Wir verlassen gleich morgens den Platz am Shafer Trail, erledigen noch einige Einkäufe im City Market in Moab und starten dann durch über die I-70 und die #24 bis zum Little Wild Horse Canyon. Der beeindruckt weniger durch steile, hohe Wände, sondern durch seine Löcher, Rinnen und besonders geschwungenen Formen. Ein leicht erreichbarer und auch leicht begehbarer Canyon, auch für Kinder geeignet.
Auf dem Weg zurück zur Hauptstraße könnte man noch das Goblin Valley besuchen, doch das heben wir uns für später auf, denn in diese Gegend kommen wir noch einmal.



In Hanksville biegen wir von der #24 auf die #95 ab, die durch eine einsame, wunderschöne Landschaft führt, besonders im späteren Verlauf. Doch etwas ist seltsam. Da muss mal ein Fluss gewesen sein oder sogar mit Wasser gefüllte Seitenarme. Doch davon ist nichts mehr zu sehen, nur die ehemaligen Wasserlinien sind noch zu erkennen.
Wir halten am Hite Overlook und treffen dort ein österreichisches Ehepaar mit ihrem Expeditionsmobil, die hier übernachten wollen. Kein schlechter Platz, sozusagen Room with a view. Wir plaudern ein bisschen, fahren aber noch etwas weiter, soll es doch am Colorado nette Plätze zum Übernachten geben. Als wir sehen, was da los ist, sind wir schockiert. Den Ort Hite gibt es nicht mehr, die Straße zum Colorado ist gesperrt, ein Geisterort. Hier mal mal eine Marina mit Campingplatz, Rangerstation und diversen Freizeiteinrichtungen. Dann fiel der Wasserstand immer weiter und jetzt liegt alles trocken. Der Colorado ist hier nur noch ein Schatten seiner selbst.
Es wird also nichts mit dem netten Platz am Colorado, denn der fließt viel zu weit unten und da kommen wir nicht hin. Wir finden trotzdem einen schönen Übernachtungsplatz mit Blick auf die Hite Crossing Bridge.


Ist das Foto mit einem starken Teleobjektiv aufgenommen? Habt ihr oben an der North Wash Boat Ramp gestanden?
Sonst hat man diesen Blick nur vom Flugfeld aus.
Liebe Grüße Gerd
Meine Reiseberichte, bitte auch auf Seite 2 schauen.