Nach dem Besuch des Taos Pueblo fahren wir durch eine einsame Bergwelt Richtung Nordwesten. Es geht bis auf 3300 m in die Höhe, immer rauf und runter, schnell kommen wir nicht voran. Bis zu unserem Ziel, den Bisti Badlands, schaffen wir es heute nicht und so suchen wir uns einen netten Platz. Die Höhe macht sich auch körperlich bemerkbar, wir können schlecht einschlafen, denn der Herzschlag ist viel stärker wahrnehmbar als gewöhnlich. Außerdem wird es lausig kalt und wir sind froh über unsere Alpakadecken.
Am nächsten Morgen stößt der LKW erst einmal eine schwarze Rauchwolke aus, setzt sich dann aber zum Glück in Gang. Wir erreichen die Bistis erst am späten Nachmittag und starten gleich eine erste Wanderung in den nördlichen Teil. Es gibt keine markierten Wege, aber dank der Gaia-App finden wir den Weg durch die skurrile Welt der Hoodoos ganz gut. Hier könnte man sich leicht verirren, da ist so eine Wanderapp sehr hilfreich und berughigend. Andere Menschen treffen wir hier nicht.
Wir übernachten am Hunter Wash Cristi und fahren am nächsten Morgen zum südlichen Trailhead, wo estatsächlich einen Parkplatz gibt, wo auch ein paar Camper stehen. Auf einer langen Wanderung erkunden wir auch hier die Hoodoo-Welt, die in sehr unterschiedlichen Formationen daherkommt und uns total begeistert. Was für ein Glück, dass diese Gegend vom Torurismus noch unbeleckt ist. Hoffentlich bleibt es noch lange so.





