Womo-Abenteuer

Nordamerika im Wohnmobil erleben!

Tag 26: Snow and Fire

1 Beitrag / 0 neu
LadyButterfly
Bild von LadyButterfly
Offline
Beigetreten: 30.05.2019 - 13:58
Beiträge: 221
Tag 26: Snow and Fire
Eckdaten zum Reiseabschnitt
Reisedatum: 
27.07.2022
Gefahrene Meilen: 
108 Meilen
Fazit: 
es wird wieder warm!

Mi 27.07. Snow Canyon – Valley of Fire 

Wir sind früh wach, erstaunlich, so können wir uns tatsächlich gegen 9 Uhr auf den Weg machen, der Himmel ist bedeckt, sonst wäre es jetzt schon zu warm, es ist allerdings recht schwül. Den Camper können wir stehen lassen, wir starten auf der anderen Straßenseite und folgen der guten Beschilderung zum Hidden Pinyon Trail, auf dem einige kleinere Hürden zu überwinden sind, also Frühsport. Danach wechseln wir zu den Petrified Dunes, wo uns eine ganze Ausflugsgruppe fröhlich entgegen kommt. Die sind definitiv fitter als ich, die Dünen haben es ganz schön in sich, da sie durch den Sand recht glatt sind. Unten wieder angekommen entscheidet der Familienrat: das reicht uns, wir gehen über den Whiptrail an der Straße entlang zurück. Dieser Weg ist asphaltiert und daher auch für Radfahrer nutzbar. Nach 2 Stunden sind wir wieder am Camper und gönnen uns erst einmal ein Frühstück. Der Vorteil hier ist, dass wir den Platz erst um 14 Uhr räumen müssen, so können wir diese schöne Site noch gut ausnutzen. Der Park ist echt schön, aber eher was für Frühjahr oder Herbst, wenn die Temperaturen nicht so hoch sind (aber das wussten wir vorher).

  

Dann machen wir uns aber doch auf den Weg, es liegen noch einige Meilen, hauptsächlich Interstate, vor uns bis zu unserem Ziel, dem Valley of Fire. Wir tanken noch und füllen auch gleich das Propan auf, dann brauchen wir das morgen nicht in Las Vegas machen. Dadurch sind wir knapp 3 Stunden unterwegs, gewinnen aber eine Stunde. Wir halten kurz am Eingang, hier ist wieder self-payment, man kann aber auch am Campground bezahlen, ok, das machen wir dann auch. Nachdem wir weitergefahren sind, komme ich ins Grübeln: stand da nicht eben East-Entrance? Nach den ersten Viewpoints wird klar, ja, wir sind von Osten und nicht von Westen reingefahren, wie ich dachte (und geplant hatte), aber eigentlich ist das logisch, wenn man von Norden kommt, ok, also erst Stop am Visitorcenter für den Wettercheck (sieht gut aus, Gewitter erst zum Abend, morgen früh hoffentlich bedeckt, die Temperatur liegt hier schon wieder fast bei 40 Grad) und die Parkkarte, dann weiter zum Atlatl Rock Campground. Wir fahren einmal herum und entscheiden uns für die Site 40 mit Wasser und Strom (damit wir den Camper zur Nacht runterkühlen können) und „eigenem“ Felsen. Auch hier ist Selbstregistrierung gefragt. Der Himmel zieht langsam zu, so dass es, zusammen mit dem Wind, langsam erträglich wird. Nach einer Pause laufen wir noch zum Namensgeber des Campgrounds und bestaunen wieder die Petroglyphen Ich würde wirklich gerne mal Zeitreisen um zu wissen, was die damals wirklich mit den Bildern gemeint haben. Kurz nachdem wir zurück sind, fängt es an zu regnen und zu gewittern und wir verziehen uns wieder nach drinnen.

  

LG Cassy

Mein Reisebericht vom Sommer 2022