Womo-Abenteuer

Nordamerika im Wohnmobil erleben!

21. Tag: Zurück nach Anchorage

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kik143
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Beigetreten: 01.04.2019 - 12:08
Beiträge: 55
21. Tag: Zurück nach Anchorage
Eckdaten zum Reiseabschnitt
Reisedatum: 
05.08.2022
Gefahrene Meilen: 
104 Meilen
Fazit: 

Oh man..... der vorletzte Morgen..... sad

Es regnet..... von daher nur ein schnelles Frühstück im WoMo, aufräumen, einpacken und zurück nach Anchorage. Die Fahrt war problemlos und erneut hatten wir schöne Ausblicke auf den Turnagain Arm, auch wenn das Wetter nicht besonders schön war. Aber je näher wir nach Anchorage kamen um so blauer wurde der Himmel. Da wir von GoNorth Gutscheine für vergünstigtes Tanken erhalten haben, sind wir zunächst zu Fred Meyers gefahren, haben dort getankt und das Gas aufgefüllt, das waren immerhin schlappe 7 Gallonen.

Wir sind kurz bei GoNorth reingesprungen und haben unsere Koffer abgeholt. Ein paar Sachen haben wir auch gleich schon da gelassen und ins Resteregal gestellt. Wir sind dann zum Ship Creek RV Park gefahren und haben eingecheckt. Für einen Stadt-RV-Park ist der wirklich ganz okay gewesen. Wir haben am Waldrand unter den Bäumen gestanden.

Allerdings ist der Park direkt neben den Eisenbahngleisen. Tagsüber sind hier laut hupend einige Züge vorbeigefahren. Da wir Full-Hook-up hatten, konnten wir uns dumpen, Wasser auffüllen etc. sparen. Endlich wurde auch noch mal ausgiebig geduscht und die ersten Klamotten eingepackt. Sauber, wohlriechend in frischen Klamotten sind wir zu Fuß nach downtown gelaufen. Das ging durch den Buttress Park sogar ziemlich fix, wir kamen auf dem Weg auch noch am Eisenhower Statehood Monument vorbei.

In der Sonne hat uns Anchorage gleich viel besser gefallen als bei unserer Ankunft im Regen. Wir sind wieder zur 49th State Brewery (hier waren wir zu Beginn der Reise hervorragend essen) gelaufen, wo uns ein Tisch in ca. 1,5 Stunden reserviert wurde. Wir haben uns dann gegenüber in die Cajun Corner gesetzt und ein erstes Bierchen getrunken.

Der Tisch war dann pünktlich für uns parat. Bestellung und Essen ging recht zügig. Leider war ein Burger nebst zugehörigen Pommes ziemlich kalt, so dass wir den moniert haben. Es gab ein riesen Tara, der General Manager kam und uns wurde ein neuer Burger angekündigt. Dieser kam auch nach mehrmaligem Nachfragen und 20 Minuten immer noch nicht. Den General Manager haben wir auch nicht mehr gesehen. So schlechten Service habe ich in Amerika noch nie erlebt. Entsprechend genervt waren wir und haben auch kein Trinkgeld gegeben, der Service war echt mies und das Krisenmanagement ne Katastrope.... schade, dass die uns den letzten Abend etwas versaut haben.... zum Glück hatten wir noch reichlich Chips etc. im Vorrat, so dass der Pechvogel doch noch satt geworden ist. Und den Gin Tonic gab es natürlich auch noch mal für alle. Dann sind wir schlafen gegangen. Die Züge hat man zwar gehört, aber schlafen konnten wir trotzdem.....

Gute Nacht Anchorage.....

Gute Nacht, Alaska.....