Womo-Abenteuer

Nordamerika im Wohnmobil erleben!

16.08.22, Di, Rückreise und Fazit

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Mooseseeker
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Beigetreten: 26.01.2018 - 14:45
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16.08.22, Di, Rückreise und Fazit
Eckdaten zum Reiseabschnitt
Reisedatum: 
15.08.2022
Gefahrene Meilen: 
0 Meilen
Fazit: 

Dumpen und Tanken. Dann zu Tim Horten frühstücken, nochmal ins VC um auch die Anschlussflüge nach Berlin einzuchecken, vielleicht klappt es ja die Koffer wieder durchladen zu lassen? und dann zur Fahrzeugrückgabe. Diesmal geraten wir an einen deutschsprachigen Mitarbeiter, dem wir unsere Probleme mit dem Fahrzeug schildern, er versprach alles aufzuschreiben und Checken zu lassen, ob es denn passiert müssen unsere Nachmieter erfahren. Hier erhalten wir dann auch den Hinweis, dass man keine Mappen mehr ins Auto legt und auf eine PDF, die man sich über einen QR-Code aufg das Handy herunter laden kann, umgestellt hat. Hätten wir das bei der Übergabe erfahren, hätte sich Thomas (…I’m so sorry) den nächtlichen Ausflug vielleicht sparen können. Wir verabreden dann noch den Flughafentransfer für 13:30 Uhr und wandern am Yukon entlang nochmals in den Ort.

 

Man ahnt es bereits: um 13:30 und auch kurz vor zwei ist Thomas (… I’m so sorry) nicht da, es heißt schon wieder und unter zunehmender Nervosität WARTEN. Nach mehrmaligen Nachfragen bei sichtlich gelangweilten Mitarbeitern, erfahren wir, dass Thomas auf dem Flughafen sei, die neuen Gäste abholen … na Toll, dass das klappt, aber hätte er uns dann nicht mit hinnehmen können??? … letztlich werden wir vom Niederlassungsleiter in seinem Truck zum Flughafen gebracht. Nun ist der Whitehorser Airport bekanntlich nicht so groß und es gibt auch keine Warteschlangen so dass wir noch alles rechtzeitig schaffen. Nur das mit den Koffern gleich bis Berlin durchschleusen klappt nicht. Der Abflug war dann auch fast pünktlich (nachdem extra für uns die Startbahn noch frisch gebaut wurde wink 

und die Landung in Frankfurt war sogar leicht vorfristig. Bis zum letzten Flieger blieben knapp zwei Stunden. Am Gepäckband dann die Anzeige: „Gepäckausgabe verzögert sich um einige Minuten“, wir sahen unseren Anschlussflieger im geistigen Auge schon abheben. Dann ging es doch los und unsere Koffer kamen ziemlich am Anfang. Kurze Wartezeiten bei der Gepäckaufgabe und Sicherheitskontrolle ließen unsere Hoffnung auf den Flieger wieder steigen und wirklich hatte das Bording noch nicht begonnen. Tatsächlich hatte der Flieger wegen irgendwelcher Probleme auch eine halbe Stunde Verspätung (also nochmal WARTEN) und war bis auf den letzten Platz ausgebucht. In Berlin haben wir am Gepäckband noch einmal eine dreiviertel Stunde geWARTET aber auch unsere Koffer kamen dann. Reiseende mit dem Taxi durch die „Gluthitze“ natürlich ohne Feuerabend.

Wir haben auf rd. 5.100 km den Yukon (mit kleinen Abstechern) erkundet. Wir haben dabei, dank modernen Fahrzeug, etwa 15,5 l/100 km Diesel verfahren.

Die Wohnkabine war schon mindestens im vierten Mietjahr und hat einige Macken gehabt und der Service bei Frayserway war weit unter dem erwarteten und gewohnten Niveau.

 


Bei schönem Wetter haben wir unvergleichliche Landschaften erlebt, bei schlechtem Wetter waren einige Passagen abenteuerlich. Dank ausgiebigen Regen vor unserem Urlaub und am Anfang unserer Zeit, bestand nur moderate Brandgefahr und wir hatten fast jeden Abend das Campfire an. Wir hatten mehr Tiersichtungen als auf vorherigen Fahrten – alle vom Highway aus. Leider haben wir nur wenige Wanderwege und viele davon dann auch in schlechten Zustand vorgefunden. Generell war es erschreckend wie die zwei Jahre Pandemie die touristischen Einrichtungen, auch Roadhouses, Tankstellen, RV-Parks und Campgrounds, beeinflusst haben und viele Betreiber zum Aufgeben gezwungen haben. Auch vor staatlichen Einrichtungen macht dies nicht Halt, so wurden wir in VC’s mehrfach geben, tragt euch doch bitte in das Gästebuch ein, nur mit entsprechenden Besucherzahlen werden wir nicht geschlossen … na gerne doch!


Zum Thema WARTEN: wer eigentlich immer und überall auf uns gewartet hat waren die Moskitos.


War 2019 noch das Fazit: „Wir kommen wieder“, sind wir uns dieses Mal nicht so sicher. Sicher haben wir bei weitem nicht alles gesehen, was es im Yukon zu sehen gibt aber doch sehr viel davon. Aber natürlich sagt man niemals „nie“ und es gibt ja auch noch andere reizvolle Jahreszeiten. Und unser ursprüngliches Ziel, die NWT, haben wir diesmal ja auch nicht ansatzweise erreicht ....

Die Mooseseekers


Unsere Reiseberichte

Man reist ja nicht um anzukommen, sondern um zu reisen (Goethe)

Herbstfahrer
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Beigetreten: 25.10.2017 - 16:27
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RE: 16.08.22, Di, Rückreise und Fazit

Hallo Mooseseeker,

danke für deinen schönen RB. Trotzdem dass ihr oft WARTEN musstet, war es doch eine vielfältige Reise: Tolle spannende Tiersichtungen, spektakuläre Landschaften und Blickwinkel und ein Wetter, dass einigermassen hielt. Gegen die Moskito-Plage hätte ich einen Tip: Im September/Oktober reisen, denn da sind die Viecher offenbar schon im Winterschlaf. Zumindest hatten wir kaum damit zu tun.

Euer ursprüngliches Ziel, die NWT, würde uns auch locken. Vielleicht habt ihr nach einer gewissen Abstinenz doch wieder Lust auf Norden und Wildnis - und fahrt schon mal vor und checkt die Lage...wink

Viele Grüsse, Irma

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