Nächstes Ziel ist der Südrand des Grand Canyon. Unterwegs bietet sich eine Pause bei den Navajo Dinosaur Tracks an. Besonders viel versprechen wir uns davon nicht, aber die Überraschung ist groß, als wir vor großen Flächen voller Dinosaurierspuren stehen. Wow, es sind wirklich viele! Allerdings nur von einer bestimmten Art, möglicherweise ist hier Dilophosaurus vor 200 Millionen Jahren herumgelaufen.
Es gibt keine Absperrungen, man kann einfach herumlaufen. Fragt sich, wie lange die Spuren noch so gut erhalten bleiben, aber vielleicht ist das Gestein hart genug. Es scheint aber auch noch ein Geheimtipp zu sein, denn es waren kaum Leute da.
An etlichen Ständen versuchen die Navjos, ihre Erzeugnisse, vorwiegend Schmuck mit Halbedelsteinen (Türkis, Koralle u.a.), an den Mann beziehungsweise die Frau zu bringen. Allzu viel werden sie hier wohl nicht verkaufen können, aber als kleines Dankeschön für den kostenlosen Besuch kaufte ich ihnen eine Kette und einen Traumfänger ab..



Am Grand Canyon stoppen wir als erstes am Watchtower und Grandview Point. Es ist ziemlich dunstig, deshalb halten wir uns nicht so lange auf, sondern fahren zum Mather Campground, wo ich einen Platz reserviert habe.
In den nächsten Tagen fahren wir mit unseren Rädern den ganzen Canyonrand ab. Zum Teil gibt es sogar einen Fahrradweg, oder wir müssen auf der Straße fahren. Das ist aber kein Problem, denn hier fahren nur die Shuttlebusse. Wir sind aber froh, die Räder dabei zu haben, denn so können wir unsere Unabhängigkeit genießen und müssen nicht auf einen Bus warten.
Das Visitor Center ist übrigens ein Highlight. Selten haben wir solch hervorragend aufbereitete Informationen gesehen. Es lohnt sich auf jeden Fall, dort etwas mehr Zeit zu investieren.

Den SouthKaibab Trail gehen wir nur bis zum OohAah Point. Bis ganz nach unten sollte man nicht gehen, schließlich muss man ja auch wieder hoch. Das ist an einem Tag nicht zu schaffen. Der Ooh Aah Point ist aber gut zu erreichen, 2 Stunden sollte man für den Hin- und Rückweg einplanen.



