Womo-Abenteuer

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Tag 37 - Fahrt in den Yosemite Nationalpark

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SaPaLeFi
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Beigetreten: 09.01.2018 - 21:46
Beiträge: 133
Tag 37 - Fahrt in den Yosemite Nationalpark
Eckdaten zum Reiseabschnitt
Reisedatum: 
02.09.2019
Gefahrene Meilen: 
205 Meilen
Fazit: 
... manchmal sind Millimeter entscheidend ...

Tag 37 - Fahrt in den Yosemite Nationalpark

Heute ist unser Fahrer um 7 Uhr bereits losgefahren, um dem Verkehr in und um SFO zu entgehen. Dies hat auch super funktioniert und so kamen wir richtig schnell über die Interstates voran. Endlich verlassen wir die stressigen, lauten und manchmal auch schmutzigen Städte wieder in Richtung Natur pur. Kurz vor Oakdale haben wir wieder an einem der vielen Straßenständen frisches Obst und Firewood gekauft, bevor wir bei Denny’s in Oakdale nochmal richtig amerikanisch gefrühstückt haben. Heute gab es wieder Rührei, Speck, Würstchen, Sandwich mit Schinken, Käse und Rührei, Crepes mit Banene und Nutella, sowie Kaffee, O-Saft und Smoothies.

Anschließend sind wir direkt weiter in Richtung Yosemite Valley gefahren. Der Verkehr aus dem Nationalpark ist extrem und so befürchten wir, dass es im Nationalpark entsprechend voll sein wird. Bevor wir uns im VisitorInfoCenter bei Hodgdon Meadow einige Tipps zum wandern geholt haben, mussten wir natürlich noch das traditionelle Familienfoto am Schild des Nationalparks machen.

Entsprechend den Empfehlungen der Rangerin haben wir zuerst den Merced Grove Trailhead angesteuert. Hier liefen wir zuerst auf einem sehr staubigen Weg, der dann über umgefallene Bäume nach unten in ein Tal führte. Dort konnten wir die ersten Mammutbäume bestaunen. Dieser Trail war insgesamt ca. 5,7 km lang und wurde von uns ohne Probleme gemeistert. Übrigens waren wir auf dem gesamten Trail alleine.
Danach sind wir mit unserem WoMo zu Tuolumne Grove Trailhead gefahren. Hier mussten wir uns alle nochmals motivieren, um den Trail wirklich anzugehen. Scheinbar waren wir von den gestrigen Schritten in SFO noch ziemlich fertig. Es ging die ganze Zeit nach unten, umso mehr mussten wir uns motivieren weiterzulaufen, denn diese Strecke mussten wir ja auch wieder nach oben laufen. In einem Loop konnten wir dann weitere Sequoias bestaunen. Hier gab es den Burned Tree, den Tunnel Tree und den Fallen Giant zu bestaunen. Leon war sehr mutig und ist in den umgefallenen Sequoia bis zum Ende gekrabbelt.

Nach einer kurzen Pause sind wir wieder nach oben gelaufen. Auf halber Strecke hörte man ein hartes Knallen und Sabrina stieß einen furchtbaren Laut aus. Es hat sich an einem der Riesen ein ca. 25 cm langer grüner Zapfen gelöst und hat Sabrina nur um Millimeter verfehlt. Der Zapfen wog sicher ein Kilogramm.

Das hätte auch schief gehen können. Während wir den Tannenzapfen begutachtet haben und Sabrina ihren Schock verdaute, knallte es erneut. Deshalb verließen wir diesen Bereich sehr schnell. Insgesamt war dieser Trail ca. 4 km lang.
Danach sind wir ziemlich fertig die restlichen 20 Meilen mit einigen Fotostops bis zum Campground gefahren. Kurz davor wurde es nochmal hektisch, da wir beim Prüfen der Stellplatznummer in den Unterlagen festgestellt hatten, dass wir nur eine vorläufige Bestätigung für den CG hatten. Der Puls der Reiseleitung ging schnell nach oben, denn die CG im Nationalpark sind natürlich alle voll. Dass die Registration bereits geschlossen hatte, brachte nochmal einen extra HeartBeat. Also sind wir voller Hoffnung zum Eingang des CG gefahren und konnten dort sofort unseren Namen mit unserer reservierten Site finden. Somit war alles wieder in Ordnung, die Planung weiterhin perfekt und wir konnten unsere Site beziehen, das WoMo leveln und sliden. Anschließend das Essen vorbereiten, die Würstchen grillen, Feuer machen und ganz entspannt essen.

Danach waren die Kids und Sabrina beim Ranger Programm, während sich unser Fahrer bei Bier erholen konnte. Es gab heute ein Wettbewerb mit Fragen über den Nationalpark. Man konnte immer aus 4 Antworten wählen. Wir waren nicht schlecht, von 20 Fragen hatten wir immerhin 15 richtig. Danach haben wir uns noch ans Feuer gesetzt, haben ein wenig gespielt, versucht den gigantischen Sternhimmel um die riesigen Bäume zu fotografieren und sind gegen 22 Uhr ins Bett.

Viele Grüße Patrick