Womo-Abenteuer

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Tag 11: Schleifen, Serpentinen und Brücken

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LadyButterfly
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Beigetreten: 30.05.2019 - 13:58
Beiträge: 221
Tag 11: Schleifen, Serpentinen und Brücken
Eckdaten zum Reiseabschnitt
Reisedatum: 
12.07.2022
Gefahrene Meilen: 
115 Meilen
Fazit: 
Herausforderung gemeistert

Di 12.07. Bluff – Blanding 

Eigentlich wollte ich erst starten und dann frühstücken, aber unser Platz unter dem Baum lädt uns dann doch zum Frühstück ein. Somit starten wir gegen 9:45 Uhr, die Familie weiß ausnahmsweise mal nicht, wo es hingeht. Nach einer halben Stunde erreichen wir die Überraschung, den Goosenecks SP. Wir zahlen 5$ Eintritt (hier greift der Nationalparkpass nicht) und parken am Rim. Die Überraschung gelingt, alle sind wir fasziniert von dem Ausblick auf die Schleifen, der sich uns bietet.

Wir bleiben ca. 45 Minuten und genießen den Ausblick, bevor es weitergeht zum wohl anspruchsvollsten Teil unserer Strecke, dem Moki Dugway. Hätte ich vorher nicht eure Berichte dazu gelesen, hätten uns die Warnhinweise sicherlich abgeschreckt, und auch wenn man keine Ahnung hat, wo da ein Weg nach oben gehen soll, trauen wir uns. Der Ausblick, wenn man dann (als Beifahrer natürlich nur) kurz den Blick von der Straße nimmt, ist Wahnsinn. Zum Glück kommt uns nur ein einziger PKW entgegen, so dass wir die Strecke zwar langsam, aber sicher bewältigen. Vor lauter Aufregung vergesse ich sogar zu fotografieren laugh

Weiter geht es zum Natural Bridges NP, den wir nach knapp 1,5 Stunden erreichen. Hier vertraut man darauf, dass man den Eintritt im Visitorcenter bezahlt bzw. seine Karte vorzeigt, was wir natürlich auch tun. Dann starten wir den Rundweg durch den Park, halten an mehreren Viewpoints und bestaunen die drei Steinbrücken, die dem Park seinen Namen geben. Außer uns sind kaum Touristen unterwegs. Besonders faszinierend hier, neben der tollen Landschaft, ist die Stille, es fühlt sich fast so an, als hätte man Kopfhörer auf. An der letzten Brücke, der Owachomo Bridge, die den kürzesten Abstieg hat, wandert mein Mann den Trail hinunter, meine Tochter und ich bleiben am Camper. Er braucht ca. 40 Minuten hin und zurück, der Anstieg ist wohl nicht ohne, aber es hat sich gelohnt.

Insgesamt verbringen wir rund 2,5 Stunden in diesem schönen Park. Zuerst wollte ich versuchen, hier auf dem Campground einen der 13 fcfs-Plätze zu bekommen, aber da dies ja recht unsicher war, hatte ich zur Sicherheit einen einfachen Campground in Blanding reserviert. Und da wir noch genug Zeit haben und eigentlich auch einkaufen müssen, geht es weiter nach Blanding, wo wir erst unsere Vorräte im Clarks Supermarket auffüllen und dann unseren Campground, den Sunset Campground on the Ruin Road aufsuchen. Die beiden Plätze im Ort an der Hauptstraße hatten mir nicht gefallen, so dass ich bei der weiteren Suche auf diesen neuen einfachen (und günstigeren) Platz etwas außerhalb gestoßen bin. Ich bin positiv überrascht, er ist schön angelegt und ruhig. Bisher sind wir die einzigen Camper, mal gucken, ob da noch jemand kommt. Ein Gewitter vertreibt uns kurz nach drinnen, aber danach genießen wir den Abend wieder draußen. Nur die vielen Fliegen nerven.

LG Cassy

Mein Reisebericht vom Sommer 2022