

Bernhard
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Beigetreten: 21.08.2009 - 15:31
Beiträge: 14443
RE: Tag 4-7: Wanderung durch den Salt Creek Canyon, Needles Dist

Hi Christian, 

Da kann ich ja nachträglich  beruhigt sein, yes

Grüße

Bernhard 

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Familie Roesner
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Beigetreten: 17.11.2019 - 11:47
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RE: Tag 4-7: Wanderung durch den Salt Creek Canyon, Needles Dist

Hallo Christian, 

da wäre ich gerne dabei gewesen :) Ganz toll

 

LG

Christina 

Richard
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Beigetreten: 07.10.2009 - 21:00
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RE: Tag 4-7: Wanderung durch den Salt Creek Canyon, Needles Dist

Hi,

solche trails liebe ich, Danke dafür. Wieviele Meilen oder km in Summe? Könnte man vlt. auch als one-day-hike machen?

Viele Grüße

Richard
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Unsere Möglichkeiten sind begrenzt. Von dem was wir für unmöglich halten.

Bolly_Bollo
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Beigetreten: 04.04.2018 - 09:55
Beiträge: 158
RE: Tag 4-7: Wanderung durch den Salt Creek Canyon, Needles Dist

Hallo Richard,

ja, kann man sicherlich machen (im Sommer, wenn die Tage lang genug sind),
Die komplette Durchquerung des Salt Creek Canyons, also von den Cathedral Buttes bis Peekaboo sind 22 Meilen, und dann (falls man dort kein SUV stehen hat welches einen abholt), sind es weitere 4 Meilen bis zum Cave spring trailhead. Wenn man bei etwa der Wegmitte den Angel Arch mitnehmen will dann kommen aber nochmal 3,5 Meilen zusätzlich hinzu,
also insgesamt an die 30 miles / 48 km.

Es gibt Passagen da kommt man auch nicht besonders schnell voran.
Vom Peekaboo zum Cave spring geht es eine tiefsandige Jeep road entlang. Nicht so schön zu laufen.
Die ewas längere Variante über den peekaboo trail bis squaw flat ist da landschaftlich deutlich attraktiver (aber nochmals 1 Meile länger).

Man kann natürlich auch an einem Tag zum Angel Arch und den selben Weg zurück (2x 14 Meilen von cave spring / 2x15 von Cahedral Buttes),
aber wie oben schon geschrieben, im Prinzip ist der Angel Arch eine absolute Sonnenaufgangs-location, da campen die allermeisten an der Abzweigung und gehen morgens die ersten 1,5 Meilen mit Stirnlampen zum Arch um dort den sunrise abzupassen (näher darf man am Arch nicht campen).

Viele Grüße,

Christian

Richard
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Beigetreten: 07.10.2009 - 21:00
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RE: Tag 4-7: Wanderung durch den Salt Creek Canyon, Needles Dist

Hallo Christian,

30 Meilen sollte machbar sein. Der trail kommt auf meine To-do-list. smiley

Vielleicht ein Hin-und Zurück zum Angel Arch.

Viele Grüße

Richard
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Unsere Möglichkeiten sind begrenzt. Von dem was wir für unmöglich halten.

Bolly_Bollo
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Beigetreten: 04.04.2018 - 09:55
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RE: Tag 4-7: Wanderung durch den Salt Creek Canyon, Needles Dist

Hallo Richard,

vor langer Zeit (bis vor etwa 20 Jahren?) konnte man noch die gesamte Strecke von Cave Springs bis kurz vor dem Abzweig zum Angel Arch mit dem Jeep befahren. Im Prinzip folgte der trail die meiste Zeit dem Flußbett des Salt Creek. Heute ist die ehemalige Piste größtenteils zugewuchert.

Der Trail von Cave springs bis Peekaboo ist momentan zwar offiziell noch als Straße verzeichnet (per Schranke mit Zahlenschloss gesichert, permit required), aber wohl die meiste Zeit "closed".
Aber Ich lehn mich mal aus dem Fenster und behaupte, die Nationalpark-Verwaltung hat vor die Zufahrtspiste nicht mehr zu pflegen und zukünftig für alle Fahrzeuge zu sperren, sowie eben die ehemalige Piste zum Angel Arch. Kann ich gut verstehen,
Autos haben im Salt Creek nichts zu suchen!

Bei Peekaboo gibt es übrigens auch eine zuverlässige Quelle mit gutem Wasser.

Hier noch zwei interessante Reiseberichte vom Salt Creek / Angel Arch:
-->  zum Angel Arch
--> Salt Creek

LG,
Christian

Richard
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Beigetreten: 07.10.2009 - 21:00
Beiträge: 8781
RE: Tag 4-7: Wanderung durch den Salt Creek Canyon, Needles Dist

Danke Christian.

Viele Grüße

Richard
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Unsere Möglichkeiten sind begrenzt. Von dem was wir für unmöglich halten.

eagle eye
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Beigetreten: 05.02.2013 - 15:06
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RE: Tag 4-7: Wanderung durch den Salt Creek Canyon, Needles Dist

Hi Christian,

absolut toller Trail in beeindruckender Gegend voller Überreste vergangener Ziviisationen. Und wenn man dort in absoluter Einsamkeit auch noch zelten kann ist das bestimmt ein ganz tolles Erlebnis! Bei unserer Wanderung in den Needles haben wir auch mit einem Zelter gesprochen, der dort jedes Jahr für mehrere Tage unterwegs ist. Da kamen in uns auch schon Überegungen auf, so etwas mal zu unternehmen...

Vielen dank auch für den Link zum Vermieter - ein durchaus überlegenswertes Angebot. Werde ich mir gut merken! 

Liebe Grüße, Mike

 

Experience!

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Bolly_Bollo
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Beigetreten: 04.04.2018 - 09:55
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RE: Tag 04 - 06: Wanderung durch den Salt Creek Canyon, Needles

Hallo Bernhard,

noch zu deiner Frage "Wie war denn die Orientierung ? Brauchtet ihr GPS oder war der Weg gut zu verfolgen ?"

Nein, GPS hatten wir nich dabei. Orientierungssinn und die Karte reichen aus. Man kann sich an den auffälligen landmarks orientieren.
Der trail ist meist gut zu erkennen, nur an einigen wenigen Stellen verliert er sich und man muss ein wenig suchen.
Aber an sich folgt er ja immer grob dem Canyon und man kann sich nicht groß verlaufen.
Kurz hinter dem All-American-Man muss man mal etwas versteckt durch eine steile Rinne nach oben klettern. Wenn man das nicht weiss und die Stelle verpasst, dann endet der Weg im undurchdringlichem Dickicht und einem steilen wash.

 

Grüße,

Chrisian