Womo-Abenteuer

Nordamerika im Wohnmobil erleben!

Tag 31: Waterton Lakes NP - Site 48 nach 31

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Ghostbear
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Beigetreten: 13.08.2019 - 16:30
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Tag 31: Waterton Lakes NP - Site 48 nach 31
Eckdaten zum Reiseabschnitt
Reisedatum: 
13.06.2019
Gefahrene Meilen: 
1 Meilen
Fazit: 

Nach dem Frühstück ging es an die Routenplanung für die Vereinigten Staaten. Wir werden wohl die nördlichste Route fahren. Wir hatten schon 2530 Meilen hinter uns gebracht und eigentlich hatten wir 3500 Meilen geplant. Außerdem nimmt mehr Weg ja auch mehr Zeit in Anspruch. Der kürzeste Weg wäre über den Crowsnest Highway, aber ganz so sparsam müssen wir nicht sein.
Gegen 11 sind wir von unserer Glücksgriffsite 48 runter zum Dumpen. Kurz darauf standen wir dann auf der weniger schönen Site 31. Nach ein wenig Faulenzen und Nachgoogeln, was man so einführen darf in die USA, kochten wir unsere letzten Kartoffeln, die man wohl nicht einführen kann, und machten aus den letzten Tomaten und Paprika noch Salat mit Zwiebel und Feta - in den Farben der Kanada-Flagge also! Nach dem leckeren Mittagessen haben wir die Kleine dann in ihren Wagen gesetzt und sind eine Runde um den Campingplatz und durch das Dorf gelaufen. Der See und die Berge lieferten eine sehr schöne Kulisse. Direkt am Ortsrand hat es noch einen sehenswerten Wasserfall (Cameron Falls) und in dem Örtchen gibt es alles für den touristischen Bedarf. Unser Bedarf sagte: Eis! So bekamen wir eine mittlere Portion Eis im Zimthörnchen bei Big Scoops für insgesamt 15 Dollar. Allerdings war diese mittlere Portion auch so groß wie ein großer Eisbecher in deutschen Eisdielen. Um die Ecke stellten wir fest, dass wir unsere letzte Chance auf Beavertails - ein Gebäck das von der Form her einem Biberschwanz ähnelt- verpasst hatten, denn hier gab es einen Laden der solche verkaufte, auch mit Eis belegt oder Poutine...was wir uns schwer vorstellen konnten. Allerdings hatten wir ja noch nie einen Beavertail... dann halt nächstes Mal in Kanada.

Weil wir keine Chips mehr hatten (!), suchten wir den General Store auf. Dieser war recht klein und mit dem Kinderwagen kam man eher schlecht durch die Gänge, daher haben wir uns nicht weiter umgeschaut, aber hinter dem Chipsregal war ein Regal mit Spielen und wir entdeckten ein Mexican Train Dominoes, welches wir spontan kauften -1,5 kg mehr im Koffer werden wohl passen.
Zurück im Wohnmobil kochten wir noch Kaffee und packten auch gleich die Dominosteine aus.
So verging der Rest des Nachmittags recht schnell. Unsere Tochter äußerte sich lautstark zum Gewitter, das hier aufzog und ordentlich Radau machte, auch Regen ging eine Menge nieder. Zum Abendessen kamen Speck, Kartoffeln, Zwiebeln und Eier in die Pfanne, dazu gab es die letzten Oliven aus dem Glas, welches wir vor 4 Wochen noch in den USA gekauft hatten. Nun hatten wir eigentlich nichts mehr an Vorräten dabei, was die Amerikaner beanstanden könnten...das Feuerholz vielleicht noch, aber da lassen wir es drauf ankommen.
Abends hatte sich das Wetter wieder beruhigt. Der Weg vor unserer Site war fast wieder trocken, es grummelte nur in der Ferne noch etwas und die Columbian Ground Squirrels waren auch schon wieder vor ihren Löchern.